Telekom und Vodafone wollen Funkstandorte gemeinsam nutzen

Die Netzabdeckung in Deutschland schwankt, ist aber allgemein ein Ärgernis. Besonders im ländlichen Bereich gibt es Funklöcher oder Gebiete in denen es nur Edge gibt. Telekom und Vodafone wollen nun die Netzabdeckung verbessern, indem Funkstandorte gemeinsam genutzt werden.

Ich habe es letzte Woche wieder selbst mitbekommen. Ich war mit dem Zug Richtung München unterwegs. Die Zeit im Zug lässt sich gut produktiv am Laptop nutzen. Mit dem Smartphone hätte ich meinen persönlichen Hotspot jederzeit dabei. Dumm nur, dass die meiste Zeit nur Edge im Smartphone angezeigt wurde. Da geht selbst eine einfache E-Mail selten über die Leitung.

Also habe ich bis zum nächsten Bahnhof gewartet und dort die Mails versendet. Gibt es in den Großstädten meist keine Probleme mit der LTE-Abdeckung (wobei ich auch schon mitten in Berlin nur Edge hatte), sieht es im ländlichen Bereich oft schlechter aus. Sofern man etwas abseits unterwegs ist, wird es schwierig.

Für die Anbieter ist der Ausbau auch nicht so lukrativ, für wenig Leute muss viel investiert werden und derzeit ist es immer noch so, dass alle 3 Anbieter ihre eigenen Netze aufbauen müssen. So will es die Regulierungsbehörde.

Vodafone und Telekom wollen sich nun zusammen tun und Funkstandorte zusammen nutzen. Damit soll die Netzabdeckung im ländlichen Bereich verbessert werden. Von 4000 gemeinsam genutzten Standorten ist die Rede. Hier muss allerdings die Regulierungsbehörde erst noch grünes Licht geben, was im Laufe des Jahres passieren soll.

Andere Netzbetreiber, wie z.B. O2, sind grundsätzlich auch eingeladen. Besonders für O2-Kunden im ländlichen Bereich kann sich die Situation dadurch enorm verbessern. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es hier teilweise schwierig ist.

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