Leak Checker – Wurden meine persönlichen Daten ausgespäht?

Immer wieder liest man unerfreuliche Dinge von Webseiten und Webdiensten, bei denen durch Sicherheitslücken die Benutzerdaten abhanden gekommen sind. Wenn man Pech hat, sind neben den persönlichen Daten, Passwörter oder Kreditkarteninformationen in fremden Händen.

Bei jeder neuen Nachricht über gehackte Webseiten fragt man sich, ob man selbst betroffen ist. Das Hasso-Plattner-Institut hat dafür einen Online-Dienst bereit gestellt. Mit diesem kann man prüfen, ob die eigene E-Mail-Adresse in Verbindung mit Datenklau steht, bzw. in veröffentlichen Datensammlungen vorkommt.

Hierzu wurden die Daten von verschiedenen Leaks gesammelt und in eine Datenbank gegeben. Nach Eingabe der E-Mail-Adresse erhält man kurze Zeit später einen Bericht, ob die eigene E-Mail-Adresse irgendwo auftaucht.

Falls ja, wird empfohlen alle Passwörter, welche in Zusammenhang mit der E-Mail-Adresse und Accounts stehen, zu ändern. Die Analyse ist leider sehr knapp. Meine Hauptemail ist nicht betroffen, eine Zweitemail wird in Verbindung mit einem Datenklau aus dem Jahr 2013 in Verbindung gebracht. Leider ist das auch die einzige Information. Schön, wäre noch die Webseite zu nennen, bei der die Daten abhanden gekommen sind.

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Selbst, wenn die eigene E-Mail-Adresse als nicht betroffen angezeigt wird: zu sicher sollte man sich nicht sein. Auch das Hasso-Plattner-Institut kann nur Daten überprüfen, welche nach dem Hack irgendwo veröffentlich worden sind.

Damit man gar nicht erst in Probleme kommt, sollte man selbst verschiedene Vorsichtsmaßnahmen anwenden. Einen Anfang ist, bei jedem Dienst ein anderes Passwort zu verwenden. Dies geht dank Passwortmanager heute recht einfach. Dies stellt zumindest sicher, dass die Unsicherheit eines Accounts keine anderen gefährdet. Bei den persönlichen Daten ist es schwieriger. Generell sollte man so wenig wie möglich über sich angeben, aber oft ist das nicht praktikabel.

Hier geht es zum Leak-Checker