Die spannendsten Musik-Kollaborationen aller Zeiten

Kaum eine Kunstrichtung schafft es so sehr, die verschiedensten Geschmäcker und Vorlieben miteinander zu verbinden, wie die Musik es tut. Schließlich finden hier immer wieder auch Menschen zueinander, die verschiedener kaum sein könnten und die auf den ersten Blick auch nichts miteinander gemein haben. Die Musik ist heute auch verbreiteter denn je. Spätestens seitdem es diverse Streamingdienste gibt, die den Menschen erlauben, jederzeit Millionen von Songs in der Hosentasche mit sich durch den Alltag zu tragen. So hat man innerhalb von Sekunden Zugriff auf so ziemlich alle Werke, die es gibt, um in jeder Situation für die richtige Atmosphäre zu sorgen, beispielsweise, während man beim Glücksspiel um bestes Online Casino Echtgeld spielt. Schließlich vermag die Musik uns auf eine emotionale Reise mitzunehmen, die sich allen Stimmungen anpasst.

Besonders spannend wird es daher immer dann, wenn zwei Stile sich vermischen, die auf den ersten Blick nicht so recht zusammenpassen. Das kann beispielsweise durch Kollaborationen geschehen, bei denen zwei oder mehrere Künstler zusammen einen Song produzieren. Über die Jahre kamen so einige ungewöhnliche Zusammenarbeiten zusammen, die die Musikwelt in Aufruhr versetzten und die Meinungen der Fans spalteten. Wir haben in diesem Artikel einige der interessantesten Kollaborationen aller Zeiten zusammengesucht, die die Geschichte der Musik geprägt haben.

Beyoncé und Coldplay – Hymn for the Weekend

Wenn man sich in der Musikwelt des 21. Jahrhunderts einmal umschaut, dann führt absolut kein Weg an der Band Coldplay vorbei. Bei der britischen Band handelt es sich um eine Musikgruppe der Superlative. Insgesamt konnte Coldplay rund 80 Millionen Tonträger verkaufen. Davon waren sagenhafte 50 Millionen Alben. Der große Erfolg zeigt sich auch, was die Auszeichnungen und Preise angeht. 2016 erhielt die Musikgruppe beispielsweise den vierten Brit Award.

Wenn eine solche Band, die regelmäßig weltweite Erfolge feiert, sich mit der vielleicht bekanntesten Solo-Sängerin unserer Zeit zusammentut, dann ist ein Spektakel bereits vorprogrammiert. Auf ihrem 2015 erschienenen Album „A Head Full of Dreams“ taten die Männer von Coldplay sich mit der Königin des R&B zusammen. So entstand unter Mithilfe von Beyoncé der Hit „Hymn for the Weekend“. In den britischen Charts erreichte der Song die Nummer 6, in den Billboard Top 100 die 25.

Snoop Dogg und Katy Perry – California Gurls

Während Coldplay und Beyoncé musikalisch recht gut zusammenpassen, so sorgte diese Kollaboration im Vorfeld wohl für mehr Verwunderung bei den meisten Fans. Die Rede ist von Snoop Dogg und Katy Perry. Immerhin ist Snoop Dogg als Gangsta Rapper für harte Töne und Worte bekannt. Untermauert wird sein Image auch von seiner kriminellen Vergangenheit in den Gangs von Los Angeles in Kalifornien. Viel schillernder und bunter ist dagegen Katy Perrys auftreten. Auch wenn die Sängerin ebenfalls aus dem US-Staat Kalifornien stammt, so könnten sie und Snoop Dogg verschiedener nicht sein. Das möchte man zumindest denken. In ihren Pop-Songs besingt Katy Perry zumeist fröhliche Themen, verpackt in heitere Klänge und Melodien, die im Ohr bleiben. Das Motto ihrer Musik könnte wohl „Hauptsache gute Laune“ nennen.

2009 arbeiteten die beiden dann zusammen und erschafften einen gemeinsamen Song. Dieser erschien auf dem Album „Teenage Dream“, welches Katy Perry im Jahr 2010 veröffentlichte. Der gemeinsame Song legte einen rasanten Start hin und war somit die zweite Single von Katy Perry, der in den amerikanischen Charts Platz Eins erreichte. In dem Song verbinden die beiden ihre unverkennbaren Stile und schaffen es auf harmonische Weise, einen geeigneten und Ohrwurm-verdächtigen Song zu kreieren. Snoop Dogg verkörperte in dem Musikvideo den „Sugar Daddy“, der als König von Kalifornien gilt. Zum Ende des Videos hin wird er allerdings entthront und Katy Perry und ihre Frauen graben ihn bis zum Kopf in den Sand des Strandes ein. Ein ikonisches Video, das perfekt zum Sound des Liedes passt.

Eminem und Elton John – Stan

Von einer größeren Brisanz könnte eine Zusammenarbeit in der Musikindustrie kaum geprägt sein, denn bei der Zusammenkunft von Eminem und Elton John geht es weniger um die grundlegend verschiedenen Musikstile, die die beiden Künstler verkörpern. Vielmehr geht es hier um die Hintergrundgeschichte als großes Ganzes. Es geht um die Kollaboration von Eminem und Elton John. Dabei geht es allerdings nicht um eine klassische Zusammenarbeit im Sinne eines gemeinsamen Songs durch ein Feature. Stattdessen ging es um einen einmaligen gemeinsamen Auftritt der beiden bei der Grammy-Verleihung im Jahr 2001.

Die Bedeutung dieser Zusammenarbeit wird erst dann so richtig deutlich, wenn man die Hintergrundgeschichte in Erwägung zieht. Als vielleicht bekanntester Rapper der 2000er-Jahre begeisterte Eminem eine riesige Anhängerschaft. Diese schätzten seinen guten Flow und die ausgeklügelten Textzeilen. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass seine Musik auch sehr viele Kritiker auf den Plan rief. Der Grund sind seine derben Texte, die sich häufig auf aggressive Weise gegen seine Ex-Frau Kim Mathers oder Frauen im Allgemeinen richteten. Immer wieder richteten sich seine Worte in den Texten aber auch abfällig gegen Homosexuelle. Daraus resultierte, dass viele Menschen Eminem, der mit bürgerlichem Namen Marshall Mathers heißt, vorwarfen, homophob zu sein und Homosexuelle zu diskriminieren. In den Medien wurde immer wieder eine Debatte entfacht, inwiefern die Texte von Eminem eine Überspitzung im Sinne der Kunst seien und ob Eminem es ernst meint und etwas gegen Menschen mit anderen Sexualitäten hat.

Bei den besagten Grammys im Jahr 2001 wurde diesen Vorwürfen dann entschieden entgegengewirkt. Dabei wurde Eminem tatkräftig von Elton John unterstützt. Der weltweit erfolgreiche Musiker aus England gilt seit Jahrzehnten als Koryphäe mit seinen schrillen Outfits und seiner markanten Sonnenbrille. Darüber hinaus ist Elton John homosexuell und lebt seit 1976 offen damit.

Der gemeinsame Auftritt war also durchaus als Zeichen zu verstehen, dass Elton John hinter Eminem steht und ihn nicht als homophob ansieht, sondern seine Texte als künstlerisches Mittel erkennt. Diese Darbietung des Songs Stan war dadurch von einer besonderen Emotionalität geprägt, die allen Zuschauern unter die Haut ging. Das Elton John sich auf diese Art mit dem umstrittenen US-Rapper solidarisiert, dürfte für den ein oder anderen doch ein wenig überraschend dahergekommen sein. Die zweite Stimme im Song Stan wurde in der Originalversion von Dido gesungen.

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