Windows Live Writer jetzt OpenSource

Gute Neuigkeiten für Nutzer des Windows Live Writers (wie mich). Die Software wird Open Source und hört zukünftig auf den Namen OpenLiveWriter.

Wer den Live Writer nicht kennt, es handelt sich dabei um eine praktische Software zur Pflege des eigenen Blogs. Unterstützt werden verschiedene Blogsysteme, allen voran natürlich das bekannte WordPress. Mit dem Live Writer kann man seine Blogartikel offline schreiben und nach Fertigstellung hochladen. Der große Vorteil sind beispielsweise die Möglichkeiten zur Bildbearbeitung. Ein Bild kann einfach eingefügt werden, sei es als Datei oder mit Copy & Paste. Anschließend kann man es formatieren, Effekte hinzufügen und die Größe ändern.

Beim Veröffentlichen wird alles in einem Rutsch hochgeladen. Alles viel praktischer als im Online-Editor von WordPress, mit dem ich mich noch nie anfreunden konnte.

Nachdem die letzte offizielle Version von 2012 ist und Microsoft die Weiterentwicklung eingestellt hat, besteht jetzt die Hoffnung das die Entwicklung weitergeht. Auf der Homepage gibt es bereits eine erste Version zum Download, welche die meisten Funktionen vom Windows Live Writer enthält. Lediglich ein paar kleine Dinge mussten aus rechtlichen oder technischen Gründen entfernt werden, wie die Rechtschreibprüfung oder die Galeriefunktion.

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Jetzt schauen wir einfach mal was draus wird und welche neuen Funktionen demnächst dazu kommen. Eventuell gibt es in Zukunft sogar eine OSX-Version der Software. Theoretisch lassen sich .net Anwendungen mittels Mono auch für OSX umsetzen. In der Praxis ist da aber oft einiges an Arbeit notwendig.

Hier greife ich derzeit auf MarsEdit zurück, welches ähnliche Funktionen bereitstellt.

Die Software lässt parallel zum Windows Live Writer installieren und nutzen. Der Quelltext wurde unter die MIT Lizenz gestellt und ist auf Github veröffentlicht worden. Wer sich den Quelltext anschauen und selbst zur Entwicklung beitragen will, muss sich diesen nur herunterladen und im kostenlosen Visual Studio 2015 Community öffnen und übersetzen.

Ich hatte hier anfangs ein paar Probleme, dass gewisse Klassen und Namespaces nicht gefunden worden sind. Dies hat sich gelöst, dass ich nach dem ersten Build der Software (welcher mit Fehlern abgeschlossen worden ist, Visual Studio nochmal neu gestartet habe. Beim nächsten Build wurden die Namespaces gefunden und die Software lies sich erfolgreich kompilieren.

(via)

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