Microsoft Surface Pro Tablet – Vor- und Nachteile

Seit gut zwei Jahren habe ich ein Microsoft Surface Pro 7. Die Vor- und Nachteile des Gerätes und Formfaktor.

In diesem Blogartikel will ich ein wenig auf meine Erfahrungen mit dem Surface Pro 7 eingehen.

Kaufgründe

Gekauft hatte ich mir das Surface in erster Linie als portables Unterwegs-Laptop, welches ich auch als Tablett nutzen kann. Ich hatte vorher bereits ein iPad Mini, allerdings war dieses für mich kaum produktiv nutzbar. Das Surface erschien mir hier als ideale Kombination, ein Tablett mit Windows, welches sich auch als normales Windows-Gerät nutzen lassen kann. Dass Windows nur beschränkt als Tabletbetriebssystem nutzbar ist, war mir schon klar, aber meine Tabletnutzung beschränkt sich ohnehin meist auf Videos anschauen.

Gekostet hat der Spaß damals knapp 1500 Euro. Billig ist der Spaß nicht. Ich habe mich damals für das Modell mit I5-Prozessor, 16 GB RAM und 256 GB SSD entschieden. Dazu habe ich mir den Surface Pen gekauft und die Tastatur. Ich hatte eine Weile damit gehadert, ob es die 12 Zoll Variante des Pro-Modells werden sollte oder das kompakte Surface Go. Letzteres gab es damals aber in keiner Hardwarekonfiguration, welche mir gefallen hätte. Auch Stand heute gibt das neue Surface Go mit maximal 8 GB Arbeitsspeicher und 128 GB SSD.

Mobile Nutzung

Der Haupteinsatzzweck für das Surface ist bei mir die portable Nutzung. Ich habe zwar ein Thinkpad 15 Zoll Laptop, mit dem ich normalerweise arbeite, aber als „Immer-Dabei“-Gerät ist es im Rucksack zu schwer. Das Surface fällt im Rucksack nicht weiter auf. Es ist leicht, dünn und kompakt, sodass ich es fast immer mit dabei habe. Gibt es irgendwelche Probleme mit der Webseite, eine Kundenbeschwerde oder ein technisches Problem mit dem Server, ziehe ich es aus der Tasche und kann loslegen. Meist schreibe ich unterwegs Blogartikel, beantworte E-Mails. Da es die meiste Zeit im Rucksack ist, kann ich so auch irgendwelche Wartezeiten produktiv nutzen.

Das Display ist auch für den sommerlichen draußen Betrieb geeignet, zumindest in den meisten Fällen und die Hardware genügt für alle anfallenden Arbeiten, inklusive Visual Studio. Videobearbeitung geht auch, wobei hier etwas Geduld angesagt ist.

Durch die Bauart als Tablett entstehen unterwegs aber auch Nachteile. Solange ich am Tisch arbeiten kann, ist alles gut, dann lässt sich perfekt mit dem Surface arbeiten. Anders sieht es aus, wenn das Surface auf dem Schoß platz nehmen muss. In diesem Fall wird es zu einer wackeligen Angelegenheit. Die Tastatur ist wabblig. Mit dem Kickstand muss man herumprobieren, damit es halbwegs vernünftig steht. Dies ist besonders im Zug oder im Sommer auf der Parkbank nervig. Immerhin gehört das Touchpad zu den besseren Modellen, welche in Windows-Laptops verbaut werden. Auch wenn es recht klein ist, lässt sich damit sehr gut als Mausersatz arbeiten.

Stationäre Nutzung

Stationär lässt sich Surface ebenfalls nutzen. Da es nicht mein Hauptgerät ist, nutze ich dies nur gelegentlich. Über USB-C lässt sich in externer Bildschirm anschließen. Zusammen mit externer Tastatur und Maus funktioniert das Gerät wie ein Desktop. Auch die Geschwindigkeit des i5-Prozessors lässt meist wenig Wünsche offen. Wenn ich nicht noch spielen und Videos bearbeiten würde, könnte das Gerät in dieser Kombination auch als Desktop-Ersatz herhalten.

Tablett und Stifteingabe

Die Nutzung als Tablett ist schwierig. Windows und auch die meisten Programme sind nicht für die Nutzung geeignet. Auch ist das Surface für meinen Geschmack zu groß und zu schwer für die Nutzung. Da greife ich lieber zum Smartphone, falls ich auf dem Sofa mal nebenbei surfen will. Öfter nutze ich das Surface für Streaming, um einen Film oder Serie darauf zu schauen. Dafür ist es praktisch, aber ein iPad oder Android Tablett ersetzt es nicht wirklich. Es bleibt in erster Linie ein Windows-Notebook.

Einen Stick habe ich mir ebenfalls zugelegt. Dieser ist mit knapp 80 Euro nicht ganz billig. Die Sache funktioniert in Verbindung mit OneNote sogar recht gut. Allerdings brauche ich das nicht wirklich. Wäre ich Schüler oder Student, wäre es sicher interessant, aber in der Praxis brauche ich kaum handschriftliche Notizen. Auch hier empfinde ich die das Surface als einen Tick zu groß.

Im Gegensatz zu meinen bisherigen Apple und Android Tabletts ist auch die Akkulaufzeit des Surface nicht das Gelbe vom Ei.

Fazit

Ich nutze das Surface in erster Linie als Laptop. Es ist klein und kompakt und damit ideal, dass es immer im Rucksack dabei sein kann. Als Tablett ist es weniger geeignet. Vielleicht wäre es mit dem kompakten Surface Go besser, welches noch eine Ecke kompakter ist. In der Tat wäre dieses vermutlich meine Wahl als Nachfolger, sofern dieses mit in Zukunft mit etwas besserer Hardwareausstattung daher kommt. Alternativ würde auch noch das Surface Go Laptop infrage kommen, welches zwar kein Tablett mehr ist, dafür ein sehr kompaktes Notebook, welches sich auch besser unterwegs auf dem Schoß nutzen lassen würde.

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