Ein Überblick über die rechtliche Situation von Kryptowährungen in ausgewählten Ländern

Nur weil man deutsche Artikel liest muss man nicht unbedingt in Deutschland wohnen. Es gibt in allen Ländern Mitteleuropas deutsche Minderheiten und auf der ganzen Welt gibt es kleine Gemeinschaften von deutschstämmigen Menschen oder noch mehr Menschen, die der deutschen Sprache mächtig sind und nicht ungern einen Artikel auf Deutsch lesen. Diese Menschen handeln sicher auch zu einem nicht geringen Anteil gerne mal mit Kryptowährungen und dazu benutzen sie, wenn sie zum Beispiel Geld aus anderen Ländern empfangen oder in andere Länder versenden wollen sicher einmal ein der vielen Börsen für den Austausch von Bitcoin und Co. zwischen unterschiedlichen Personen. Sie sollten immer einen sauberen Start anstreben, indem Sie eine regulierte Handelsplattform verwenden.

Wenn man so Geld versendet, dann hilft es sicher, zu wissen wie die rechtliche Situation des Handels mit digitalen auf Kryptographie basierenden Währungen, die nicht von einer Zentralbank eines Landes gesteuert werden ist. In manchen Ländern ist ja sogar der Handel mit normalen Devisen streng reglementiert und da wird es niemanden wundern, dass es auch für den Ausstauch von Kryptowährungen sehr viele unterschiedliche Regeln gibt. Man kann ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen sagen, dass es keinerlei einheitliche Richtline gibt, wenn es darum geht wie Regierungen auf dieser Welt Kryptowährungen beurteilen. Manche halten Sei für den Weg in eine unabhängige und prosperierende Zukunft und versuchen sich mit Kryptowährungen aus der Abhängigkeit von Dollar und Euro zu lösen.

Andere Länder ignorieren diesen Markt vollkommen und hier ist der Markt im Zustand einer Anarchie, der an das erinnert, was man sich unter dem Wilden Westen vorstellt.

Auf der anderen Seite gibt es dann Länder, die aus den verschiedensten Gründen, den Handel mit Kryptowährungen vollends unterbinden wollen. All diese Regierungen werden gleichzeitig von vielen verschiedenen Lobbygruppen manipuliert, von denen leider die meisten gegen den freien Handel mit Bitcoin und anderen Kryptowährungen sind, da etablierte Akteure aus der Finanzwelt am Markt nur sehr wenig von dieser neuen Entwicklung profitieren können.

So ist der Staus von Kryptowährungen in der EU

Die EU ist den Experimenten mit Kryptowährungen gegenüber positiv eingestellt. Wer seine Kryptowährungen gegen Euros und andere Fiat-Währungen eintauschen will muss keine Mehrwertsteuer zahlen. Das ist für den Handel online schonmal von Vorteil. Sollte man auf jeden Tausch 20 % Steuer zahlen, dann ist jede Investition in Kryptowährungen nahezu unmöglich. Das würde den Handel mit Kryptowährungen wohl gerade nur zur Geldwäsche und für unredliche Geschäfte nützlich machen. Selbst wenn man Geld in andere Länder schicken will, ist das Versenden mit Western Union und anderen Diensten oft preiswerter.

Die Länder der EU werfen allerding ein wachsames Auge auf Kryptowährungen und in Zukunft kann es zu mehr regulierungsversuchen kommen. Das liegt offiziell an den Möglichkeiten die Kryptowährungen kriminellen und Terroristen bieten. Allerdings sind solche Sorgen oft auch nur ein Vorwand, um die Freiheit der Bürger einzuschränken.

Im Islam sind Kryptowährungen Haram

Die Länder Nordafrikas wie Marokko und Ägypten sind für Freunde der Kryptowährungen ein hartes Pflaster. Die islamischen Gelehrten haben sich dazu entschieden den Handel mit solchen Währungen für verboten zu erklären. Wer trotzdem in diesen Ländern mit Kryptowährungen ahndet und erwischt wird für den kann es zu großen Problemen mit dem Gesetz kommen. Wenn wir aber darüber nachdenken mit welcher Art von Polizei wir es hier zu tun haben, kann es auch gut sein, dass sich diese Probleme mit etwas Bakschisch beheben lassen.

Das Land der Prinzen und Millionenerben

Wer kennt nicht die Finanzhochburg Nigeria. Hier haben wir ein Land voller Millionäre, die einfach nur einen Ort finden wollen, an dem Sie ihre sagenhaften Reichtümer sicher unterbringen können. Kryptowährungen scheinen dazu ein guter Lösungsweg zu sein. Nicht länger wird man die Hälfte seines Reichtums mit alten Damen im Ausland teilen müssen nur um sein Erbe in Sicherheit zu bringen. Allerdings ist der Handel mit Kryptowährungen in Nigeria in Banken nicht gestattet. Sollte sich eine Bank im Handel mit Kryptowährungen versuchen, dann kann es empfindliche Strafen ergeben. Sollten sei also eine E-Mail einer Bank aus Nigeria bekommen, dann können sie diese der Finanzaufsicht des Landes melden. Es ist allerdings fraglich ob diese Finanzaufsicht anschließend wirklich arbeiten wird. In Nigeria laufen die Uhren etwas anders.

Wir wollen es bei diesem Artikel hier bei diesen Beispielen belassen. Es sei nur gesagt, dass man in Nordamerika generell ungestraft mit Kryptowährungen handeln kann.

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