21 wichtige Begriffe, die Sie kennen sollten, bevor Sie mit dem Devisenhandel beginnen

Wer sich mit dem Devisenhandel beschäftigt, kommt um einige Fachbegriffe nicht herum. Doch gerade für Anfänger ist es gar nicht so leicht, diese zu verstehen. Deshalb haben wir hier ein Glossar zusammengestellt, in dem alle wichtigen Begriffe erklärt werden. Lassen Sie sich inspirieren und versuchen Sie Ihr Glück an den Finanzmärkten!

Ask: Ask auf dem Devisenmarkt bezeichnet den Preis, für den ein Händler bereit ist, ein bestimmtes Währungspaar zu verkaufen.

Basis: Die Basis bezieht sich auf die erste Währung eines Währungspaares. Wenn ein Trader zum Beispiel US-Dollar gegen Euro handelt, dann ist der US-Dollar die Basis.

Bearish: Dieser Begriff bezieht sich auf einen Abwärtstrend der Kurse. Dies bedeutet, dass Händler die Währung verkaufen und mit einem weiteren Kursrückgang rechnen.

Bid: Bid ist der Preis, zu dem ein Händler bereit ist, eine Währung zu kaufen.

Broker: Ein Broker ist eine Person oder eine Plattform, die als Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer fungiert. Sie bietet Zugang zu den verschiedenen Finanzmärkten und führt die Orders der Händler aus.

Bullish: Der Begriff „bullish“ bezieht sich auf einen optimistischen oder günstigen Ausblick auf die Kursentwicklung.

Contracts for Difference (CFD): Bei einem CFD-Handel spekuliert man auf die Kursdifferenz zweier Basiswerte. Man kauft also einen CFD, wenn man davon ausgeht, dass der Basiswert steigen wird und verkauft ihn, wenn man fallende Kurse erwartet.

Devisenmarkt: Der Devisenmarkt ist ein globaler Markt, auf dem die verschiedenen Währungseinheiten gegeneinander gehandelt werden.

Devisenpaar: Ein Devisenpaar besteht aus zwei verschiedenen Währungseinheiten, die gegeneinander gehandelt werden. Die am häufigsten Gehandelten sind EUR/USD, USD/JPY und GBP/USD.

Hebel: Der Hebel ist ein finanzielles Instrument, mit dem Händler auf größere Beträge spekulieren können, ohne den vollen Wert zu zahlen. Wenn ein Händler zum Beispiel 100 € bei einer Hebelwirkung von 1:20 investiert, ist es so, als würde er 2.000 € traden. Je höher der Wert der Hebelprodukte ist, desto größer ist jedoch auch das Risiko.

Kurs: Der Kurs ist der aktuelle Marktpreis einer Währungseinheit. Er wird in Einheiten der anderen Währungseinheit angegeben, z.B. in US-Dollar pro Euro.

Lot: Ein Lot ist eine Maßeinheit, mit der die Größe eines Handels beschrieben wird. Es gibt vier verschiedene Arten von Lots: Standard, Micro, Mini und Nano. Das Standard-Lot ist das größte und entspricht 100.000 Währungseinheiten. Ein Mikro-Lot stellt 1.000, ein Mini-Lot 10.000 und ein Nano-Lot 100 Währungseinheiten dar.

Margin: Margin ist der Betrag, den ein Händler als Sicherheit hinterlegen muss. Er wird auch als Sicherheitsleistung bezeichnet. Der Margin-Satz ist der Prozentsatz des Gesamtkontostands, der für eine offene Position benötigt wird.

Nachschusspflicht: Das ist die Pflicht eines Anlegers, weitere Einzahlungen zu tätigen, wenn seine Kontostände negativ werden. Dies bedeutet, dass Anleger möglicherweise mehr Geld verlieren können, als sie ursprünglich investiert haben. Die Nachschusspflicht kann für den Privatanleger beim Trading mit gehebelten Produkten wie Contracts for Difference (CFDs) oder Aktienoptionen bestehen.

Pip: Das ist die Abkürzung für Percentage in Point. Es handelt sich um einen Maßstab, um den Gewinn oder Verlust einer Transaktion zu bestimmen. In Forex gibt es immer zwei Währungen. Dabei bezieht sich der Pip-Wert auf die vierte Stelle nach dem Komma und mit ihm berechnen Händler Gewinne oder Verluste.

Position: Eine Position ist das Ergebnis eines Geschäfts auf dem Devisenmarkt. Die Position kann entweder long (kaufend) oder short (verkaufend) sein.

Quote: Im einfachsten Sinne ist die Quote im Devisenhandel der Preis der zweiten Währungseinheit. Wenn das Währungspaar USD/EUR ist, wäre EUR die Quote.

Spread: Der Spread ist die Differenz zwischen dem Bid-Kurs und dem Ask-Kurs eines Devisenpaares. Er wird in Pips angegeben.

Stop-Loss: Ein Stop-Loss ist eine Order, die den Händler daran hindert, seine Verluste zu maximieren. Die Order wird ausgelöst, sobald der Kurs einen bestimmten Preis erreicht hat.

Take-Profit: Take-Profit ist eine Order, bei der der Handel durch ein automatisiertes Tool abgeschlossen wird, sobald die Investition einen definierten Höchstpreis erreicht.

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