Batterierestlaufzeit unter macOS Sierra wieder anzeigen

Mac LogoApple hat im neuesten Update die Funktion entfernt, welche die ungefähre Restlaufzeit des Notebooks anzeigt. Als Grund wurde angegeben, dass die Anzeige sowieso nicht genau sei und Anwender verwirre. Nun teilweise hat Apple damit natürlich recht. Es ist eine Schätzung, die von der momentanen Verwendung des Geräts ausgeht. Im Internet surfen ist etwas anderes als Videos rendern. Gerade, wenn man wechselnde Arbeiten mit unterschiedlicher CPU-Auslastung hat bringt die Anzeige nicht soviel. Auf dem Smartphone gibt es eine solche Angabe schließlich auch nicht.

Dennoch fand ich die Angabe immer hilfreich. Leider kann man diese mit Boardmitteln nicht mehr anzeigen lassen. Abhilfe gibt es aber!

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Gatekeeper unter macOS Sierra deaktivieren

Mac LogoBeim letzten Versuch eine Software unter OSX zu nutzen, bremste mich Gatekeeper mal wieder aus. Gatekeeper verhindert, dass nicht signierte Software unter OSX, bzw. macOS, nicht ausgeführt werden kann. Man konnte es allerdings bisher erlauben. In den Einstellungen gab es eine Einstellung dafür. Diese wurde und wird allerdings immer strikter umgesetzt. Konnte man es früher einfach aktivieren, wurde die Einstellug später nach einer Zeit wieder zurückgesetzt.

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EaseUS Data Recovery Wizard Free – kostenlose Datenrettungssoftware

EaseUS Datenrettung LogoDas Thema Datenrettung und Backup liegt mir sehr am Herzen. Ich verwalte so ziemlich alles digital: Fotos, Daten, Musik, Dokumente, Softwarequelltexte. Jedes Dokument was reinkommt wird eingescannt und abgelegt. Ein Datenverlust wäre der Supergau. Aus diesem Grund habe ich immer verschiedene Backup-Methoden.

Aber auch das hilft nicht immer: schnell ist mal eine Datei gelöscht, welche noch nicht im Backup ist. Auch von der SD-Karte sind die Bilder des letzten Urlaubs schnell mal gelöscht. Muss ja nicht unbedingt mir selbst passieren. Im Bekanntenkreis bin ich derjenige der sich „mit Computern auskennt“.

EaseUS Data Recovery Wizard Free

EaseUS ist eine kostenlose Datenrettung-Software. Sie kommt dann ins Spiel, wenn Daten gelöscht worden sind und es kein Backup gibt.

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DiskDrill – Datenrettung- und Backupwerkzeug für den Mac + Gewinnspiel

Rettung, Backups und Wiederherstellung von Daten wird meist erst ein Thema, wenn es zu spät ist. Der Mac macht es hier zumindest einfacher für den Benutzer. Eine USB-Platte anschließen und schon kann man automatisch ein regelmäßiges Backup der Systemplatte und Daten.

Generell sollte man sich nicht auf eine Form des Backups verlassen. Funktioniert das Tool oder Backup-Medium im Ernstfall nicht, hat man ein richtiges Problem.

Ich hatte nun die Gelegenheit das Tool „DiskDrill“ für den Mac gründlich zu testen. Der Hersteller hat uns zudem ein paar kostenlose Freischaltcodes zur Verfügung gestellt, welche wir hier verlosen möchten.

Teilnahme einfach durch einen kurzen Kommentar unter dem Artikel. Vielleicht mit kurzer Info, wie ihr die Backups erstellt. Ich gebe den Gewinnern dann per E-Mail Bescheid.

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MacBook: Fotos mit der Webcam unter Mac OS machen

Manchmal steht man vor der Problematik, dass man schnell ein Foto machen muss, z.B.  für ein altes Produkt, welches man auf ebay verscherbeln möchte. Natürlich kann man auch schnell sein Smartphone oder Pad zücken. Meistens muss man dann aber die Bilder noch irgendwie auf den PC übertragen, was etwas umständlich sein kann, wenn man nicht gerade einen Synchronisierungsdienst wie iCloud nutzt. Komfortabler ist es in einem solchen Fall gleich das Foto mit der integrierten oder angeschlossenen Webcam zu machen.

Glücklicherweise müssen unter MacOS dafür keine zusätzlichen Softwareprodukte eingesetzt werden, denn das Betriebssystem bringt gleich das praktische Programm Photo Booth mit. Damit kann man über die Webcam Fotos schießen und kleine Videosequenzen aufnehmen. Darüber hinaus kann man das Bild auch gleich noch mit verschiedenen Effekten versehen, wie z.B. Röntgenblick, Sepia oder Fischauge oder man versieht das Bild mit einem Hintergrund, wie z.B. den Eifelturm.

Und so geht’s:

  • Öffnen Sie Photo Booth z.B. über Spotlight
  • Falls Sie mehrere Webcams in Betrieb haben, wählen Sie über das Menü “Camera” die Kamera aus die Sie nutzen wollen
  • Für ein einzelnes Foto achten Sie darauf, dass unten links in der Bedienoberfläche das Symbol mit dem Einzelbild angewählt ist. (Das Symbol mit den vier Einzelbildern nimmt ganz schnell hintereinander vier einzelne Fotos auf und das andere Symbol ist für die Aufnahme eines Videos)
  • Rücken Sie das zu fotografierende Objekt ins rechte Licht
  • über den Button Effekte kann noch ein gewünschter Bildeffekt ausgewählt werden
  • und klicken Sie auf den großen roten Button in der Mitte (es beginnt ein Countdown von 3 an rückwärts zu zählen und dann wird ausgelöst)
  • alle fotografierten Bilder werden in der Bildleiste unten angezeigt
  • über Rechtsklick auf das Foto in der Bildleiste kann man das Foto exportieren oder löschen

Speicherort Fotos von Photo Booth

Natürlich will man nicht immer mit dem Programm Photo Booth auf die Bilddateien zugreifen. Aus dem Programm heraus kann man auch nicht den Finder aufrufen und sich darüber direkt zum Speicherort navigieren lassen. Deswegen ist es noch gut den Ablagepfad der Fotos zu kennen.

  • Gehe in den Hauptordner des Benutzerverzeichnis, für gewöhnlich mit dem Benutzernamen gekennzeichnet
  • dann Bilder bzw. Pictures; dort gibt es Photo Booth Library
  • Rechtsklick auf Photo Booth Library und “Show Package Contents” bzw. “Paketinhalt anzeigen” auswählen
  • Dort wechselt man nun in den Ordner “Pictures” und findet seine geschossenen Fotos als jpeg-Dateien vor

Der Pfad fürs Terminal lautet:

cd /Users/benutzername/Pictures/Photo\ Booth\ Library/Pictures

MediathekView – Mediatheken am Desktop nutzen

Die Mediatheken der öffentlich rechtlichen Sender sind ganz nett, aber teilweise nicht sonderlich praktikabel. Oft nutzen diese noch Flash. Flash ist wegen der ganzen Sicherheitslücken schon vor einiger Zeit von meinem Rechner geflogen. Neben den Sicherheitslücken freut man sich noch über die hohe Systemlast die Flash mit sich bringt. Der Download von Sendungen für unterwegs ist meist auch nicht möglich.

Hier kommt jetzt die kostenlose Anwendung „MediathekView“ ins Spiel. Diese läuft als normale Anwendung auf dem Desktop. Dank Programmierung in Java kann man die Applikation unter Windows, Linux und auch OSX nutzen. Eine Installation ist nicht notwendig. Einfach die Anwendung als ZIP-Datei herunterladen, entpacken und starten. Allerdings muss die Java-Runtime installiert sein.

Nach dem Start wird zuerst die Programmliste heruntergeladen. Zugriff hat man auf verschiedene Mediatheken: ARD, ZDF, Arte, 3Sat, SWR, BR, MDR, NDR, WDR, HR, RBB, ORF, SF.

Nutzung der Mediatheken

Die Videos können nach Sender, Sendung und Titel gefiltert werden. Auch eine Suchfunktion gibt es, wenn man nur einen Teil des Titels kennt. Die Suchergebnisse werden in einer Tabelle angezeigt. Zu jeder Sendung lassen sich zusätzliche Infos abfragen.

Die Videos lassen sich direkt abspielen. In diesem Fall öffnet sich dann z.B. der VLC-Player und übernimmt das Streaming.

MediathekView - Filter und Suchfunktion

Auch eine Aufzeichnung ist möglich. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als eine Downloadfunktion. Hier hat man auch die Wahl einer Qualitätsstufe. Anschließend erfolgt der Download und je nach Internetverbindung liegt die Sendung auch bald als MP4-Datei auf der Festplatte.

Falls die Sendung regelmäßig angeschaut werden soll, lässt sich diese auch abonieren.

MediathekView - Download

Livestreams

Neben den bereits gelaufenen Sendungen, lassen sich die Sender auch als Livesteam anschauen. Auch hier wird die Stream-URL zur Wiedergabe an einen externen Player übergeben.

Fazit

Eigentlich ist „MediathekView“ eine Anwendung, wie man sie sich direkt von den öffentlich rechtlichen Sendern wünscht. Einfach zu bedienen, performant und auf jeder Plattform verfügbar. Während die Online-Mediathek gerne mal auf meinem Computer ruckelt und die Lüfter zum hochfahren bringt, läuft hier alles ohne Probleme.

Auch der Download von Sendungen ist etwas, was man bei den Mediatheken im Netz vermisst. Die Anwendung selbst ist kostenlos und Open-Source. Die Entwickler freuen sich aber über Spenden.

Hier geht es zur Webseite und Downloa0d.

Batchverarbeitung von Bildern mit PhotoBulk

Photobulk ist eine kleine Anwendung für den Mac und Windows. Einsatzzweck ist die Batchverarbeitung von Bildern. Die Software verarbeitet einen ganzen Rutsch an Bildern und kann verschiedene Funktionen auf die einzelnen Bilder anwenden.

Bilder lassen sich verkleinern, optimieren, mit Wasserzeichen markieren und auch umbenennen. Die Bilder zieht man einfach in die Anwendung. Dann legt man die gewünschten Bearbeitungen fest.

Bildgröße und Optimierung

Bei der Festlegung der neuen Bildgröße hat man die Wahl zwischen fester Breite, fester Höhe, prozentualer Größe, maximaler Größe oder freie Einstellung.

Die Optmierung verkleinert Bilder durch Neukomprimierung. Durch den gesparten Speicherplatz, können Bilder auf der Homepage somit schneller abgerufen werden.

Wasserzeichen

Wasserzeichen lassen sich beliebig positionieren. Hier wird die relative Position mit der Maus festgelegt. So ist das Wasserzeichen auch bei unterschiedlich großen Bildern immer an der gleichen Stelle, z.B. unten Links. Neben dem Text, lassen sich die Schriftart, Farbe und Durchsichtigkeit festlegen. Neben Text lassen sich auch Bilder, bzw. Logos als Wasserzeichen verwenden.

Vorschau und Konvertierung

Die Veränderung jeder Einstellung kann man in der automatischen Vorschau überprüfen. Die Vorschau erlaubt es auch, zwischen den hinzugefügten Bildern zu wechseln. Ist man mit dem Ergebnis zufrieden, klickt man nur noch den Start-Button. Die Dateien werden anschließend bearbeitet dann im gewählten Verzeichnis abgelegt. Die eigentliche Umwandlung geht dann schnell über die Bühne.

Photobulk - Programmoberfläche

Fazit

Die Software eignet sich für Leute die öfter viele Bilder in einem Rutsch bearbeiten müssen, um z.B. die Größe anzupassen und einen Copyright-Hinweis einzufügen. Alle Einstellungen lassen sich auch als Voreinstellungen festlegen und abspeichern. Damit können schnell einmal festgelegte Konfigurationen wieder abgerufen werden.

Positiv, die Software gibt es für Windows und auch für OSX. Beide Versionen sind vom Funktionsumfang her identisch. Die Software kann kostenlos getestet werden. Wer von der Software überzeugt wurde, die Vollversion kostet derzeit um die 20 Dollar. Damit ist die Software nicht gerade preiswert. Die Software lohnt damit eher für Leute die regelmäßig mit Bildern arbeiten müssen.

Links:

Photobulk für den Mac
Photobulk für Windows

Photobulk - Konvertierung erfolgreich

Typeeto – Bluetooth Tastatur

Typeeto hatte ich hier im Blog bereits einmal vorgestellt. Mittlerweile ist die Software nun kostenlos im App Store downloadbar.

Was macht die App? Wer wie ich, nicht gerade gerne längere Texte auf dem Smartphone oder Tablett eintippt, kann sich entweder eine eigene Tastatur für das Gerät kaufen oder er nutzt eine App wie Typeeto.

Die App ermöglicht es über die Bluetooth-Verbindung die Tastatur vom Mac für Smartphone, Tablett und andere Geräte zu verwenden. Der Vorteil: man braucht kein extra Gerät mit eigenem Akku, der stets geladen sein will.

Nach der Installation der Anwendung verbindet man sich mit dem Endgerät. Anschließend kann es auch schon losgehen. Sobald die Verbindung hergestellt ist, kann man lostippen. Auf dem Smartphone oder Tablett muss nichts installiert werden. Die Anwendung simuliert eine Bluetooth-Tastatur und verhält sich genau wie diese. Zusätzlich gibt es weitere coole Funktionen: so kann man z.B. den Inhalt der Zwischenablage vom Mac direkt verwenden. Auch die Steuerung von Lautstärke und Musikwiedergabe ist möglich.

Typeeto

Neben den Geräten aus dem Hause Apple funktioniert Typeeto auch mit Android-Geräten, anderen Computern oder der Playstation.

Der Wechsel zwischen Geräten ist über das Menü jederzeit möglich. Dies ist auch der einzige Kritikpunkt meinerseits, die Bedienung ist am Anfang nicht immer selbsterklärend.

Das Fazit: eine praktische App und ideal für Leute, welche die Funktionalität einer Bluetooth-Tastatur nur gelegentlich benötigen. Man spart sich extra Hardware und die App ist auch noch kostenlos erhältlich.

Airy – Youtube Downloader für den Mac

Demnächst steht mal wieder ein Auslandsurlaub an. Für unterwegs lade ich mir gerne ein paar Youtube-Videos herunter. Die kann ich dann während des Flugs oder am Strand in Ruhe anschauen. Gibt es jede Menge interessante Dokumentationen auf Youtube.

Leider bietet Youtube selbst keine Downloadfunktion. Den Download erledige ich mit dem kleinen Tool „Airy“ von Eltima. Die Bedienung ist simpel. Man kopiert die URL aus dem Browser und fügt diese in Airy ein. Dort wählt man anschließend noch die gewünschte Qualtitätsstufe aus und klickt den Download-Button.

airy1

Neben dem Videodownload, lässt sich auch nur die Tonspur als MP3 abspeichern. Praktisch bei Podcasts oder Musikvideos.

airy2

Auch ganze Playlisten und Youtube-Känale lassen sich herunterladen. Hier wird ebenfalls die URL in Airy eingefügt. Anschließend werden alle Videos in einem Rutsch heruntergeladen:

airy_channel

Sollte der Download mal abbrechen, kann Airy den Download beim nächsten Start der Software fortsetzen.

Zusätzlich lässt sich Airy auch direkt in den Browser integrieren. Dann lässt sich das Video mit nur einem Klick in die Software übernehmen. Unterstützt werden alle gängigen Browser wie Firefox, Chrome, Safari und Opera.

Hat man einen Youtube-Account, kann man sich mit diesem auch einloggen. Damit lassen sich dann auch Videos mit Altersvorgabe herunterladen.

airy3

Airy ist ein kleines praktisches Tool für den Download von Youtube-Videos. Die Bedienung ist einfach. Praktisch ist auch die Funktion ganze Playlisten in einem Rutsch herunterladen zu können.

Airy ist als kostenlose Testversion verfügbar. Die Vollversion kostet 19,95 Dollar. Wer bereits Benutzer der Vorversion ist, spart derzeit 50%.

UninstallPKG – Programme auf dem Mac deinstallieren

Windows Nutzer deinstallieren Software einfach über die Systemsteuerung. OSX-Benutzer haben einen solchen Komfort nicht. Die meisten Anwendungen kommen als App-Bundle daher. Diese wirft man einfach in den Papierkorb und gut ist. Aber zahlreiche Software kommt mit einem PKG-Installer daher. Problem hier: es gibt selten einen Uninstaller dazu.

Die Anwendung installiert sich in diverse Verzeichnisse und man wird die Software und die Dateien nicht mehr los. Das belegt unnötig Speicherplatz.

Warum Apple da nix mitliefert, verstehe wer will. Abhilfe schafft das jedenfalls das Tool “UninstallPKG”. Dieses rüstet die Funktion quasi nach. Nach dem Start werden alle installierten Pakete angezeigt. Anhand vom PackageIndentifier und dem Namen des Installers findet man schnell die Software. Zusätzlich wird auch die Größe der Anwendung und das Installationsdatum angezeigt.

UninstallPKG

Das Tool eignet sich auch für Anwender, bei denen der Speicherplatz knapp wird. Ich habe zahlreiche noch installierte Pakete gefunden, welche trotz manuellem Entfernen der Anwendung noch einiges an Dateien auf der Platte lagerten.

Vorsichtige Naturen können über die “View Package”-Funktion prüfen, welche Dateien die Anwendung wohin installiert und was genau entfernt wird. 

Deinstallation von Silverlight

Bei der Deinstallation kann man festlegen, was alles deinstalliert werden soll. So lassen sich zum Beispiel auch Einstellungsdateien, welche erst nach der Installation der Anwendung angelegt werden, entfernen. Anschließend geht die Deinstallation schnell über die Bühne.

Mit der Testversion der Software können 5 Deinstallationen durchgeführt werden. Die Vollversion kostet 10 Dollar. Die Software ist ihr Geld definitiv wert, besonders für Leute die öfter mal komplexe Software mit PKG-Installern installieren.

Für unsere Software DA-FormMaker und DA-BestellFormular verwende ich z.B. Lazarus für die Programmierung der Software. Diese erfordert die Installation von gleich drei Installationspaketen. Diese installieren sich in alle möglichen Verzeichnisse verteilt auf der Festplatte ins System. Bei einem Update ging dann das manuelle Entfernen der Dateien los. UninstallPKG nimmt mir jetzt diese Arbeit zum Glück ab.