Review: Logitech MX Anywhere 3

80 Euro für eine Maus? Das ist auch Neuland für mich. Nach langer Suche nach einer guten Maus bin ich aber endlich fündig geworden mit der MX Anywhere 3.

Bei Eingabegeräten bin ich etwas heikel. Ich arbeite täglich eine Vielzahl an Stunden am Rechner und da müssen Maus und Tastatur angenehm und effektiv zu nutzen sein. Der Preis ist hier nicht das entscheidende, sondern eher die Form und Funktion. Bisher hatte ich eine recht günstige Notebookmaus im Einsatz, welche ganz gut war, aber leider nach gut 2 Jahren Verschleißerscheinungen zeigte.

Auf der Suche nach einem Nachfolger diesmal Wireless habe ich erstmal die Microsoft Modern Mobile Mouse ausprobiert. Technisch einwandfrei, lädt die seltsame flache Form wenig ein, die Maus den ganzen Tag zu verwenden. Als Logitech dann die MX Anywhere 3 ankündigte, dachte ich: coole Maus, aber der Preis. 90 Euro sollte der Spaß kosten, inzwischen sind es nur noch um die 80 Euro. Am Ende habe ich mir das Ding dann einfach bestellt.

Hardware und Verarbeitung

Für 80 Euro sind die Ansprüche etwas höher und werden zum Glück auch nicht enttäuscht. Die Maus ist sehr gut verarbeitet, das Design gefällt mir. Sie hat eine angenehme Schwere, nicht zu leicht und nicht zu schwer. Sie gleitet fluffig über den Tisch oder Mauspad.

Neben der Maus liegt noch ein Logitech Unified Empfänger bei. Wahlweise kann man diesen verwenden oder eine Bluetooth-Verbindung verwenden. Da meine Geräte alle Bluetooth haben, verwende ich diesen nicht. Geladen wird die Maus über USB-C, Kabel liegt bei. Über einen Schalter auf der Unterseite kann die Maus auch komplett ausgeschaltet werden.

Der Akku ist fest verbaut und kann nicht gewechselt werden. Einerseits schade, auf der anderen Seite ist eine Maus bei mir nach ein paar Jahren auch so durch.

Die Tasten klickern hörbar, aber angenehm. Neben den Standardtasten auf Scrollrad gibt es noch zwei Sondertasten, welche mit eigenen Funktionen belegt werden können.

Magnetisches Mausrad

Gespannt war ich auf das magnetische Scrollrad. Ehrlich gesagt hatte ich keine Idee, was das überhaupt bedeutet. Letztlich ist die Funktion so cool wie teilweise unsinnig. Haben normale Mausräder eine feste Rasterung, bzw. Klackern, kann dieses hier konfiguriert werden. Je nach Geschmack kann man die Rasterung härter oder feiner einstellen. Alternativ kann man diese auch komplett deaktivieren. Auch eine Sondertaste auf der Oberseite schaltet die Rasterung auf stufenlos um und zurück.

Scrollt man mit Schmackes nach unten, wird die Rasterung ebenfalls deaktiviert und erlaubt schnelles Scrollen in langen Dokumenten.

Das ist alles schick, aber am Ende auch nicht so wichtig.

Benutzung, Haptik und Funktion

Die Maus ist kleiner als eine Standardmaus, was mir gefällt, aber sicher nicht für jeden angenehm ist. Sie liegt gut in er Hand, ist symmetrisch und erlaubt damit die Nutzung mit rechter und linker Hand. Ich wechsel immer wieder zwischen den Händen hin und her, daher ist dies praktisch. Lediglich die beiden Sondertasten sind mit links nicht wirklich zu gebrauchen, daher verwende ich diese nicht.

Sie ist deutlich schneller einsatzbereit als die Microsoft Maus. Man merkt kaum, dass es eine kabellose Maus ist.

Logitech Flow, mehrere Computer

Eine besonders coole Funktion ist die Tatsache, dass man bis zu drei Geräte mit der Maus verbinden kann. Die Umschaltung erfolgt über eine Taste auf der Unterseite, eine LED zeigt das aktuelle Gerät an. Der Wechsel funktioniert schnell. Somit spart man sich das wiederkehrende Pairing, sofern man mehrere Rechner im Einsatz hat.

Mit der Logitech Software hat man noch eine weitere Möglichkeit den Rechner zu wechseln. Logitech Flow. Logitech Flow erlaubt es, die Maus über den Bildschirmrand zu ziehen und damit auf den anderen Rechner umzuschalten. In der Software kann die Position der Rechner/Bildschirme konfiguriert werden. Ziehe ich z.B. den Mauszeiger über den linken Bildschirmrand hinaus, wechsel ich zu meinem Microsoft Surface. Im Prinzip wie mit mehreren Monitoren, nur rechnerübergreifend. Auch die Zwischenablage wird unterstützt. Jetzt fehlt mir nur noch ein passende Tastatur, welche ebenfalls die Umschaltung mitmacht.

Der Wechsel geht flott, ist der andere Rechner nicht aktiv, wird auch nicht umgeschaltet. Gelegentlich ist die Funktion aber etwas verwirrend, ist man zu nah am Rand schaltet man schon mal aus Versehen um. Auf allen Rechnern muss die Logitech Software installiert werden. Ansonsten funktioniert die Maus grundsätzlich auch ohne extra Treiber.

Ansonsten bietet die Logitech Software die üblichen Einstellungen. Konfiguration der Tasten, Profile für verschiedene Anwendungen, Mauszeigergeschwindigkeit und anderen Kram. Die Einstellungen können in Verknüpfung mit einem Logitech-Konto zudem über mehrere Computer synchronisiert werden.

Fazit

Insgesamt die beste Maus, welche ich bisher hatte. Allerdings erwartet ich für den Preis nicht weniger. Die Maus lässt sich angenehm bedienen, ist klein und kompakt und lässt sich mit sehr einfach mit mehreren Geräten verwenden, was besonders praktisch ist, wenn man zusätzlich die Logitech Software verwendet.

Kurzum: teuer und gut. Wer eine kompakte Maus sucht und der Preis nicht abschreckt, kann zugreifen.

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