Investieren für Anfänger: Was ist zu beachten?

Wer plant, Geld zu investieren, der sollte ein paar Tipps und Tricks beachten, um nicht sofort den Spaß an der Sache zu verlieren. Denn es mag durchaus eine Herausforderung sein, vor allem als Anfänger, weiterhin zu investieren, obwohl sich die Märkte in einer Abwärtsbewegung befinden bzw. das Vermögen am Depot an Wert verliert.

Wichtig ist, dass man sich von Anfang an bewusst macht, dass es oft nur Momentaufnahmen sind und man, wenn man plant, zu investieren, nicht sofort die Nerven verlieren sollte.

Wer investiert, sollte wissen, in was investiert wird

Auf den ersten Blick mag es zwar banal erscheinen, jedoch ist es wichtig, dass man weiß, in was tatsächlich sein Geld investiert wird. Wer etwa plant, in Aktiengesellschaften zu investieren, der sollte im Vorfeld darüber Informationen einholen, welche Ziele verfolgt werden, welche Projekte bereits verwirklicht werden konnten und sich auch mit Quartalszahlen sowie Analystenberichten und volkswirtschaftlichen Prognosen auseinandersetzen.

Nur dann, wenn man weiß, was in der Zukunft geplant wird, kann abschätzen, ob es sich lohnen könnte, in die jeweilige Aktiengesellschaft zu investieren oder nicht.

Stets auf die Diversifikation achten

Hat man ein paar interessante Aktiengesellschaften gefunden, so geht es darum, nicht sein gesamtes Erspartes in ein Unternehmen zu investieren. Selbst dann, wenn man überzeugt ist, dass der Aktienpreis in absehbarer Zeit stark steigen wird und es auch keine einzige Prognose gibt, die gegen das Investment spricht, sollte man dennoch auf die Diversifikation achten. Die breite Streuung, also das Investieren in mehrere Aktiengesellschaften, die in unterschiedlichen Branchen wie Länder daheim sind, reduziert das Risiko. Setzt man alles auf eine Karte, so ist das Risiko, einen Verlust einzufahren, deutlich erhöht.

Nur Geld investieren, das frei zur Verfügung steht

Beträge, die bereits für die Monatsmiete, Kreditrate oder Versicherungsprämie „reserviert“ sind, sollte man auf keinen Fall anfassen. Wichtig ist, dass ein Teil des Einkommens für das Investment zur Seite gelegt wird. Jedoch sollte es sich hier um nur frei zur Verfügung stehendes Geld handeln. Das heißt, Geld, das gegen Monatsende übrig bleibt, kann investiert werden.

Würde man hingegen Beträge investieren, die schon für bestimmte Fixausgaben „reserviert“ sind, so könnte eine Korrektur am Markt dafür sorgen, dass das investierte Geld weniger wird – eine finanzielle Schieflage, wenn man dann die Kreditrate nicht mehr bezahlen kann, wäre somit vorprogrammiert. Auch wenn, wenn die Prognosen vielversprechend sind, sollte kein zu hohes Risiko eingegangen werden.

Die Nerven bewahren

Es kann immer letztlich wieder nach oben wie nach unten gehen. Wer bereits ein Depot eröffnet und investiert hat, der weiß, dass es aber immer nur Momentaufnahmen sind. Vor allem dann, wenn eine langfristige, also eine über mehrere Jahre andauernde Strategie verfolgt wird, sollten Korrekturen, die immer wieder auftauchen, ignoriert werden.

Den Markt kennenlernen

Es mag mitunter gar nicht so einfach sein, wenn man den Markt noch nicht kennt. Aus diesem Grund ist es daher empfehlenswert, dass man, vor allem als Anfänger, einen Anbieter heranzieht, der einen eigenen Demobereich zur Verfügung stellt. Wer ein eToro Demokonto eröffnen will, dem stehen sodann viele Features zur Verfügung – hier muss man auch kein Risiko eingehen, da nur mit virtuellem Spielgeld gearbeitet wird. Mit Hilfe des Demokontos kann man dann nicht nur den Markt kennenlernen, sondern in weiterer Folge auch seine eigenen Strategien ausprobieren.

Zu beachten ist, dass es viele Broker gibt, die das Demokonto zeitlich befristen. Das heißt, nach einer bestimmten Zeit kann auf das Demokonto nicht mehr zugegriffen werden.

Den Markt im Auge behalten

Wichtig ist, dass man sich mit Trends befasst und auf die Marktentwicklung achtet. Man sollte zwar seiner Strategie folgen, aber gegebenenfalls Umschichtungen vornehmen oder in andere Branchen investieren, wenn man zu dem Ergebnis kommt, dass es am Markt Veränderungen geben kann.

Risikoaffin oder sicherheitsorientiert?

Zudem ist für sich selbst zu klären, ob man ein sicherheitsorientierter Anleger ist oder risikoaffin – das heißt, chancenorientiert agiert, dabei aber akzeptiert, ein höheres Risiko einzugehen. Der risikoaffine Anleger hat Chancen, attraktive Gewinne einzufahren, muss aber bedenken, dass auch Verluste möglich sind.

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