Spotify angetestet

Spotify durfte sicher vielen bereits ein Begriff sein. Ich selbst kannte es bisher nur vom Hören/Lesen und habe es bisher weitestgehend ignoriert. Vor ein paar Wochen habe ich mir mal spaßes- / interessehalber einen kostenlosen Monat Spotify geklickt. Der erste Monat ist kostenlos, ab dem zweiten löhnt man knappe 10 Euro im Monat für den Premium Account.

Bisher war ich dem Prinzip meine Musik zu mieten nicht besonders aufgeschlossen. Sobald man nicht mehr zahlt, hat man naturgemäß keinen Zugriff mehr auf die Musik. Klingt erstmal nicht so toll. Statt dessen setzte ich auf meine relativ ungeordnete Musiksammlung in MP3-Form, welche ich über die Jahre angesammelt und gekauft habe.
Musik höre ich relativ viel, in der Regel aber nur als Hintergrundbeschallung beim Arbeiten am PC. Gerade beim Programmieren habe ich gerne etwas Musik im Hintergrund dudeln. Der Nachteil meiner MP3-Sammlung ist die Unordnung, d.h. auf ein Techno-Lied kann schon mal ein Schlager folgen. Das ist nervig und lenkt auf Dauer ab, da man ständig Lieder überspringen will und muss. Playlisten anlegen und alles zu sortieren ist vor allem eins: mühselig.

Ein weiteres Problem, die Musiksammlung, so groß sie auch ist wird irgendwann langweilig. Ich habe zwar ab und zu Musik nachgekauft, aber das ist auch anstrengend, da ich in der Regel gar nicht weiß was für Musik und welche Künstler mir gefallen. Viele Musik die ich gerne mal höre, mag ich zwar als Hintergrundbeschallung, muss diese aber nicht unbedingt besitzen.

Spotify

Die Probleme löst Spotify recht elegant. Erstmal hat man natürlich Zugriff auf unglaublich viele Musikstücke. Der wirkliche Vorteil sind allerdings die Playlisten. Musik zum Programmieren, kein Problem, es gibt passende Playlisten mit Musik die ich gerne beim Entwickeln höre. 90er Jahre Mottoparty? Alles kein Problem.

Abspielen lässt sich die Musik entweder über die Apps, welche es mobile Geräte als auch für den PC / Mac gibt oder über den Webplayer. Man kann eigene Playlisten anlegen, welche dann überall zur Verfügung stehen.

Musik lässt sich auch für die Offline-Nutzung abspeichern und damit auch unterwegs nutzen ohne den Datentarif zu belasten. Nutze ich aber bisher nicht. Unterwegs höre ich meist nur Podcasts und den Aufwand mir erst etwas zusammenstellen zu müssen möchte ich nicht haben.

Fazit:

Spotify ist für mich zu einer Art gutes Ersatzradio geworden, welches im Hintergrund läuft, ohne nervige Ansagen, Nachrichten und sonstige Störungen. Musikrichtung festlegen und fertig. Bis auf weiteres hat mich Spotify damit als Kunde gewonnen.

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