Weniger mobiles Internet durch UMTS-Rückbau

Mobiles Internet in Deutschland ist ein Trauerspiel. Funklöcher, viel Edge und teure Tarife.

Für viele wird es in Zukunft noch schlechter werden, zumindest, wenn die LTE-Netze der großen Anbieter nicht geöffnet werden. Lediglich O2 erlaubt den Discountern die Nutzung des eigenen LTE-Netzes. Allerdings ist das O2-Netz auch mit LTE ein Flickenteppich.

Bei Vodafone und Telekom schauen Kunden ohne LTE-Tarif in die Röhre. Diese wollen ihre LTE-Netze mit eigenen, teuren, Tarifen vermarkten und erlauben nur 2G und UMTS-Nutzung. Das betrifft etwa 60 Prozent aller Mobilfunknutzer.

Die Mobilfunkanbieter setzen derweil auf LTE und bauen dieses Netz aus und die alten 3G-Netze zurück. Für Kunden bedeutet dies immer weniger Gebiete mit schnellem Internet.

Ich war selbst Kunde bei Congstar, ohne LTE, und die Abdeckung wurde langsam immer schlechter. Sehr oft hatte ich nur noch 2G.

Die Hoffnung bleibt, dass die LTE-Netze in Zukunft geöffnet werden. Denkbar wäre, dass ein Anbieter den Zugriff auf das LTE-Netz erlaubt, Kunden preiswerter Anbieter eine kleinere Bandbreite bekommen.

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