Kriminalität im Netz: Jeder Vierte war schon Opfer

Das Internet ist ein bestimmender Teil in der heutigen Gesellschaft. Einkaufen, Auto fahren, Bankgeschäfte, Reisen – all das wird über das Internet abgewickelt. An den Schutz der eigenen Daten denken viele Bundesbürger dabei nicht ausreichend nach. Das geht zumindest aus dem aktuellen „Digitalbarometer 2020″ hervor.
25 Prozent aller Deutschen sind bereits Opfer von Cyberkriminalität geworden. Oft, weil sie sich und ihre Daten nicht ausreichend schützen. Wie vielschichtig Kriminalität im Netz aussieht und wie sich Internetnutzer effektiv schützen können offenbart dieser Ratgeber.

Realer finanzieller Schaden

Der „Digitalbarometer 2020″ hat Daten von April 2019 bis April 2020 erfasst. In diesem Zeitraum sind ein Viertel der Befragten Opfer eines Cyberangriffes geworden. Zwei Drittel der Betroffenen haben durch unbekannte Täter im Netz einen realen finanziellen Schaden erlitten. Es handelt sich dabei meist um kleinere Beträge unter 100 Euro. In einem Fall lag der Schadenswert bei über 50.000 Euro.
Neben dem finanziellen Schaden ist auch der emotionale Angriff in Form von Cybermobbing immens. Im Vergleich zur letzten Studie haben mehr Betroffene unter Mobbing im Internet gelitten. Zunehmend ist auch die Gefahr von Cyberstalking. Bei dieser Form der Internetkriminalität stellen Täter ihre Opfer im Internet nach, bedrängen und bedrohen sie.

Mangelnde Schutzmaßnahmen

Für einen wirksamen Schutz vor Cyberkriminalität ist die Nutzung eines aktiven Virenschutzprogramms nicht ausreichend. Auch eine Firewall und scheinbar gute Passwörter sind in Kombination keine sichere Abwehr vor Attacken im Internet. Es sind die drei häufigsten Maßnahmen, die Internetnutzer verwenden.
Viele mögliche Schutzmaßnahmen, die einen Angriff durch Cyberkriminelle erschweren, werden zu selten verwendet. So offenbart die Studie eine mangelnde Bereitschaft, Updates für wichtige Programm zu installieren. Updates schließen Sicherheitslücken in Anwendungen und Betriebssystemen. Diese Lücken verwenden Kriminelle für die Ausspähung von Daten, Installation von Viren, Trojanern oder Phishing-Mails. Anwendungen aus nicht vertrauenswürdigen Quellen beinhalten ebenfalls Lücken, die Kriminelle für Angriffe verwenden.

Spuren verwischen, Angriffe verhindern

Die Nutzung von Virenschutzprogrammen, Firewalls und verschlüsselte Kommunikation ist ein wichtiges Instrument. Ausreichend ist das nicht. Ein wirksamer Schutz entsteht dort, wo Spuren im Internet verwischt werden und mehr Anonymität weniger Angriffsfläche für Cyberkriminelle bietet. Als empfehlenswert und wirkungsvoll gelten VPN-Verbindungen. Die Funktionsweise ist ebenso simpel wie sicher.
Die Abkürzung VPN steht für das „Virtual Private Network“. Ein möglicher Anbieter dieser Option ist VPN Chrome für die digitale Freiheit im Internet. Nach der kostenfreien Installation der VPN-Software wird eine verschlüsselte Verbindung vom Endgerät zum VPN-Anbieter hergestellt. Als Endgerät dienen Computer, Laptops oder mobile Endgeräte wie Tablets und Smartphones. Einzige Voraussetzung ist die Nutzung des Browsers Chrome auf dem Endgerät.
Die verschlüsselte Verbindung verhindert einen Zugriff Dritter. Weder Hacker noch staatliche Organisationen sind in der Lage, die Verbindung anzugreifen. Selbst Internetprovider, die sonst alle Bewegungen protokollieren, haben keine Zugriffsmöglichkeiten.

Die vielen Optionen von VPN

Sichere Verbindungen sind nicht die einzigen Vorteile, die VPN Chrome bietet. Internetnutzer verschleiern ihre Herkunft und können Ländersperren damit umgehen. Inhalte auf ausländischen Internetseiten, die sonst für deutsche Nutzer gesperrt sind, stehen zur Auswahl.
Die Anonymität im Netz macht es Cyberkriminellen deutlich schwerer, finanziellen oder emotionalen Schaden anzurichten. Der VPN-Dienst ist zusammen mit Virenschutz, Firewall und Updates eine wirksame Option für mehr Sicherheit beim Surfen im World Wide Web.

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