Warum man bloggen sollte

Heute soll es mal um das Thema Bloggen gehen. Ab und zu werde ich gefragt, warum ich im Internet schreibe und was es mir bringt. Jeder durfte im Internet mal auf einen interessanten Blog gestoßen sein. Heute wechseln wir die Seiten und werden Produzenten. Ich selbst habe vor knapp 6 Jahren damit angefangen und bin seitdem nicht mehr davon losgekommen.

Was bringt es?

Darauf gibt es keine eindeutige Antwort. Der private Blogger dokumentiert ein wenig seine Erlebnisse oder sein Hobby. Bei mir waren es Radtouren. Später wurden es technische Artikel, Gadget-Reviews, Meinungen. Jeder der sich entscheidet zu bloggen, entwickelt sich mit der Zeit weiter. Themen ändern und entwickeln sich. Mein erster Blogartikel, handelte von einer Bergtour in Irland. Ein wenig Video, etwas Statistik, kein Text. Wenig spannend.

Mein Blog war damals einfach ein Ort, an dem ich diese und andere Dinge festhalten konnte. Kurz danach habe ich den Blog für unsere Firma gestartet und regelmäßig über neue Versionen unserer Software berichtet. Die Kunden haben sich gefreut, dass sie über Neuigkeiten informiert worden sind. Später kamen viele Themen hinzu, welche mich interessieren. Wie man sieht, es entwickelt sich erst im Laufe der Zeit. Es macht Spaß Texte zu schreiben, Bilder zu erstellen und das Ganze der Welt zugänglich zu machen.

Blogs für Firmen

Für Firmen bieten Blogs zahlreiche Vorteile. Hier kann ein Blog ein echter Kundenbringer sein. Interessante Einblicke in die Arbeit der Firma, die Produkte, Tipps und Tricks. Ein Blog ist meist persönlicher als der Marketingsprech der Webseite. Das bringt regelmäßige Besucher und idealerweise auch direkten Austausch in Form von Kommentaren und Feedback. Und am Ende greift der Kunde dann hoffentlich beherzt zu und kauft das Produkt. Einfach weil die Firma sympathisch rüberkommt.

Aller Anfang ist schwer

Nichts ist schwerer als Anfangen. Gerade am Anfang überwiegen die Zweifel. Kann ich überhaupt schreiben? Welches Thema?

Was das Schreiben an sich angeht: da hilft nur Übung. Am Anfang werden die Worte zäh wie Sirup vom Hirn in die Tastatur übergehen. Beim ersten Korrekturlesen kommen die Zweifel erneut. Egal durchziehen, die meisten Blogger lachen über ihre ersten Artikel.

Bloggen für die eigene Firma? OK, hier sollte man nicht zu locker rangehen! Einfach jemand anderen den Artikel durchgehen lassen und Feedback einholen. Aber auch hier gilt, Fehler machen ist menschlich.

Thema? Kein Thema ist zu langweilig, um es nicht interessant aufzubereiten. Das Thema ist zu uninteressant für die Masse? Kein Problem, es gibt genug Leute, die im Netz unterwegs sind, für ein Nischenblog zum Thema “Sumpfschnecken auf der Südseite des Uralgebirges” interessant ist. Die Nische bietet in der Masse auch Vorteile. Die großen Mainstream-Themen sind bereits besetzt. Hier wird es schwierig etwas neues aufzubauen und Bekanntheit zu erlangen.

Firmen können über ihre Produkte berichten, was in Zukunft kommt oder einfach Neuerungen vorstellen. Der Arikel sollte auch hier nicht zu trocken formuliert werden. Ein Blog mit reinem Werbetext und Formulierungen ist nicht besonders spannend und wird auch schnell als reine Werbung von Besuchern erkannt.

Bleibt die technische Umsetzung.

Blog auf Wix.com anlegen

Daher nun zur Praxis. Wie legt man technisch los? Neben der Möglichkeit ein eigenes Blogsystem auf der Webseite zu installieren, geht dies auch ohne technische Hintergründe, Scriptsprachen, Datenbankeinrichtung und Konfigurationen.

Bei Homepageanbietern wie Wix.com kann man nicht nur die Website erstellen, sondern auch gleich einen Blog mit anlegen.

Der Anbeiter kümmert sich dankenswerterweise auch gleich um Updates und die Sicherheit. Bei einem eigenen Blogsystem wie WordPress muss man sich um Updates, Sicherheit und die Technik selbst kümmern. Das ist nicht wenig Arbeit und erfordert regelmäßige Aufmerksamkeit. Inbesondere Standardblogsysteme sind gern Angriffsziele für Hacker.

Beim Design liefert Wix jede Menge professionelle Vorlagen. Diese kann man jederzeit auswählen und leicht im Browsereditor anpassen.

Der Start bei Wix.com ist sogar kostenlos. Somit kann man alles mal ausprobieren und später auf die gebührenpflichtigen Pakete wechseln. Diese kosten auch nicht die Welt und man bekommt auch zusätzliche Funktionen wie eine eigene Domain, mehr Speicherplatz und weitere Apps hinzu.

Am Anfang wählt man das passende Blogdesign aus. Die Anpassung an die eigenen Designvorstellungen geht schnell im Browser. Texte anpassen, ein paar Bilder austauschen und schon hat man ein eigenes individuelles Design. Mit HTML und Co muss man sich nicht herumschlagen. Die Designs sind allesamt responsiv und funktionieren damit auch auch dem Smartphone oder Tablett ohne Probleme.

Hat man bereits eine Webseite beim Anbieter, auch kein Problem. Man kann die Blogfunktionen jederzeit als App einbinden. App hinzufügen, Layout festlegen und in die Webseite ziehen.

Automatisch wird die Navigation angepasst und der Blog passend zum Design eingebunden. Fertig! Blog mit wenigen Mausklicks angelegt.

Inhalte erstellen

Über die Navigation gelangt man nun in die Blogverwaltung. Dort kann man nun Blogartikel anlegen und bearbeiten. Auch dies geschieht rein im Browser. Längere Artikel bereite ich gerne in der Textverarbeitung vor. Der Vorteil dies geht auch von unterwegs und ohne Internet. Den Inhalt kopiere ich dann in den Online-Editor. Formatierung anpassen, Links einfügen, Bilder einbinden und den Artikel veröffentlichen.

Idealerweise legt man noch Schlagwörter und Kategorien an, welche dem Artikel zugeordnet werden. Dies erleichert es Besuchern des Blogs interessante Beiträge zu filtern.

Bilder schaden nie und lockern den Text auf. Zeigen Sie Screenshots bei Software, Fotos beim Kochrezept oder der Produktvorstellung. Wer keine eigenen Bilder hat, dem bietet Wix jede Menge Bilder zum kostenlosen Einbinden an.

In den SEO-Eigenschaften des Wix-Blogs kann der Eintrag für Suchmaschinen optimiert werden. Neben dem Link, kann hier eine Zusammenfassung und ein Ausschnitt für Suchmaschinen festgelegt werden. Der Ausschnitt fasst den Artikel kurz zusammen. Diesen Text bekommt der Anwender in der Suchmaschine seines Vertrauens angezeigt und verleitet ihn hoffentlich dazu den Link anzuklicken.

Ausdauer zeigen

Zuguterletzt ein Tipp: Ausdauer. Der neue Blog oder Webseite ist mit viel Euphorie ins Netz gestellt. Die ersten Artikel verfasst. Und dann: erstmal nichts. Keine Besucher oder kaum Besucher sind am Anfang normal. Wix bietet integrierte Statistiken an, mit welchen die Besucher der Webseite ausgewertete werden können.

Wenig Besucher zu haben frustriert, aber ist am Anfang normal. Suchmaschinen müssen die Seite erst kennenlernen, Besucher den Blog entdecken. Davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Wichtig ist, regelmäßig für neue Einträge zu sorgen.

Dies belohnt nicht nur Google, sondern auch die Besucher. Nichts ist abschreckender als zu sehen, dass der letzte Eintrag mehr als zwei Jahre zurück liegt. Für den Anfang nicht auf Besucher schauen. Der Erfolg kommt irgendwann.

Um die Sache etwas zu beschleunigen bietet Wix auch einige Dienste und Hilfestellungen zum Thema Suchmaschinenoptimierung an.

Fazit

Einen Blog anlegen ist sehr einfach. Über die Technik muss man sich wenig Gedanken machen, wenn man zu einem passenden Anbieter greift. Firmen bloggen regelmäßig um über ihre Produkte zu informieren. Private Blogger schreiben über ihre Erlebnisse, ihre Hobbys oder ihre Wellensittiche. Auch Nischenthemen finden im Internet ihre Besucher und können sich aus dieser heraus entwickeln.

Wenn dann die Besucher kommen, fängt es an richtig Spaß zu machen. Das Schreiben wird einfacher und man wird automatisch professioneller. Übung macht den Meister.

Deswegen: Anfangen, der beste Zeitpunkt ist immer jetzt.

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