Die kleine Geldverwaltung unter MS-DOS: money.bas

Damals, als Computer noch piepten, Bildschirme grün leuchteten und MS-DOS das Tor zur digitalen Welt war, gab es eine charmante kleine Programmierumgebung namens QBasic.

Es gehörte zum guten Ton, irgendwann selbst einmal zu programmieren – zumindest ein bisschen. QBasic war dafür wie gemacht: eine integrierte Entwicklungsumgebung mit überraschend guter Dokumentation und einer hilfreichen Online-Hilfe. Nur eins fehlte: die Möglichkeit, echte ausführbare Programme zu erstellen – QBasic interpretierte den Code nur zur Laufzeit.

money.bas

Zwischen den mitgelieferten Demos und Spielereien versteckte sich auch ein kleines Juwel: der Finanzmanager, eine simple Haushaltsbuch-Software namens money.bas.

Man konnte Konten anlegen, Buchungen erfassen, alles wurde brav in eine Datei gespeichert. Für die Auswertung war allerdings ein Drucker nötig – Ausdrucke waren damals eben das Maß der Dinge. Sogar verschiedene Layouts gab es, ganz stilvoll für den Schreibtisch zuhause.

Einen echten Nutzen hatte das Programm für mich nie – ich war noch zu jung, um über Einnahmen und Ausgaben nachzudenken. Aber das Gefühl, ein eigenes kleines Finanztool zu bedienen, hatte schon etwas Magisches. Wer es ernster meinte, griff später zu Microsoft Works oder Excel. Aber money.bas bleibt in Erinnerung – als kleiner Begleiter aus den Anfängen der digitalen Selbstverwaltung.

Damals, als Computer noch piepten, Bildschirme grün leuchteten und MS-DOS das Tor zur digitalen Welt war, gab es eine charmante kleine Programmierumgebung namens QBasic.

Es gehörte zum guten Ton, irgendwann selbst einmal zu programmieren – zumindest ein bisschen. QBasic war dafür wie gemacht: eine integrierte Entwicklungsumgebung mit überraschend guter Dokumentation und einer hilfreichen Online-Hilfe. Nur eins fehlte: die Möglichkeit, echte ausführbare Programme zu erstellen – QBasic interpretierte den Code nur zur Laufzeit.

money.bas

Zwischen den mitgelieferten Demos und Spielereien versteckte sich auch ein kleines Juwel: der Finanzmanager, eine simple Haushaltsbuch-Software namens money.bas.

Man konnte Konten anlegen, Buchungen erfassen, alles wurde brav in eine Datei gespeichert. Für die Auswertung war allerdings ein Drucker nötig – Ausdrucke waren damals eben das Maß der Dinge. Sogar verschiedene Layouts gab es, ganz stilvoll für den Schreibtisch zuhause.

Einen echten Nutzen hatte das Programm für mich nie – ich war noch zu jung, um über Einnahmen und Ausgaben nachzudenken. Aber das Gefühl, ein eigenes kleines Finanztool zu bedienen, hatte schon etwas Magisches. Wer es ernster meinte, griff später zu Microsoft Works oder Excel. Aber money.bas bleibt in Erinnerung – als kleiner Begleiter aus den Anfängen der digitalen Selbstverwaltung.

Der Quelltext ist auf Github verfügbar. QBasic läuft problemlos in der DOS-Box.

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