Die Woche im Link-Rückblick KW 26/2018

Android-Entwickler fürchten um Existenzgrundlage – Plötzlich brechen die Downloads bei Android Entwicklern ein. Man vermutet, dass es einen neuen Suchalgorithmus seitens Google gibt, welcher nun anders filtert und Apps von großen Anbietern bevorzugt. Dies zeigt recht deutlich in welche Abhängigkeit man sich als Entwickler in solchen Ökosystemen begibt. Wird die App nicht mehr angezeigt oder gleich raus geworfen, war es das.

WordPress schließt Sicherheitslücke nicht – es gibt eine Sicherheitslücke in WordPress, welche zwar bekannt ist, aber die WordPress Entwickler haben seit November letzten Jahres kein Update bereitgestellt. Zum “Glück” lässt sich die Lücke nur von angemeldeten Benutzern nutzen, wer seinen Miteditoren vertrauen kann, hat erstmal nichts zu befürchten.

WinRAR 5.6 in neuen Design – die Dauertestversion WinRar kommt in der neuen Version mit einem neuen Design daher. Ich hatte vor vielen vielen Jahren mal einen Key gekauft, der geht auch in der aktuellen Version. Obwohl es mit 7zip mittlerweile gute Alternativen gibt, finde ich WinRAR immer noch schicker. Besonders die Funktion für selbstextrahierende Archive ist immer noch schicker und funktionaler.

Intel trödelt bei neuen CPUs – Intel hat Probleme mit der Produktion von neuen CPUs und kommt nicht hinterher. Notebook-Hersteller können daher nichts neues verkaufen.

YouTube-Premium für Apple-Nutzer 33 Prozent teurer – sehr plakative Überschrift, aber hier reicht Google bzw. Youtube nur die Provision die Apple sehen will an den Kunden weiter. D.h. Abo außerhalb vom App Store abschließen und schon ist das Geld gespart.

DSGVO: Neue Regeln halten Datenschutz-Behörden in Atem – Anfragen an die Datenschutzbehörden haben seit dem Inkraftreten der DSVGO zugenommen. Die Telefone stehen nicht mehr still.

Fan rekonstruiert Diablo-Quellcode – vermutlich nur für kurze Zeit verfügbar, die Quelltexte für Diablo, ein Spiel was in den in den 90ern ein Riesenhit war und auch heute noch eine große Fangemeinde hat. Ein komplettes Spiel kann man daraus mangels Grafiken und Co nicht bauen. Der Hobbyprogrammierer hat für das Reverse Engineering über 1200 Stunden aufgebracht. Respekt vor Leuten die soviel Muße für solche Dinge aufbringen können und wollen.

Leitfähiger Beton ermöglicht Laden von Elektroautos – ein Unternehmen hat leitfähigen Beton entwickelt, mit welchem man unterwegs E-Autos laden könnte.

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