AdwCleaner – Unerwünschte Software, Adware, Toolbars entfernen

AdwCleaner LogoKostenlose Software aus dem Internet geladen, installiert, nicht aufgepasst und schwupps hat man schonmal gleich noch was anderes installiert. Besonders kostenlose Freeware bietet bei der Installation an, noch eine Toolbar oder Drittsoftware mit zu installieren. Dies dient oft der Finanzierung der Software und an sich ist dagegen nichts einzuwenden, sofern der Anwender der Installation bewusst zustimmt. Meist ist dies aber etwas versteckt und man muss die Software/Toolbar auch gezielt deaktivieren. Je nach Seriösität kann man das meiste zum Glück auch über die Systemsteuerung wieder los werden.

weiterlesen

haveibeenpwned.com – Prüfung auf Datendiebstähle

Vor kurzem hatte ich auf den Leak Checker vom Hasso-Plattner-Institut hingewiesen. Dieser hat ergeben, dass meine persönlichen Daten in der Vergangenheit schonmal bei Online-Plattformen “verloren” gegangen sind.

Um Passwörter mache ich mir wenig Sorgen, dafür verwende ich einen Passwortmanager und damit überall ein anderes Passwort. Bleiben die persönlichen Daten, wie Anschrift, Telefonnummer etc…

Auch diese werden missbraucht. Zum Beispiel in Phishing-Mails:

pawned1

Diese sind gleich viel glaubwürdiger mit korrekter (wenn auch in meinem Fall veraltet) Anschrift und verführen damit gleich mehr Anwender den Anhang auszuführen oder einen Link anzuklicken.

Wenn man sich die Mail genauer anschaut, stellt man fest, dass der Absender Unsinn ist. Ansonsten gilt der Grundsatz: wer Geld will, meldet sich via Briefpost.

Neben dem bereits hier vorgestellten Leak Checker, gibt es noch eine weitere Webseite zur Überprüfung: https://haveibeenpwned.com/.

Die Seite liefert wesentlich mehr und genauere Daten. Man sieht, bei welchen Online-Diensten die Daten verloren gegangen sind. Zusätzlich kann man sich auch informieren lassen, wenn neue Datendiebstähle auftreten. Auch bekommt man die Information, was genau an Daten jetzt potentiell in fremde Hände gelangt ist.

pawned2

Natürlich hilft diese Seite nicht gegen Phishing-Mails wie oben erwähnt. Da hilft nur Vorsicht und Gehirn einschalten. Aber man bekommt so zumindest mal einen Überblick, wo überall persönliche Daten abhanden gekommen sind. Ich war selbst überrascht darüber, denn von den betroffenen Firmen wurde ich darüber nicht informiert.

Hier geht es zum Dienst.

Leak Checker – Wurden meine persönlichen Daten ausgespäht?

Immer wieder liest man unerfreuliche Dinge von Webseiten und Webdiensten, bei denen durch Sicherheitslücken die Benutzerdaten abhanden gekommen sind. Wenn man Pech hat, sind neben den persönlichen Daten, Passwörter oder Kreditkarteninformationen in fremden Händen.

Bei jeder neuen Nachricht über gehackte Webseiten fragt man sich, ob man selbst betroffen ist. Das Hasso-Plattner-Institut hat dafür einen Online-Dienst bereit gestellt. Mit diesem kann man prüfen, ob die eigene E-Mail-Adresse in Verbindung mit Datenklau steht, bzw. in veröffentlichen Datensammlungen vorkommt.

Hierzu wurden die Daten von verschiedenen Leaks gesammelt und in eine Datenbank gegeben. Nach Eingabe der E-Mail-Adresse erhält man kurze Zeit später einen Bericht, ob die eigene E-Mail-Adresse irgendwo auftaucht.

Falls ja, wird empfohlen alle Passwörter, welche in Zusammenhang mit der E-Mail-Adresse und Accounts stehen, zu ändern. Die Analyse ist leider sehr knapp. Meine Hauptemail ist nicht betroffen, eine Zweitemail wird in Verbindung mit einem Datenklau aus dem Jahr 2013 in Verbindung gebracht. Leider ist das auch die einzige Information. Schön, wäre noch die Webseite zu nennen, bei der die Daten abhanden gekommen sind.

leak_checker

Selbst, wenn die eigene E-Mail-Adresse als nicht betroffen angezeigt wird: zu sicher sollte man sich nicht sein. Auch das Hasso-Plattner-Institut kann nur Daten überprüfen, welche nach dem Hack irgendwo veröffentlich worden sind.

Damit man gar nicht erst in Probleme kommt, sollte man selbst verschiedene Vorsichtsmaßnahmen anwenden. Einen Anfang ist, bei jedem Dienst ein anderes Passwort zu verwenden. Dies geht dank Passwortmanager heute recht einfach. Dies stellt zumindest sicher, dass die Unsicherheit eines Accounts keine anderen gefährdet. Bei den persönlichen Daten ist es schwieriger. Generell sollte man so wenig wie möglich über sich angeben, aber oft ist das nicht praktikabel.

Hier geht es zum Leak-Checker

E-Mails sichern und archivieren mit MailStore Home

Vor kurzem habe ich über die Nachteile der Cloud berichtet, nutze aber selbst den ein oder anderen kleinen Dienst im Web. So führe ich z.B. ein E-Mail-Konto bei Google, auch besser bekannt als GMail, in welchem viele E-Mails, die sich über Jahre hinweg angesammelt haben, lagern. Dort liegt alles durcheinander in der Wolke: Wichtiges, Unwichtiges, Spam, etc. Eine Säuberungsaktion ist der Mühe nicht wert, denn die tolle Suchfunktion von Google lässt mich die Nadel im Heuhaufen finden.

Nun habe ich eine gewisse Paranoia entwickelt, was denn sei, wenn eines Tages mein Konto gesperrt ist oder bei Google aus irgend einen Grund ein Datenbankfehler auftritt und ich an meine Daten nicht mehr heran komme. Ja, das soll es alles schon gegeben haben!

Aus diesem Grund habe ich mich nach einen Programm umgesehen mit welchem ich meine Mails sichern kann und trotzdem eine super Suchfunktion habe, um mit dem Durcheinander klar zukommen. Dabei bin ich bei MailStore Home, derzeit in Version 7.0.7 verfügbar, hängen geblieben.

MailStore Home liest die E-Mails verschiedener Postfächer aus und archiviert die Mails auf dem lokalen Rechner. Dabei werden Mailtexte inklusive der Inhalte von Anhängen indexiert, was später eine komfortable, schnelle Suche im Archiv ermöglicht.

MailStoreHome7

Die Reihe der unterstützen E-Mail Systeme ist lang:

  • Internet-Postfächer wie Google Mail oder GMX
  • Beliebige Postfächer über POP3 oder IMAP
  • Microsoft Outlook 2000, XP, 2003, 2007, 2010
  • Microsoft Outlook Express und Windows Mail
  • Microsoft Exchange Server 2003, 2007 und 2010 Postfächer
  • Microsoft Office 365 (Exchange Online)
  • Hosted Exchange Postfächer
  • Mozilla Thunderbird und SeaMonkey
  • .eml und andere E-Mail-Dateien

Die Unterstützungen sind aber nicht alle so toll, wie sie sich auf der Anbieterseite lesen. So musste ich z.B. feststellen, dass das Auslesen von Microsoft Outlook *.pst-Dateien deaktiviert ist und nur in der kostenpflichten Serverversion MailStore Server verfügbar ist, welche aufgrund der Kosten von derzeit 295,00€ für den privaten Gebrauch eher nicht in Frage kommt.

Möchte man nun die Mails aus seinem Google-Konto auslesen muss man zuvor IMAP in den Kontoeinstellungen aktivieren. Dazu geht man im Google-Account unter Einstellungen –> Weiterleitungen und POP/IMAP und setzt dann den Radiobutton unter IMAP auf IMAP aktivieren.

In MailStore Home geht man auf E-Mails archivieren und wählt dann unter Erweitert das Item Google Mail aus, nimmt die dann abgeforderten Einstellungen zu Benutzername und Passwort vor und schon ist das Profil angelegt. Dann Profil anwählen und das Archivieren starten.

MailStoreHome7_2

Je nach Größe des E-Mails Postfach kann das erste Archivieren mehrere Stunden dauern. Wenn man dann anschließend regelmäßig die Sicherung vornimmt, dauert es weniger lange.

In der Home-Version werden die Archiv-Dateien in einem festgelegten Verzeichnis gespeichert, welches nicht geändert werden kann. Wer jetzt nachts aber immer noch nicht ruhig schlafen kann, kann sich die Dateien z.B. über den Windows Explorer nochmal separat auf eine externe Festplatte ablegen.

Ich resümiereSmiley: Alles in allem ein nützliches Programm, intuitiv zu bedienen und kostenlos. Bleibt nur zu hoffen, dass es kostenlos bleibt und es auch unter zukünftige Betriebssysteme läuft oder dafür weiterentwickelt wird. Denn ein Archiv möchte ich nach Möglichkeit auch in 50 Jahren noch durchwühlen können.

Passwörter sicher verwalten mit KeePass

Vor kurzem hatten wir bereits einen Beitrag zu sicheren Passwörtern. Klar ist, wer überall das gleiche Passwort verwendet hat ein Problem, wenn es irgendwo bekannt wird. Daher ist bei jedem Dienst ein unterschiedliches Passwort zu verwenden der bessere Weg.

Zur Verwaltung von vielen Passwörtern bietet sich die kostenlose Software KeePass an:

image

weiterlesen