Review: Memteq Tragbarer USB-Monitor mit FullHD und HDMI

Mit zwei Monitoren lässt sich produktiver arbeiten, mehr Platz auf dem Desktop, besonders bei Nutzung von mehreren Programmen kann ein zweiter Monitor sehr hilfreich sein.

Standardmäßig arbeite ich mit einem Monitor. Früher hatte ich mal zwei Monitore, was die Produktivität deutlich erhöht, aber leider auch deutlich mehr Platz in Anspruch nimmt. Daher habe ich eine flexible Lösung gesucht, welche sich idealerweise auch unterwegs einsetzen lässt. Dabei sind mir USB-Monitore aufgefallen. Diese lassen sich, dank USB-C auch unterwegs nutzen, wenn man nur den Laptop dabei hat.

Die Auswahl ist groß und entscheiden habe ich mich am Ende für den tragbaren Monitor von Memteq. Mit knapp 200 Euro ist er relativ günstig. Die Bewertungen auf Amazon waren positiv, also habe ich zugeschlagen. Ich hatte zuerst mit einem Asus geliebäugelt, allerdings wurde hier kritisiert, dass dieser doch recht stark spiegelt.

Die Hardware und Lieferumfang

Der Monitor kommt in schicker Verpackung. Neben dem Monitor, der wie ein großes Tablett wirkt, ist eine Hülle/Ständer mit dabei. Mit dieser wird der Monitor aufgestellt. Ebenfalls positiv, auch an Kabeln ist alles dabei. Ein USB-C Kabel, ein HDMI auf Mini-HDMI Kabel und ein USB-Netzteil + Kabel. Eine Display-Schutzfolie liegt ebenfalls mit bei, wobei diese meiner Meinung nach bei einem Monitor ohne Touch nicht unbedingt gebraucht wird.

Meine Version des Monitors hat eine Full-HD-Auflsöung von 1920×1080 Pixeln. Es gibt auch eine 4K-Version. Hier sollte man jedoch prüfen, ob der Computer dies überhaupt sinnvoll ausgeben kann. Mein Laptop schafft bei 4K nur 30 Hz, das macht keine Freude.

Bis auf das USB-Netzteil wirkt alles sehr wertig. Neben dem USB-C-Anschluss, ist ein Mini-HDMI-Anschluss an Board und ein Klinkenanschluss. Der Monitor hat integrierte Lautsprecher über welchen auch der Ton ausgegeben werden kann. Auf der anderen Seite ist ein Regler für die Helligkeit und ein weiterer USB-C-Anschluss. Dieser lässt sich leider nur für die Stromversorgung nutzen.

Die Hülle/Ständer hält magnetisch am Monitor. Die Magneten hätten etwas stärker ausfallen können, aber grundsätzlich hält es. Der Monitor lässt sich in verschiedenen Winkeln aufstellen, aber nicht stufenlos.

Nutzung im Alltag

Der Monitor lässt sich mit USB-C-Anschluss nutzen, als auch über HDMI. Bei USB-C ist kein weiteres Kabel notwendig. Strom und Bild laufen dann über ein Kabel. Über HDMI wird eine weitere Stromquelle in Form eines USB-Kabels benötigt. Wer kein extra Netzteil nutzen möchte, kann auch einfach einen USB-Anschluss vom Computer verwenden. Deutlich schöner und weniger Kabelsalat ist die USB-C Variante.

Direkt nach dem Anschluss des Kabels steht der Monitor an und funktioniert. In Windows kann man nun die Position konfigurieren und der Monitor lässt sich direkt als Monitor verwenden. Entweder als Zweimonitor oder auch als Hauptmonitor. Mit HDMI kann neben Computern auch eine Xbox oder Playstation angeschlossen werden oder mit einem Fire-TV-Stick wird es ein portabler Fernseher für den Campingtrip.

Auch einige Smartphones lassen sich anschließend und zeigen dann eine Art Desktop an. Dies muss aber direkt vom Smartphone unterstützt werden.

Die Bildqualität geht in Ordnung, alles wird gut und scharf dargestellt. Lediglich die Farben wirken etwas blass im Vergleich zu meinem Surface Pro oder meinem Dell Laptop.

Die Tonausgabe kann man im Prinzip vergessen. Die Lautsprecher quäken wie Notebooklautsprecher vor 10 Jahren. An dem Klinkenanschluss lassen sich aber problemlos Kopfhörer und Lautsprecher anschließen. Ebenfalls zu kritisieren ist, dass die Helligkeitseinstellung vergessen wird. Bei jedem neuen Anschließen stellt sich diese auf 30% zurück und muss dann manuell hochgestellt werden.

Fazit

Der Monitor gefällt mir und ich nutze den Monitor gerne. Am Schreibtisch schalte ich diesen bei einigen Aufgaben zu, wenn mir das 1-Monitor-Setup nicht ausreicht. Beim Programmieren finde ich den zweiten Monitor sehr praktisch. Dank USB-C braucht man nur ein Kabel. Der zusätzliche HDMI-Anschluss erweitert die Möglichkeiten enorm. So nutze ich den Monitor auch ab und zu an meinem Dienstlaptop, welcher nur eine HD-Ready-Auflösung hat.

Bin ich ein paar Tage unterwegs kann ich mit Laptop und dem Monitor ein produktives Arbeitssetup mitführen. Damit lässt sich dann fast wie daheim arbeiten.

Idealerweise nutzt man den Monitor an einem Gerät mit USB-C, dann spart man sich weitere Kabel. Wer also einen Monitor für unterwegs und die flexible Nutzung daheim sucht, wird hier fündig. Zumal der Preis von 200 Euro auch in Ordnung geht.

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