FreeDOS auf Laptop installieren

FreeDOS-Installation Anleitung.

Aus Interesse habe ich auf einem alten Computer FreeDOS installiert. Hierbei gab es ein paar kleine Hürden zu nehmen, daher habe ich den Prozess hier nochmal als Anleitung zusammen geschrieben.

Download

Beginnen wir mit dem Download. Auf der Downloadseite gibt es verschiedene Images für verschiedene Einsatzzwecke. Die Installation kann wahlweise von einer gebrannten DVD erfolgen oder mittels USB-Stick. Wichtig ist nur, das richtige Image herunterzuladen.

Live-CD brennen

Wer es klassisch mag, kann die LiveCD erstellen und FreeDOS mit dieser installieren. Wir laden das passende Image herunter. Das Paket enthält zwei Dateien, für die DVD bzw. CD benötigen die ISO-Datei. Die IMG-Datei dient zur Erstellung einer Boot-Diskette.

Da mein Computer über kein DVD-Laufwerk mehr verfügt, musste der gute alte USB-DVD-Brenner herhalten.

AngebotBestseller Nr. 1
Hitachi-LG 150465 GP60 Externes CD/DVD Laufwerk,...
  • TV-Anschlussmöglichkeit - schließen Sie Ihr Laufwerk einfach über ein USB-Kabel an
  • M-DISC Unterstützung für überlegenen Datenschutz - nutzt eine patentierte, steinähnliche...
  • Silent Play-Technologie hilft bei der Reduzierung von Störungen bei der Wiedergabe
Bestseller Nr. 2
HP externes CD-/ DVD Laufwerk inkl CD und DVD...
  • Das HP F6V97AA DVD-Laufwerk mit Brennfunktion eignet sich aufgrund des flachen Designs und des...
  • Große Kompatibilität
  • Dieses externe mobile CD-/DVD-Laufwerk mobile Laufwerk mit USB Schnittstelle und 9,5 mm Höhe ist...

Über die Funktion „Datenträgerabbild brennen“ brennen wir das Image auf die DVD.

Bootbaren USB-Stick erstellen

In den meisten Fällen ist es praktischer, einen bootbaren USB-Stick zu erstellen. Hierzu laden wir die USB-Variante von FreeDOS herunter. Mit Rufus können wir die IMG-Datei auf dem USB-Stick einrichten.

Es werden automatisch die richtigen Einstellungen wie MBR gesetzt. Kleiner Hinweis, alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht.

BIOS Einstellungen

Sowohl die DVD- als auch die USB-Variante wollten bei mir nicht booten. Hierzu musste ich im BIOS/UEFI des Thinkpad erstmal den Legacy-Boot aktivieren.

Installation

Anschließend klappte das Booten und die Installation startete. Es beginnt mit der Auswahl der Sprache.

Gefolgt von einer Warnung, dass das bestehende Betriebssystem ersetzt wird. Dual-Boot wie bei Linux mit Bootloader gibt es hier nicht.

Anschließend geht es an die Partitionierung.

Wir bestätigen, dass wir große Laufwerke unterstützen wollen.

Nun landen wir in FDISK. Hier müssen wir die Partitionierung der Festplatte vornehmen. FDISK versprüht den Charme des MS-DOS-Pendants, was Bedienung und Komfort angeht. Früher war doch nicht alles besser. In unserem Fall wählen wir die 3, um Partitionen zu löschen. Als Festplatte wurde die zweite ausgewählt, was der eingebauten SSD entspricht.

Wir löschen nun die „Non-DOS Partition“. Auf dem Computer war bisher Windows 11 installiert, das NTFS wird als nicht DOS erkannt. Bei abweichendem Partitionslayout muss entsprechend anders vorgegangen werden.

Wir wählen nun die Partition aus und bestätigen das Löschen.

Nach dem Löschen der Partitionen legen wir nun eine neue Partition für FreeDOS an.

Wir legen eine „Primary DOS Partition“ an.

Dies bestätigen wir und nutzen auch gleich den kompletten Speicher.

Anschließend beenden wir FDISK. Es ist ein Neustart fällig. Hier erneut vom USB-Stick booten und die Installation erneut starten. FreeDOS bietet nun an, die Festplatte zu formatieren.

Wir können das Tastaturlayout festlegen.

Damit FreeDOS bootet, müssen wir den MBR überschrieben bzw. anlegen.

Es folgt eine Abfrage, welche Pakete wir installieren wollen. Alle Pakete enthalten etwas Zusatzsoftware und auch ein paar Spiele.

Nun bestätigen wir das Ganze und schon geht es los.

Sobald alles installiert ist, starten wir den Rechner neu.

Und diese da, FreeDOS startet und wir können das System nun nutzen.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.