Windows: Systemdatenträger von MBR nach GPT konvertieren

MBR-Datenträger nach GPT konvertieren, direkt im Windows-System.

Mittels dem Kommandozeilenprogramm „mbr2gpt“ kann die Systemplatte vom alten MBR-Format (Master Boot Record) nach GPT (Guid Partition Table) konvertiert werden. GPT ist das modernere Format, welches z.B. mehr Partitionen zulässt.

Grundsätzlich sollte eine komplette Erstellung eines Backups vor der Aktion Pflicht sein. Außerdem sollte die Aktion nur auf Computern mit UEFI durchgeführt werden, im Bios muss von BIOS-Modus auf UEFI, nach der Konvertierung, umgestellt werden. Ansonsten kann es sein, dass Windows nicht mehr bootet. Falls Sie sich unsicher sind, führen Sie die Aktion nicht durch.

Genug der Warnungen. Zuerst können wir prüfen, welches Format der Systemdatenträger derzeit hat. Dies geht leicht über die Datenträgerverwaltung. Klicken wir mit Rechtsklick auf den Datenträger sehen wir einen ausgegrauten Menüpunkt. Im Falle vom MBR-Format wird eine Konvertierung zu GPT angezeigt.

Allerdings können wir die Konvertierung nicht über die Datenträgerverwaltung durchführen. Dies geht nur über die Eingabeaufforderung. Diese müssen wir mit Admin-Rechten starten.

Die Konvertierung können wir nun mit folgendem Befehl durchführen:

mbr2gpt /convert /allowFullOs

Die Konvertierung startet und wird mit zahlreichen Meldungen begleitet.

In der letzten Zeile wird bereits die UEFI/BIOS Einstellung erwähnt, diese müssen wir beim nächsten Neustart vornehmen.

In der Datenträgerverwaltung steht nun „Zu MBR Datenträger konvertieren“. Die Konvertierung zu GPT hat damit schonmal geklappt.

Jetzt starten wir den Computer neu. In den meisten Fällen bootet der Rechner erstmal nicht mehr.


Im Bios müssen wir nun von BIOS auf UEFI-Modus umschalten. Die Einstellung ist nach Computer und Bios/UEFI-Hersteller unterschiedlich. In VirtualBox können wir dies einfach in den Einstellungen vornehmen.

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