Die etwas andere Art der Erleichterung: Warum eine Komposttoilette im Garten sinnvoll sein kann

Es ist ein Ort, an dem manche Menschen gern Stunden zubringen. Andere wiederum statten ihm allenfalls einen flüchtigen Besuch ab. Wie bei unliebsamen Schwiegereltern – so lang wie nötig, aber so kurz wie möglich.

Manchmal ist er liebevoll gestaltet, mit Zeitschriften und Bildern bestückt. Andere Male eher kühl  und fast klinisch gefliest, sodass jeder Fleck sofort gesehen und entfernt werden kann. Oder edel vergoldet und verziert, um seine ursprüngliche Funktion gekonnt zu übertünchen.

Die Rede ist natürlich vom Abort, der Toilette, dem Klosett, dem Donnerbalken, der Keramikabteilung, dem stillen Örtchen…es gibt viele Namen für diese Lokalität, die wir alle gezwungenermaßen irgendwann aufsuchen müssen.

Mit diesen Namen sind wir einigermaßen vertraut, doch wie sieht es mit Komposttoiletten aus? Werden die nicht ständig von Fliegen heimgesucht und stinken bis zum Nachbarhaus? Weit gefehlt. Wir stellen Ihnen heute vor, wie sich eine Komposttoilette positiv auf Ihren Garten, Ihre Gartenpartys und auch den Alltag auswirken kann, und was für Vorteile diese mit sich bringt.

1. Geruchsarm

Wer kennt es nicht: Man verkneift sich doch gerne mal ein großes Geschäft, wenn man in einem fremden Haus zu Besuch ist. Den meisten ist es schon ein wenig unangenehm, diesen strengen Geruch zu hinterlassen, der dabei zwangsläufig entsteht. Was für ein Glück also, dass dein bester Freund oder deine Nachbarin eine Komposttoilette im Garten hat!

Denn trotz gegenläufiger Meinung ist diese Art von stillem Örtchen tatsächlich sehr geruchsarm. Das Einstreu, was nach dem Toilettengang verwendet wird, bindet Gerüche effektiv, und der Urin wird meist durch einen Trenneinsatz in einen separaten Kanister geleitet, wo es mit Wasser verdünnt gleich als Dünger benutzt werden kann. Also eine Win-win-Situation für alle!

2. Umweltschonend

Da eine Komposttoilette ganz ohne Wasser auskommt, ist sie natürlich super umweltschonend. Das ist bei einem durchschnittlichen Wasserverbrauch von zwischen ca. 4-9 Litern, je nach Ausführung des Spülkastens, schon eine große Einsparung.  Auch kommen sie, anders als die traditionellen Dixi-Klos zum Beispiel, ganz ohne Chemie aus. Das Einstreu besteht ebenfalls aus organischem Material wie Rindenmulch, Erde, Stroh oder Sägespänen, und kann dementsprechend problemlos auf dem Kompost landen.

3. Kompostierbar

Wie schon im vorigen Punkt erwähnt, ist der Inhalt der Komposttoilette komplett kompostierbar. Er kann entweder separat oder mit Gartenabfällen gemischt kompostiert werden. Dies dauert, je nach Art und Weise der Kompostierung, bis zu zehn Jahre dauern. Es gibt spezielle Gärgefäße, die die Kompostierung beschleunigen. In jedem Fall sollten Sie lange genug warten, bis die Mikroorganismen wirklich alles komplett zu Humus zersetzt haben, damit er unschädlich für den Einsatz im Garten ist. Ein Boxensystem zur Befüllung, Reifung und Lagerung kann hier sinnvoll sein.

4. Einfach praktisch

Die nächste Gartenparty steht an, und die hauseigene Toilette ist dem Gästeansturm nicht gewachsen? Dann ist eine Komposttoilette eine sinnvolle Ergänzung zum Bad im Haus. So wird die Nutzung entzerrt , und die Gäste müssen nicht erst ins Haus laufen, um ihrem Bedürfnis nachzugehen. Ein schön gestaltetes Örtchen ist mit Sicherheit ein Grund, dass Ihre Party bei den Gästen zum Erfolg wird.

Woher bekommt man denn nun so ein Häuschen? Es gibt natürlich zahlreiche Modelle mit unterschiedlichen Materialien auf dem Markt zu kaufen, aber es ist auch ein wunderbares DIY-Projekt, das den Geldbeutel schont und sehr einfach zu realisieren ist.

Das Prinzip der Komposttoilette ist simpel: Einfach einen Holzkasten bauen, in die Sitzfläche ein Loch sägen, Klobrille und Deckel montieren – fertig. Bauen Sie dabei am besten ein Scharnier in die Seitentür, sodass Sie den Eimer samt Inhalt einfach aus dem Holzkasten entnehmen und entsorgen können. Hier ist zwar ein bisschen Bastelarbeit nötig, aber auch ohne handwerkliches Geschick ist der Bau einer Komposttoilette kein Wunderwerk.

Was aber tun, wenn Sie keine eigene Werkstatt für Ihre handwerklichen Eskapaden haben, und auch im Haus eher ungern die Späne fliegen lassen? Denn schließlich benötigen die Maschinen wie der Akkubohrschrauber oder eine Säge Strom. Sie können natürlich versuchen, ohne Maschinen zu arbeiten (mit viel Armschmalz und Einsatz!), aber falls das nicht Ihre liebste Arbeitsweise ist, bietet sich ein Generator als Lösung an. Auf Besten Generatoren finden Sie eine gute Auswahl an Modellen.

Ein Generator liefert Ihnen nicht nur beim Bau Ihres Garten-DIY-Projekts gute Dienste. Fortschrittliche Generatoren passen sich an die zu erbringende Last an und verbrauchen so wenig Strom. Der Generator kann so gut auf Reisen zum Einsatz kommen, zum Beispiel. um die Wohnmobilbatterie aufzuladen, einen kleinen Kühlschrank anzuschließen oder das nächste Off-Grid-Projekt umzusetzen.

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