Review: Meikee Camping Lampe 1000 LM

Im dunklen Keller, Dachboden oder in Sommerabenden auf dem Balkon benötige ich immer mal wieder Licht an verschiedenen Stellen. Außerdem ist eine Notbeleuchtung im Haushalt nicht schlecht, falls es mal zu einem Stromausfall kommt. Da kam die Meikee Campinglampe gerade recht. Campen gehe ich eher weniger, aber auch im Haushalt leistet das Ding gute Dienste.

Die Hardware der Lampe ist robust. Oben und unten gibt es jeweils einen Bügel um die Lampe irgendwo aufzuhängen. Der obere eigenet sich auch zum Tragen der Lampe. Die Unterseite ist gummiert, so dass die Lampe hier gut gegen Stöße geschützt ist und auch rutschfest auf glatten Oberflächen stehen kann. Die Form der Lampe erinnert an klassische Öllampen. Die Lampe ist nach IP55 wasserdicht. Die Lampe darf also mal im Regen stehen, aber sollte nach Möglichkeit nicht in Wasser getaucht werden.

Die erste Überraschung hält die Lampe in Form der Batterien bereit. Bisher hatte ich Lampen mit integrierten Akku. Diese hier benötigt 3 Mono-Batterien. Mono Batterien? Das sind die Dinger, mit denen man früher den Ghettoblaster am Strand betrieben hat. Diese werden nicht mitgeliefert und sollten daher mitbestellt werden. Mit den Batterien wird die Lampe deutlich schwerer. Das Einsetzen der Akkus ist etwas fummelig.

Der Vorteil der Batterien ist, dass diese extrem lange durchhalten und man jederzeit im Außenbetrieb neue Batterien nachlegen kann. Nachteilig ist, dass man eben diese Batterien braucht um die Lampe zu betreiben. Wer auf Akkus setzt, muss feststellen, dass es zwar Mono-Akkus gibt, diese aber recht teuer sind. Ich habe mir daher noch ein paar Adapter gekauft, mit denen man normale AA-Batterien und Akkus in der Lampe betreiben kann. Da diese weniger Kapazität haben, geht dies dann zu Lasten der Laufzeit.

Es mag kaum überraschen, aber nach dem Einlegen der Batterien kann die Lampe eingeschaltet werden. Mit dem Taster können die Lichtmodi durchgeschaltet werden. Der Erste erzeugt ein sehr helles, dafür sehr weißes und kaltes Licht. Der zweite Modus erzeugt ein wärmeres und sehr angenehmes Licht, welches etwas gedimmter ist. Der dritte Modus erzeugt ein noch helleres weißes Licht. Im vierten Modus blinkt die Lampe. Kann man dann vielleicht als Notlicht verwenden.

Ist die Lampe ausgeschaltet blitzt der Schalter alle paar Sekunden. Das ist für bestimmte Situationen praktisch, da die Lampe im Dunkeln gefunden werden kann. In anderen Situationen kann das nerven, da das Blinken doch deutlich sichtbar ist. Leider kann das nicht abgeschaltet werden und erzeugt das ungute Gefühl, dass hier dauerhaft etwas Strom verbraucht wird.

Das Licht wird in alle Richtungen ausgestrahlt. Der helle Modus hellt auch einen komplett dunklen Raum deutlich auf. Der Hersteller gibt 1000 Lumen an Helligkeit an. Hell ist sie, direkt reinschauen ist deutlich unangehm in den hellen Modi. Ein Satz Batterien hält im Warmlichtmodus bis zu 16 Stunden, bei hellem Licht reduziert sich die Laufdauer auf 6 Stunden. Mit meinen Adapter-AA-Akkus hält es immer noch ein paar Stunden.

Fazit

Insgesamt eine schicke Lampe für daheim und unterwegs. Die Verarbeitung ist top. Ob man den Betrieb mit den Mono-Batterien toll findet muss jeder für sich entscheiden. Gleiches gilt für den blinkenden Schalter. Für einen ist das ein tolles Feature, der nächste ist genervt, wenn im Zelt nachts irgendwas blinkt. Preislich liegt die Lampe derzeit bei ca. 20 Euro. Dafür bekommt man ein solides Stück Hardware. Wer die Lampe bestellt, sollte direkt ein paar Batterien dazu bestellen.

Weitere Bilder

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.