BCUninstaller – Uninstallsoftware für Windows

Viele Windows-Programme sind schnell installiert, danach vergessen und liegen dann sinnlos auf der Platte herum.

Ab und zu ist dann mal eine Putzaktion angesagt, bei der man die installierten Programme durchgeht und deinstalliert. Neben der integrierten Windows-Funktion, schickt sich das Tool „BCUninstaller“ an, den Anwender hierbei zu unterstützen.

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HDMI-Monitor für Raspberry und andere Basteleien

Eleduino LogoIch hatte hier bereits ein kleines Display für den Raspberry Pi vorgestellt. Dieses hat allerdings nur 7 Zoll mit einer Auflösung von 1024×600 Pixeln. In einigen Anwendungsfällen zu wenig. Deswegen stelle ich hier eine Alternative von: ein 10.1 Zoll Display (mit Touchscreen) mit Full-HD Auflösung der Firma Eleduino.

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Glary Utilities – Windows Optimierung und Bereinigung

Glary Utilities LogoDie Glary Utilities sind eine Sammlung von Werkzeugen zur Optimierung von Windows-Systemen. Die Software ist für den Privatgebrauch kostenlos nutzbar. Professionelle Anwender sollten zur Pro-Version greifen. Unter der gemeinsamen Programmoberfläche sind verschiedene Tools zusammengefasst um Windows-Installation aufzuräumen und zu Warten.

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RAM-Disk unter Windows anlegen mit ImDisk

Logo RAM-DiskEine RAM-Disk ist ein Laufwerk, welches statt der Festplatte oder SSD den Arbeitsspeicher des Computers nutzt. Der Vorteil: dies ist der schnellste Speicher im Computer. Daten lesen und schreiben geht rasend schnell. Auch wenn der Unterschied zu einer SSD nicht mehr so groß ist, gibt es immer noch Anwendungsfälle für eine RAM-Disk.

Entwickler freuen sich über ein Testverzeichnis, in welches Daten schnell abgelegt und gespeichert werden können. Der Grafiker legt sich seine große Bilddatei für die Zeit der Bearbeitung in den Arbeitsspeicher.

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TotalCommander Version 9.0 erschienen.

Total Commander LogoEs gibt eigentlich keine Software, welche ich solange nutze wie den TotalCommander. Seit Ende der 90er verwende ich diesen. Irgendwann habe ich mal die Vollversion gekauft. Die kam damals noch auf Diskette. Das ist mehr als 15 Jahre her und seitdem war jedes Update kostenlos. Ein Konzept, was ich auch für unsere Software übernommen habe.

Auf den ersten PCs nutzte ich damals den NortonCommander und bin seitdem von dem Bedienkonzept der zwei Fenster nicht mehr weggekommen. Ich bin damit wesentlich schneller und produktiver als mit jedem anderen Dateimanager unter Windows. Insbesondere den Windows Explorer. Es ist auch das Tool, welches ich auf anderen Betriebssystem am Meisten vermisst habe.

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TapinRadio – Webradio abspielen und aufnehmen

TapinRadio - LogoIch war schon länger auf der Suche nach einer Software für Webradio. Bisher habe ich ein dafür VLC genutzt und einfach einen Stream abgespielt. Das funktioniert, ist aber unpraktisch, da man zuerst eine Stream-URL raussuchen muss. Will man den Sender wechseln, ist das umständlich.

Ich höre recht viel Online-Radio am PC, meist irgendwelche kleinen Sender, welche auch nicht durchgängig moderiert werden. Tagsüber läuft da oft einfach irgendeine Playlist. Prinzipiell perfekt, da ich kein Gequatsche brauche.

Oft wiederholt sich diese für ein paar Tage, dann wird es schnell langweilig, da immer die gleiche Musik kommt.

Fündig geworden bin ich jetzt bei der Software „TapinRadio„. Die Software läuft unter Windows.

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Windows XP wird 15 Jahre alt

Windows15 Jahre, eine lange Zeit im Zeitalter der Computer. Windows XP gehört damit zu den am längsten eingesetzten Betriebssystemen. Auch wenn es mittlerweile nicht mehr supported wird, läuft es angeblich noch auf ca. 5 % aller Rechner. Sicher sind es noch mehr, allerdings werden viele davon nicht mehr ins Internet gehen und damit von der Statistik nicht mehr erfasst werden.

2001 erschien Windows XP damals. Ich bin damals erst später auf XP umgestiegen. Ich hatte vorher Windows 2000 und war rundherum zufrieden damit. XP war anfangs nur ein aufgebohrtes Windows 2000 mit bunter Optik. Den Standard-Desktop-Hintergrund in Form des grünen Hügels wird jeder kennen.

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Mit Netspot WLAN Analyse betreiben

Die Anwendung Netspot Wifi habe ich hier im Blog bereits vorgestellt. Mit der App lässt sich mittels Laptop die WLAN-Abdeckung innerhalb der Wohnung oder Haus kartografieren. Damit lassen sich Funklöcher und Orte mit besserem Empfang ermitteln.

Am Anfang erstellt man einen groben Plan der Wohnung, entweder durch die Zeichenfunktion in der Anwendung oder man importiert eine Bilddatei. Anschließend misst man den WLAN-Empfang an verschiedenen Stellen. Daraus wird eine Karte erstellt, welche den WLAN-Empfang darstellt. Idealerweise hat man danach eine Übersicht wo es Probleme mit dem Empfang gibt. Hier kann man dann Maßnahmen, wie z.B. Platzierung von Repeatern, ergreifen.

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Bisher gab es die Anwendung nur für den Mac, jetzt gibt es auch eine Windows-Version. Diese funktioniert genauso wie die Variante für den Mac.

Außerdem gibt es noch zahlreiche weitere Funktionen: So lässt sich der WLAN-Empfang über die Zeit erfassen und auswerten. Eine Übersicht stellt alle anderen WLANs der Umgebung dar, so lassen sich z.B. die benutzten Kanäle der anderen WLAN-Netze anzeigen. Man sieht so, ob sich das eigene Netz mit dem des Nachbarn überschneitet.

Die Basis-Version ist kostenlos. Es gibt zudem eine Pro-Version, hier sind dann mehr Visualisieren und Auswertungen enthalten. Braucht man für den privaten Haushalt nicht unbedingt.

Hier geht es zum Download.

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Virtuelle Maschine unter QNAP einrichten

Seit einiger Zeit gehört eine QNAP TS-251 zu meinem Repertoire aus dem Bereich des sinnvollen Technikkrams, da diese NAS (Network Attached Storage) bei weitem mehr ist als nur eine Datenhalde. Mit der vorinstallierten Firmware QTS wird das kompakte QNAP-Gerät zum ausgewachsenen Heim- oder auch Small Business-Server. So ist es neben vielen anderen Anwendungen auch möglich eine Virtualisierungsumgebung auf einfache Art und Weise zu installieren und andere Betriebssysteme zum Laufen zu bringen, auf welche man dann per Fernzugriff (VCN oder RDP) Zugang bekommt. Dies ist auch sehr praktisch, wenn man mehrere virtuelle Betriebssysteme als Testumgebung, z.B. bei der Softwareentwicklung, benötigt.

Voraussetzungen

Eine erste Voraussetzung für die Einrichtung der virtuellen Maschine (VM) ist natürlich, dass ich mir erst einmal das gewünschte Betriebssystem besorge und dieses möglichst als *.iso Datei. Wenn eine ISO Datei nicht direkt vorhanden ist muss z.B. aus dem Installationsmedium, wie CD, noch eine ISO erstellt werden. Wie man das für Windows 8 machen kann, habe ich in einem vorhergehenden Beitrag beschrieben. Die ISO-Datei speichert man unter einem gewünschten Pfad auf der NAS.

App Symbol Virtualization Station

Die zweite Voraussetzung ist, dass die Virtualisierungsumgebung (Virtualization Station) auf der QNAP installiert und aktiviert ist. Dazu meldet man sich auf dem QNAP-Gerät an und öffnet App Center. Wenn die Virtualization Station bereits installiert ist, findet man diese unter My Apps. Dann muss nur noch kontrolliert werden, ob der Schieberegler auf On oder Off steht. Ist die Virtualization Station noch nicht installiert, so findet man diese für die Installation unter QTS Essentials. Danach startet man die Virtualization Station für die Installation des neuen Betriebssystems.

Installation des Betriebssystem

Was nun folgt, die eigentliche Installation des Betriebssystem, ist denkbar einfach, da die Virtualization Station den User Schritt für Schritt führt. Im rechten Menü wählt man “VM erstellen” aus.

 

Bild Schritt 1: Starten Installation Virtuelle Maschine

 

Im ersten Schritt wählt man ein Verzeichnis auf seiner NAS aus, in welchem das Betriebssystem installiert werden soll. Ein treffender Ordnername ist ja immer empfehlenswert.

Bild Schritt 2: Auswahl des Verzeichnisses für das Betriebssystem

 

Als nächste wird die Ethernet-Schnittstelle für die virtuelle Maschine konfiguriert.  Das Gute daran ist, dass seit Kurzem nicht mehr die Nutzung des zweiten Ethernet-Port an der QNAP TS-251 oder anderen Modellen erforderlich ist, da die Virtualization Station einen virtuellen Switch konfiguriert, so dass die Nutzung des bereits gesteckten Ethernet Port für die NAS-Anwendungen möglich ist.  Dadurch spart man sich zum einen weiteren Kabelsalat und zum anderen wird dadurch insbesondere die Übertragungsgeschwindigkeit zwischen der virtuellen Maschine und der NAS erhöht.

Bild Schritt 3:  Ethernet konfigurieren

 

Als eitle Person ist man ja immer empfänglich über Glückwünsche für erfolgreich geleistete Arbeit.  Somit können wir uns über den nächsten Dialog freuen, welcher uns mitteilt, dass wir auf dem rechten Wege sind zu unserem Ziel.

 

Bild Schritt 4: Grundeinstellungen abgeschlossen

 

Im nächsten Schritt nimmt man die Basiskonfiguration für seine virtuelle Maschine vor um Hardware-Eigenschaften wie Arbeitsspeicher, CPU oder Speicherplatz der virtuellen Maschine zuzusichern. Dabei hat man die Auswahl zwischen verschiedenen Optionen, wie micro, mini, small, medium etc., oder man konfiguriert seine VM nach eigenen Bedürfnissen über den Button “Angep. VM erst.”.

 

Bild Schritt 5: Auswahl Konfiguration virtuelle Maschine

 

Nach der Basiskonfiguration folgen die Einstellungen für die VMWare. Hier vergibt man erst einmal einen treffenden Namen für seine virtuelle Maschine und wählt dann den Typ des Betriebssystems sowie die zugehörige Version aus. Um später einen gesicherten Fernzugriff via VCN zu haben, vergibt man noch ein entsprechendes Passwort dafür. Sofern nicht bereits vorausgewählt, stellt man noch den Pfad für die ISO-Datei ein sowie den Pfad unter welchem das Betriebssystemabbild gespeichert werden soll. Unter Netzwerk wählt man die Ethernet-Schnittstelle aus, welche durch das Betriebssystem verwendet werden soll.

 

Bild Schritt 6: Einstellungen Virtuelle Maschine

 

Mit dem Klick auf “Erstellen” beginnt der eigentliche Installationsprozess für das Betriebssystem. Es werden nun im nachfolgenden Standarddialog, welchen man sich auch beim normalen Betrieb der virtuellen Maschine anzeigen lassen kann, verschiedene Informationen zum Status und zur Auslastung angezeigt. Man sieht hier, dass man über die angezeigten Buttons noch verschiedene Möglichkeiten hat, z.B. eine Snapshot der VM zu speichern oder eine Kopie (Klonen) zu erstellen. Über Starten und Anhalten kann man die virtuelle Maschine Pausieren lassen und z.B. an derselben Stelle fortsetzen.

 

Bild Schritt 7: Installation des Betriebssystems

 

Klick man auf “Konsole” so bekommt man das Bild der virtuellen Maschine via VCN im Browser angezeigt, so dass man die erforderlichen Bedienhandlungen während des Installationsprozesses des Betriebssystem vornehmen kann. Klickt man auf “Verbinden” wird das zuvor dafür eingerichtete Passwort abgefragt. Wem VCN nicht recht ist, der kann später auch per RDP (Remote Desktop Protocol) darauf zugreifen.

 

Bild Schritt 8: Konsolenzugriff via VCN

 

Somit wird die Installation und das Verwalten insbesondere mehrere Betriebssysteme zum Kinderspiel für alle Tekkies, die sich gern in mehreren OS-Welten herumtreiben oder für betriebssystemunabhängige Softwareentwickler, die möglichst viele Testumgebungen benötigen oder für den Security-Junkie, der sein Online-Banking ausschließlich auf einem dediziertem Linux vornimmt. Und manch anderem wird es einfach zu eng auf der lokalen Festplatte für eine virtuelle Maschine oder benötigt den Zugriff auf die VM von verschiedenen Rechnern übers Netzwerk.