AMD Performance wird weiter schlechter in Windows 11

Die ersten Patches für Windows 11 machen AMD-CPUs nochmal langsamer.

Das berichtet zumindest Heise.de.

So soll die Performance von AMD-Prozessoren nach dem letzten Update sich nochmal verschlechtert haben. Was im Alltag kaum auffallen wird, wirkt sich besonders bei Spielen negativ aus. Zwei Probleme sind daran schuld, der Microsoft Scheduler erkennt nicht, welcher CPU-Kern am besten mit der Rechenaufgabe betraut werden soll und dann arbeitet der Level-3-Cache der CPU deutlich langsamer als unter Windows 10.

Vor den Patches lag die Latenz im niedrigen 30er-Bereich. Gleichzeitig ist der Lese- und Schreibdurchsatz mit bestenfalls 96 GByte/s stark eingebrochen.
Unter Windows 10 kommt dasselbe System auf eine L3-Latenz von 12,4 ns und einen Durchsatz von bis zu 378 GByte/s.

Schaut man sich die Werte an, merkt man, dass es hier deutlich schlechter geworden ist. Immerhin verkünden Microsoft und AMD, dass man das Problem bereits gefunden hat. Ab dem 19.10. Soll es ein Windows Update geben, auch ein neuer Chipsatztreiber von AMD soll folgen.

Insgesamt ist die Situation sehr unbefriedigend und es entsteht der Eindruck, dass Microsoft hier nicht genug getestet hat. Einerseits schließt man mit den Systemanforderungen jede Menge „alter“ Prozessoren aus, schafft es aber gleichzeitig nicht den Rest rund laufen zu lassen. Besonders Gamer dürften auf AMD-CPUs setzen und haben hier auch gleichzeitig die höchsten Einbußen. Hoffen wir, dass das Update kommende Woche kommt und das Problem behebt.

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