Shortlinks auflösen

Logo InternetShortlink-Dienste, wie bit.ly, goo.gl oder tinyurl.com, sind eine praktische Sache. Gerade, wenn man einen Link verschicken will, ist es besser wenn er nur kurz ist. Lange Links bzw. URLs werden gerne in Mails oder Messengerdiensten abgeschnitten oder auf zwei Zeilen aufgeteilt. Anschließend funktionieren diese dann nicht mehr.

Die Sache hat allerdings auch den Nachteil, dass ich als Empfänger nicht mehr genau sehen kann, welcher Link denn wirklich aufgerufen wird. Gerade Spammer verwenden die Dienste auch, um die richtige Serveradresse zu verschleiern.

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Malware-Museum von Archive.org

Was es nicht alles gibt: Auf Archive.org gibt es ein Malware-Museum. Dort hat man eine Sammlung von Computer-Viren der 80er und 90er Jahre zusammengetragen. Dank der DOS-Emulation im Browser kann man diese auch gefahrlos testen.

Wer damals bereits am Computer unterwegs war, erkennt vielleicht den ein oder anderen Virus wieder. Ich selbst hatte mir auch mal einen eingefangen. Da die Computer in den meisten Fällen noch nicht vernetzt waren, haben sich die Viren damals über Disketten weiterverbreitet. Da viele Leute Software kopierten hat das ganz gut geklappt.

Im Gegensatz zu heute, haben die meisten Viren damals kaum Schaden angerichtet. Meist hat ein Antivirenprogramm beim Entfernen der Viren mehr Schäden angerichtet, indem die infizierten Dateien nach dem Entfernen kaputt waren.

virus

Es gab natürlich auch üble Dinger, aber viele Virenprogrammierer wollten maximale Verbreitung und den Benutzer etwas ärgern. Da wurde der Bildschirm von einem Wurm aufgefressen, beim anderen fuhr ein Schiff über den Bildschirm. Eigentlich richtig kreativ.

Mein Computervirus hat alle paar Stunden alle Buchstaben auf dem Bildschirm umsortiert. Nach dem Neustart vom Computer ging es wieder.

Es war auch gar nicht so leicht die Dinger wieder los zu bekommen. Antivirensoftware musste man erstmal irgendwo kaufen. So wie heute bei Amazon klicken ging nicht. Und natürlich gab es auch keine Updates, da kein Internet. Mit Abo kam ein oder zweimal im Jahr ein Update auf Diskette. Spaßich war die Zeit trotzdem. 🙂

Webseiten auf Malware prüfen

Heute ein kleiner Linktipp, der für Webseitenbesitzer und Benutzer, gleichermaßen interessant ist: http://www.urlvoid.com/

Der Dienst prüft die angegebene Webseite auf Viren-, Malware und Trojaner. Die meisten Viren und Trojaner fängt man sich heute lockerflockig beim Surfen ein. Sicherheitslücken und Browser und den Plugins (z.B. dem Flashplugin) machen es möglich.

Webseitenbesitzer können überprüfen, ob die eigene Webseite noch in Ordnung ist. Sicherheitslücken in WordPress und Co sorgen auch hier für Infektionen, die dann den Surfern zu schaffen machen.

Für alle gilt also, immer schön die neuesten Updates einspielen. Smiley

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Für unseren Blog kann ich übrigens Entwarnung geben:

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