Die Woche im Linkrückblick


Intel braucht 18 Kerne, um AMD zu schlagen – Neue teure CPUs von Intel, schaffen es AMD knapp zu schlagen.

Huawei erzielt 32 GBit/s im Mobilfunk – 32 Gbit übers Mobilnetz sind natürlich eine Hausnummer. Aber bei Tarifen mit 1 – 2 GB im Monat, welche wir hier in Deutschland haben bringt so was wenig.

Firefox 57 – Ein Neustart, der (noch) nicht ganz gelingt – Winfuture.de testet die Beta des neuen Firefox 57. Dieser wurde komplett überarbeitet. Mit allen Vorteilen und Nachteilen, z.B. laufen ältere Plugins nicht mehr. Ich habe die Beta auch mal getestet und es sieht zumindest vielversprechend aus.

Stadt München verbannt LiMux von ihrer Website – Linux ist in München Geschichte.

Ubuntu gibt Desktop-Variante für 32-Bit-x86-Systeme auf – es gibt keine 32 Bit Versionen mehr von Ubuntu. Das ist denke nicht so schlimm, Rechner ohne 64 Bit dürften deutlich mehr als 10 Jahre auf dem Buckel haben. Für diese gibt es mit Xubuntu und anderen Distributionen auch noch Alternativen.

Die besten Indie-Games – der Herbst naht, das Wetter wird schlechter. Spielideen für Schlechtwetterwochenenden.

Das Ende von Flash

2020, also in gut 2,5 Jahren ist es soweit: das mittlerweile nicht mehr so geliebte Flash verschwindet von der Bildfläche. Adobe stellt das Produkt ein. Endlich keine nervigen Updatemeldungen mehr. Was bleiben wird, sind ein paar ewig gestrige Seiten, die nicht mehr aktualisiert werden. Damit ist Flash eine Technik die ich erfolgreich aus gesessen habe. Nicht als User, aber doch als Webseitenersteller. Bis auf Kleinigkeiten, habe ich Flash immer ignoriert. Dazu später mehr, blicken wir erstmal zurück in die Vergangenheit, zu den Anfängen. Denn wir haben Flash viel zu verdanken. Das Internet würde anders aussehen ohne die Technik, die damals sehr innovativ war.

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Star Wars Commander für iOS

Eigentlich mache ich ja um Free-To-Play Spiele immer einen Bogen. Die Spiele sind zwar prinzipiell kostenlos, werden aber natürlich nicht ohne Gewinnabsicht von den Herstellern entwickelt.

In der Regel kann man im Laufe des Spiels Geld einwerfen um gewisse Vorzüge zu erlangen. Mir ist es dann prinzipiell lieber, ein Spiel gleich zu einem vernünftigen Preis zu kaufen und ohne Einschränkungen zu spielen.

Dennoch habe ich mir mal “Star Wars Commander” für iOS angeschaut. Das Spielprinzip gleich vielen anderen Spielen aus dem App-Store. Man baut eine Basis auf und erweitert diese mit der Zeit. Ab und an gilt es Missionen zu erfüllen. Bis jetzt macht das Spiel halbwegs Laune, auch wenn es sehr darauf abzielt, dass der Spieler mal echtes Geld bezahlt. Dazu später mehr.

Das schöne an dem Spiel: es lässt sich einfach nebenbei spielen. Missionen dauern nur wenige Minuten. Mal greift man eine feindliche Basis an, mal muss die eigene verteidigt werden.

Star wars commander1

Vor jedem Angriff stellt man sich die Truppen zusammen, welche in den Kampf geschickt werden sollen. Auf dem Schlachtfeld platziert man diese dann halbwegs strategisch.
Einmal platziert agieren die Einheiten eigenständig, oft auch zu meinem Ärger. Die Einheiten agieren nämlich durchaus unterschiedlich. Einige greifen primär andere Bodentruppen an, andere feindliche Gebäude oder Geschütztürme. Setzt man die falschen Einheiten ein, lassen sich diese einfach abknallen und man verliert. Jede Mission kann zum Glück beliebig oft wiederholt werden.

Nach dem Einsatz sind zudem alle Einheiten verbraucht und müssen neu gebaut werden.

Neben den Missionen kann man sich online auch anderen Clans anschließen oder andere Spieler angreifen. Genauso kann man natürlich auch Opfer eines Angriffes werden.

In-App-Käufe

Schnell wird klar wie der Hersteller Geld verdienen will. Das Bauen von bestimmten Gebäuden nimmt sehr viel Zeit in Anspruch, gerne auch mehrere Stunden. Während dieser Zeit muss man warten. Zum Glück nicht im laufenden Spiel, man kann das iPad zur Seite legen und wird benachrichtigt.

Soll es schneller gehen, kann man Edelsteine einsetzen. Im Gegensatz zu Energie und Rohstoffen gibt es diese im Spiel nur als kleinere Belohnungen. Stattdessen setzt der Hersteller darauf, dass man diese im Spiel kauft, zu wirklich gepfefferten Preisen:

Star wars commander2

Hier stelle ich mir schon die Frage ob es wirklich Leute gibt, die mal eben knappe 90 Euro für sowas hinlegen. Ich selbst habe mir jedenfalls vorgenommen kein Geld zu zahlen.

Fazit

Auch ohne Geld zu investieren macht das Spiel bisher Spaß. Längere Bauvorhaben im Spiel dauern natürlich ihre Zeit, da lege ich das iPad zur Seite und mache irgendwann meinen nächsten Züge. Sehen wir es als Vorteil: so verbringt man nicht zuviel Zeit mit dem Spiel.

Natürlich kann es sein, dass der Hersteller in den späteren Levels Wartezeiten von mehreren Tagen bereithält. In diesem Fall wars das natürlich und das Spiel wird deinstalliert.
Ob man wirklich Geld für die In-App-Käufe ausgibt muss jeder selbst entscheiden.

Transport Tycoon für IOS

Vor kurzem ist Transport Tycoon für IOS erschienen. Spielen kann man es sowohl auf dem iPad, als auch auf dem iPhone. Wer das Spiel nicht kennt, es handelt sich hierbei um einen Klassiker der Computerspielgeschichte. Ich selbst habe das Spiel damals wochenlang auf meinem 486er PC gezockt. Oft auch mit einem Kumpel zusammen. Damals noch klassisch über Nullmodemkabel. 

Erschienen in den 90er Jahren, zuerst für DOS und später auch für Windows.  Ziel war und ist der Aufbau eines Transportunternehmes. Waren, Personen und Post müssen von A nach B transportiert werden.

Schiffe, Züge, LKWs, Busse und Flugzeuge konnte man dafür einsetzen. Man baut Eisenbahnstrecken, Bahnhöfe, Straßen, Depots und Häfen. Die Kombination aus Wirtschaftssimulation und Modelleisenbahn sozusagen. Man konnte komplexe Strecken mit Signalanlagen und Fahrplänen erstellen. Und natürlich gab es auch schwere Unfälle, wenn man dabei nicht sorgfältig genug vor ging. 

Während des Spiels verändern sich die Umgebung und der technische Fortschritt permanent. Neue Fabriken öffneten, andere Schlossen und auch die Städte wuchsen. Vorausplanung war deshalb notwendig, einen großen neuen Bahnhof in der Innenstadt konnte man später kaum noch oder nur sehr teuer eröffnen. Konkurrenten machen einem zusätzlich das Leben schwer. 

Die Freude war natürlich jetzt bei mir groß: eine Umsetzung für IOS. Das Spiel kostet 5,99 Euro im App-Store. Also nicht zu teuer.

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Gespannt war ich auf die Umsetzung der Steuerung mit Touch. Besonders das Verlegen von Schienen und das Navigieren auf der Karte war doch immer recht mauslastig. 

Nach dem Start des Spiels wählt man zuerst ein Szenario aus, bei jedem Szenario gilt es ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Leider gibt es kein freies Szenario mehr, wo man sich einfach eine Welt mit entsprechenden Parametern generieren lassen kann.

Tutorials erleichtern den Einstieg und sind auch bitter nötig. Die Vielzahl an Dialogen und Möglichkeiten erschlagen einen Anfänger erst einmal. Schienen zu verlegen, erinnert weniger an das klassische Transport-Tycoon, als vielmehr den Nachfolger Locomotion. Mit dem konnte ich damals schon nichts anfangen.

Aber vermutlich lässt sich das anders nicht sinnvoll realisieren auf einem Gerät mit Touch-Bedienung.

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Die Grafik ist OK und versprüht den Charme der 90er Jahre Computerspiele. Alles wirkt deshalb etwas pixelig, aber das hat früher auch schon nicht gestört. Was hingegen stört: das Ruckeln auf dem iPad. Ich habe ein iPad 2, welches natürlich nicht mehr das Neueste ist. Dennoch ein Gerät was Apple derzeit noch verkauft, hier sollte so etwas nicht passieren. Die niedrige Auflösung des iPads ist ebenfalls ein Problem, die Dialoge nehmen viel Platz weg und müssen ständig ein und ausgeblendet werden. Auch der sichtbare Kartenausschnitt ist recht klein, trotz Zoom-Möglichkeiten. 

Es hat mich einige Zeit gekostet die erste Strecke in Betrieb zu nehmen. Und es ist auch nicht leicht eine Strecke von A nach B zu verlegen und am richtigen Ende heraus zu kommen.

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Fazit

Als Fazit muss ich leider sagen, dass mich die Umsetzung nicht wirklich überzeugt. Die Touchbedienung ist sehr gewöhnungsbedürftig (zumindest für mich). Der Bildschirm ständig zu klein und auch ansonsten vermisse ich einige Elemente aus dem ursprünglichen Spiel. Meine Empfehlung für jeden Transport Tycoon Fan ist daher immer noch die Nutzung der kostenlosen Umsetzung OpenTTD.

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Online Bomberman im Browser

Einen weiteren Spieleklassiker gibt es nun im Browser: Bombermine. Ein Klon des alten Bomberman, bzw. Dynablaster Spiels. Gab es früher auf C64, Amiga, Gameboy und weiteren Systemen. Ziel war es durch geschicktes platzieren von Bomben den Gegner in die Luft zu jagen ohne selbst drauf zu gehen. Richtig spaßig wurde es im Multiplayer-Modus. Damals noch gemeinsam an einer Tastatur, versuchte man sich gegenseitig das Leben schwer zu machen. 🙂
Bei Bombermine kann man nun online im Browser gegen Spieler aus aller Welt antreten. Angeblich sind bis zu 1000 Spieler gleichzeitig möglich. Die Karte ist natürlich entsprechend größer. Eingabe des Nicknames genügt und schon geht der Spaß los.