Angetestet: O2 Prepaid mit 150 GB Tarif für 15 Euro

Aktuell bietet O2 satte 150 GB für O2-Prepaid an. 15 Euro kostet der Tarif für 28 Tage. Die Prepaid-Karte kann kostenlos bestellt werden.

Die Corona-Krise zieht ihre Kreise und zwingt viele Leute ins Home-Office. Jetzt werden auch die Marketingabteilungen der Mobilfunkprovider aktiv und bieten zeitweise ein paar interessante Tarife und Änderungen. Die Telekom spendiert 10 GB mehr Volumen für alle, Vodafone bietet systemrelevanten Berufsgruppen 100 GB Volumen extra.

O2 steht dem in nichts nach und bietet für O2-Prepaid 150 GB Datenvolumen an. Nicht ganz kostenlos, aber mit 15 Euro ist das Angebot auch recht günstig. Es ist leider nur eine einmalige Aktion, ob dies nach Ablauf erneut gebucht werden kann wird sich zeigen.

Da die Prepaid-Karte kostenlos bestellt werden kann, habe ich mir gleich mal eine bestellt. Nach einer kurzen Einrichtungsprozedur mit Anmeldung bei O2 und Videoidentverfahren, war die Karte auch schnell einsatzbereit.

Die Aufladung funktioniert schnell mit Kreditkarte oder Paypal. Anschließend kann der Tarif über die Webseite oder die App gebucht werden. Positiv ist hier auch die App, da haben andere Anbieter deutlich schlechtere Apps.

Wie gut und schnell das O2-Netz ist, hängt vom eigenen Standort ab. Hier wurde die letzten zwei Jahre ordentlich ausgebaut, sodass auch größere Downloads und Skype kein Problem sind. Ein paar kurze Unterbrechungen gab es allerdings.

Dennoch eine praktische Sache, wenn man für solche Anwendungen genug Datenvolumen hat. Wobei ich vermuten würde, dass in den Netzen der Mobilfunkanbieter derzeit eh weniger los ist. Zwar adressiert der Tarif den Home-Office-Arbeiter, allerdings durften die meisten eben daheim hocken mit DSL- oder Kabelflatrate.

Leider wird es den Tarif vermutlich nur für kurze Zeit geben. Eine typische Werbeaktion. Wer aber kurzfristig mehr Volumen braucht und genug Netzabdeckung im O2-Netz hat, kann die Karte gefahrlos als Zweitkarte bestellen.

Ansonsten bleibt zu hoffen, dass zumindest ein Teil der Angebote auch nach der Krise in reguläre Tarife, z.B. mit mehr Datenvolumen fließen werden.

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