Festplatte kaputt? Was tun?

Aktueller Fall: kein Zugriff nicht mehr auf die USB-Festplatte unter Windows. Stattdessen kommt nur noch die Meldung “Ungültiger Parameter”, “Das Gerät nicht bereit” oder der Explorer friert einfach ein. Am Besten wäre an der Stelle natürlich ein Backup. Falls man das nicht hat, gehört etwas Glück dazu. Sofern die Festplatte noch halbwegs funktioniert, kann man mit etwas Glück noch die Daten oder einen Teil davon retten.

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Windows Backup und Restore einrichten

Mac User sind in Sachen Backups mit Time Machine verwöhnt. Einfach eine USB-Platte anschließen, Timemachine einrichten und schon macht der Mac im Hintergrund Backups der Daten. Windows Benutzer haben ebenfalls so eine Funktion, allerdings etwas versteckt und nicht mit ganz so griffigen Namen. Die Funktion ist jedoch in etwa die Gleiche. Dateien werden gesichert, auch mit Versionshistorie. D.h. man kann auch ältere Versionen wiederherstellen. Alles was man dazu braucht ist eine USB-Platte und schon kann es losgehen.

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MiniTool Partition Wizard

Logo PartitionWizardDer Partition Wizard von MiniTool ist, wie der Name bereits vermuten lässt, ein Werkzeug für die Partitionierung von Festplatten. Der Funktionsumfang geht über dem hinaus was Windows mitbringt.

Zu den Standardfunktionen gehört das Bearbeiten von Partitionen. Diese lassen sich anlegen, löschen vergrößern, verkleinern. Auch Konvertierungen des Dateisystems, wie NTFS nach FAT, sind möglich. Der Funktionsumfang ist komplex, bei Fragen hilft aber die ausführliche Hilfe weiter. Generell sollte man vorsichtig mit solchen Tools sein. Ein Backup ist Pflicht.

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DiskDrill – Datenrettung- und Backupwerkzeug für den Mac + Gewinnspiel

Rettung, Backups und Wiederherstellung von Daten wird meist erst ein Thema, wenn es zu spät ist. Der Mac macht es hier zumindest einfacher für den Benutzer. Eine USB-Platte anschließen und schon kann man automatisch ein regelmäßiges Backup der Systemplatte und Daten.

Generell sollte man sich nicht auf eine Form des Backups verlassen. Funktioniert das Tool oder Backup-Medium im Ernstfall nicht, hat man ein richtiges Problem.

Ich hatte nun die Gelegenheit das Tool “DiskDrill” für den Mac gründlich zu testen. Der Hersteller hat uns zudem ein paar kostenlose Freischaltcodes zur Verfügung gestellt, welche wir hier verlosen möchten.

Teilnahme einfach durch einen kurzen Kommentar unter dem Artikel. Vielleicht mit kurzer Info, wie ihr die Backups erstellt. Ich gebe den Gewinnern dann per E-Mail Bescheid.

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DiskDrill für Windows – Datenrettung für Festplatten, USB-Sticks, SD-Karten

Datenrettung, ein wichtiges Element: einmal falsch geklickt oder etwas falsch bestätigt, schon sind wichtige Dateien gelöscht. Passiert auch mir gelegentlich. Wobei selten, da ich sehr gut aufpasse. Ein Backup ist natürlich Pflicht und hilft auch in den meisten Fällen weiter. Alle wichtigen Daten sind z.B. bei mir in der Time Machine von OSX. Die Windows PCs werden ebenfalls regelmäßig gebackupt.

Aber auch bei regelmäßigen Backups gibt es Lücken. Die SD-Karte mit den Urlaubsbildern ist schnell gelöscht. Das aktuelle Word-Dokument ebenfalls Muss ja nicht immer einem selbst passieren. Nicht jeder ist technikaffin und muss es auch sein.

Die Software zur Datenrettung

DiskDrill für Windows schickt sich an, die Datenrettung für solche Fälle vorzunehmen. Nach dem Start der Software werden die einzelnen Laufwerke und Partitionen angezeigt. Angesteckte USB-Sticks und SD-Karten sind ebenfalls in der Übersicht sichtbar.

Anschließend kann die Datenrettung losgehen. Sind Dateien gelöscht, bietet die Software die Möglichkeit, Festplatten bzw. Datenträger zu scannen. Es stehen die Modi QuickScan und DeepScan zur Verfügung. Der QuickScan kann vor kurzem gelöschte Dateien schnell auffinden und wiederherstellen.

DeepScan führt eine intensivere Analyse des Datenträgers durch. Dieser Vorgang dauert dann auch gerne mehrere Stunden. Positiv, der Vorgang kann jederzeit unterbrochen und fortgesetzt werden.

DiskDrill Hauptfenster

Gefundene Dateien werden in einer Übersicht angezeigt. Diese ist sortiert nach verschiedenen Dateitypen, wie Bilder, Dokumente oder Videos. Anschließend können diese wiederhergestellt werden. Generell gilt, je kürzer der Löschvorgang zurück liegt, desto höher die Chancen einer kompletten Wiederherstellung. Ansonsten besteht die Möglichkeit, dass das Betriebssystem den Speicher bereits mit neuen Daten überschrieben hat.

Unterstützt werden verschiedene Dateisysteme: NTFS, Fat32, exFat, Ext und auch HFS+. Somit lassen sich auch Datenträger von Linux oder MacOS untersuchen.

Was man beim Löschen von Partitionen etwas zu schnell war, bietet DiskDrill die Möglichkeit gelösche Partitionen zu finden und die Daten zu rekonstruieren.

Datenrettung

Recovery Vault

Neben der Datenrettung bietet DiskDrill auch Vorsorge an. Vereinfacht formuliert werden Daten damit in Zukunft nicht direkt gelöscht, sondern im Recovery-Vault zwischengelagert. Ein spezieller Hintergrundprozess überwacht hier Änderungen am Dateisystem und speichert Meta-Informationen für die Wiederherstellung.

Erstellung von Images – Backupfunktion

Von Datenträgern lassen sich Images erstellen. Wahlweise werden das ISO-, IMG- oder DMG-Format unterstützt. Erstellte Images lassen sich auch wieder einbinden und somit Daten aus diesen wieder rekonstruieren. Backups von der kompletten Festplatte sind damit schnell erstellt.

Erstellung eines Backup-Images

Erstellung Backup-Image

DiskDrill für Windows bietet umfangreiche Funktionen für die Rettung von gelöschen Dateien und Partitionen. Auch die Backup-Funktionen gefallen. Das ganze hat allerdings auch seinen Preis. Die Vollversion der Software kostet 49 Dollar. Wobei die gefühlte Höhe des Preises mit der Wichtigkeit der gelöschen Dateien zusammenhängen dürfte.

Mit der kostenlosen Testversion lassen sich jedoch alle Funktionen testen. Insbesondere kann man schauen, ob die gewünschten Daten sich prinzipiell wiederherstellen lassen. Vor dem Kauf kann man so zumindest Testen, ob der Kauf sich lohnt. Datenrettung ist in der kostenlosen Version trotzdem möglich, ist allerdings auf maximal 2 Gigabyte an Daten beschränkt. Dies reicht aber bereits für das ein oder andere Malheur aus.

Hier geht es zum Download und Herstellerseite.

Owncloud: Backup/Sicherung der Kontakte

Owncloud ist eine wunderbare Lösung, um sich von den großen Cloud-Anbietern loszureißen und Kontakte, Kalender und Dateien auf den eigenen Server ins eigene Land zu holen. Nachteil ist: man muss selbst auf seine Daten aufpassen und Obacht geben, dass nichts unverhofft abhanden kommt.

Denn sind die Kontakte erst mal aus Versehen bei z.B. irgendwelchen Wartungsarbeiten gelöscht, dauert es nicht lange, bis sich das Mobiltelefon mit dem hinterlassenen Vakuum synchronisiert hat. Für diesen Fall habe ich gern eine vcf-Datei (vCard-file) im Ärmel bzw. auf der einem separaten Speichermedium.

Um ein Backup bzw. Sicherung seiner Kontakte mit Owncloud vorzunehmen ruft man den Link

https://myowncloudurl.de/remote.php/carddav/addressbooks/benutzer/contacts?export

im Browser auf und speichert die vcf-Datei mit den gesammelten Kontakten an einen sicheren Ort. Bei myowncloudurl.de trägt man selbstverständlich die URL zum eigenen Server ein oder wahlweise, je nach dem von wo man zugreift, localhost oder die IP-Adresse. benutzer muss durch den Benutzer-Namen des Owncloud-Account ersetzt werden.

Vollständiges Mac-Backup mit Carbon Copy Cloner

Backups sind wichtig, zumindest merkt man das, wenn der Ernstfall eintritt und man Daten wiederherstellen muss. Auf dem Mac gibt es bereits ein gutes Backuptool namens Time-Machine.

Bei mir sichert Time-Machine automatisch auf eine angeschlossene Platte. Bei mir wird alles gesichert, bis auf die virtuellen Maschinen, welche recht groß sind.

Geht mal eine Datei verloren, kann man in den Wiederherstellungsmodus wechseln und auch alte Versionen von Dateien wiederherstellen.

Klingt alles super. Warum also eine andere Software nutzen?

Zum einen will ich mich nicht auf eine Software und ein Backup verlassen. So hatte ich leider schonmal unter Windows den Fall, dass zwar ein Backup vorhanden war, aber dieses defekt war. Pech gehabt.

Aus diesem Grund habe ich mir vor kurzem Carbon Copy Cloner angeschafft. Kostet um die 40 Euro und bietet die Möglichkeit ein komplettes Backup des Rechners zu erstellen.

Carbon Copy Cloner

Besonders cool ist die Möglichkeit ein bootfähiges Backup zu erstellen, das heißt ich sichere meinen Rechner auf eine weitere externe USB-Platte und kann falls die interne Platte kaputt geht von dieser Booten und mein System zumindest benutzen. Generell geht ja solche Technik gerne am Wochenende kaputt. Schön, wenn man da weiterarbeiten kann.

Neben dem bietet CCC alles was man von einem guten Backup-Tool erwartet: inkrementelle Sicherungen, einfaches Einrichten, leichter Restore und regelmäßige Datensicherungen.

Backups lassen sich auf USB-, Firewire- und Thunderbolt-Geräten oder auch auf einen Netzwerkspeicher sichern.

Ich verwenden CCC jetzt regelmäßig zusätzlich um ein komplettes Zweitbackup von meinem Rechner zu erstellen. Da ich dieses Backup nicht so oft mache, sichere ich hier auch die virtuellen Maschinen mit.

Und natürlich hoffe ich, dass ich das Backup nie brauchen werde. 🙂

Carbon Copy Cloner

Google Takeout jetzt mit Google Docs Unterstützung

Cloud-Computing ist ja prinzipiell eine feine Sache. Alles ist online verfügbar, an jedem PC (sofern man Datenschutzaspekte jetzt mal außen vorlässt). Nun, wenn alles online ist, hat das natürlich auch Nachteile. Sperrt Google meinen Account sind im schlimmsten Fall auch meine Daten weg.

Mir geht es zumindest so, ich will meine Daten lieber nochmal offline verfügbar haben. Google bietet hierfür den Dienst “Google Takeout” an. Hatte ich bereits vor einiger Zeit von berichtet. Damals wurden nur eine handvoll Dienste unterstützt.

Dies hat sich mittlerweile geändert:

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Ob so Dinge wie +1 und die Circles sicherungswürdig sind, muss jeder selbst wissen, wirklich sinnvoll ist hingegen Google Docs.

Somit kann man mit einem Klick seine gesamten Google Daten herunterladen.

Windows Aktivierung sichern

Kleiner Tooltip: Advanced Tokens Manager

Damit könnt ihr die Aktivierung von Windows 7 sichern und wieder einspielen. Nebenbei wird auch noch der Produktkey ausgelesen.

Ideal, wenn man Windows mal neu installieren muss. Je nachdem wie oft man das macht, kann man nicht mehr über das Internet aktivieren, sondern muss die Hotline bemühen. Jeder der das mal gemacht hat, weiß wie nervig das ist.

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Die Office Aktivierung kann ebenfalls gesichert werden. Eine Version für XP ist ebenfalls auf der Homepage verfügbar.

Facebook Daten sichern und herunterladen

Heute mal ein kleiner Tipp für Facebook. Wer will, kann dort seine gesamten Accountdaten sichern und herunterladen. Wofür man das braucht muss wohl jeder selbst wissen. Vielleicht um Offline alle Fotos verfügbar zu haben?

Gesichert werden jedenfalls, Fotos, Kontakte, Pinnwand, Profil, Nachrichten, Notizen und Kommentare.

Naja so geht’s jedenfalls:

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Konto anklicken und dann auf Kontoeinstellungen, dort erscheint dann auch schon der Link zum Download:

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Im nächsten Schritt klickt man auf “Mein Archiv starten”. Das ganze dauert jetzt je nach Accountgröße ein wenig. Man wird zum Glück via E-Mail benachrichtigt, wenn das ganze fertig ist.

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Das kann schon mal etwas dauern… Smiley wenn das ganze fertig ist, kann man das ganze als ZIP-Datei herunterladen.