Was Smartphonehüllen vermögen

Wir alle wissen um die betriebswirtschaftliche Obermaxime, die da „Gewinnmaximierung“ heißt. Das bedeutet, dass alle Teilnehmer am wirtschaftlichen Treiben, also auch der Leser und der Autor, nur versuchen, durch kluges Agieren am Markt einiges an Geld einzunehmen. Nehmen wir nur einmal das Thema „Handyhüllen und Zubehör“.

Eine kleine betriebswirtschaftliche Überlegung.

Es ist durchaus faszinierend, was man alles an Optionen hat, wenn man sich iphone 11 Hüllen zu kaufen gedenkt. Man kann eine Handtasche kaufen, eine Clutch, ein transparentes, sogenanntes „Carry Case“, ein „Wrist Case“. Dann gibt es natürlich die üblichen Verdächtigen an Handyhüllen. Und da stellen wir uns natürlich die Frage: Woran liegt es, dass so viel davon produziert wird?

Die Antwort ist relativ einfach: Es wird viel nachgefragt. Angebot und Nachfrage, das sind die beiden großen Aspekte, die am freien Markt existieren.

Natürlich muss so ein Handy – vollkommen egal, wie neu oder alt, wie viel oder wie wenig es kann – vor Beschädigungen geschützt werden. Denn: Wie schnell ist sowas passiert? Wie schnell hat man sich die sogenannte „Spider-Man-App“ heruntergeladen, sprich: wie schnell ist das Handy aufs Display gefallen und verfügt nun über Risse, die an ein Spinnennetz gemahnen?

Also heißt die Devise: Vorbeugen. Das bedeutet, dass man Handyhüllen braucht und so der entsprechende Markt floriert.

Das ist ja auch kein Wunder, wenn man bedenkt, dass auch der Markt an Smartphones nicht stillsteht. Im Gegenteil.  Es gibt ein neues Betriebssystem für das iPhone und auch ein neues Gerät selbst.

Obacht, nicht dass das Smartphone fällt!

Das alles regelt der Markt. Und bei Handyhüllen ergibt sich die Möglichkeit, Cases in unterschiedlichen Farben zu erstehen. Und wenn man nichts findet, bietet sich die Chance für ungeahnte kreative Ausbrüche.

Werdet selbst kreativ!

Man kann theoretisch selbst künstlerisch tätig werden. Hierzu braucht es nicht viel. Eine Hülle, egal ob sie komplett blank ist, oder nicht, und dann ist erlaubt, was gefällt. Muster, Sprüche, Symbole oder Figuren aus dem Lieblingsspiel, der Lieblingsserie, ob ausgedruckt oder selbst gezeichnet, wird hinter die Hülle geklebt. Oder man bemalt selbige, wobei der Stift hierbei wasserfest sein muss.

Und schon geht die Arbeit los. Mit dem Stift wird die Silhouette vorgezeichnet und dann eventuell mit Pailletten das Innere der Umrandung aufgefüllt und beklebt.

Oder man greift zur alten Jeans, die man nicht mehr trägt, aber seit Monaten vergessen hat, der Altkleidersammlung zu überantworten. Aus einem Bein und einer Tasche lassen sich theoretisch zwei Handyhüllen fertigen.

Technische Ansprüche an die Smartphonehülle

Es dürfte hierbei jedoch klar sein, dass die selbstgebastelte Handyhülle keineswegs das gleiche Schutzpotenzial hat, wie eines der gekauften Exemplare. Deswegen greift man, wenn man unter Wasser fotografieren will, besser nicht zur selbstgebastelten, sondern zur gekauften Hülle.

Hier gibt es wenigstens eine Bezeichnung, anhand derer man schon mal einen Anhaltspunkt hat. Die Schutzklasse IPX8 bedeutet, dass, theoretisch, ein Handy, das in dieser Schutzhülle steckt und komplett im Wasser versenkt wird, immer noch trocken ist. Dennoch sollt man sich vorher darüber informieren, wie es um Tiefe und Dichtigkeitsdauer bestellt ist.

Letzteres lässt sich sogar selbst testen. Man nimmt ein Taschentuch und legt es in die Handyhülle. Diese wird verschlossen und dann untergetaucht. Sollte das Taschentuch anschließend tropfnass sein, ist die Handyhülle nicht wasserdicht. Entsprechend schwer wird es, neue Orte zu fotografieren, wenn das Handy mit dieser undichten Hülle Schwimmunterricht genommen hatte.

Kehren wir noch einmal kurz zur Betriebswirtschaft zurück, so stellen wir fest, dass das große Wort der Stunde „Potenzial“ lautet. Wichtig für die Herstellung von Produkten ist natürlich das Verkaufspotenzial, aber auch das Potenzial, ein Megaseller zu werden, oder aber ein gigantischer Flop. Deshalb beschäftigt man sich mit der Frage, was sich verkauft und was in den Regalen liegen wird.

Allerdings hat der Erfolg oder der Misserfolg nicht zwangsläufig mit der Qualität des Produktes zu tun. Manchmal ist die Konkurrenz billiger oder sie trifft den Nerv der Zeit deutlich besser. Alternativ kann es auch sein – und auch das ist vorgekommen – dass Kampagnen gegen das Produkt gefahren werden. Menschen, die einen Vorteil im Konkurrenzprodukt B sahen, äußerten sich wortreich, warum Produkt A keinen wirklichen Wert hätte. Und andere Leute glaubten das.

Fazit

Egal, ob Megaseller, Flop, hinreichend-gutes oder selbst-verbessertes Produkt: Eine Smartphonehülle ist gar nicht so unwichtig. Immerhin ist das Telefon durch eine solche Hülle, im Falle eines Falles, besser geschützt.

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