Raid / Spiegelung in Windows einrichten

Windows-System spiegeln, mehr Datensicherheit mit zweiter SSD/Festplatte.

Ich habe mir angeschaut, was Windows für Optionen anbietet, eine Art RAID-System zu erstellen. Mein Ziel war es, die Systemplatte zu spiegeln, damit im Falle eines Falles die Daten noch auf der zweiten Festplatte sind. Ein Teil hat geklappt, ein Teil nicht. Spiegeln geht, booten wird schwierig, doch dazu später mehr.

Spiegelung einrichten

Um die Spiegelung einrichten zu können, benötigen wir eine zweite SSD oder Festplatte. Diese sollte mindestens genauso groß sein, wie die ursprüngliche. Anschließend können wir über die Datenträgerverwaltung die “Spiegelung hinzufügen”.

Wir wählen nun noch den Zieldatenträger aus.

Sofern noch nicht passiert, müssen die Datenträger in dynamische Datenträger umgewandelt werden. Es erfolgt eine Warnung. Wer andere Betriebssysteme installiert hat, sollte den Vorgang eher nicht vorsetzen, diese können u.U. nicht mehr booten.

Synchronisierung der Spiegelung

Anschließend startet die Synchronisierung. Der Fortschritt wird in der Datenträgerverwaltung angezeigt. Je nach Größe und Datenmenge ist etwas Zeit einzuplanen.

Bootmenü erscheint

Nach einem Neustart erscheint das “Zweite” Betriebssystem. Wir können es prinzipiell auch starten.

Was ist auf der gespiegelten Platte?

Wenn wir die gespiegelte Platte an einem anderen Computer anschließen, finden wir hier alle unsere Daten, das Windows-System und auch die Programme. Fällt also eine Festplatte aus, haben wir immer automatisch eine Kopie auf der Zweiten.

Leider kein Booten möglich

Wie wir oben gesehen haben, ist nur eine Partition gespiegelt worden. Diese enthält zwar das Windows-System, jedoch fehlen die Wiederherstellungspartition und auch die EFI-Systempartition.

Fällt unsere Systempartition aus, können wir uns zwar freuen, dass wir alle Daten haben, ein Booten ist von der anderen Platte jedoch nicht möglich.

Eine Idee von mir war, die Platte vorher mit RescueZilla zu clonen und die Spiegelung anschließend einzurichten. Allerdings versagte der Boot hier ebenfalls mit einem Bluescreen.

Fazit

Wer etwas mehr Datensicherheit haben möchte, der kann seine Systempartition problemlos spiegeln. Im Falle eines Hardwareausfalls sind die Daten auf der zweiten SSD bzw. Festplatte. Leider kann nicht die gesamte Platte wie bei einem RAID-1 gespiegelt werden. So könnte man bei einem Ausfall direkt mit der anderen Platte weiterarbeiten und eine neue einbauen.

Aber besser als nichts. Ansonsten funktioniert die Methode auch mit reinen Datenpartitionen und Festplatten.

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