Speedport 7 – ein Router-Desaster

Keine Weboberfläche, Zugriff nur über App, fehlende Funktionen.

Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen einen Speedport 7 einrichten zu dürfen. Alles technische ist hier bereits ausführlich beschrieben und bestätigt mich in der Meinung, dass nur FritzBox in Frage kommt.

Keine Weboberfläche mehr

Aber der Reihe nach. Die Telekom bietet den Router nicht nur im schicken Mietmodell mit monatlichen Kosten an, sondern hat sich auch entschieden, die Weboberfläche zu streichen. Die Weboberfläche besteht im Grunde nur noch aus einer Statusübersicht. Einstellungen oder einen Login sucht man hier vergeblich.

Konfiguration per App

Stattdessen möchte die Telekom, dass die „Mein Magenta“ App verwendet wird. Hier darf man sich durch verschiedene Menüs und Untermenüs hangeln um die gewünschten Funktionen zu finden. Ich hasse den Trend alles in Apps zu packen, wenn es eine einfache Weboberfläche tut. Congstar hat auch den Admin-Bereich gestrichen und verweist auf die App, eine App die für wenige Funktionen immer auf dem Smartphone liegt, Platz wegnimmt, Updates braucht.

Normal konfiguriere ich alles einfach über die Weboberfläche, am Notebook, mit vernünftiger Tastatur. Dies durch eine App zu ersetzen ist ein Rückschritt. Kann man ja gerne anbieten, aber halt zusätzlich. Auch ein Webinterface ließe sich problemlos am Smartphone oder Tablett verwenden, ohne App.

Fehlende Funktionen

Zu beklagen ist auch die Funktionsvielfalt, bzw. die nicht vorhandene, im Experten-Modus können wir zwar Portweiterleitungen konfigurieren, die IP-Adresseinstellungen bearbeiten, Dinge wie Telefonbuch für die Dect-Telefone oder VPN finde ich hingegeben gar nicht. Laut Internet funktionieren auch keine USB-Festplatten oder ähnliche Dinge am USB-Port.

Fazit, flieg wieder raus

Keine Ahnung, was sich die Telekom hier gedacht hat und was die Zielgruppe ist. Maximal Leute, die sich das Ding mieten und irgendwie Internet haben wollen. Wer nix einstellen oder konfigurieren muss, der wird mit dem Ding vielleicht glücklich. Das Mietmodell kostet jeden Monat und macht das Ding am Ende vor allem eins teuer.

Eine Fritzbox ist jetzt auch nicht billig, aber nach 2 – 3 Jahren hat man den Spaß wieder drinnen. Dazu hat man hier einfach mehr Freunde, ein vernünftiges Webinterface, viele Funktionen und Kontrolle. Auch kann man diese mit zu einem anderen Anbieter nehmen, dies ist hier auch nicht vorgesehen.

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Weitere Bilder

Hier noch ein paar Bilder von Router, Repeater und App.

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