Die besten 3 Gaming PCs für 600 Euro

Auch für den vergleichsweise schmalen Taler gibt es schon einen Gaming-PC, der ordentlich Leistung hat. Insbesondere dann, wenn man sich den PC selbst zusammenbaut. Da spart man sich ein bisschen Geld und kann dafür bessere Komponenten verbauen. Für alle, die es sich etwas leichter machen wollen, stellen wir aber auch noch fertige Gaming-PCs vor, mit denen man auch nicht viel falsch machen kann.

Der selbstgebaute Gaming PC 700 Euro

Wenn man für einen leistungsstarken Gaming PC 700 Euro oder weniger ausgeben möchte, muss man sich vorab bezüglich der Zusammensetzung Gedanken machen. Wenn man sich jedoch ausgiebig mit den Komponenten und deren Zusammensetzung beschäftigt hat, kann man auch ohne tiefgreifendes technisches Verständnis einen PC zusammenbauen. Leicht ist so ein Vorhaben natürlich dennoch nicht. Ein großer Vorteil sind die geringeren Anschaffungskosten, wodurch man insgesamt bessere Teile verbauen kann. Immerhin muss man heutzutage nichts oder nur wenig für die meisten Spiele zahlen und kann viele PC-Spiele kostenlos downloaden Vollversionen deutsch.

Selbst aktuelle AAA-Games lassen sich mit dem selbstgebauten Gaming PC 700 Euro flüssig spielen. Aber auch Office-Programme kann man damit natürlich jederzeit problemlos bedienen.

Als Prozessor ist unser Favorit der Intel Core i3-12100F. Wenn man für einen Gaming PC 700 Euro oder weniger ausgeben will, kann man nicht so viel für den Prozessor einplanen. Glücklicherweise kostet der i3-12100F nur etwa 115€. Wer die Boxed-Version nimmt, spart sich auch gleich einen zusätzlichen Kühler, denn dieser wird hier direkt mitgeliefert. Der Prozessor ist schnell genug für Videospiele, aber auch für Bild- und Videobearbeitung.

Auch wenn man für den Gaming PC 700 Euro oder weniger ausgeben will, darf man nicht zu sehr an der Grafikkarte sparen. Die AMD Radeon RX 6500 XT ist unsere Wahl, frisst mit etwa 200€ aber auch schon einen großen Teil des Budgets auf. Mit dem vier Gigabyte großen Videospeicher kann man die meisten aktuellen Titel in Full-HD darstellen. Außerdem ist sie sehr leise und geht einem daher nicht auf die Nerven, wenn man gerade eine längere Gaming-Session durchzieht.

Eine Alternative von Nvidia wäre die GTX 1650, welche ebenfalls einen Videospeicher mit 4 Gigabyte liefert, allerdings unserer Erfahrung nach eine etwas schwächere Performance bietet als AMDs Schmuckstück.

Als Mainboard können wir das GIGABYTE B560 HD3 empfehlen, wenn man für einen Gaming PC 700 Euro oder weniger bezahlen will. Für den Sockel 1200 besteht Unterstützung für Intel-Prozessoren, weshalb das Mainboard auch mit dem vorgestellten Intel Core i3-12100F kompatibel ist. Auf dem Mainboard sind insgesamt vier freie DDR4-DIMM Slots verfügbar, wodurch im Dual-Channel-Betrieb bis zu 128 GB Arbeitsspeicher genutzt werden können. Außerdem ist das GIGABYTE B560 HD3 mit einem PCIe-3.0-x16-Slot, einem PCIe-4.0-x16-Slot sowie einem PCIe-3.0-x1-Slot. 8-Kanal-Sound und eine 2.5 Gigabit-LAN-Schnittstelle, sechs SATA3-Anschlüssen, mehrere USB-Anschlüssen und zwei M.2-Anschlüssen ausgestattet. Diese runden das Mainboard ab und machen es zu unserer Empfehlung, wenn man für einen Gaming PC 700 Euro oder weniger ausgeben möchte.

Zwar könnte man auf dem Mainboard bis zu 128 GB Arbeitsspeicher verbauen, doch wir beschränken uns erst einmal auf 16 Gigabyte. Wir nutzen das G.Skill DIMM 16 GB DDR4-3200 Kit, welches aus zwei DDR4 RAM-Riegeln zu je 8 GB besteht.

Eine schnelle SSD ist nicht nur für einen zügigen Bootvorgang wichtig, sondern auch zur Beschleunigung der Ladezeiten. Die Intenso TOP SSD 512 GB bietet genügend Speicherplatz und harmoniert gut mit den übrigen vorgestellten Teilen.

Als Netzteil muss das leistungsstarke be quiet! System Power 9 mit 400W her. Mit 42€ ist das Netzteil recht erschwinglich und fügt sich gut in unseren Gaming-PC ein. Durch die kompakte Form passt es in fast jedes moderne Gehäuse. Dank des 120-mm großen Lüfters wird das Netzteil nie zu laut.

Das Gehäuse ist natürlich immer ein wenig Geschmackssache. Wir halten das Sharkoon TG5 aber bei diesem Gaming PC für eine gute Wahl. Vier Lüfter sind bereits installiert und kühlen sowohl die Vorder- als auch die Rückseite des PCs.

Insgesamt beläuft sich der Preis dieses Setups auf circa 630€.

Den besten fertigen Gaming PC für 600€ finden

Wem das Zusammenbauen des PCs zu viel Arbeit ist, der ist wohl mit dem Cyberpower Gamer Master GMA4800A gut bedient. Mit etwa 585€ ist der Gaming PC etwas günstiger als das zusammengestellte Setup. Verbaut sind eine NVIDIA GeForce GTX 1660 Ti 6GB GDDR6 Grafikkarte, ein MD Ryzen 5 2600 6-Kern Prozessor, 16GB DDR4 Arbeitsspeicher und eine 256GB M.2 PCIe NVMe SSD Festplatte. Auch mit einem vorgefertigten Setup muss man sich also nicht verstecken.

Alternativ kann man sich sicherlich auch den Megaport Gaming PC mit AMD Ryzen 5 5600G Prozesor mit sechs Kernen und 4,4 HGz, AMD Radeon Vega 7 Grafikkarte, 16GB 3200 MHz DDR4 Arbeitsspeicher und 500GB M.2 SSD anschauen.

Auch wenn für den Gaming PC 700€ oder weniger zur Verfügung stehen, kann man daraus so einiges machen. Der große Vorteil am selbstgebauten Gaming PC ist in diesem Fall, dass man bessere Komponenten jederzeit nachrüsten kann. Die technischen Anforderungen ändern sich stetig und nach ein paar Jahren sind viele Teile schon technisch veraltet. Da ist es natürlich von großem Vorteil, ein modulares System zu besitzen.

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