Kostenlos spielen ist im Trend: Sind Free-to-Play-Games die Zukunft?

Inzwischen liegt es einige Zeit zurück, als ich das erste Mal mit Free-to-Play-Spielen in Berührung kam. Doch für lange Zeit habe ich einen großen Bogen um diese Games gemacht. Von qualitativ schlechten MMOs zu den Facebook-Hyper-Casuals war kaum ein erwähnenswertes Spiel unter dem Free-to-Play- bzw. F2P-Modell dabei. Oft boten diese Games nur ein Minimum an Gameplay und versuchten stattdessen nur, den Spielern mit Mikrotransaktionen innerhalb des Games ordentlich Geld abzuknöpfen, die sich für gepfefferte Preise Items, Verbesserungen und Co. kaufen sollten.

Doch das zuvor schlechte Image der F2P-Spiele hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Immer mehr hochrangige AAA-Games sind inzwischen dem Modell verfallen und bieten ihren Gamern erstklassige Spielaction, ohne einen Cent ausgeben zu müssen. Immerhin sind inzwischen einige der beliebtesten Spiele überhaupt F2P. Darunter Fortnite, Dota 2 und League of Legends. Viele weitere Studios folgen ihren Fußstapfen und bringen F2P-Games heraus, die sich sehen lassen können. Ist es wohl das Game-Modell der Zukunft?

Kostenlos spielen ist heute so einfach wie nie zuvor

Heutzutage stehen so viele Spiele kostenlos zur Verfügung wie nie zuvor, und zwar aus allen Genres. Alles begann mit den Casual Games, die online kostenlos gespielt werden können. Hit-Games wie Candy Crush Saga, Plants vs. Zombies, Angry Birds, Temple Run und Co. gehören hier dazu, die sich alle kostenlos spielen lassen. Besonders im Bereich der Gelegenheitsspiele ist der Vorteil klar zu sehen: Man kann sie ganz einfach ausprobieren, ohne Geld ausgeben zu müssen, und schauen, ob sie einem gefallen oder nicht.

Auf dieser Schiene fahren inzwischen sogar die klassischen Casinospiele, die sich oft sogar vollkommen kostenlos spielen lassen. Auf https://www.casinos.de/ werden einige der besten Online Casinos von Experten überprüft, bewertet und vorgestellt, damit Spieler einen vertrauenswürdigen Anbieter mit einer großen Spielauswahl finden können. Auf der Seite des Casinos haben sie dann meist die Möglichkeit, Spiele wie Slots und Tischspiele zunächst kostenlos zu spielen, ohne Echtgeld zu setzen. Damit kann man sie einfach erstmal ausprobieren, bevor man um Geld spielt.

Studios erkennen die Vorteile von F2P

Was vorher in erster Linie den Casual Games vorbehalten war, hat sich langsam auch in die Welt der AAA-Videospiele großer Studios geschlichen. Dort steht F2P inzwischen an der Tagesordnung, während immer mehr Entwickler die Vorteile und das Potenzial des Modells erkennen. Zum einen werden Games dadurch viel einfacher zugänglich, was den Studios ganz neue Märkte eröffnet, die mit dem zuvor gängigen Pay-to-Play- bzw. P2P-Modell oftmals nicht erreicht werden konnten. Jetzt kann jeder AAA-Titel spielen, ohne dafür immense Kaufpreise bezahlen zu müssen, und Studios finden ihre Spielerbasis, die sie mit einem P2P-Game eventuell nicht erreicht hätten.

Zum anderen heißt kostenlos aber nicht, dass die Studios nicht verdienen. Ganz im Gegenteil. Die Einnahmen bei F2P-Games gehen durch die Decke. Gamer können schließlich mit Mikrotransaktionen kontinuierlich Geld in das Game stecken, außerdem sind Werbeeinnahmen nicht zu vernachlässigen, die solche Games generieren. Dass das Konzept funktioniert, zeigte als Erstes der F2P-Vorreiter Candy Crush Saga, das 2012 geschaffen wurde und, wie auf https://www.derstandard.de/ berichtet, täglich über 3 Millionen Dollar umsetzt. Kein Wunder, dass Activision Blizzard den Candy-Crush-Entwickler King aufgekauft hat.

F2P ist auf dem Vormarsch

Inzwischen reihen sich einige namhafte Games in die F2P-Liste ein. Nicht zuletzt sind die Top-Games unseres Jahrzehnts dabei, darunter Hits wie Fortnite, Dota 2, League of Legends, Apex Legends, Genshin Impact und viele weitere. Dass das F2P-Modell fruchtet, zeigen auch einige Top-Titel, die zuvor lediglich als P2P verfügbar waren und einen Kaufpreis verlangten. So hat sich Activision kürzlich mit Call of Duty: Warzone zum ersten Mal am F2P-Modell probiert, und es hat sich gelohnt. Dieses Jahr konnte, wie auf https://www.gamestar.de/ berichtet, der Battle-Royale-Ableger des beliebten Ego-Shooters die 100-Millionen-Spieler-Marke knacken.

Dass F2P an Bedeutung gewinnt, zeigt sich auch im Hause Ubisoft. Das Studio hatte bekannt gegeben, Ressourcen für F2P-Titel zu verschieben. Unter den angekündigten F2P-Spielen gehören Tom Clancy’s XDefiant und The Division: Heartland, mit denen das Studio neue Spielermärkte erreichen will. Außerdem wurde bereits vor zwei Jahren CS:GO ebenfalls zum F2P-Titel und auch Rocket League ist jetzt kostenlos spielbar. Damit gesellen sie sich zu den F2P-Vorherrschern wie etwa Fortnite und League of Legends.

Immer mehr Studios aller Genres und Level springen auf den F2P-Zug auf, wodurch wiederum immer mehr weitere Studios ebenfalls davon überzeugt werden, ihnen gleichzutun. Es geht bereits sogar so weit, dass etablierte P2P-Konzepte überdacht und zu F2P-Modellen umgewandelt werden. Ganz eindeutig gewinnt das Konzept stetig an Bedeutung und sicherlich wird es seinen Beitrag leisten, die Zukunft der Videospiele zu prägen.

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