Festplatte kaputt? Was tun?

Aktueller Fall: kein Zugriff nicht mehr auf die USB-Festplatte unter Windows. Stattdessen kommt nur noch die Meldung “Ungültiger Parameter”, “Das Gerät nicht bereit” oder der Explorer friert einfach ein. Am Besten wäre an der Stelle natürlich ein Backup. Falls man das nicht hat, gehört etwas Glück dazu. Sofern die Festplatte noch halbwegs funktioniert, kann man mit etwas Glück noch die Daten oder einen Teil davon retten.

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MiniTool Power Data Recovery

MiniTool Power Data Recovery ist eine Software für den Fall der Fälle, wenn man Daten gelöscht hat, welche noch nicht hätten gelöscht werden sollen. MiniTool ist übrigens der Firmenname und bezieht sich nicht auf die Größe der Software. Die Software hilft weiter, wenn man ausversehen Dateien löscht, die SD-Karte in der Kamera formatiert oder auch wenn die Partitionstabelle der Festplatte im Eimer ist.

Nach dem Start der Software kann man im Hauptmenü auf die verschiedenen Funktionen zugreifen. Die Software ist sehr einfach gehalten, so dass auch Anwender ohne Kenntnisse sich zurechtfinden.

Die Software gibt es für Windows und auch für den Mac. Ich habe mir die Windows-Version angeschaut.

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EaseUS Data Recovery Wizard Free – kostenlose Datenrettungssoftware

EaseUS Datenrettung LogoDas Thema Datenrettung und Backup liegt mir sehr am Herzen. Ich verwalte so ziemlich alles digital: Fotos, Daten, Musik, Dokumente, Softwarequelltexte. Jedes Dokument was reinkommt wird eingescannt und abgelegt. Ein Datenverlust wäre der Supergau. Aus diesem Grund habe ich immer verschiedene Backup-Methoden.

Aber auch das hilft nicht immer: schnell ist mal eine Datei gelöscht, welche noch nicht im Backup ist. Auch von der SD-Karte sind die Bilder des letzten Urlaubs schnell mal gelöscht. Muss ja nicht unbedingt mir selbst passieren. Im Bekanntenkreis bin ich derjenige der sich “mit Computern auskennt”.

EaseUS Data Recovery Wizard Free

EaseUS ist eine kostenlose Datenrettung-Software. Sie kommt dann ins Spiel, wenn Daten gelöscht worden sind und es kein Backup gibt.

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DiskDrill – Datenrettung- und Backupwerkzeug für den Mac + Gewinnspiel

Rettung, Backups und Wiederherstellung von Daten wird meist erst ein Thema, wenn es zu spät ist. Der Mac macht es hier zumindest einfacher für den Benutzer. Eine USB-Platte anschließen und schon kann man automatisch ein regelmäßiges Backup der Systemplatte und Daten.

Generell sollte man sich nicht auf eine Form des Backups verlassen. Funktioniert das Tool oder Backup-Medium im Ernstfall nicht, hat man ein richtiges Problem.

Ich hatte nun die Gelegenheit das Tool “DiskDrill” für den Mac gründlich zu testen. Der Hersteller hat uns zudem ein paar kostenlose Freischaltcodes zur Verfügung gestellt, welche wir hier verlosen möchten.

Teilnahme einfach durch einen kurzen Kommentar unter dem Artikel. Vielleicht mit kurzer Info, wie ihr die Backups erstellt. Ich gebe den Gewinnern dann per E-Mail Bescheid.

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DiskDrill für Windows – Datenrettung für Festplatten, USB-Sticks, SD-Karten

Datenrettung, ein wichtiges Element: einmal falsch geklickt oder etwas falsch bestätigt, schon sind wichtige Dateien gelöscht. Passiert auch mir gelegentlich. Wobei selten, da ich sehr gut aufpasse. Ein Backup ist natürlich Pflicht und hilft auch in den meisten Fällen weiter. Alle wichtigen Daten sind z.B. bei mir in der Time Machine von OSX. Die Windows PCs werden ebenfalls regelmäßig gebackupt.

Aber auch bei regelmäßigen Backups gibt es Lücken. Die SD-Karte mit den Urlaubsbildern ist schnell gelöscht. Das aktuelle Word-Dokument ebenfalls Muss ja nicht immer einem selbst passieren. Nicht jeder ist technikaffin und muss es auch sein.

Die Software zur Datenrettung

DiskDrill für Windows schickt sich an, die Datenrettung für solche Fälle vorzunehmen. Nach dem Start der Software werden die einzelnen Laufwerke und Partitionen angezeigt. Angesteckte USB-Sticks und SD-Karten sind ebenfalls in der Übersicht sichtbar.

Anschließend kann die Datenrettung losgehen. Sind Dateien gelöscht, bietet die Software die Möglichkeit, Festplatten bzw. Datenträger zu scannen. Es stehen die Modi QuickScan und DeepScan zur Verfügung. Der QuickScan kann vor kurzem gelöschte Dateien schnell auffinden und wiederherstellen.

DeepScan führt eine intensivere Analyse des Datenträgers durch. Dieser Vorgang dauert dann auch gerne mehrere Stunden. Positiv, der Vorgang kann jederzeit unterbrochen und fortgesetzt werden.

DiskDrill Hauptfenster

Gefundene Dateien werden in einer Übersicht angezeigt. Diese ist sortiert nach verschiedenen Dateitypen, wie Bilder, Dokumente oder Videos. Anschließend können diese wiederhergestellt werden. Generell gilt, je kürzer der Löschvorgang zurück liegt, desto höher die Chancen einer kompletten Wiederherstellung. Ansonsten besteht die Möglichkeit, dass das Betriebssystem den Speicher bereits mit neuen Daten überschrieben hat.

Unterstützt werden verschiedene Dateisysteme: NTFS, Fat32, exFat, Ext und auch HFS+. Somit lassen sich auch Datenträger von Linux oder MacOS untersuchen.

Was man beim Löschen von Partitionen etwas zu schnell war, bietet DiskDrill die Möglichkeit gelösche Partitionen zu finden und die Daten zu rekonstruieren.

Datenrettung

Recovery Vault

Neben der Datenrettung bietet DiskDrill auch Vorsorge an. Vereinfacht formuliert werden Daten damit in Zukunft nicht direkt gelöscht, sondern im Recovery-Vault zwischengelagert. Ein spezieller Hintergrundprozess überwacht hier Änderungen am Dateisystem und speichert Meta-Informationen für die Wiederherstellung.

Erstellung von Images – Backupfunktion

Von Datenträgern lassen sich Images erstellen. Wahlweise werden das ISO-, IMG- oder DMG-Format unterstützt. Erstellte Images lassen sich auch wieder einbinden und somit Daten aus diesen wieder rekonstruieren. Backups von der kompletten Festplatte sind damit schnell erstellt.

Erstellung eines Backup-Images

Erstellung Backup-Image

DiskDrill für Windows bietet umfangreiche Funktionen für die Rettung von gelöschen Dateien und Partitionen. Auch die Backup-Funktionen gefallen. Das ganze hat allerdings auch seinen Preis. Die Vollversion der Software kostet 49 Dollar. Wobei die gefühlte Höhe des Preises mit der Wichtigkeit der gelöschen Dateien zusammenhängen dürfte.

Mit der kostenlosen Testversion lassen sich jedoch alle Funktionen testen. Insbesondere kann man schauen, ob die gewünschten Daten sich prinzipiell wiederherstellen lassen. Vor dem Kauf kann man so zumindest Testen, ob der Kauf sich lohnt. Datenrettung ist in der kostenlosen Version trotzdem möglich, ist allerdings auf maximal 2 Gigabyte an Daten beschränkt. Dies reicht aber bereits für das ein oder andere Malheur aus.

Hier geht es zum Download und Herstellerseite.