Zweit-Display über USB und Wifi. SuperDisplay im Praxistest.
Ich habe ein neues Android-Tablett, dieses wollte ich als zweiten Monitor verwenden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, z.B. Spacedesk oder Deskreen.
Spacedesk machte zuletzt Probleme, Deskreen funktioniert gut, benötigt aber ein Stück Zusatzhardware. Eine weitere Alternative ist „SuperDisplay„. Diese funktioniert ähnlich wie Spacedesk mit Treiber und App. Die App kostet 18 Euro, einmalig, kein Abo, kann aber für ein paar Tage getestet werden.
Einrichtung
Auf dem Android-Gerät benötigen wir die App, diese bekommen wir im App-Store. Der Kaufpreis wird als In-App-Kauf abgewickelt, was den Vorteil hat, dass es auch für andere neue Geräte ohne Zusatzkosten nutzbar ist.

Auf dem Computer benötigen wir den Treiber, dieses gibt es auf der Hersteller-Homepage zum Download.

Verbindung über USB
Die App unterstützt zwei Verbindungsmodi, USB oder über WLAN. Über USB-C-Verbindung wurde das Display erst erkannt, nachdem ich den Entwicklermodus unter Android aktiviert hatte. Anschließend lief es. Das Display taucht in Windows auf und lässt sich konfigurieren.

Neben dem Vorteil, dass das Tablett geladen wird, ist die Verbindung flott und stabil. Lag, ist vorhanden, aber im Rahmen. Touch funktioniert, Stiftbedienung ist ebenfalls möglich, sofern vorhanden.
Verbindung über WLAN
Zweiter Test, WLAN. Hierzu stellen wir die Verbindung über die Software her. Die App auf dem Tablett zeigt die IP-Adresse an, damit verbinden wir uns.

Es funktioniert, Spaß macht es nicht soviel. Bei meinem Test war die Verbindung deutlich langsamer und laggy. Reicht für ne Doku auf dem zweiten Bildschirm, aber echte Arbeitsfreude kommt nicht auf.
Lag, Geschwindigkeit, Funktionen, Fazit
Das Fazit hängt sehr davon ab, ob man USB oder WLAN nutzen will. Die Verbindung über USB funktioniert gut, WLAN ist eher so mittel. Über USB laufen auch Videos recht flüssig. Reicht für das YouTube-Video nebenbei.
Ansonsten ist die App praktisch, da man mal eben sein Android-Gerät als zweiten Monitor verwenden kann.
Beim Preis von 18 Euro meckern die Leute in den Rezensionen, ich finde das fair. Es ist ein Einmalkauf, kein Abo.

