MacBook: Fotos mit der Webcam unter Mac OS machen

Manchmal steht man vor der Problematik, dass man schnell ein Foto machen muss, z.B.  für ein altes Produkt, welches man auf ebay verscherbeln möchte. Natürlich kann man auch schnell sein Smartphone oder Pad zücken. Meistens muss man dann aber die Bilder noch irgendwie auf den PC übertragen, was etwas umständlich sein kann, wenn man nicht gerade einen Synchronisierungsdienst wie iCloud nutzt. Komfortabler ist es in einem solchen Fall gleich das Foto mit der integrierten oder angeschlossenen Webcam zu machen.

Glücklicherweise müssen unter MacOS dafür keine zusätzlichen Softwareprodukte eingesetzt werden, denn das Betriebssystem bringt gleich das praktische Programm Photo Booth mit. Damit kann man über die Webcam Fotos schießen und kleine Videosequenzen aufnehmen. Darüber hinaus kann man das Bild auch gleich noch mit verschiedenen Effekten versehen, wie z.B. Röntgenblick, Sepia oder Fischauge oder man versieht das Bild mit einem Hintergrund, wie z.B. den Eifelturm.

Und so geht’s:

  • Öffnen Sie Photo Booth z.B. über Spotlight
  • Falls Sie mehrere Webcams in Betrieb haben, wählen Sie über das Menü “Camera” die Kamera aus die Sie nutzen wollen
  • Für ein einzelnes Foto achten Sie darauf, dass unten links in der Bedienoberfläche das Symbol mit dem Einzelbild angewählt ist. (Das Symbol mit den vier Einzelbildern nimmt ganz schnell hintereinander vier einzelne Fotos auf und das andere Symbol ist für die Aufnahme eines Videos)
  • Rücken Sie das zu fotografierende Objekt ins rechte Licht
  • über den Button Effekte kann noch ein gewünschter Bildeffekt ausgewählt werden
  • und klicken Sie auf den großen roten Button in der Mitte (es beginnt ein Countdown von 3 an rückwärts zu zählen und dann wird ausgelöst)
  • alle fotografierten Bilder werden in der Bildleiste unten angezeigt
  • über Rechtsklick auf das Foto in der Bildleiste kann man das Foto exportieren oder löschen

Speicherort Fotos von Photo Booth

Natürlich will man nicht immer mit dem Programm Photo Booth auf die Bilddateien zugreifen. Aus dem Programm heraus kann man auch nicht den Finder aufrufen und sich darüber direkt zum Speicherort navigieren lassen. Deswegen ist es noch gut den Ablagepfad der Fotos zu kennen.

  • Gehe in den Hauptordner des Benutzerverzeichnis, für gewöhnlich mit dem Benutzernamen gekennzeichnet
  • dann Bilder bzw. Pictures; dort gibt es Photo Booth Library
  • Rechtsklick auf Photo Booth Library und “Show Package Contents” bzw. “Paketinhalt anzeigen” auswählen
  • Dort wechselt man nun in den Ordner “Pictures” und findet seine geschossenen Fotos als jpeg-Dateien vor

Der Pfad fürs Terminal lautet:

cd /Users/benutzername/Pictures/Photo\ Booth\ Library/Pictures

Bilddatenbank für lizenzfreie Bilder – Pixabay.com

Lizenzfreie Bilder lassen sich kostenlos für die eigene Webseite oder Projekte nutzen. Nicht immer hat man ein Händchen oder die Zeit, selbst hochwertige Fotos zu erstellen.

Pixabay.com ist eine internationale Bilddatenbank für lizenfreie Fotos, Illustrationen, Vektorgrafiken und sogar Videos.

Lizenzfreie Bilder

Insgesamt stehen mehr als 500.000 Bilder zur Verfügung. Die Bilder werden von Fotografen und Grafikern weltweit erstellt und zur kostenlosen Nutzung hochgeladen. Qualitativ können sich die Bilder sehen lassen. Alle Bilder machen einen professionellen Eindruck. Um dies sicherzustellen werden alle Bilder nach dem Upload von Administratoren geprüft und dann freigeschaltet. Erfüllt ein Bild nicht die Anforderungen, wird dieses nicht freigeschaltet und abgelehnt.

In verschiedene Rubriken einsortiert findet man jede Menge Bilder aus allen Bereichen. Bei vielen handelt es sich um Fotos, einige davon sind bereits freigestellt mit transparenten Hintergrund.

Funktionen

Die Webseite verfügt über eine Suchfunktion mit welcher man das gewüschte Motiv finden kann. Zusätzlich gibt es Filter, welche die Ergebnisse eingrenzen. Man kann so festlegen, ob man ein Foto sucht. Auch Bildgrößen, bestimmte Farbeigenschaften und Bildausrichtung lassen sich filtern.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer nur die Bilder nutzen möchte, kann dies ohne Account tun. Wer Bilder beitragen möchte, der muss sich registrieren.

Beim Download kann die Bildgröße auswählt werden. Von klein bis hin zur Originalgröße. Bei Vektorgrafiken steht ebenfalls ein Download im SVG-Format zur Verfügung.

Pixabay.com - lizenzfreie Bilder

Lizenz

Alle Grafiken stehen unter der CC0-Lizenz. Diese Lizenz erlaubt eine freie und kostenlose Nutzung. D.h. die Bilder können frei verwendet, abgeändert und beliebig weiter verarbeitet werden. Auch ohne Nennung der Quelle oder den Namen des Erstellers. Ebenfalls ist eine kommerzielle Nutzung möglich.

Kurzum: man kann mit den Bildern machen was man will.

Den Urhebern der Bilder kann man jedoch auch eine kleine Spende zukommen lassen. Wer die Bilder kommerziell einsetzt, sollte darüber nachdenken dem Fotografen vielleicht ein paar Euro für einen Kaffee rüberkommen zu lassen.

Fazit

Pixabay stellt jede Menge lizenzfreie Bilder zur Verfügung. Diese kann man kostenlos vielfältig nutzen, sei es für Blogartikel, Präsentationen oder in Werbung. Auch die Qualität der Bilder überzeugt. Mir ist beim Stöbern kein schlechtes Bild untergekommen.

Deswegen dicke Empfehlung.

Batchverarbeitung von Bildern mit PhotoBulk

Photobulk ist eine kleine Anwendung für den Mac und Windows. Einsatzzweck ist die Batchverarbeitung von Bildern. Die Software verarbeitet einen ganzen Rutsch an Bildern und kann verschiedene Funktionen auf die einzelnen Bilder anwenden.

Bilder lassen sich verkleinern, optimieren, mit Wasserzeichen markieren und auch umbenennen. Die Bilder zieht man einfach in die Anwendung. Dann legt man die gewünschten Bearbeitungen fest.

Bildgröße und Optimierung

Bei der Festlegung der neuen Bildgröße hat man die Wahl zwischen fester Breite, fester Höhe, prozentualer Größe, maximaler Größe oder freie Einstellung.

Die Optmierung verkleinert Bilder durch Neukomprimierung. Durch den gesparten Speicherplatz, können Bilder auf der Homepage somit schneller abgerufen werden.

Wasserzeichen

Wasserzeichen lassen sich beliebig positionieren. Hier wird die relative Position mit der Maus festgelegt. So ist das Wasserzeichen auch bei unterschiedlich großen Bildern immer an der gleichen Stelle, z.B. unten Links. Neben dem Text, lassen sich die Schriftart, Farbe und Durchsichtigkeit festlegen. Neben Text lassen sich auch Bilder, bzw. Logos als Wasserzeichen verwenden.

Vorschau und Konvertierung

Die Veränderung jeder Einstellung kann man in der automatischen Vorschau überprüfen. Die Vorschau erlaubt es auch, zwischen den hinzugefügten Bildern zu wechseln. Ist man mit dem Ergebnis zufrieden, klickt man nur noch den Start-Button. Die Dateien werden anschließend bearbeitet dann im gewählten Verzeichnis abgelegt. Die eigentliche Umwandlung geht dann schnell über die Bühne.

Photobulk - Programmoberfläche

Fazit

Die Software eignet sich für Leute die öfter viele Bilder in einem Rutsch bearbeiten müssen, um z.B. die Größe anzupassen und einen Copyright-Hinweis einzufügen. Alle Einstellungen lassen sich auch als Voreinstellungen festlegen und abspeichern. Damit können schnell einmal festgelegte Konfigurationen wieder abgerufen werden.

Positiv, die Software gibt es für Windows und auch für OSX. Beide Versionen sind vom Funktionsumfang her identisch. Die Software kann kostenlos getestet werden. Wer von der Software überzeugt wurde, die Vollversion kostet derzeit um die 20 Dollar. Damit ist die Software nicht gerade preiswert. Die Software lohnt damit eher für Leute die regelmäßig mit Bildern arbeiten müssen.

Links:

Photobulk für den Mac
Photobulk für Windows

Photobulk - Konvertierung erfolgreich

Picjumbo.com – Lizenzfreie Bilder

Ein Problem, was man beim Erstellen von Webseiten, Blogartikel und Texten öfter mal hat: Wo bekommt man gute Bilder her?

Was man nicht machen sollte, irgendwelche Bilder einfach aus dem Internet kopieren. Hier lauert schnell die Gefahr einer Abmahnung.

Doch wo bekommt man gute Bilder her? Meist mache ich Bilder halt schnell selbst, mit dem IPhone. Sieht dann zwar nicht ganz so professionell aus, aber tut es in den meisten Fällen. 🙂

Als Tipp aber heute die Webseite picjumbo.com des Webdesigners Viktor Hanascek.

Jede Menge Bilder aus verschiedenen Kategorien gibt es hier kostenlos.

PicJumbo.com

Kostenlos sowohl für private als auch kommerzielle Nutzung. Das ist doch mal eine Ansage.

Natürlich ist es nicht die Masse an Bildern, dafür sehen sie meiner Meinung nach sehr gut aus und sind in hoher Auflösung erhältlich.

Aus dem Internet kopierte Bilder in LibreOffice fest einbinden

Zu den nervigen Dingen in Open- und LibreOffice gehört: kopiere ich aus dem Browser ein Bild, wird dieses als Link in das Dokument eingefügt. Beim nächsten Öffnen muss dieses zuerst geladen werden. Mit etwas Glück ist der Link noch gültig, das Laden der Bilder erfolgt dann mit gefühlter 56k Modem Geschwindigkeit.

Mir fallen ehrlich gesagt keine Szenarien ein, warum ich standardmäßig ein Bild als reinen Link einbinden sollte. Die Gefahr, dass der Link ungültig ist, wird umso größer je älter das Dokument wird.

Doch wie behebt man das Ganze? Ziel ist es, dass alle Bilder zusammen mit dem Text im Dokument gespeichert werden.

So geht’s:

Zuerst kopieren wir das Bild aus dem Browser:

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Beim Einfügen in LibreOffice sieht man kurz (oder lang), dass das Bild aus dem Internet geladen werden muss:

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Um das Bild nun richtig in das Dokument einzubetten, muss der Link “gelöst” gemacht werden.

Dazu geht man im Menü “Bearbeiten” auf “Verknüpfungen”:

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Im Dialog nun die Bilder markieren und den Button “Lösen” betätigen. Kurz bestätigen und schon sind die Bilder ins Dokument eingebettet.

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Bilder konvertieren mit XnConvert

Kleiner Softwaretipp: Wer viele Bilder auf einmal nachbearbeiten will, also z.B. Vergrößern, Schärfen, Konvertieren etc. dem sei das kleine kostenlose Tool “XnConvert” empfohlen.

Die Bedienung ist denkbar einfach. Im ersten Schritt wählt man die Bilder aus, im nächsten kann man verschiedene Aktionen auswählen. Also z.B. verkleinere mir alle Bilder, wende dann Filter XY an und speichere mir das ganze dorthin ab.

Eine Vorschau zeigt schon mal grob an, wie die Bilder nach dem Bearbeiten aussehen.

Ideal, wenn man viele Bilder in einem Rutsch bearbeiten/konvertieren will.

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Die Software gibt es für Windows, Mac und Linux. Jeweils auch als Portable Version, kommt also auch ohne Installation aus, wenn man will.

Die Software gibt es hier zum Download.

Panorama Bilder erstellen

Heute möchte ich kurz zeigen, wie man mit dem kostenlose Tool Microsoft Image Composite Editor (kurz ICE) Panoramabilder erstellen kann.

Zuerst brauchen wir die Bilder, also Digicam rausgeholt und die Bilder geknipst, im Kreis. Diese sollten überlappende Bereiche haben, nur so kann die Software wissen, welche Bereiche zusammen gehören.

Ich habe mal die wunderschöne Aussicht von einem Balkon fotografiert:

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Der Rest ist einfach. Microsoft ICE starten und die Bilder reinziehen. Je nach Rechnerleistung dauert es jetzt ein wenig und die Bilder werden zusammengefügt. Wie man sieht, sind die Bereiche teilweise etwas krumm. Nun einfach den Rahmen so ziehen, dass dieser in das Bild passt.

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Das Bild kann jetzt einfach über “Export to disk” exportiert werden. Und so sieht das dann z.B. aus, anklicken zum Vergrößern:

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HTML 5 und das Canvas Element

In HTML 5 gibt es einige neue Sachen, letztens hatte ich den Video-Tag vorgestellt.

Heute eine kurze Einführung zum Canvas-Element. Mit diesem ist es möglich direkt im Browser zu zeichnen, ohne Flash, ohne serverseitiges Bild erstellen.
Wofür kann man das ganze verwenden? Ein Beispiel wären Diagramme, auch Animationen sind möglich.

Fangen wir an, Kern ist das Canvas-Element:


  Ihr Browser unterstützt das Canvas-Element nicht.
	

Hier definieren wir die Höhe und Breite der Leinwand. Für nicht kompatible Browser wird ein Hinweis ausgegeben.

Das Zeichnen selbst erfolgt nun mittels Java-Script-Funktionen, beginnen wir mit einem Rechteck und einem vollständigen Beispiel:

< !DOCTYPE html>








  Ihr Browser unterstützt das Canvas-Element nicht.




Das ganze sieht dann so aus:

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Unglaublich oder? Smiley Jetzt fügen wir noch einen Rahmen hinzu:

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