Typeeto – Bluetooth Tastatur

Typeeto hatte ich hier im Blog bereits einmal vorgestellt. Mittlerweile ist die Software nun kostenlos im App Store downloadbar.

Was macht die App? Wer wie ich, nicht gerade gerne längere Texte auf dem Smartphone oder Tablett eintippt, kann sich entweder eine eigene Tastatur für das Gerät kaufen oder er nutzt eine App wie Typeeto.

Die App ermöglicht es über die Bluetooth-Verbindung die Tastatur vom Mac für Smartphone, Tablett und andere Geräte zu verwenden. Der Vorteil: man braucht kein extra Gerät mit eigenem Akku, der stets geladen sein will.

Nach der Installation der Anwendung verbindet man sich mit dem Endgerät. Anschließend kann es auch schon losgehen. Sobald die Verbindung hergestellt ist, kann man lostippen. Auf dem Smartphone oder Tablett muss nichts installiert werden. Die Anwendung simuliert eine Bluetooth-Tastatur und verhält sich genau wie diese. Zusätzlich gibt es weitere coole Funktionen: so kann man z.B. den Inhalt der Zwischenablage vom Mac direkt verwenden. Auch die Steuerung von Lautstärke und Musikwiedergabe ist möglich.

Typeeto

Neben den Geräten aus dem Hause Apple funktioniert Typeeto auch mit Android-Geräten, anderen Computern oder der Playstation.

Der Wechsel zwischen Geräten ist über das Menü jederzeit möglich. Dies ist auch der einzige Kritikpunkt meinerseits, die Bedienung ist am Anfang nicht immer selbsterklärend.

Das Fazit: eine praktische App und ideal für Leute, welche die Funktionalität einer Bluetooth-Tastatur nur gelegentlich benötigen. Man spart sich extra Hardware und die App ist auch noch kostenlos erhältlich.

Weitwinkel und Makroaufnahmen mit dem Smartphone

Viele Smartphones haben mittlerweile ganz gute Kameras. Der große Vorteil, man hat es immer dabei und kann spontan was knipsen. Meine große Kamera habe ich mittlerweile nur noch im Urlaub mit dabei und selbst da nicht immer.

Ein paar Nachteile gibt es natürlich trotzdem. Aufgrund der geringen Größe, muss man auf bestimmte Funktionen verzichten. Zoom, Weitwinkel und Co sind nicht vorhanden.

Als Zwischenlösung bieten sich Nachrüstlösungen für das Smartphone an. Dies sind kleine Linsensysteme, welche einfach auf die Smartphonekamera angebracht werden. Getestet habe ich den 2 in 1 Clip On von Aukey. Dieser bietet wie der Name bereits vermutet lässt zwei Funktionen an: in diesem Fall ein Weitwinkel- sowie ein Makro-Objektiv.

Lieferumfang

Zum Lieferumfang gehören das Objektiv, Verschlusskappe, Reinigungstuch, Anleitung, Garantiekarte, Klemme zur Befestigung ans Smartphone und eine Tasche.

Das Objektiv besteht aus verschraubaren Elementen. Es sind im Grunde zwei Linsen. Schraubt man beide zusammen, hat man die Weitwinkelfunktion. Der kleinere Teil ist für die Makrofunktion zuständig.

Das ganze Objektiv wiegt mehr als erwartet, besteht nicht aus billigem Plastil und macht einen recht stabilen und wertigen Eindruck. Fallen lassen sollte man es dennoch nicht.

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Funktionen

Nachdem man die einzelnen Elemente verschraubt hat, ist das Objektiv auch schon einsatzbereit. Befestigt wird es über einen Klemmmechanismus. Damit lässt sich die Linse schnell anbringen und auch wieder entfernen. Allerdings muss man immer drauf achten, dass diese an der richtigen Position angebracht wird. Das Objektiv muss genau mittig über die Smartphonekamera angebracht werden, ansonsten gibt es schwarze Ränder oder das Bild wird unscharf.

Der Mechnismus zum Anbringen ist gepolstert, so dass keine Kratzer auf dem Smartphone zu befürchten sind. Problematisch sind jedoch Handyhüllen, welche Abstände zur eigentlichen Linse verändern.

Mit dem Weitwinkel-Objektiv kann das Smartphone einen größeren Blickwinkel aufnehmen. In diesem Fall sind Aufnahmen von 140 Grad möglich.

Das Makro-Objektiv kann Dinge im Nahbereich besser fotografieren. Wird eine bestimmte Entfernung unterschritten, kann das Handy normalerweise nicht mehr scharfstellen. Mit dem Makro-Objektiv gelingt dies dann wieder.

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Unten habe ich ein paar Beispielbilder erstellt. Das Objektiv liefert für beide Anwendungsfälle ganz gute Ergebnisse. Mit dem Makroobjektiv kann man auch extrem nahe Dinge noch scharfstellen. Mit dem Weitwinkel bekommt man etwas mehr aufs Foto wie normal.

Allerdings ist es wichtig, die Linse genau mittig zu positionieren. Ansonsten werden Bilder schnell unscharf oder haben einen unschönen schwarzen Rand vom Gehäuse.
Schnappschüsse, bei denen das Motiv sich bewegt sind dadurch schwierig. Wer jedoch eher ruhende Situationen knipsen will, hat keine Probleme.

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Fazit

Ich bin hin und her gerissen. Die Ergebnisse des Objektivs sind in gut und es erweitert die Funktion der Smartphone-Kamera sinnvoll. Allerdings ist es natürlich etwas, was man dabei haben muss. Sinn macht es für Leute, welche Makro- oder Weitwinkelaufnahmen, gelegentlich mit dem Smartphone aufnehmen wollen, ohne zusätzlich teuere Hardware anschaffen zu müssen. Ich werde es wohl daheim nutzen, als unterwegs.

Die Qualität des Produktes selbst ist super, die Hardware macht einen guten Eindruck, wirkd stabil und wertig.

Der Preis liegt bei Amazon derzeit bei knapp 23 Euro.

Bilder

Hier noch ein paar Bilder:

Makro

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Weitwinkel

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Bluetooth Wireless Portable Speaker von Aukey

Bluetooth Lautsprecher sind praktisch, egal ob unterwegs, für die kleine Party im Garten oder für meinen Hauptanwendungszweck: auf dem Balkon. Ich hatte jetzt die Gelegenheit Wireless Bluetooth Lautsprecher der Firma Aukey zu testen.

Lieferumfang

Geliefert werden die Lautsprecher in einer funktionalen Kartonverpackung. Finde ich gut, die Verpackung landet eh meist auf den Müll. Die Verpackung von Aukey wandert einfach in die Papiertonne und kann recycelt werden.

Zum Lieferumfang gehören der Lautsprecher, ein Klinken-Kabel, Micro-USB zum Laden, Anleitung sowie Garantiekarte. Ein kleiner Karabiner liegt ebenfalls mit bei. Damit kann der Lautsprecher auf aufgehängt werden.

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Optik und Verarbeitung

Den Lautsprecher gibt es in zwei Farbvarianten, schwarz oder gelb/grau. Ich habe die Variante gelb/grau. Finde ich selbst recht schick, meine Freundin nicht so. Geschmackssache. 🙂

Die Außenseite besteht aus rutschfesten Gummi. Diese macht einen sehr stabilen Eindruck und gibt dem Lautsprecher einen guten Halt. Auf der Oberseite befindet sich die Status-LED, sowie Schalter zur Steuerung der Musikwiedergabe. Man kann die Wiedergabe steuern, Lautstärke einstellen.
Eingeschaltet wird der Lautsprecher über einen Schalter auf der Rückseite.

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Funktion

Der Lautsprecher funktioniert wie erwartet problemlos. Die Anleitung benötigt man nicht. Dank Bluetooth 4.1 ist schnell eine Verbindung zum Smartphone hergestellt. Einfach Bluetooth-Geräte suchen, verbinden und fertig. Im iPhone wird zudem auch der aktuelle Akkustand des Lautsprechers angezeigt. Ist das Gerät einmal gepairt, wird nach dem Einschalten die Verbindung automatisch hergestellt.

Auch ohne Bluetooth lässt sich der Lautsprecher nutzen. Man kann einfach das mitgelieferte Klinkenkabel direkt an den Lautsprecher anschließen.

Die Akkulautzeit ist mit 14 Stunden mehr als ausreichend. Geladen wird der Lautsprecher dann mit dem mitgelieferten Micro-USB-Kabel.

Der Sound ist ebenfalls super. Trotz der geringen Größe kann man ordentlich aufdrehen ohne das es irgendwie dröhnt oder scheppert. Reicht also auch aus um die nächste Gartenparty zu beschallen. Faszinierend was man aus solchen kleinen Dingern rausholen kann. Etwas mehr Bass wäre schön, geht aber vermutlich in der Größe nicht anders. Auch Podcasts lassen sich sehr gut anhören.

Dank eingebauten Mikrofon kann der Lautsprecher auch als Freisprecheinrichtung verwendet werden.

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Fazit

Wer für unterwegs, im Garten, Balkon oder sonst einen guten Bluetooth-Lautsprecher sucht, findet hier ein passendes Gerät. Der Lautsprecher ist sehr robust gebaut, nichts wackelt oder knarzt. Die Akkulaufzeit ist lang genug um durch den Tag zu kommen. Am Sound gibt es nichts zu meckern. Der Preis liegt knapp unter 30 Euro auf Amazon.

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Aukey Bluetooth Empfänger für Soundanlagen

Bluetooth-Lautsprecher gibt es in allen Farben, Formen und Größen. Oft hat man jedoch bereits Lautsprecher oder eine gute Stereoanlage und will diese weiter nutzen.

Nur Bluetooth um kabellos Musik drauf zu streamen wäre nett. Hierfür gibt es kleine spezielle Bluetooth-Adapter. Getestet habe ich ein Modell von Aukey. Dieses kostet 15,99 Euro auf Amazon und stellt eine günstige Möglich dar, die bestehende Soundanlage mit Bluetooth nachzurüsten.

Lieferumfang und Hardware

Neben dem Bluetooth-Adapter, liegen Ladenkabel sowie zwei Anschlusskabel bei (Klinke-Klinke und Cinch). Eine kurze Anleitung ist ebenfalls mit dabei.

Der eigentliche Adapter ist nur wenige Zentimeter groß. Das Gerät gibt es den Farben schwarz und weiß. Verarbeitung ist Top. Gehäuse ist stabil, nichts wackelt oder knarzt. Die Unterseite ist gummiert und verhintert das herumrutschen auf glatten Oberflächen.

Neben dem Ladeport (Micro-USB) gibt es noch einen Anschluss für den Klinkenstecker. Der integrierte Akku betreibt das Gerät für gute 8 Stunden. Damit lässt sich das Gerät auch unterwegs nutzen. Natürlich brauchen die Lautsprecher ebenfalls noch irgendwo her Strom. Zumindest kann man so auf einer Party schnell die Lautsprecher übernehmen, ohne dass das Smartphone dauerhaft bei diesen platziert werden muss.

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Das Gerät kann auch während des Ladens verwendet werden. Will man es stationär verwenden, kann es auch problemlos dauerhaft am Strom verbleiben.

Mehrere LEDs auf der Oberseite signalisieren den aktuellen Status. Ein Mikrofon ist ebenfalls integriert. Damit ließe sich das Gerät auch als Freisprechanlage nutzen. Ein Anwendungsfall den ich allerdings nicht habe. Vielleicht praktisch im Auto, wenn man den Bluetooth-Adapter ans Autoradio anschließt.

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Anschluss

Angeschlossen habe ich den Adapter derzeit an meinem Logitech 2.1 System. Dieses liefert für wenig Geld ordentlichen Sound. Mit dem Adapter ist jetzt auch ein drahtloses Bespielen möglich. Beim Verbinden mit dem Smartphone gab es keine Probleme. Man drückt den Schalter auf dem Bluetooth-Adapter für ein paar Sekunden und schon befindet es sich im Pairing-Modus. Nun noch verbinden und fertig.

Ebenfalls positiv: der aktuelle Ladestatus des Gerätes wird ebenfalls auf dem Smartphone (Iphone) angezeigt.

Tonqualität ist in Ordnung. Ich merke keinen Unterschied zu normalen Bluetooth-Lautsprechern oder dem direkten Anschluss des Smartphones. Rauschen oder andere Störgeräusche habe ich ebenfalls nicht vernommen.

Viele Bluetooth-Lautsprecher haben noch Buttons um die Musikwiedergabe und Lautstärke zu steuern. Bei diesem Adapter muss man darauf verzichten.

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Fazit

Das Gerät ist klein und praktisch. Ideal um ein bestehendes Soundsystem mit Bluetooth nachzurüsten. Die geringe Größe und der eingebaute Akku machen es leicht, das Gerät schnell abzustecken und auch unterwegs zu nutzen.

Für knappe 16 Euro ist das Gerät in einem guten preislichen Rahmen. Gekauft werden kann das Produkt auf Amazon.de.

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Ein privates Großprojekt: Handy- und Tarifauswahl

Das Paradox des Fortschritts ereilt einen oft, wenn es wieder mal darum geht eine Entscheidung zu treffen…und zwar eine fundierte Entscheidung, von der man sich einbildet das Optimum gefunden zu haben. Einerseits machen der Fortschritt und die Technik einem das Leben in vielen Dingen einfacher und bequemer. Andererseits sieht man sich in seiner natürlichen Beschränktheit einer Fülle von wichtigen und unwichtigen Informationen gegenüber und dazu noch einer riesigen Auswahl. Das darin zu findende Optimum ist allzu oft dann aber nur ein lokales Optimum und ganz sicher ist es nur ein temporäres. Aber was soll die Sinniererei über die neuen Leiden des Homo sapiens? Die Entscheidung ein neues Smartphone zu erwerben mit dem passenden Tarif gleicht dem "Lost in the jungle". Läuft man einfach gedankenlos los und greift zum erst besten Phone und Tarif bleibt eine bittere Ungewissheit, dass die Gebühren am Konto, wie genossene toxische Pflanzen des Dschungels an der Gesundheit zehren. Also hat man den Antrieb und Ehrgeiz die nagende Ungewissheit mit fundierten Entscheidungen, Abwägungen, Pro und Kontras zu minimieren. Und schon ist wieder ein kleines Privatprojekt entstanden in welchem, ob schriftlich oder nur gedanklich festgehalten, wie bei den großen Unternehmen erst einmal eine Vorstudie gemacht wird, welcher sich die Anforderungsspezifikation anschließt gefolgt von der Anfrage am Markt 😉

Vorstudie

Die Vorstudie läuft dann meist so ab, dass man ziellos im Internet surft, sich hier und da umschaut, was es dann zurzeit auf dem Mobilen Markt gibt. Was ist aktuell an Smartphones? Was können die Dinger so? Wo liegt der Investitionsrahmen? Man spricht mit Freunden und Bekannten über deren Erfahrungen mit Telko-Anbietern, über deren Unzufriedenheit mit dem Netzausbau oder wie gut sich das neue iPhone6 in der Hosentasche dem Körper anschmiegt. Hier kann man schnell ein bisschen Knowledge aufbauen, wenn man mit dem Abkürzungswahnsinn konfrontiert wird, wie GPRS, App, UMTS, T9, LTE, HTC, NFC, USB und UVP. Aber wer hat dazu schon immer die Muße, wenn man nur Telefonieren möchte?

Anforderungsspezifikation

Nachdem man nun einen groben Überblick hat und ungefähr weiß wo das obere und untere Preisende ist, müssen sich nun die eigenen Anforderungen herauskristallisieren im Einklang mit dem eigenen finanziellen Budget. Was will ich? Was brauch ich jetzt? Was brauch ich ggf. in naher Zukunft? Was soll das Kosten? Was soll es können? Diese Fragen gilt es immer wieder gegeneinander abzuwägen und zu gewichten. Am Ende steht vielleicht auf der Liste:

  • Budget Anschaffung = mein Sparschwein = 100 EUR
  • monatlich abdrücken 30 EUR möglich
  • Mobiles Internet mit Flat und Apps sind ein Muss
  • NFC? Was ist das? Brauch ich nicht!
  • Hohe Auflösung beim Display? Wäre nett aber kein Muss.
  • Gute Kamera? Nett, aber meine alte Kompaktkamera tut es auch.
  • Touch muss sein
  • Betriebssystem Android
  • usw.

Die Anfrage

Wer sich in dieser Form im Klaren darüber wird was er braucht, will und kann ist bereit für den nächsten Schritt. Und das Dickicht im Dschungel lichtet sich, da die Auswahl nun nur noch auf einen Bruchteil eingeschränkt ist. Jetzt kann man bei seiner Auswahl noch ein wenig variieren. Hat man ein konkretes Modell im Hinterkopf kann man schauen, bei welchem Anbieter man den besten Tarif bekommt. Hat man sich schon auf einen Mobilfunkanbieter festgenagelt, kann man dort das optimale Smartphone gegen den optimalen Tarif abwägen.

Fazit

Es kann sich lohnen ein paar gesunde Gedanken bei vertretbarem Zeitaufwand zu machen über das was man will und eigentlich braucht. Denn so können ggf. ein paar Euro übrig bleiben für die Dinge die man wirklich im Leben braucht. Nur sollte man auch nicht in den Optimierungswahn verfallen, wo man vor lauter Input überhaupt nicht mehr fähig ist eine Entscheidung zu fällen und nachts vom kratzfesten Gorilla Glass, QuadCore und AMOLED träumt.

Mühle für das Smartphone

Für Freunde des gepflegten Brettspiels gibt es die App „Mühle Multiplayer“. Wahlweise kann man lokal gegen einen menschlichen Mitspieler oder Computer spielen.  Der Computergegner ist nicht besonders helle, daher: Richtig interessant wird die Sache erst mit dem Multiplayer-Modus.  

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Hier wird man via Zufallsprinzip mit einem anderen Spieler verbunden, dann geht es auch schon los. Während des Spiels kann man mit dem Gegenspieler chatten. Da zu jedem Spieler die Herkunft in angezeigt wird, sieht man sofort ob man sprachlich kompatibel ist. 

Die App zählt Siege, Niederlagen, Punkte und es gibt eine globale Rangliste. Die App gibt es kostenlos für iOS und Android. Es wird etwas Werbung eingeblendet (lässt sich gegen etwas Kleingeld werbefrei schalten), diese ist aber nicht besonders aufdringlich. Ansonsten ein schönes Spiel für zwischendurch.  

Mühle Multiplayer

iPhone: persönlicher Hotspot: WLAN wird nicht gefunden

hotspotUnterwegs nutze ich sehr oft den persönlichen Hotspot des iPhone um mit meinem Notebook per Tethering einen mobilen Internetzugang herzustellen. Dazu stelle ich eine WLAN-Verbindung zwischen Notebook und iPhone her, welcher als WLAN-Router dient. Leider hatte ich in der Vergangenheit immer wieder das Problem; bis zum entnervtem Aufgeben; dass der Laptop das WLAN des iPhone nicht angezeigt bzw. gefunden hat. Was habe ich gemacht? Und was habe ich falsch gemacht?

Unter Einstellungen –> Persönlicher Hotspot habe ich den Hotspot aktiviert und bin dann zurück auf den Home-Screen gegangen, wonach sich nach kurzer Zeit das Smartphone in den Standby-Modus begeben hat, während ich auf meinem Laptop ohne Erfolg die verfügbaren WLANs nach meinem WLAN Access Point durchsucht habe.

Dass ich zurück auf den Home-Screen navigiert bin, war jedoch grundverkehrt. Es ist erforderlich, dass der Bildschirm auf dem iPhone, wo der persönliche Hotspot aktiviert wird, solange angezeigt wird bis die erste Verbindung mit einem Gerät hergestellt worden ist. Erst danach kann man das Telefon wieder anderweitig verwenden. Auch wenn 90 Sekunden lang kein Gerät mehr mit dem WLAN verbunden war, wird dieses deaktiviert und erst wieder mit dem Bildschirm zum persönlichen Hotspot aktiv.

Im Grunde macht diese Verhalten auch Sinn. Zum einen wird der Akkus nicht sinnlos leer gesaugt, wenn man vergisst den Hotspot zu deaktivieren, und zum anderen ist mein WLAN nicht für jedermann sichtbar und damit ggf. missbrauchbar.

Weitere Hinweise bei Problemen mit dem persönlichen Hotspot findet man auf der entsprechenden Support-Seite von Apple.

Katastrophenalarm auf dem iPhone

Heute sei mal eine aus meiner Sicht durchaus sinnvolle App vorgestellt; vorausgesetzt sie findet die erforderliche Verbreitung. Es handelt sich dabei nicht nur um eine App sondern um ein Katastrophenwarnsystem (KATWARN), welches hoffentlich in Deutschland noch weiter ausgebaut wird.

KATWARN hat sich aufgrund der fast 100%igen Verbreitung von Handy und Smartphone zum Ziel gesetzt die neuen elektronischen Kommunikationsmedien zu nutzen, um die Bevölkerung in einem Unglücks- oder Katastrophenfall, wie Großbrände, Unfälle, Überschwemmungen, u.ä. schnell und direkt zu informieren inkl. ggf. erforderlichen Handlungsempfehlungen. Die Katastrophenmeldungen werden dabei ortsgenau in Abhängigkeit vom Postleitzahlengebiet und den teilnehmende Gemeinden ausgegeben. Derzeit ist die Anzahl der beteiligten Gemeinden/Landkreise noch sehr überschaubar (Bad Homburg, Schwalm-Eder-Kreis, Landkreis Darmstadt-Dieburg, Berlin, Landkreis Dahme-Spreewald, Hamburg, Emden, Landkreisen Aurich, Landkreisen Leer, Landkreis Wittmund, Oldenburg, Kreis Herford, Kreis Paderborn, Kreis Lippe)

Damit das Ganze funktioniert gibt es die passende iPhone App namens KATWARN. Dort kann dann entsprechende Orte einstellen, für welche man die Katastrophenmeldungen erhalten möchte. Aktiviert man die Ortserkennung so erhält man immer die Meldungen für die Region in der man sich gerade befindet. Die Bedienung der App ist einleuchtend und überschaubar. Einmal eingerichtet gerät die App schnell in Vergessenheit bis sie sich irgendwann doch einmal durch eine Meldung bemerkbar macht.

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Das es momentan keine gleichwertige App für Android gibt, trägt nicht gerade zur Verbreitung und Nutzung des Systems bei. Auch die geringe Anzahl an teilnehmenden Gemeinden/Landkreisen zeigt, dass sich das System noch in der Entwicklungs- oder Versuchsphase befindet. Dass die App gezielt Schaulustige anlocken könnte sei erst mal dahingestellt.

Ergänzend oder alternativ kann man sich noch für den KATWARN SMS- oder E-Mail-Dienst anmelden. Dazu muss man eine SMS mit dem Text “KATWARN 12345” versenden, wobei 12345 durch die PLZ zu ersetzen ist für welche man die Meldungen erhalten möchte. Für E-Mails sendet man den Text “KATWARN 12345 max.mustermann@mustermail.de”.  Die jeweilige SMS sendet man an 0163/7558842. Möchte man sich per SMS abmelden von dem Dienst sendet man “KATWARN AUS”.

iPhone 5: kein Persönlicher Hotspot bzw. kein Tethering

iPhone5HotspotMissingWenn ich bei meinem iPhone die Einstellungen aufgerufen habe, konnte ich dort, wo bei anderen der Persönliche Hotspot unter WLAN und Bluetooth auftauchte, bei mir nichts finden. Also musste irgendetwas an meinen Einstellungen nicht stimmen.

Nächster Anlaufpunkt war dann Einstellungen –> Allgemein –> Mobiles Netz –> Persönlicher Hotspot. Dort geklickt, erhielt ich die Meldung:

"Um den persönlichen Hotspot für diesen Account zu aktivieren,
wenden Sie sich an Carrier"

Das konnte auch nicht sein. Denn ich wusste, dass mein Anbieter ohne irgendwelche Sondermaßnahmen Tethering unterstützt. An dieser Stelle muss ich dazu sagen, dass mein Anbieter Simyo ist und ich nicht garantieren kann, dass die nachfolgende Lösungen bei allen Anbietern funktioniert.

Meine Interneteinstellungen für das iPhone hatte ich über einen Link per SMS vom Netzbetreiber erhalten. Als ich auf den Simyo-Seiten nachgeschaut habe, haben sich meine Einstellungen von denen total unterschieden. Vermutlich hatte ich irgendwelche Standardeinstellungen von E-Plus bekommen. Also habe ich diese Einstellungen sicherheitshalber erst einmal gelöscht unter Einstellungen –> Allgemein –> Profil. Danach habe ich unter Einstellungen –> Allgemein –> Mobiles Netz –> Mobiles Datennetzwerk noch auf Einstellungen zurücksetzen geklickt.  Jetzt war ich total nackig und bezüglich mobilen Internet ging gar nix mehr.

iPhone5iNetSettingsHabe mir dann von meinen Telefonanbieter Simyo alle notwendigen Einstellungen besorgt und diese manuell unter Einstellungen –> Allgemein –> iPhone5SettingsMobiles Netz –> Mobiles Datennetzwerk Tippel-Tappel-Tour eingegeben. Hat natürlich nicht gleich geklappt, bis ich feststellte, dass die Interneteinstellungen auch noch einmal unter Internet-Tethering separat eingestellt werden müssen.

Und siehe da! Schon erscheint auch der Persönliche Hotspot dort wo er hingehört. Nun kann ich endlich mein iPhone auch unterwegs als Internetzugang für mein Laptop und andere Geräte benutzen.

Für diejenigen, die auch Simyo nutzen, sind hier noch mal die genauen Einstellungen. Alle anderen sollten sich bei ihrem jeweiligen Telefonanbieter erkundigen.
Die folgenden Daten sind jeweils bei Mobile Daten und Internet-Tethering einzutragen:

APN: internet.eplus.de
Benutzername: simyo
Kennwort: simyo

Und da ihr vermutlich nach meiner Vorgehensweise auch die MMS – Einstellungen ins Nirvana verbannt habt Smiley sind dies wie folgt einzustellen:

APN: mms.eplus.de
Benutzername: simyo
Kennwort: simyo
MMSC: http://mms/eplus:5080
MMS Proxy: 212.23.97.153:8080
Max. Nachrichtengröße: leer lassen
MMS UA Prof URL: leer lassen

Promille Rechner fürs Android Smartphone

launcher1Wir haben ja bereits in zwei Beiträgen (Launch und Update) über den Promille Rechner fürs Android Smartphone berichtet. Heute möchten wir euch die App noch mal in bewegten Bilder als kleines Video-Tutorial vorstellen. Ich wünsche euch viel Spaß beim ansehen.

Video–Tutorial: Promille Rechner