Google Ads einrichten – so geht’s!

Das digitale Zeitalter ist bekanntlich schon länger bei uns angekommen. Immer mehr Tätigkeiten unseres beruflichen, privaten und alltäglichen Lebens wird in’s Digitale übertragen, um schneller und bequemer zu arbeiten und sich auszutauschen. Als Unternehmen reicht es also nicht mehr, eine Anzeige in der Wochenzeitung oder auf dem Flyer an der nächsten Bushaltestelle zu platzieren. Wer nicht mit der Zeit geht und keine gute Online-Präsenz an den Tag legt, wird von der Konkurrenz überholt und schießt sich somit selbst ins aus. Genau das ist der Grund, warum Google Ads heutzutage nahezu fundamental sind.

Was sind Google Ads?

Google Ads, auch SEA genannt, begegnen uns allen fast täglich – um genau zu sein immer, wenn wir etwas in der Google-Suche suchen. Die Suchmaschinenwerbung sorgt dafür, dass man als Unternehmen den Nutzern in der Google Suche genau dann ausgespielt wird, wenn sie nach dem angebotenen Produkt oder der angebotenen Leistung suchen. Bei der Einrichtung der Kampagnen werden genaue Keywords für das Angebot des Unternehmens und ein tägliches Budget festgelegt, um Google zu übermitteln, bei welchen Wörtern ich in der Suchleiste gesehen werden möchte. Aber Achtung: ob und wie oft ich sichtbar bin oder nicht hängt nicht nur von Budget und Keywords ab. Wenn ein Nutzer einen Suchbegriff in die Google Suchleiste eingibt, nehmen alle Kandidaten, auf die das Keyword zutrifft an einer Art Wettbewerb namens „Auktion“ teil. Wer am Ende als erstes angezeigt wird hängt von der Qualität der Anzeigen, Gebot und erwartete Auswirkung der Anzeigenformate ab. Je nach der Anzahl an Konkurrenten und deren Gebot wird der Klickpreis (CPC) festgelegt, an den man sich halten muss. Wenn der CPC das angegebene Gebot übersteigt, nimmt man automatisch nicht an der Auktion teil.

Wie werden Google Ads eingerichtet?

  1. Um die Werbung auf Google einzurichten, braucht man als erstes ein Konto mit einem dazugehörigen Zahlungsprofil und hinterlegten Firmen- und Kreditkartendaten. Wenn das Konto erstellt wurde, kann auch schon die Kampagne angelegt werden. Als erstes werden Kampagnenart, und -name festgelegt.
  2. Danach wird die Zielgruppe, an welche die Anzeigen gerichtet sind (Standort, Sprache, demografische Daten usw.) festgelegt und eine Gebotsstrategie sowie Budget pro Tag definiert.
  3. Als dritter und letzter Schritt werden die Anzeigen, also das, was dem Nutzer ausgespielt wird, gestaltet. Dabei ist es erforderlich die Ziel-URL, Anzeigentitel sowie Anzeigentext anzugeben. Bei der Texterstellung der Anzeigentitel und -text legt Google sehr großen Wert darauf, dass die Keywords und der Inhalt auf der Ziel-URL wiedergegeben werden.

Wenn die Suchanzeigen richtig eingerichtet, betreut und getracked werden, können sie ein großer Mehrwert für das Unternehmen sein. Es werden viele Impressionen erzielt, der Traffic auf der Webseite kann gesteigert werden und wenn die Anzeige genau auf die Nachfrage des Nutzers passt, wird im besten Fall eine Conversion, also ein Kauf, eine Kontaktaufnahme oder eine Newsletter-Anmeldung getätigt.

Hilfe von Agenturen

Wenn man keine Erfahrung mit Google Ads hat, sollte man sich entweder sehr gut einlesen oder ausbilden, damit nicht unnötig Budget verschwendet wird.
Alternativ kann man nach SEA-Agenturen oder Vermittlungsplattformen, wie Sortlist, Ausschau halten, die diese Aufgabe übernehme. Eine SEA Agentur, wie die Online Marketing Agentur Hamburg, hat im besten Fall zertifizierte Google Mitarbeiter, die die Google Werbung mit dem notwendigen Know-how einrichten und laufend betreuen.

Auch wenn Google Werbung keinen direkten, schnellen Umsatz für das Unternehmen bedeutet, werden sie immer wichtiger und relevanter. Ein tolles Unternehmen mit schöner, benutzerfreundlicher Webseite zu sein ist heutzutage ist nicht mehr genug. Die Nutzer müssen auch den Weg zum Unternehmen finden. Google Ads sind dafür perfekt, denn es kann ziemlich genau nur der kaufwillige Nutzer erreicht und angesprochen werden. Eine Conversion wird dadurch natürlich wahrscheinlicher, als wenn ein Nutzer angesprochen wird, der gar nicht nach dem Angebot sucht. Google Suchanzeigen sind also eine gute Möglichkeit, sein Angebot als virtuelles Schaufenster im Internet zu präsentieren und die Suchmaschinenwerbung als zusätzliche Verkaufsmöglichkeit zu nutzen.

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