Mac Apps Abo statt kaufen: setapp.com

Adobe und Microsoft haben es als große Player vorgemacht, statt die Software zu kaufen, mietet man diese. Dafür kann man die Software nutzen und hat auch stets die neueste Version mit aktuellen Updates. Vorteil ist der recht günstige Preis am Anfang. Statt 1000 Euro für ein Photoshop hinzulegen, kann ich es für einen schmalen Monatsbetrag mieten. Nachteil: zahle ich nicht mehr, kann ich auch die Software nicht weiternutzen. Mein 10 Jahre altes Photoshop, läuft immer noch halbwegs.

Setapp.com bietet nun ein weiteres Mietprogramm für Mac-Anwendungen an. Für 10 Dollar im Monat erhält der Kunde Zugriff auf alle Softwareprodukte. Dies sind derzeit über 60 Programme von verschiedenen Herstellern.

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Internet im ICE

LogoDas schöne am Bahnfahren ist, dass man die Zeit produktiv nutzen kann. Ein Problem dabei ist bisher immer fehlendes Internet gewesen. Oft muss ich Dinge im Netz recherchieren. Das ging bisher kaum. Das Handy als Hotspot versagt am mangelnden Empfang und auch der Telekom-Hotspot den es bisher gab, zeigte oft nur „Aktuell besteht keine Verbindung zum Internet“. Zudem ist dieser auch nicht gerade billig gewesen. 5 Euro wollte die Telekom für einen Nutzungstag.

Nun gibt es allerdings gute Nachrichten, die Bahn bietet auch in der zweiten Klasse kostenloses WLAN an. Ich hatte Ende Dezember die Gelegenheit das Ganze im Testmodus zu testen. Und zu meiner Überraschung funktioniert das Internet sogar sehr gut.

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Grundgedanken zum Online Marketing

Egal welches Projekt einem heutzutage in den Sinn kommt; sei es die Gründung eines eigenen Unternehmens, der heimische Anglerverein oder dass man die Welt an seinem Wissen über Trichotillomanie teilhaben lassen möchte; man kommt nicht umhin eine eigene Webseite aufzusetzen, welche detaillierte, weiterführende Informationen rund um das Projekt enthält. Das Aufsetzen eine Webseite kann, entsprechende Kenntnisse und Werkzeuge oder Dienstleistungen vorausgesetzt, vergleichsweise schnell erfolgen. Lebt die Webseite und ggf. das Geschäftsmodell dahinter jedoch von einem kontinuierlichen Besucherstrom; zeigt also nicht nur die Öffnungszeiten der nächsten Physiotherapiepraxis an, so kommt man nicht umhin aktives Online Marketing, oder wie manche sagen Website Boosting, zu betreiben. Und auch der Gelegenheits-Blogger schreibt selten aus Eigennutz und wünscht sich den einen oder anderen Besucher.

Befasst man sich mit dem Thema Online Marketing und seinen vielfältigen Möglichkeiten, so steht man schier vor einer Mammut-Aufgabe. Denn dieses Thema in voller Schönheit vollumfassend abzuhandeln kann ganze Bücher oder eBooks füllen. Jedoch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen, diese Aufgabe anzugehen und Online Marketing vielmehr als einen kontinuierlichen Prozess betrachten. Ebenfalls sollte man seine Erwartungen bezüglich einzelnen Marketing-Kampagnen nicht zu hoch stecken. Denn einerseits sind keine ad hoc Effekte zu erwarten, da das Wachstum des Bekanntheitsgrades ebenfalls einer zeitlichen Entwicklung folgt, und andererseits sollte man seine Erwartungen zu möglichen Besucherzahlen auch mit dem Webseiten-Thema abgleichen. Mit einer Homepage zur „Gefährlichkeit des Kreuzkrauts“ wird man niemals die Besucherströme von Spiegel Online erhalten. Da kann man progressives Marketing machen bis hin zum Fernsehspot, wie man will. Es würde in Verlust oder Verschuldung enden. Deswegen ist es wichtig die Möglichkeiten für das Online-Marketing objektiv und rational auszuwählen.

Für eine solche Auswahl ist es wichtig, dass man sich zu allererst klar wird über die gewünschten, potentiellen Besucher, was natürlich ganz eng verknüpft ist mit der Dienstleistung oder Information, die man anbietet:

  • Zu welchen Altersgruppen gehören meine Besucher?
  • Welche Medien nutzen diese Altersgruppen überwiegend?
  • Kommen die Besucher aus der Region oder sind sogar international?
  • Welche Berufs- oder Interessengruppen werden angesprochen?
  • Zu welcher Tageszeit ist die Zielgruppe im Medium Internet am aktivsten?
  • Wie betucht sind meine potentiellen Besucher?
  • Sitzen meine Besucher eher am Schreibtisch oder nutzen sie das Smartphone?
  • usw.

Ist man sich darüber im Klaren, kann man beginnen angemessene Marketing-Methoden auszuwählen. Dabei gelangt man dann ganz schnell zu dem Punkt, an dem man entscheiden muss, was man investieren will. Möchte man seine eigene Zeit investieren oder doch lieber Geld in die Hand nehmen. Viele Online-Marketing-Methoden lassen sich durchaus selbst erledigen, kosten dann aber wirklich viel Zeit und Durchhaltevermögen. Man kann mit entsprechenden finanziellen Mitteln aber auch gleich diese Aufgaben an einen SEO-Experten delegieren. Andere Marketing – Methoden, wie Google Adwords, sind von Anfang an mit Geld verbunden.

 

Screenshot von Google Adwords

Ob Zeit oder Geld, man sollte genau überlegen, was die einzelnen Methoden für einen potentiellen Nutzen bringen im Verhältnis zu den eingesetzten Mitteln. Zu Beginn ist eine Kosten-Nutzen-Analyse auf jeden Fall zu empfehlen, wobei anfangs die Datenlage selten so gut ausgeprägt ist, dass man fundierte 100%-Entscheidungen treffen kann. Deswegen ist es wichtig; ist erst einmal eine Marketing-Kampagne gestartet; möglichst durch Statistiken untermauert Entwicklungstendenzen zu beobachten und Ableitungen bezüglich Wirksamkeit einer Kampagne zu treffen.

Was sind nun mögliche Marketing-Kampagnen? Dazu muss man festhalten, dass es prinzipiell zwei Möglichkeiten gibt, wie die Besucher zu einer Webseite kommen. Entweder kommen die Besucher über eine Suchmaschine, weil sie ein irgendwie geartetes Problem haben (Erstbesucher); und Google ist hier immer noch die erste Wahl; oder die Besucher kommen direkt zur Homepage, weil sie diese schon kennen und den angebotenen Dienst wiederholt nutzen wollen oder sich bezüglich der Neuigkeiten informieren wollen. Daraus lassen sich zwei Grundsätze ableiten:

  1. Man muss für die Gewinnung von Erstbesuchern für eine hohe, gute Verlinkung sorgen, um bei den Suchmaschinen eine gute Position und Ranking zu erzielen
  2. Man muss Besucherbindung betreiben durch eine gute Dienstleistung oder interessanten Blog-Artikeln.

Ein paar gute Ansätze für Online-Marketing, die man ggf. auch aus eigener Kraft leisten kann, sind:

  • Mit einem Blog häufig interessante, aktuelle Informationen präsentieren
  • Soziale Medien wie Facebook und Twitter nutzen
  • Aktiv in Foren mitarbeiten, die zum Thema der Webseite passen
  • Newsletter versenden
  • Gute Usability und verständliche Navigation der Webseite

Bei ein paar dieser Marketing Methoden ist es von Vorteil, wenn man sich eines Homepage-Baukasten bedient, da einem dort viel Arbeit abgenommen wird. Hier ist Wix.com ein möglicher Kandidat. Als quasi Komplettanbieter für Homepages, kann man sich dort seine Webseite in wenigen Schritten gezielt aus einer großen Auswahl an Templates zusammenstellen. Diese weisen durchweg eine gute Usability und eine gängige Navigationsstruktur auf. Und auch um die Darstellung auf dem Tablet oder Smartphone muss man sich keine Sorgen machen. Alle Templates weisen ein Responsive Design auf. Die Webseite lässt sich um viele fürs Online-Marketing wichtige Funktionen erweitern. Eine einfache Integration von sozialen Medien ermöglich den Besuchern der Webseite schnell einen Tweet abzusetzen oder ein Like auf Facebook. Will man seine Kunden über Neuigkeiten mit einem beeindruckenden Newsletter informieren nutzt man bei Wix die „ShoutOut“-Funktion. Auch ein Blog lässt sich mühelos in die Webseite mit ein paar Klicks und vielfältigen Funktionen integrieren. Dies ersparte jede Menge Zeit beim Aufsetzen dedizierter Systeme für E-Mail Marketing, wie SendBlaster oder für einen Blog, wie WordPress. Vorteilhaft ist die Verwendung des Webseitenanbieter Wix.com auch für bestimmte Spezialthemen. Mit dedizierten Funktionen wendet sich Wix.com dabei zum Beispiel an Musiker, Fotografen und Restaurantbetreiber. Dem Restaurantbesitzer werden u.a. professionelle Speisekarten als Vorlage geboten sowie ein Reservierungssystem. Fotografen hingegen können über einfache Funktionen Ihre Fotos in einer Art Online-Ausstellung professionell präsentieren und über entsprechende Masken mit Ihrem Kunden Termine vereinbaren. Auch an die vielen Betreiber von Ferienwohnungen und –häusern wurde gedacht. Diese Gewerbetreibenden können sich quasi gleich eines integrierten Buchungssystems bedienen mit saisonabhängiger Preisgestaltung, Terminverwaltung und mehrsprachiger Buchungsanfragen. Die Gäste können auch automatisch generierte freundliche Bestätigungs-Mails erhalten.
Und wer nur einen schicken Video-Hintergrund für eine Landing-Page benötigt, wird ebenfalls fündig.

Screenshot der Template-Seite für Ferienwohnungen von Wix.com

Die Liste der möglichen Marketing-Methoden, kann noch unendlich weitergeführt werden. Hier seien zum Abschluss noch ein paar weitere wichtige genannt, welche jede für sich mindestens eines eigenen Artikels wert ist:

  • Verlinkung / Partner-Links
  • Gute Inhalte und Keywords
  • Google Adwords
  • Affiliate Marketing
  • Virales Marketing
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Website – Monitoring

Ein Tablett hat keine Tastatur!

Aus der Kategorie, da wurde nicht mitgedacht. Mein Windows Tablett, ein HP Stream 7, brachte heute die Meldung, dass die TPM-Konfiguration geändert werden soll.

tpm_message

A configuration change was requested to clear this computer’s TPM (Trusted Platform Module).

Diese kann man allerdings nicht mit dem Touchscreen bestätigen. Da ohne Bestätigung der Meldung das Betriebssystem nicht bootet, steht man erstmal blöd da.

Als Notlösung musste ich einen USB-OTG-Adapter mit Tastatur anschließen. Hat man sowas nicht parat, kann man das, laut Internet, auch so machen: Ladegerät abziehen und Gerät aussschalten. Ist das Gerät aus, die Power-Taste und Lautstärke-Tasten beide für ca. 5 Sekunden gedrückt halten. Dies soll das Bios auf Grundeinstellungen zurücksetzen und damit auch die Meldung quittieren.

Meiner Meinung nach sollte es an einem Tablett keinen Zustand geben, welcher Benutzereingaben erwartet, welche nicht über die Touchscreen ausgeführt werden können.

Ende des Routerzwangs ab August 2016

Die Abschaffung des Routerzwangs gehört zu den wenigen Gesetzen, die unsere Regierung in Sachen Netzpolitik mal nicht vermurkst hat. Ab August soll das nun in Kraft treten.

Viele Provider rücken mittlerweile keine Zugangsdaten für den Internetzugang heraus, sondern liefern diese nur fest eingebaut in einem Router. Den muss man nicht nur nehmen wie er kommt, sondern hat meist nichtmal volle Kontrolle über das Gerät. Zahlreiche Einstellungen werden vom Provider verwaltet, Updates sowieso.

Geht der Router hops, kann man nicht mal eben einen im Laden kaufen und ist wieder online. Stattdessen muss man erstmal den Provider kontaktieren.

router1

Einige Provider bieten die Router zudem nur gegen eine monatliche Miete an und machen ein Zusatzgeschäft damit. WLAN? Für nur 5 Euro im Monat extra!

Ich hatte bisher Glück gehabt. Ausgerechnet die Telekom, über welche man gern mal schimpft, zeigt sich hier kundenfreundlich. Man bekommt die Zugangsdaten, ohne extra Betteln, zugeschickt. Außerdem bekommt man auch keinen Router, den man nicht will. Wer bei der Bestellung den Router ausschlägt, bekommt eine Gutschrift. So muss es sein.

Spätestens ab 1. August ist damit nun Schluss. An diesem Stichtag fällt der Routerzwang und die Provider müssen die Zugangsdaten herausrücken. Aus Kundensicht perfekt. Wer will, kann weiterhin den Router vorkonfiguriert vom Provider beziehen. Wer das nicht will kann sich ab dann sein eigenes Gerät hinstellen.

Bleibt abzuwarten, wie die Provider damit umgehen werden. Zwar werden sie die Zugangsdaten herausrücken müssen, aber ich denke gerade im Problemfall wird dann die Schuld auf den eigenen Router geschoben. „Ach Ihr Internet geht nicht? Ja, Sie verwenden ja so einen seltsamen Router, daran wird es liegen.“

Schauen wir mal.