Die Woche im Link-Rückblick

Nutzer von Spiele-Apps sorgen sich um ihre Daten – Nutzer von kostenlosen Apps sorgen sich um ihre Daten, vermutlich die gleichen User, die kostenpflichtige Apps links liegen lassen, die keine Daten übertragen

Apple verkauft in Zukunft keine Tastaturen mehr mit Kabel – Apple will die Kabel loswerden, wer noch eine kabelgebundene Tastatur haben will, sollte sich jetzt eindecken. In Zukunft gibt es nur noch Bluetooth-Tastaturen, die jedoch eher happig im Preis sind. Natürlich kann man auch einfach eine andere Tastatur anstecken.

Apple will Kernel Extensions loswerden – auch Entwickler haben es nicht leicht bei Apple, zumindest wenn sie Kernel Extensions für ihre Anwendung benötigen. Der Anwender merkt es, wenn Anwendungen wie Tripmode nicht mehr funktionieren.

Neuer britischer Flugzeugträger läuft noch mit Windows XP – ohne Worte

Überwachung im Auto, weniger Versicherung zahlen – sich freiwillig überwachen lassen und etwas weniger zahlen. Wers mag.

Google plant Werbung in der virtuellen RealitätFuturama hatte recht.

Kurz notiert #3

Hardware Upgrades für die Xbox One

Ein „Problem“ von Konsolen ist die fixe Hardwarekonfiguration. Während PCs über die Zeit immer schneller werden, bleiben Konsolen über die gesamte Lebenszeit an ihre Hardware gebunden. Microsoft denkt laut darüber nach, Hardware-Upgrades für die Xbox-One anzubieten. Wie das realisiert werden soll, bleibt offen. Ich persönlich hatte mit der festen Hardware kein Problem. Als Gelegenheitsspieler war es wichtiger für mich eher wichtig, dass auch neue Spiele auf der Konsole einfach laufenund fertig. Wenn es jetzt unterschiedliche Hardwarestände gibt, heißt das, dass neue Spiele entweder nicht laufen, wenn die Hardware nicht stimmt. Oder man muss mit abgespeckter Grafik leben, im schlimmsten Fall ruckelt es. Dann kann man sich auch gleich einen PC kaufen.

Neuer Raspberry Pi

Gute Nachrichten gab es diese Woche für Raspberry Pi Fans. Der Raspberry Pi 3 ist auf den Markt gekommen. Mit neuem schnelleren 64 Bit Arm-Prozessor, sowie WLAN und Bluetooth an Board. Damit eignet sich der neue besser als Media-Center, da man nun WLAN nicht mehr extra nachrüsten muss. Kostenmäßig ist er nur knapp teurer als das Vorgänger-Modell. WLAN gibt es leider nur in der 2,4 Ghz Variante, damit sind maximal 150 Mbit drinnen. Auch beim LAN-Anschluss hat sich nichts getan, dieser ist genauso schnell wie bei den Vorgängern.

Eine weitere gute Nachricht: er ist vollständig abwärtskompatibel, Software wie Hardware. D.h. Zubehör wie Kamera, Display und Gehäuse der Vorgängergeneration können weiterverwendet werden.

BKA-Warnung vor Locky enthält Virus

Eine gewisse Ironie hat es ja schon, die Warnung vor dem Locky Trojaner enthält den Trojaner selbst. Mittlerweile sollte man als Windows-Benutzer glaube keinen einzigen Anhang mehr anklicken. Locky verschlüsselt die Dateien der Festplatte, von Netzwerklaufwerken und auch von angeschlossenen USB-Geräten. D.h. selbst das Backup auf der USB-Platte ist damit im Zweifelsfall wertlos. Die Entschlüsselung der Daten lassen sich die Locky „Betreiber“ gegen Gebühr bezahlen. Immerhin scheint es wohl in der Tat zu funktionieren, wenn man zahlt. Trotzdem empfiehlt sich ein dezentrales Backup.

Links #2

Fettes Brot feat. Geekchester

Was macht man mit alter Hardware? Natürlich Musik.

Mindesthaltbarkeit von Geräten

Den Verdacht hatte jeder schonmal, die Hersteller kalkulieren die Lebenszeit ihrer Geräte so, dass diese geplant kurz nach der Garantie kaputt gehen. Eine Studie konnte dies nicht nachweisen. Auch wenn jeder subjektiv schonmal ein Gerät hatte was den Verdacht nahe legen würde. Ich hatte mal eine elektrische Zahnbürste die kurz nach der Garantie kaputt gegangen ist. Die meisten Geräte halten aber erfreutlicherweise dennoch deutlich länger.

Stattdessen kalkulieren die Hersteller anders. Sie richten sich nach den Kunden, wie lange diese ein Gerät verwenden. Klar, warum ein Smartphone für die Ewigkeit bauen, wenn die meisten Anwender dieses nach 2 bis 3 Jahren ersetzen. Der Vorschlag ist, alle Geräte, wie Lebensmittel mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum zu versehen. Ob es was bringt? Und was ist die Konsequenz, wenn das Gerät dennoch davor kaputt geht? Was helfen würde, wäre meiner Meinung nach eine bessere Reparierbarkeit und die Möglichkeit Ersatzteile zu bekommen. Bei Geräten mit Akku sollte dieser mit wenig Aufwand ersetzbar sein. Das wäre schonmal ein Anfang.

Indien: Smartphone für 3,20 Euro

Ein ganzes Smartphone gibts in Indien für 3,20 Euro.

Neue Geschwindigkeitsrekorde im Mobilfunk

„Telekom und Huawei haben heute in Bonn 70 GBit/s im Mobilfunk übertragen.“

Natürlich schön, wenn die Entwicklung weitergeht. Aber bei den Tarifen derzeit mit wenig Volumenen nutzt mir die schnellste Übertragungsgeschwindigkeit nix.

Links #1

Lenovo Laptops verweigern Nicht-Original-Akkus

Lenovo möchte anscheinend mehr Geld verdienen und verhindert das Laden von Nicht-Original-Akkus.

The system does not support batteries that are not genuine Lenovo-made or authorized. The system will continue to boot, but may not charge unauthorized batteries.

Ich habe schon einige gebrauchte Notebooks von Lenovo gekauft. Mit günstigem Akku von Drittanbietern funktionieren diese dann problemlos. Nun hat man in Zukunft schlechte Karten, wenn der Notebookhersteller meint keine teuren Originalakkus für ältere Modelle anzubieten. Der Autor beschreibt in dem Artikel wie er den Akku analysiert hat und doch noch überreden konnte normal zu funktionieren.

LibreOffice Version 5.1

Libre Office ist in Version 5.1 erschienen und bringt ein paar Veränderungen in der Benutzeroberfläche mit. So wurden einige Icons umsortiert und Menüs neu angeordnet. LibreOffice verwende ich seit Jahren für meinen Office-Kram. Es ist kostenlos und funktioniert ohne Probleme.

Überwachung des Internets der Dinge

Egal ob zur „Identifizierung, Überwachung, Beobachtung, Lokalisierung oder zur Auswahl für die Rekrutierung“ möchte NSA-Behördenleiter James Clapper das Internet der Dinge nutzen.

Da freut man sich doch schon bereits drauf die vernetzten Glühbirnen, Kühlschränke und Duschköpfe zu verwenden.

Software aus dem Mac App Store, neue Probleme

Neue Probleme bahnen sich in Apples App Store an. Zertifikate laufen aus und die Programme lassen sich nicht mehr starten. Software mit Ablaufdatum, schöne neue Welt.

Zitat: „Derzeit ist unklar, ob und welche anderen Programme aus dem Mac App Store ab dem 13. Februar ebenfalls wieder den Dienst verweigern.“

Amazon sorgt für Zombieapokalypse vor

Ist zumindest in den Nutzungsbedingungen abgedeckt.