Neues auf ekiwi.de: Webseiten komprimieren

galleryVor einiger Zeit hatten wir auf unsere neue Rubrik “Homepagebau in Eigenregie” unter eKiwi.de hingewiesen, welche wir ständig weiter entwickeln und weiter ausbauen möchten für unsere Leser. Unter anderem sind einige neue Artikel in der Rubrik “Optimierung und SEO” hinzugekommen. Speziell möchte ich an dieser Stelle auf den Artikel zur Webseiten-Komprimierung hinweisen. Durch Webseiten-Komprimierung ist es möglich die Ladezeiten einer Webseite erheblich zu reduzieren, und somit lassen sich Pluspunkte bei den Webseiten-Besuchern und auch bei Google sammeln. Prinzipiell gibt es für die Webseiten-Komprimierung zwei Ansätze, die ausführlich in dem Artikel beschrieben werden. Passend dazu kann man dann auch mit unserem neuen Online-Tool überprüfen, ob eine serverseitige Komprimierung der Webseite unterstützt wird. Viel Spaß und Erfolg wünscht das eKiwi-Team bei der Optimierung eurer Webprojekte.

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Neu auf eKiwi.de: Homepagebau in Eigenregie

Es tut sich etwas auf unserer Webseite eKiwi.de. Unsere neue Rubrik: Schritt für Schritt zur eigenen Homepage ist online. Die Rubrik richtet sich an alle Leute, welche ihre Homepage selbst ins Internet bringen wollen.

Oft weiß man nicht so richtig wie man starten soll, welche Inhalte man online bringen sollte oder welche technischen Hürden zu nehmen sind. Wir erklären, welche Möglichkeiten es gibt. Will man ein fertiges WordPress-Blog verwenden, einen Homepagebaukasten oder lieber alles von Hand machen? Wo bekomme ich Webspace her und wie lade ich die Homepage hoch.

Homepagebau in Eigenregie

Auch andere Themen, wie Grafikbearbeitung, Usability und Optimierung der Homepage finden Sie in der neuen Rubrik.

Noch ist nicht alles fertig, was wir für die neue Rubrik geplant haben. Diese wird in der nächsten Zeit weiter ausgebaut und kontinuierlich mit neuen Inhalten gefüllt.

Link: Homepagebau Schritt für Schritt.

Bilddatenbank für lizenzfreie Bilder – Pixabay.com

Lizenzfreie Bilder lassen sich kostenlos für die eigene Webseite oder Projekte nutzen. Nicht immer hat man ein Händchen oder die Zeit, selbst hochwertige Fotos zu erstellen.

Pixabay.com ist eine internationale Bilddatenbank für lizenfreie Fotos, Illustrationen, Vektorgrafiken und sogar Videos.

Lizenzfreie Bilder

Insgesamt stehen mehr als 500.000 Bilder zur Verfügung. Die Bilder werden von Fotografen und Grafikern weltweit erstellt und zur kostenlosen Nutzung hochgeladen. Qualitativ können sich die Bilder sehen lassen. Alle Bilder machen einen professionellen Eindruck. Um dies sicherzustellen werden alle Bilder nach dem Upload von Administratoren geprüft und dann freigeschaltet. Erfüllt ein Bild nicht die Anforderungen, wird dieses nicht freigeschaltet und abgelehnt.

In verschiedene Rubriken einsortiert findet man jede Menge Bilder aus allen Bereichen. Bei vielen handelt es sich um Fotos, einige davon sind bereits freigestellt mit transparenten Hintergrund.

Funktionen

Die Webseite verfügt über eine Suchfunktion mit welcher man das gewüschte Motiv finden kann. Zusätzlich gibt es Filter, welche die Ergebnisse eingrenzen. Man kann so festlegen, ob man ein Foto sucht. Auch Bildgrößen, bestimmte Farbeigenschaften und Bildausrichtung lassen sich filtern.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer nur die Bilder nutzen möchte, kann dies ohne Account tun. Wer Bilder beitragen möchte, der muss sich registrieren.

Beim Download kann die Bildgröße auswählt werden. Von klein bis hin zur Originalgröße. Bei Vektorgrafiken steht ebenfalls ein Download im SVG-Format zur Verfügung.

Pixabay.com - lizenzfreie Bilder

Lizenz

Alle Grafiken stehen unter der CC0-Lizenz. Diese Lizenz erlaubt eine freie und kostenlose Nutzung. D.h. die Bilder können frei verwendet, abgeändert und beliebig weiter verarbeitet werden. Auch ohne Nennung der Quelle oder den Namen des Erstellers. Ebenfalls ist eine kommerzielle Nutzung möglich.

Kurzum: man kann mit den Bildern machen was man will.

Den Urhebern der Bilder kann man jedoch auch eine kleine Spende zukommen lassen. Wer die Bilder kommerziell einsetzt, sollte darüber nachdenken dem Fotografen vielleicht ein paar Euro für einen Kaffee rüberkommen zu lassen.

Fazit

Pixabay stellt jede Menge lizenzfreie Bilder zur Verfügung. Diese kann man kostenlos vielfältig nutzen, sei es für Blogartikel, Präsentationen oder in Werbung. Auch die Qualität der Bilder überzeugt. Mir ist beim Stöbern kein schlechtes Bild untergekommen.

Deswegen dicke Empfehlung.

haveibeenpwned.com – Prüfung auf Datendiebstähle

Vor kurzem hatte ich auf den Leak Checker vom Hasso-Plattner-Institut hingewiesen. Dieser hat ergeben, dass meine persönlichen Daten in der Vergangenheit schonmal bei Online-Plattformen „verloren“ gegangen sind.

Um Passwörter mache ich mir wenig Sorgen, dafür verwende ich einen Passwortmanager und damit überall ein anderes Passwort. Bleiben die persönlichen Daten, wie Anschrift, Telefonnummer etc…

Auch diese werden missbraucht. Zum Beispiel in Phishing-Mails:

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Diese sind gleich viel glaubwürdiger mit korrekter (wenn auch in meinem Fall veraltet) Anschrift und verführen damit gleich mehr Anwender den Anhang auszuführen oder einen Link anzuklicken.

Wenn man sich die Mail genauer anschaut, stellt man fest, dass der Absender Unsinn ist. Ansonsten gilt der Grundsatz: wer Geld will, meldet sich via Briefpost.

Neben dem bereits hier vorgestellten Leak Checker, gibt es noch eine weitere Webseite zur Überprüfung: https://haveibeenpwned.com/.

Die Seite liefert wesentlich mehr und genauere Daten. Man sieht, bei welchen Online-Diensten die Daten verloren gegangen sind. Zusätzlich kann man sich auch informieren lassen, wenn neue Datendiebstähle auftreten. Auch bekommt man die Information, was genau an Daten jetzt potentiell in fremde Hände gelangt ist.

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Natürlich hilft diese Seite nicht gegen Phishing-Mails wie oben erwähnt. Da hilft nur Vorsicht und Gehirn einschalten. Aber man bekommt so zumindest mal einen Überblick, wo überall persönliche Daten abhanden gekommen sind. Ich war selbst überrascht darüber, denn von den betroffenen Firmen wurde ich darüber nicht informiert.

Hier geht es zum Dienst.

Amiga Spiele im Browser spielen

Nachdem Archive.org bereits jede Menge C64- und MS-DOS-Spiele online gestellt hat, ist jetzt der Amiga dran. Immerhin 10.000 Titel sollen sich dort online ausprobieren und spielen lassen.

Nachgezählt habe ich nicht. Es sind nicht nur Spiele mit dabei. Auch Anwendungssoftware lässt sich finden.

Ich habe damals 1991 ebenfalls mit dem Amiga 500 meine Computer-Karriere angefangen. Leider ging der Amiga irgendwann kaputt. War auf jeden Fall eine interessante Zeit.

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Einige Spiele von damals konnte ich im Archiv finden. Andere leider nicht. Ein paar Spiele die ich kurz angetestet habe, ließen sich auch nicht starten. Da muss noch nachgebessert werden.

Die Spiele lassen sich auch als ADF-Images herunterladen und im lokalen Emulator benutzen.

In jedem Fall kann man mit der Webseite wieder mal gut prokrastinieren und in alten Erinnerungen schwelgen.

Einkaufs-Guide für Apple Produkte

Nichts ist ärgerlicher, wenn man sich Hardware kauft und kurz darauf neue, bessere und schnellere Hardware erscheint. Bei Apple Produkten ist das noch ärgerlicher, da der Konzern stets den gleichen Preis verlangt. Ein neues Macbook kostet bei Apple immer genau soviel wie beim Erscheinungsdatum.

Wer mit dem Gedanken spielt sich ein neues Macbook oder anderes Apple Produkt zuzulegen, kann sich vorher beim englischsprachigen „MacRumors Buyer’s Guide“ schlaumachen.

Natürlich gibt es hier keine Informationen, wann genau ein neues Modell erscheinen wird. Trotzdem wird auf Basis des Erscheinungsdatums eine Empfehlung gegeben. Lange Zeiträume, in denen das Produkt nicht aktualisiert wurde, deuten darauf hin, dass hier mal wieder eine Aktualisierung erfolgen könnte. In die Berechnung fließt auch die Vergangenheit mit ein, so sieht man in welchen Zeitraum das jeweilige Produkt in der Vergangenheit aktualisiert worden ist.

Zu sehr sollte man sich darauf nicht verlassen. Bei einigen Produkten lässt sich Apple gut und gerne mal unterschiedlich viel Zeit.

Die Seite und der Ratschlag eignet sich damit auch nur für Leute, welche den Luxus haben den Kauf der Hardware mal eben um mehrere Monate aufzuschieben. Wie man sieht, warten die meisten Computer von Apple derzeit auf eine Aktualisierung:

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Neben den Computern, gibt es auch Listen für iPads, iPhones, iPods und Zubehör. Der PC-Nutzer hat solche Probleme meist nicht so extrem. Hier sinken die Preise kontinuierlich über die Verkaufszeit des Produktes, so dass man meist automatisch weniger zahlt als für das Nachfolgerprodukt.

Hier gehts zur Webseite.

Grundgedanken zum Online Marketing

Egal welches Projekt einem heutzutage in den Sinn kommt; sei es die Gründung eines eigenen Unternehmens, der heimische Anglerverein oder dass man die Welt an seinem Wissen über Trichotillomanie teilhaben lassen möchte; man kommt nicht umhin eine eigene Webseite aufzusetzen, welche detaillierte, weiterführende Informationen rund um das Projekt enthält. Das Aufsetzen eine Webseite kann, entsprechende Kenntnisse und Werkzeuge oder Dienstleistungen vorausgesetzt, vergleichsweise schnell erfolgen. Lebt die Webseite und ggf. das Geschäftsmodell dahinter jedoch von einem kontinuierlichen Besucherstrom; zeigt also nicht nur die Öffnungszeiten der nächsten Physiotherapiepraxis an, so kommt man nicht umhin aktives Online Marketing, oder wie manche sagen Website Boosting, zu betreiben. Und auch der Gelegenheits-Blogger schreibt selten aus Eigennutz und wünscht sich den einen oder anderen Besucher.

Befasst man sich mit dem Thema Online Marketing und seinen vielfältigen Möglichkeiten, so steht man schier vor einer Mammut-Aufgabe. Denn dieses Thema in voller Schönheit vollumfassend abzuhandeln kann ganze Bücher oder eBooks füllen. Jedoch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen, diese Aufgabe anzugehen und Online Marketing vielmehr als einen kontinuierlichen Prozess betrachten. Ebenfalls sollte man seine Erwartungen bezüglich einzelnen Marketing-Kampagnen nicht zu hoch stecken. Denn einerseits sind keine ad hoc Effekte zu erwarten, da das Wachstum des Bekanntheitsgrades ebenfalls einer zeitlichen Entwicklung folgt, und andererseits sollte man seine Erwartungen zu möglichen Besucherzahlen auch mit dem Webseiten-Thema abgleichen. Mit einer Homepage zur „Gefährlichkeit des Kreuzkrauts“ wird man niemals die Besucherströme von Spiegel Online erhalten. Da kann man progressives Marketing machen bis hin zum Fernsehspot, wie man will. Es würde in Verlust oder Verschuldung enden. Deswegen ist es wichtig die Möglichkeiten für das Online-Marketing objektiv und rational auszuwählen.

Für eine solche Auswahl ist es wichtig, dass man sich zu allererst klar wird über die gewünschten, potentiellen Besucher, was natürlich ganz eng verknüpft ist mit der Dienstleistung oder Information, die man anbietet:

  • Zu welchen Altersgruppen gehören meine Besucher?
  • Welche Medien nutzen diese Altersgruppen überwiegend?
  • Kommen die Besucher aus der Region oder sind sogar international?
  • Welche Berufs- oder Interessengruppen werden angesprochen?
  • Zu welcher Tageszeit ist die Zielgruppe im Medium Internet am aktivsten?
  • Wie betucht sind meine potentiellen Besucher?
  • Sitzen meine Besucher eher am Schreibtisch oder nutzen sie das Smartphone?
  • usw.

Ist man sich darüber im Klaren, kann man beginnen angemessene Marketing-Methoden auszuwählen. Dabei gelangt man dann ganz schnell zu dem Punkt, an dem man entscheiden muss, was man investieren will. Möchte man seine eigene Zeit investieren oder doch lieber Geld in die Hand nehmen. Viele Online-Marketing-Methoden lassen sich durchaus selbst erledigen, kosten dann aber wirklich viel Zeit und Durchhaltevermögen. Man kann mit entsprechenden finanziellen Mitteln aber auch gleich diese Aufgaben an einen SEO-Experten delegieren. Andere Marketing – Methoden, wie Google Adwords, sind von Anfang an mit Geld verbunden.

 

Screenshot von Google Adwords

Ob Zeit oder Geld, man sollte genau überlegen, was die einzelnen Methoden für einen potentiellen Nutzen bringen im Verhältnis zu den eingesetzten Mitteln. Zu Beginn ist eine Kosten-Nutzen-Analyse auf jeden Fall zu empfehlen, wobei anfangs die Datenlage selten so gut ausgeprägt ist, dass man fundierte 100%-Entscheidungen treffen kann. Deswegen ist es wichtig; ist erst einmal eine Marketing-Kampagne gestartet; möglichst durch Statistiken untermauert Entwicklungstendenzen zu beobachten und Ableitungen bezüglich Wirksamkeit einer Kampagne zu treffen.

Was sind nun mögliche Marketing-Kampagnen? Dazu muss man festhalten, dass es prinzipiell zwei Möglichkeiten gibt, wie die Besucher zu einer Webseite kommen. Entweder kommen die Besucher über eine Suchmaschine, weil sie ein irgendwie geartetes Problem haben (Erstbesucher); und Google ist hier immer noch die erste Wahl; oder die Besucher kommen direkt zur Homepage, weil sie diese schon kennen und den angebotenen Dienst wiederholt nutzen wollen oder sich bezüglich der Neuigkeiten informieren wollen. Daraus lassen sich zwei Grundsätze ableiten:

  1. Man muss für die Gewinnung von Erstbesuchern für eine hohe, gute Verlinkung sorgen, um bei den Suchmaschinen eine gute Position und Ranking zu erzielen
  2. Man muss Besucherbindung betreiben durch eine gute Dienstleistung oder interessanten Blog-Artikeln.

Ein paar gute Ansätze für Online-Marketing, die man ggf. auch aus eigener Kraft leisten kann, sind:

  • Mit einem Blog häufig interessante, aktuelle Informationen präsentieren
  • Soziale Medien wie Facebook und Twitter nutzen
  • Aktiv in Foren mitarbeiten, die zum Thema der Webseite passen
  • Newsletter versenden
  • Gute Usability und verständliche Navigation der Webseite

Bei ein paar dieser Marketing Methoden ist es von Vorteil, wenn man sich eines Homepage-Baukasten bedient, da einem dort viel Arbeit abgenommen wird. Hier ist Wix.com ein möglicher Kandidat. Als quasi Komplettanbieter für Homepages, kann man sich dort seine Webseite in wenigen Schritten gezielt aus einer großen Auswahl an Templates zusammenstellen. Diese weisen durchweg eine gute Usability und eine gängige Navigationsstruktur auf. Und auch um die Darstellung auf dem Tablet oder Smartphone muss man sich keine Sorgen machen. Alle Templates weisen ein Responsive Design auf. Die Webseite lässt sich um viele fürs Online-Marketing wichtige Funktionen erweitern. Eine einfache Integration von sozialen Medien ermöglich den Besuchern der Webseite schnell einen Tweet abzusetzen oder ein Like auf Facebook. Will man seine Kunden über Neuigkeiten mit einem beeindruckenden Newsletter informieren nutzt man bei Wix die „ShoutOut“-Funktion. Auch ein Blog lässt sich mühelos in die Webseite mit ein paar Klicks und vielfältigen Funktionen integrieren. Dies ersparte jede Menge Zeit beim Aufsetzen dedizierter Systeme für E-Mail Marketing, wie SendBlaster oder für einen Blog, wie WordPress. Vorteilhaft ist die Verwendung des Webseitenanbieter Wix.com auch für bestimmte Spezialthemen. Mit dedizierten Funktionen wendet sich Wix.com dabei zum Beispiel an Musiker, Fotografen und Restaurantbetreiber. Dem Restaurantbesitzer werden u.a. professionelle Speisekarten als Vorlage geboten sowie ein Reservierungssystem. Fotografen hingegen können über einfache Funktionen Ihre Fotos in einer Art Online-Ausstellung professionell präsentieren und über entsprechende Masken mit Ihrem Kunden Termine vereinbaren. Auch an die vielen Betreiber von Ferienwohnungen und –häusern wurde gedacht. Diese Gewerbetreibenden können sich quasi gleich eines integrierten Buchungssystems bedienen mit saisonabhängiger Preisgestaltung, Terminverwaltung und mehrsprachiger Buchungsanfragen. Die Gäste können auch automatisch generierte freundliche Bestätigungs-Mails erhalten.
Und wer nur einen schicken Video-Hintergrund für eine Landing-Page benötigt, wird ebenfalls fündig.

Screenshot der Template-Seite für Ferienwohnungen von Wix.com

Die Liste der möglichen Marketing-Methoden, kann noch unendlich weitergeführt werden. Hier seien zum Abschluss noch ein paar weitere wichtige genannt, welche jede für sich mindestens eines eigenen Artikels wert ist:

  • Verlinkung / Partner-Links
  • Gute Inhalte und Keywords
  • Google Adwords
  • Affiliate Marketing
  • Virales Marketing
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Website – Monitoring

Windows 3.1 Programme im Browser

Nach Computerviren kann man bei Archive.org nun auch Windows 3.1 nebst Programmen im Browser ausprobieren. Ein weiterer Blick zurück in graue Computervorzeit.

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Neben dem reinen Windows 3.1 kann man auch diverse Software und Spiele ausprobieren. Bereits den Screenshots sieht man an, dass es damals nicht so farbenfroh zuging wie heute. Viele Spiele hatten gerade mal 16 Farben und boten auch sonst wenig an bewegter Grafik. Mehr ging anfangs nicht bei Hardware und Grafikkarten.

Ich muss allerdings zugeben, die ganze Software die man dort testen kann kenne ich selbst nicht. Windows 3.1 hatte ich zwar, nutze es aber nur selten. Meist für um Dokumente für die Schule zu schreiben. Oft genug ging es auch kaputt und musste neu installiert werden.

Gespielt wurde damals noch unter DOS. Dort war die Grafik besser als unter Windows und bot schon bis zu 256 Farben an. 🙂

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Malware-Museum von Archive.org

Was es nicht alles gibt: Auf Archive.org gibt es ein Malware-Museum. Dort hat man eine Sammlung von Computer-Viren der 80er und 90er Jahre zusammengetragen. Dank der DOS-Emulation im Browser kann man diese auch gefahrlos testen.

Wer damals bereits am Computer unterwegs war, erkennt vielleicht den ein oder anderen Virus wieder. Ich selbst hatte mir auch mal einen eingefangen. Da die Computer in den meisten Fällen noch nicht vernetzt waren, haben sich die Viren damals über Disketten weiterverbreitet. Da viele Leute Software kopierten hat das ganz gut geklappt.

Im Gegensatz zu heute, haben die meisten Viren damals kaum Schaden angerichtet. Meist hat ein Antivirenprogramm beim Entfernen der Viren mehr Schäden angerichtet, indem die infizierten Dateien nach dem Entfernen kaputt waren.

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Es gab natürlich auch üble Dinger, aber viele Virenprogrammierer wollten maximale Verbreitung und den Benutzer etwas ärgern. Da wurde der Bildschirm von einem Wurm aufgefressen, beim anderen fuhr ein Schiff über den Bildschirm. Eigentlich richtig kreativ.

Mein Computervirus hat alle paar Stunden alle Buchstaben auf dem Bildschirm umsortiert. Nach dem Neustart vom Computer ging es wieder.

Es war auch gar nicht so leicht die Dinger wieder los zu bekommen. Antivirensoftware musste man erstmal irgendwo kaufen. So wie heute bei Amazon klicken ging nicht. Und natürlich gab es auch keine Updates, da kein Internet. Mit Abo kam ein oder zweimal im Jahr ein Update auf Diskette. Spaßich war die Zeit trotzdem. 🙂

BugMeNot–Logins für viele Webseiten

Letztens wollte ich mal wieder etwas herunterladen, die Java Runtime. Der Download ist kostenlos, dennoch wollte die Oracle-Webseite, dass ich mich einlogge. Also hätte ich erstmal einen Account anlegen müssen. Das ist nicht nur zeitaufwändig und nervig. Im Besten Fall bekommt man zudem noch in Zukunft Newsletter und Werbung zugeschickt.

Zum Glück habe ich mich wieder an BugMeNot erinnert. Die Webseite sammelt Login-Daten, welche Nutzer anlegen. Ideal für Webseiten, welche eine Anmeldung erfordern, obwohl sie es nicht sollten. Ist ein Login nicht vorhanden, tut man anderen Nutzern einen Gefallen, wenn man diesen anlegt und dort hinterlegt.

Die Webseite ist mittlerweile auch mobil nutzbar. Zu jedem Login wird das Alter angezeigt und die Erfolgsrate, ob man sich damit einloggen konnte oder nicht. Oft werden solche Logins auch vom Betreiber der Seite wieder gelöscht.

In meinem Fall hat der Login funktioniert und ich konnte den Download ohne Probleme ausführen.

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