Microsoft Compatibility Telemetry Dienst deaktivieren – neue Anleitung

Windows LogoDie erste Version von Windows 10 lief erfreulich schnell auf meinem älteren Computer. Nachdem es ein paar Updates gab, wurde es aber eher langsamer. Schuld daran sind auch diverse Dienste, von denen Microsoft meint, dass diese stets im Hintergrund laufen müssen. Der Microsoft Compatibility Telemetry Dienst gehört dazu. In Regelmäßigen Abständen läuft er los und verursacht 100% CPU-Last.

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Linux Subsystem für Windows 10 verlässt den Beta-Status

Als Microsoft ankündigte Linux in Windows zu integrieren, reichten die Reaktionen von Staunen, Verwunderung bis hin zu hämischen Kommentaren. Mittlerweile hat sich das Linux-Subsystem so gut integriert und läuft stabil, dass es den Beta-Status verlässt und offiziell mit dem nächsten großen Update im Herbst verfügbar ist. Wer es bereits nutzt, für den ändert sich wenig. In der Praxis funktioniert das System bereits ohne Probleme.

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Microsoft Compatibility Telemetry – Hohe CPU Last

Windows LogoHinweis Update am Ende beachten

Ab und zu nervt mich Windows 10. Ein Grund sind irgendwelche Hintergrundtasks, welche sich die volle CPU-Leistung genehmigen. Hierbei fiel unter anderem der “Microsoft Compatibility Telemetry” Dienst auf.

Dieser sendet in regelmäßigen Abständen Telemetrie-Daten an Microsoft. Das sind Informationen wie z.B. wie oft man bestimmte Funktionen oder Apps nutzt.

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Windows 8 als ISO–Datei

Momentan kann Windows 7 und Windows 8 recht günstig erworben werden, auch in der Professional Version. Jedoch bekommt man dann nur einen Key zugesandt. Was fehlt ist das passende Installationsmedium. Dies kann eine DVD, ein USB-Stick oder einfach eine ISO-Datei sein, welche sich nachträglich auch auf eine CD brennen oder auf einen Stick speichern lässt. Einen direkten Download von Windows 8 habe ich bisher nicht gefunden. Aber Microsoft bietet zum Glück das Media Creation Tool an, welches man hier unter dieser Microsoft-Seite herunterladen kann. Für Windows 10 muss man übrigens nicht den Umweg über ein solches Tool nehmen. Für Win10 kann man dies gleich online erledigen und über den Browser den entsprechenden Download zu starten.

Das Media Creation Tool für Windows 8 ist dann auch relativ simpel aufgebaut.

Bild des Media Creation Tool

Man nimmt einfach die entsprechenden Einstellungen vor: Also in welcher Sprache man Windows herunterladen möchte, in welcher Version (Edition) und ob es für den 32bit oder 64bit Unterbau (Architektur) sein soll. Bei der Edition kann man wählen zwischen der normalen und der Pro-Version (Professional). Darüber hinaus gibt es noch beide Editionen mit einem N am Ende, was bedeutet, dass kein Media Player dabei ist (Not with Media Player).

Klickt man auf “Weiter” kann man noch wählen, ob die Installationsdateien auf einen mindestens 4GB großen USB-Stick gespeichert werden soll oder ob man lieber lokal eine ISO-Datei speichern möchte. Ein weiterer Klick auf “Weiter” befördert einen dann in die Ansicht für den Download. Je nach Internet-Anschluss kann sich der Download dann ein Weilchen hinziehen, um die ca. 3,5 GB in der Pro-Version herunterzuladen.

Bild Download-Ansicht Media Creation Tool

Aero Lite Theme in Windows 10 aktivieren

In früheren Windows-Versionen konnte man, neben dem 3D-beschleunigten Aero-Theme, noch ein Basic-Theme auswählen. Dieses benötigt weniger Systemresourcen und verzichtet auf 3D-Beschleunigung.

Unter Windows 10 ist dieses noch vorhanden, aber nicht mehr in der Benutzeroberfläche sichtbar und auswählbar.

In diesem Artikel beschreibe ich kurz, wie man “Aero Lite” auch unter Windows 10 aktivieren kann. Legen wir los!

Mit dem Explorer wechseln wir in das folgende Verzeichnis:

C:\Windows\Resources\Themes

aero_basic1

Dort finden wir die Datei “Aero.theme”. Diese kopieren wir auf den Desktop und benennen diese z.B. in “AeroLite.theme” um. Mit Notepad bearbeiten wir die Datei.

Dort müssen wir zwei Änderungen an den folgenden Stellen einfügen:

aero_basic2

Unter “Theme” tragen wir folgendes ein:

[Theme]
Displayname=Aero Lite

aero_basic3

Unter “VisualStyles” muss der Eintrag wie folgt abgeändert werden:

[VisualStyles]
Path=%ResourceDir%\Themes\Aero\AeroLite.msstyles

aero_basic4

Nun noch die Datei speichern. Anschließend können wir zum Design wechseln, indem wir die Datei auf dem Desktop doppelt klicken. Das Theme sieht dann so aus:

aero_basic5

Die angepasste Theme-Datei kann alternativ auch hier herunterladen werden.

Windows 10 Datenschutzeinstellungen mit O&O ShutUp10

Windows 10 hat nach der Einführung etwas Kritik wegen der Datenschutzeinstellungen einstecken müssen. Standardmäßig wird an vielen Ecken gerne nach Hause telefoniert. Einige Sachen sind nützlich: wer Cortana, den Sprachassistenten nutzen will, muss gewisse Daten an Microsoft schicken. Andere Dinge sorgen für Unbehagen oder man braucht sie schlicht nicht.

Viele Dinge lassen sich in den neuen Windows Einstellungen abschalten. Allerdings sind diese auf viele Konfigurationsseiten untergebracht. Das ist umständlich und gerne übersieht man Einstellungen. Klar, dass Dritthersteller nicht lange auf sich warten lassen und diese Lücke ausfüllen. Wie die kostenlose Software O&O Shutup 10.

image

Nach dem Download muss man das Paket nur entpacken. Eine Installation ist nicht notwendig. Nach dem Start stehen alle Optionen auf einer Seite zur Verfügung. Haken, Warnschild und Ausrufezeichen geben Auskunft ob die deaktivieren empfohlen wird oder nicht. Einstellungen lassen sich als Profil abspeichern und laden.

Leider sind die einzelnen Punkte oft nicht selbsterklärend. Es ist nicht ersichtlich, was Telemetrie 1 von Telemetrie 2 und 3 unterscheidet. Hier wünscht man sich eine Erklärung zu den einzelnen Punkten.

Dennoch lassen sich so schnell die Punkte aktivieren und deaktivieren. Auf Wunsch erstellt die Software auch einen Wiederherstellungspunkt vor den Änderungen.

Windows 10–Defender bzw. Echtzeitschutz dauerhaft deaktivieren

Der Windows Defender bzw. Echtzeitschutz sorgt für mehr Sicherheit auf Windows-Systemen und sollte daher prinzipiell laufen. Ansonsten läuft man schnell Gefahr sich irgendwas im Internet einzufangen. Dennoch gibt es hier und da Gründe diesen komplett zu deaktivieren. Dies muss jeder für sich selbst abwägen, aber ein Grund ist z.B. die teilweise hohe Systemlast oder die Tatsache das man bereits an anderes Antivirenprodukt nutzt.

Konnte man bisher den Defender komplett und dauerhaft deaktivieren, ist dies unter Windows 10 anders. Deaktiviert man den Defender, aktiviert sich dieser nach einiger Zeit automatisch wieder.

Doch auch unter Windows 10 kann man den Defender dauerhaft ausschalten. Hierzu sind ein paar Schritte notwendig, welche ich im Folgenden erkläre. Wichtig: man muss Administrator sein um die folgenden Schritte ausführen zu können.

Zuerst öffnen wir den Gruppenlinieneditor. Dies geht, indem man Windowstaste + R drückt. Im folgenden Ausführen-Dialog gibt man “gpedit.msc” ein.

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Im Gruppenlinieneditor navigieren wir nun zu “Computerkonfiguration/Administrative Vorlagen/Alle Einstellungen

Auf der rechten Seite suchen wir jetzt die Einstellung “Deaktivieren von Echtzeitschutz”:

 

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Ein Doppelklick öffnet die Detailseite. Um den Defender bzw. den Echtzeitschutz zu deaktivieren, muss man die Einstellung auf “aktiviert” setzen. “Deaktiviert” aktiviert den Defender wieder.

Nun muss man den Computer nur noch neu starten.

Ein Blick in die Einstellungen zeigt nun, dass der komplette Punkt deaktiviert ist:

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Leider lässt sich dieser Weg nur mit den Professional-Versionen von Windows 10 bestreiten. Doch auch der Home-Anwender muss nicht verzweifeln, dieser kann zur kostenlosen App NoDefender greifen.