VirtualBox vs. Vmware Workstation – Windows 11

Viele Jahre habe ich VirtualBox verwendet, jetzt habe ich mir Vmware Workstation Pro gegönnt. Die Gründe, sehr subjektiv.

VirtualBox ist kostenlos, daher war es auch für mich viele Jahre die erste Wahl in Sachen Virtualisierung. Ich verwende virtuelle Maschinen in erster Linie zum Testen von Software, sowohl selbst programmierte oder auch Software, welche ich für meine Blogs anschaue und teste. Zur Aufnahme von Screencasts, um Dinge an Windows zu konfigurieren und anschließend wieder zurückzusetzen.

Funktioniert alles soweit gut, in VirtualBox. Hin und wieder gibt und gab es Probleme, mal schmierte eine VM ab, mal ging Drag&Drop von Dateien nicht. Aber damit konnte ich leben.

Mit Windows 11 wurde es leider etwas schlimmer. So wird weiterhin kein TPM-Chip an die VM durchgereicht und eine Windows 11 Installation ist nur über Umwege möglich.

Allerdings gab es auch danach immer wieder Probleme. So hatte ich öfter mal einen „Guru Mediation Error“. Kannte ich noch vom Amiga 500.

Grund war ein bestimmtes Update, welches die VM reproduzierbar abschmieren ließ (KB5007262).

Lage Rede, kurzer Sinn, ich habe dann mal Vmware Workstation Pro getestet. Die Software ist nicht ganz billig, aber Windows 11 funktionierte, TPM-Chip lies sich in der VM durchreichen, es funktionierte einfach.

Gefühlt laufen auch die virtuellen Maschinen deutlich fluffiger. Die Grafik und Animationen in Windows oder Linux laufen flüssiger, der Lüfter dreht weniger auf. Klar die Software kostet Geld, aber sie ist zumindest billiger geworden. Knapp 200 Euro werden für die Lizenz fällig. Vor ein paar Jahren war es noch deutlich teurer. Am Ende bleibt die Abwägung, wie oft man die Sache nutzt. Ich nutze die virtuellen Maschinen nun deutlich häufiger, da diese einfach funktionieren.

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