MiniTool Mac Data Recovery

Die Software Power Data Recovery für Windows hatte ich hier bereits im Blog vorgestellt. Für Mac-Anwender gibt es dieses Tool ebenfalls. Hier hört es auf den Namen Mac Data Recovery.

Die Software selbst gleicht dem Windows-Pendant sehr. Bedienung und Programmoberfläche sehen einander sehr ähnlich. Ins Spiel kommt die Software, wenn man Daten ausversehen gelöscht hat, eine Partion kaputt gegangen ist oder man die SD-Karte der Kamera gelöscht hat. Im Gegensatz zur Windows-Version fehlt die Möglichkeit Daten CDs und DVDs wiederherzustellen.

Nach dem Start der Anwendung, hat man Zugriff auf die verschiedenen Funktionen.

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Gatekeeper unter macOS Sierra deaktivieren

Mac LogoBeim letzten Versuch eine Software unter OSX zu nutzen, bremste mich Gatekeeper mal wieder aus. Gatekeeper verhindert, dass nicht signierte Software unter OSX, bzw. macOS, nicht ausgeführt werden kann. Man konnte es allerdings bisher erlauben. In den Einstellungen gab es eine Einstellung dafür. Diese wurde und wird allerdings immer strikter umgesetzt. Konnte man es früher einfach aktivieren, wurde die Einstellug später nach einer Zeit wieder zurückgesetzt.

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MacBook: Fotos mit der Webcam unter Mac OS machen

Manchmal steht man vor der Problematik, dass man schnell ein Foto machen muss, z.B.  für ein altes Produkt, welches man auf ebay verscherbeln möchte. Natürlich kann man auch schnell sein Smartphone oder Pad zücken. Meistens muss man dann aber die Bilder noch irgendwie auf den PC übertragen, was etwas umständlich sein kann, wenn man nicht gerade einen Synchronisierungsdienst wie iCloud nutzt. Komfortabler ist es in einem solchen Fall gleich das Foto mit der integrierten oder angeschlossenen Webcam zu machen.

Glücklicherweise müssen unter MacOS dafür keine zusätzlichen Softwareprodukte eingesetzt werden, denn das Betriebssystem bringt gleich das praktische Programm Photo Booth mit. Damit kann man über die Webcam Fotos schießen und kleine Videosequenzen aufnehmen. Darüber hinaus kann man das Bild auch gleich noch mit verschiedenen Effekten versehen, wie z.B. Röntgenblick, Sepia oder Fischauge oder man versieht das Bild mit einem Hintergrund, wie z.B. den Eifelturm.

Und so geht’s:

  • Öffnen Sie Photo Booth z.B. über Spotlight
  • Falls Sie mehrere Webcams in Betrieb haben, wählen Sie über das Menü “Camera” die Kamera aus die Sie nutzen wollen
  • Für ein einzelnes Foto achten Sie darauf, dass unten links in der Bedienoberfläche das Symbol mit dem Einzelbild angewählt ist. (Das Symbol mit den vier Einzelbildern nimmt ganz schnell hintereinander vier einzelne Fotos auf und das andere Symbol ist für die Aufnahme eines Videos)
  • Rücken Sie das zu fotografierende Objekt ins rechte Licht
  • über den Button Effekte kann noch ein gewünschter Bildeffekt ausgewählt werden
  • und klicken Sie auf den großen roten Button in der Mitte (es beginnt ein Countdown von 3 an rückwärts zu zählen und dann wird ausgelöst)
  • alle fotografierten Bilder werden in der Bildleiste unten angezeigt
  • über Rechtsklick auf das Foto in der Bildleiste kann man das Foto exportieren oder löschen

Speicherort Fotos von Photo Booth

Natürlich will man nicht immer mit dem Programm Photo Booth auf die Bilddateien zugreifen. Aus dem Programm heraus kann man auch nicht den Finder aufrufen und sich darüber direkt zum Speicherort navigieren lassen. Deswegen ist es noch gut den Ablagepfad der Fotos zu kennen.

  • Gehe in den Hauptordner des Benutzerverzeichnis, für gewöhnlich mit dem Benutzernamen gekennzeichnet
  • dann Bilder bzw. Pictures; dort gibt es Photo Booth Library
  • Rechtsklick auf Photo Booth Library und “Show Package Contents” bzw. “Paketinhalt anzeigen” auswählen
  • Dort wechselt man nun in den Ordner “Pictures” und findet seine geschossenen Fotos als jpeg-Dateien vor

Der Pfad fürs Terminal lautet:

cd /Users/benutzername/Pictures/Photo\ Booth\ Library/Pictures

VNC Fernzugriff mit Mac Book

Vor Kurzem habe ich mir eine virtuelle Maschine auf meinem Homeserver eingerichtet, auf welche ich per Fernzugriff von meinem MacBook aus arbeiten möchten.

Prinzipiell hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man nutzt RDP (Remote Desktop Protocol), welches aber ohne zusätzliche Softwareinstallation nicht auf dem MacBook zur Verfügung steht, oder man nutzt VNC (Virtual Network Computing). VNC ist gegenüber anderen Fernwartungsprotokollen plattformunabhängig und liefert den Bildschirminhalt des entfernten Rechners an einen Client-Rechner aus. Vom Clientrechner werden Maus- und Tastaturbefehle entgegengenommen und an den entfernten Rechner ausgeliefert.   Für VNC gibt es auch eine Reihe an Client-Programmen, welche unter Mac OSX nutzbar sind, wie z.B. VNC Viewer, Chicken oder RealVNC.

Aber wozu diese Umstände, wenn OSX seit 10.5 bereits einen VNC Client on Board hat. Dazu geht man in der Mac-Suchfunktion Spotlight den Begriff “Screen Sharing” oder “Bildschirmfreigabe” ein und wählt die entsprechende App aus. Diese ist auch zu finden unter:

System/Library/CoreService/Applications/Screen Sharing.app

Nun gibt man die IP – Adresse seines Remote-PC ein; in diesem Fall befinden sich Client-Rechner und Remote-Rechner im selben privaten Netzwerk; und klickt dann auf Connect bzw. Verbinden.  Anstatt der IP kann man natürlich auch eine URL in der Form myremote.com eingeben in Abhängigkeit davon wie der Rechner zu erreichen ist.

Bild Screen Sharing

Ein anderer “Weg nach Rom” führt über das Finder-Menü Go –> Connect to Server oder der Tastenkombination [Command]+[K].

Bild mit Server verbinden

Pathfinder – Dateimanager für den Mac

Seit ich meinen ersten PC hatte, verwende ich einen zweigeteilten Dateimanager im guten alten „NortonCommander-Style. Anfangs das Original, später unter Windows den Total Commander. Ein tolles Tool, welches neben gefühlten tausend Funktionen auch nur einmal Geld gekostet hat. Updates gab es immer kostenlos. Den Windows-Explorer habe ich nie verwendet. Zu umständlich.

Nun bin ich seit einiger Zeit auf dem Mac unterwegs und hier fehlt ein vernünftiger Dateimanager leider sehr. Es gibt zwar ein paar kostenlose Clone, wie muCommander oder DoubleCommander, aber diese lassen viele Funktionen und Komfort vermissen.

Beide genannten Programme sind plattformunabhängig. Dies ist aber bei einem Dateimanager, welcher sich doch besser ins System integrieren sollten weniger optimal. Zu verschiedenen sind die Dateisysteme, Ordnerstrukturen und Bedienphilosphie der verschiedenen Plattformen.

Pathfinder

Durch einen Podcast bin ich auf Path Finder aufmerksam geworden. Neben der klassischen 2-Fenster-Ansicht integriert sich die native OSX-App auch perfekt in das Betriebssystem. Die Bedienung geht nach einiger Zeit flott von der Hand.

Die Tastenkürzel orientieren sich hierbei an denen des Finders. Das macht die Umgewöhnungsphase etwas schwieriger. Viele Tastenkombinationen weichen vom Original ab. Wer Zeit und Muße hat, kann die Tastenkürzel zwar nach Wunsch umkonfigurieren. Ich habe mich aber entschlossen die Standardeinstellungen zu verwenden. Man gewöhnt sich dran und im Finder funktionieren diese dann auch.

Von den Funktionen macht es wenig Sinn alles aufzuzählen. Wie der Total Commander für Windows, handelt sich sich um eine Art „Schweizer Taschenmesser“ für das Dateisystem. Neben den Standardoperationen, für Dateien, kann das Tool natürlich auch Daten komprimieren und wieder entpacken. Hierbei werden alle gängigen Archivformate unterstützt. Über die Seitenleiste hat man schnell Zugriff auf die Laufwerke des Systems.

Entwickler freuen sich über einen Hex-Editor oder Integration von Versionsverwaltungssystemen wie Subversion. Auch eine Konsole lässt sich an der aktuellen Position schnell öffnen. Ordner lassen sich synchronisieren und man bekommt auch Wunsch auch schnell die ganzen versteckten Dateien angezeigt, welche der Finder nur über Tricks anzeigt.

Ansonsten gibt es noch jede Menge weitere Funktionen. Vermisst habe ich lediglich einen integrierten FTP-Client. Die Software kann kostenlos für 30 Tage getestet werden. Danach werden 40 Dollar für die Vollversion fällig. In jedem Fall gut investiertes Geld für ein Tool, was man täglich im Einsatz hat.

Pathfinder

Suchen

OSX: Spotlight Suche für externes Laufwerk deaktivieren

Externe Festplatten werden von OSX gerne von der Spotlight-Suche mitindiziert. Das ist nicht immer praktisch und gewünscht, z.B. bei einer Backupplatte. Hier besteht die Gefahr, dass ich die falsche Datei öffne und bearbeite:

Doppelt hält besser?

Das deaktvieren der Suche ist zum Glück recht einfach über das Terminal. Also Terminal öffnen und folgenden Befehl eingeben:

sudo mdutil -i off /Volumes/DickeBerta

Den Namen des Volume muss man natürlich durch den eigenen Namen ersetzen. Das “off” deaktviert die Spotlight-Suche für das Volume/Festplatte. Umgekehrt lässt sich es mit “on” wieder aktivieren. 

Klappt alles, erfolgt die Ausgabe in etwa so:

/Volumes/DickeBerta:2014-10-31 10:50:04.908 mdutil[1258:183979] mdutil 
disabling Spotlight: /Volumes/DickeBertaIndexing disabled.

OSX: Langen Pfad ins Terminal eingeben

Unter meinem Mac bin ich immer öfter gezwungen mit dem Terminal zu arbeiten, z.B. um Jekyll zu nutzen. Aber es ist immer sehr nervend und zeitraubend den langen Pfad einzutippen. Und dann bloß keinen Fehler machen! Aber es gibt einen kürzeren Weg, welcher blankliegende Nerven und wertvolle Zeit erspart.

Man kann einfach den Finder nutzen und zu dem betreffenden Ordner oder zur gewünschten Datei manövrieren. Und jetzt einfach das auserwählte Objekt per Drag&Drop ins Terminal ziehen. Dabei wird der Dateipfad automatisch ins Terminal geschrieben.

long_path_to_terminal

Man bestaune das verblüffende Ergebnis; ganz ohne Tippfehler:

long_path_to_terminal2

Mac OS X: Enable Access for Assistive Devices

Einige Programm unter MacOS fordern manchmal “Enable Access for Assistive Devices”. So ist es mir wiederfahren bei dem praktischem Programm SnagIt zum Aufnehmen von Screenshots. Die Meldung bedeutet, dass die Anwendung Funktionen zum Steuern des Computers übernehmen will. In meinem Fall das Scrollen von Bildschirminhalten:

“To capture a scrolling area, you must enable access for assistive devices in the System Preferences and restart SnagIt”

Dass man eine solche Einstellung bewusst freigeben muss, ist schon mal gut. Aber wo findet man diese Einstellung, wenn man erschwerender Weise auch noch als Systemsprache Deutsch eingestellt hat?

Die App navigierte mich “straight ahead”  zu Systemsteuerung –> Bedienhilfen, wo die Einstellung auch in früheren Versionen von OS X zu finden war.

systemsteuerung_bedienungshilfen

 

Seit Mavericks hat man aber die Einstellung zu Systemsteuerung –> Sicherheit –> Privatsphäre verschoben.

 

systemsteuerung_sicherheit

Hier einfach über das Schloss-Symbol in der unteren linken Ecke mit dem Administrator-Passwort die Einstellungen entsperren und bei der gewünschten App das Häkchen setzen.