Hihill Stirnlampe für Sport und Freizeit

Ich fahre viel mit Rad, unter anderem auch am Morgen zu Arbeit. Mittlerweile ist es in der früh schon wieder recht hell, aber das wird sich auch wieder ändern. Nicht nur beim Radfahren, sondern auch beim Joggen, Walken, Keller aufräumen, Computer reparieren oder anderen Tätigkeiten ist ein Stirnlampe praktisch. Man hat beide Hände frei und trotzdem immer Licht in Blickrichtung.

In diesem Artikel möchte ich kurz meine Neuanschaffung vorstellen, eine Stirnlampe/Kopflampe mit IR-Sensor von Hihill.

Da es sich um ein vergleichsweise günstiges Gerät handelt war ich entsprechend skeptisch. Vor vielen Jahren hatte ich schonmal so etwas gekauft. Damals waren die LEDs noch nicht soweit, so dass es mehr ein Positionslicht war.

Die Lampe besteht größtenteils aus Plastik. Die Verarbeitung ist gut, das Design und das Gehäuse wirkt irgendwie etwas retro. Die Plastik wirkt matt und irgendwie 90er Jahre. Schwer zu beschreiben. Aber das tut der Lampe keinen Abbruch.

In der Mitte befindet sich eine große LED. Meine alte von damals hatte um die 30 Einzel-LEDs. Auch daran kann man den Fortschritt der letzten 10 Jahre erkennen.

Betrieben wird die Stirnlampe mit 3 AAA Batterien. Ein Satz wird mitgeliefert. Das finde ich gut, kann man so schnell die Batterien wechseln. Ein integrierter Akku wird nach ein paar Jahren sowieso langsam schwach und dann darf man das gesamte Gerät wegwerfen. Hier zum Glück nicht. Die Laufzeit der Batterien hängt von der eingestellten Helligkeit ab, aber ist gefühlt ewig.

Die Lampe bringt nur wenig Gewicht auf die Waage, wobei das meiste auf die Batterien geht. Die Bauform ist sehr kompakt und klein. Mein alte Stirnlampe, war schon fast eine Bergbaulampe dagegen. Das Gummiband ist flexibel und einstellbar. Das Tragen ist bequem und die Lampe jetzt auch ordentlich fest am Kopf. Lediglich beim Headbangen gibt es Probleme. 🙂

Auf der Oberseite gibt es zwei Schalter. Der erste schaltet die Lampe ein, erneutes Drücken wechseln die verschiedenen Betriebsarten durch. Dies sind verschiedene Helligkeitsstufen, Blinken oder Rücklicht in Form von rotem Licht.

Der zweite Schalter aktiviert den Sensormodus. Über diesen kann die Lampe mit der Hand ein- und ausgeschaltet werden. Hierzu hält man einfach die Hand kurz davor, was die Lampe dann schaltet. Das ist unterwegs praktisch um die Lampe zu schalten ohne den Schalter ertasten zu müssen. Mit Handschuhen im Winter ist das sowieso schwierig.

Die Helligkeit der Lampe ist in Ordnung. Ist es dunkel leuchtet es gut aus. Aber ich denke es gibt auch hellere Lampen am Markt. Die Helligkeit reicht auf jeden Fall aus um andere Leute zu blenden.

Ich verwende die Lampe zum Radfahren oder auch ab und zu daheim, wenn man in dunkleren Umgebungen etwas sehen möchte. Beim Radfahren verzichte ich natürlich trotzdem nicht auf die normale Radbeleuchtung. Der Vorteil der Stirnlampe ist aber zusätzliches Licht dort wo ich gerade hinschaue.

Die Lampe kostet 14 Euro. Das geht in Ordnung. Sie könnte in manchen Situationen etwas heller sein. Dafür muss man dann aber eben etwas mehr Geld investieren. Die Nutzung von normalen Akkus oder Batterien gefällt mir. Somit kann man unterwegs schnell wechseln und man ist nicht von der Funktion einer integrierten Batterie abhängig. Insgesamt kann ich die Stirnlampe bedenkenlos weiterempfehlen.

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