CloudMounter für Windows

Die Cloud ist heute in aller Munde und meist nutzt man gleich mehrere Dienste, Dropbox, Google Drive, OneDrive. CloudMounter vereint alle diese Dienste in einer Software und erlaubt die Zugriff auf die eigenen Daten. Bisher gab es die Software nur für Mac-Anwender. Die neue Version gibt es jetzt auch für Windows. Unterstützung ab Windows 7.

weiterlesen

Cloud-Daten auf dem Mac verschlüsselt abspeichern

Bei Clouddiensten die meine Daten speichern, habe ich so meine Bauchschmerzen. Die Daten liegen beim Anbieter, der die Daten zwar oft verschlüsselt, aber ich habe auf diese Verschlüsselung keinen Einfluss. Wird der Anbieter z.B. gehackt, sind meine Daten u.U. in fremden Händen.

Mit der Software CloudMounter auf dem Mac kann man verschiedene Cloud-Dienste direkt in das System als Laufwerk einbinden. Der Vorteil: man benötigt nur einen Client für den Zugriff auf diverse Dienste. Unterstützt werden Dienste wie Dropbox, Amazon…

weiterlesen

Cloudmounter für den Mac

Cloudmounter erlaubt es OSX (bzw. neuerdings macOS) Benutzern ihre Cloud-Dienste direkt ins Dateisystem einbinden. Cloudmounter bindet Google Drive-, Amazon-, OneDrive-, Dropbox-Accounts direkt als Laufwerk in OSX ein. Auch der Webspace lässt sich mittels FTP oder WebDAV einbinden.

Anschließend kann man diese wie normale Laufwerke verwenden. Dateioperationen im Finder, direktes Speichern oder Laden aus Anwendungen alles geht ohne Probleme.

Der Vorteil dieser Lösung ist, dass kein lokaler Speicherplatz verwendet wird. Beim normalen Client von Dropbox und Co werden die Inhalte mit dem PC synchronisiert und belegen damit den Speicherplatz auf dem Gerät.

Hat man mehrere Cloud-Dienste im Einsatz, spart man sich die Installation von zig Clients für die unterschiedlichen Dienste.

cloudmounter1

Cloudmounter eignet sich damit auch für PCs, bei denen Speicherplatz tendentiell knapp ist und man den Cloud-Account nicht komplett synchronisieren will. Auch anderen Anwendungen wie Offsite-Backup oder Synchronisation des Webspace lassen sich damit realisieren.

Natürlich benötigt man für den Zugriff immer eine Internetverbindung.

Die Software kostet ca. 29 Dollar. Eine kostenlose Testversion (Lautzeit 15 Tage) gibt es ebenfalls. 15 Tage kann man die volle Funktion nutzen. Danach läuft die Software zwar weiter, aber es ist nur noch Lesezugriff auf die Cloud-Dienste möglich.

cloudmounter2

cloudmounter3

Preissenkung bei Dropbox

Dropbox gab heute bekannt die Preise zu senken. Wobei die Preise für den kostenpflichtigen Account nicht wirklich sinken. Stattdessen gibt es statt 100 GB jetzt ein sattes TB (also 1000 GB) für 9,99 Euro im Monat.
Als ich für einige Zeit im Ausland war, habe ich mir mal einen Pro Account geklickt um dort meine Daten zu sichern.Prinzipiell ist Dropbox ein super Dienst. Schnell, zuverlässig, wenn man jetzt mal von NSA und Datenschutzaspekten absieht. Die wichtigen Daten habe ich eh immer verschlüsselt abgelegt.

Dateien lassen sich schnell freigeben, die Handy-App sichert die Fotos bei Bedarf gleich auf den Cloudspeicher, diverse Anwendungen und Apps nutzen Dropbox mittlerweile um Daten und Einstellungen zu speichern und geräteübergreifend zur Verfügung zu stellen.

Dropbox

Allerdings war mir der Preis bisher immer ein Dorn im Auge. Der Pro-Account bot zwar satte 100 GB, aber ich hatte damals maximal ein Viertel davon in Benutzung. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich die gebotene Leistung nicht ausnutze und zu viel zahle. Also habe ich den Pro-Account wieder gekündigt und die Daten anderweitig gesichert.

So wird jetzt zwar der Speicher auf satte 1000 GB erhöht, lieber wäre es mir allerdings gewesen, wenn es auch kleinere und günstigere Pakete geben würde. So bleibe ich dann wohl weiterhin bei der kostenlosen Variante.

Dropbox mit Screenshot-Import

Ich muss sehr oft Screenshots erstellen. Kunden haben Fragen und ein Bild sagt oft mehr als tausend Worte. Nur wie lässt man den Screenshot anderen Leuten zukommen. Bisher in der Regel via E-Mail, ist aber doof, wenn die Screenshots zu groß werden. Alternativ habe  habe das Bild manuell irgendwo hochgeladen. 

Abhilfe ist in Sicht. Die neue Dropbox-Version bietet (noch nicht in der offiziellen Version) einen Screenshot-Import an:

Dropbox Screenshot Import

Die Vorabversion kann hier herunterladen. Macht man nun einen Screenshot (unter Windows mit der Drucken / PrintScreen-Taste – Mac Shortcuts hier), erscheint dieser Dialog:

Upload zur Dropbox

Dropbox legt für den Upload einen eigenen Ordner an und leitet nach dem Upload direkt auf die Freigabeseite im Browser weiter. Von hier kann man den Screenshot gleich freigaben und den Link z.B. via E-Mail weiterleiten. Eine feine Sache.

E-Mails sichern und archivieren mit MailStore Home

Vor kurzem habe ich über die Nachteile der Cloud berichtet, nutze aber selbst den ein oder anderen kleinen Dienst im Web. So führe ich z.B. ein E-Mail-Konto bei Google, auch besser bekannt als GMail, in welchem viele E-Mails, die sich über Jahre hinweg angesammelt haben, lagern. Dort liegt alles durcheinander in der Wolke: Wichtiges, Unwichtiges, Spam, etc. Eine Säuberungsaktion ist der Mühe nicht wert, denn die tolle Suchfunktion von Google lässt mich die Nadel im Heuhaufen finden.

Nun habe ich eine gewisse Paranoia entwickelt, was denn sei, wenn eines Tages mein Konto gesperrt ist oder bei Google aus irgend einen Grund ein Datenbankfehler auftritt und ich an meine Daten nicht mehr heran komme. Ja, das soll es alles schon gegeben haben!

Aus diesem Grund habe ich mich nach einen Programm umgesehen mit welchem ich meine Mails sichern kann und trotzdem eine super Suchfunktion habe, um mit dem Durcheinander klar zukommen. Dabei bin ich bei MailStore Home, derzeit in Version 7.0.7 verfügbar, hängen geblieben.

MailStore Home liest die E-Mails verschiedener Postfächer aus und archiviert die Mails auf dem lokalen Rechner. Dabei werden Mailtexte inklusive der Inhalte von Anhängen indexiert, was später eine komfortable, schnelle Suche im Archiv ermöglicht.

MailStoreHome7

Die Reihe der unterstützen E-Mail Systeme ist lang:

  • Internet-Postfächer wie Google Mail oder GMX
  • Beliebige Postfächer über POP3 oder IMAP
  • Microsoft Outlook 2000, XP, 2003, 2007, 2010
  • Microsoft Outlook Express und Windows Mail
  • Microsoft Exchange Server 2003, 2007 und 2010 Postfächer
  • Microsoft Office 365 (Exchange Online)
  • Hosted Exchange Postfächer
  • Mozilla Thunderbird und SeaMonkey
  • .eml und andere E-Mail-Dateien

Die Unterstützungen sind aber nicht alle so toll, wie sie sich auf der Anbieterseite lesen. So musste ich z.B. feststellen, dass das Auslesen von Microsoft Outlook *.pst-Dateien deaktiviert ist und nur in der kostenpflichten Serverversion MailStore Server verfügbar ist, welche aufgrund der Kosten von derzeit 295,00€ für den privaten Gebrauch eher nicht in Frage kommt.

Möchte man nun die Mails aus seinem Google-Konto auslesen muss man zuvor IMAP in den Kontoeinstellungen aktivieren. Dazu geht man im Google-Account unter Einstellungen –> Weiterleitungen und POP/IMAP und setzt dann den Radiobutton unter IMAP auf IMAP aktivieren.

In MailStore Home geht man auf E-Mails archivieren und wählt dann unter Erweitert das Item Google Mail aus, nimmt die dann abgeforderten Einstellungen zu Benutzername und Passwort vor und schon ist das Profil angelegt. Dann Profil anwählen und das Archivieren starten.

MailStoreHome7_2

Je nach Größe des E-Mails Postfach kann das erste Archivieren mehrere Stunden dauern. Wenn man dann anschließend regelmäßig die Sicherung vornimmt, dauert es weniger lange.

In der Home-Version werden die Archiv-Dateien in einem festgelegten Verzeichnis gespeichert, welches nicht geändert werden kann. Wer jetzt nachts aber immer noch nicht ruhig schlafen kann, kann sich die Dateien z.B. über den Windows Explorer nochmal separat auf eine externe Festplatte ablegen.

Ich resümiereSmiley: Alles in allem ein nützliches Programm, intuitiv zu bedienen und kostenlos. Bleibt nur zu hoffen, dass es kostenlos bleibt und es auch unter zukünftige Betriebssysteme läuft oder dafür weiterentwickelt wird. Denn ein Archiv möchte ich nach Möglichkeit auch in 50 Jahren noch durchwühlen können.

Nachteile der Cloud

Da ich zuweilen ein skeptischer Mensch bin, möchte ich an dieser Stelle mal die Nachteile bzw. Bedenken über das sich inzwischen in aller Munde befindliche CloudComputing kurz, aber dafür lang und breit beackern. Die praktischen Vorteile, wie allzeit und überall verfügbar (?), keine Wartungsarbeiten, weniger Kosten(?) und Investitionen, keine Synchronisierungsprobleme, leichte Vernetzung, Skalierbarkeit etc. liegen auf der Hand und machen das Leben leichter. Doch schauen wir mal durch die Augen eines Pessimisten und Schwarzmaler:

  • Behördenzugriffe: Wie sicher sind meine Daten beim Cloud-Anbieter vor dem Zugriff von Behörden, wie FBI, CIA und Interpol Smiley  geschützt? Vor allen Dingen welche Behörden erhalten Zugriff unter welchen Bedingungen und welche Behörden erhalten keinen Zugriff? Nicht jeder ist Terrorist aber einem Kleinunternehmer der am Samstag beim Kunden mal “Nachbarschaftshilfe” leistet, könnten die Zugriffsmöglichkeiten von Finanzbehörden interessieren. Informationen dazu wird er kaum oder nur unter großen Zeitaufwand erhalten.
  • Rechtliche Lage bei Daten Dritter: Wenn man Daten Dritter, z.B. Adressen und Geburtstage, online speichert, wie es die Kontakte des Google-Kontos erlauben, so stellt sich die Frage des Datenschutzes, wenn diese Daten im Fehlerfall öffentlich zugänglich werden. Das kann ein Hackangriff auf den Cloud-Provider sein, welcher eine systematische Sicherheitslücke ausnutzt oder Eigenverschulden, weil das User-Account-Passwort geknackt oder zugänglich gemacht wurde. Wer haftet nun für eine solche Datenpanne, wenn die Oben-Ohne-Fotos der Freundin, welche sicher in der Cloud gespeichert waren, nun für alle Zeit tausende öffentliche BackUps haben? Die Anzahl und Verbreitung der Fotos ließen zumindest Rückschlüsse auf die Attraktivität des Fotoobjekts zu.
  • Ausland: Und all diese Dinge verschärfen sich noch, wenn sich der Cloud-Betreiber in Timbuktu oder Trinidad und Tobago befindet. Denn Anwendung finden zumeist nur die Gesetze des Heimatlandes des Cloud-Anbieter/Serverbetreibers.
  • Werbung: Kostenlose Dienste finanzieren sich bekanntermaßen meist über Werbung. Irgendwo muss ja die Kohle herkommen. Also muss man in solchen Fällen damit leben, dass einem mehr oder weniger störende Texte und Banner eingeblendet werden und ein Bot ggf. die E-Mails mitliest, damit, wenn Oma, bei der inzwischen durch einen entsprechenden VHS-Kurs das Internetzeitalter auch schon angekommen ist, über ihren letzten Häkele-Kurs per E-Mail berichtet, auch die passende Wolle vom Laden um die Ecke (Ortserkennung ist natürlich immer eingeschalten) anzeigt wird.
  • Surfverhalten, Bewegungsprofile: Damit wird deutlich, dass kostenlose Dienste fleißig Daten sammeln über meine Interessen indem das Surfverhalten über entsprechende Techniken verfolgt und gespeichert wird, um für meine Interesselage entsprechende Produkte feilzubieten. Das gilt auch für Ortsdaten, die z.B. über das GPS des Smartphone festgestellt werden, um mir dann, weil ich letztens nach dem Sternbild Orion gegoogelt habe, immer den Orion-Laden in der nächsten Straße anzupreisen. Diese Daten sind natürlich sicher und nur zum Zwecke der uneigennützigen Werbung und Erhebung von statistischen Daten. Was aber passiert, wenn solche sensiblen Daten durch ein Data-Leak Fremden zugänglich werden?
  • Verfügbarkeit: Bei der Cloud macht man sich abhängig von einem Dritten und man muss sich die Frage stellen, was passiert, wenn der Dienst nicht mehr verfügbar ist. Verfügbarkeit kann einerseits die Zuverlässigkeit der Technik im Sinne von Ausfallraten und Redundanzen dieser sein, auf die man nur bedingt Einfluss nehmen kann durch entsprechend gute Recherche bei der Auswahl des Cloud-Anbieters und ggf. Einsatz finanzieller Mittel für kommerzielle Clouds. Andererseits gilt es zu betrachten was passiert, wenn der Cloud-Anbieter nicht mehr verfügbar ist, z.B. durch Insolvenz (und der rührige Insolvenzverwalter noch schnell paar sensible Daten verhökert um paar Gläubiger zu beglücken Smiley ).
  • Internetverfügbarkeit, Bandbreite: Wenn nicht gerade clever synchronisiert wird, ist man immer auf eine Internetverbindung für den Zugriff auf die Cloud-Daten angewiesen. Und bei dem Datenaufkommen heutzutage braucht man schon eine sechsspurige Datenautobahn und nicht die mobile Schmalspurbahn von GPRS und Co. Da wird EDGE schnell zu ÄTSCH, wenn man z.B. mal mit dem ICE unterwegs ist.
  • GUI und Updates: Aus GUI wird ganz schnell mal PFUI…nein Schluss mit den Wortspielen! Bei den meisten Cloud-Anbietern dürfte man bezüglich Updates der Willkür des Betreibers ausgesetzt sein. Das hält dann den Geist jung, weil man sich oft auf neue Bedienoberflächen umlernen und eingewöhnen muss, die das Arbeiten aber sicherlich gemäß Beteuerung des Anbieters effektiver machen. Bei anderen Updates die dann laut Cloud-Anbieter viele Fehler/Bugs beheben, verleihen ein sicheres Gefühl für die Zukunft und ein bitteren Beigeschmack für die Vergangenheit der Daten.
  • Beliebte Ziele: Große bekannte Dienste, wie Facebook, sind natürlich einerseits aufgrund des Bekanntheitsgrads und andererseits aufgrund der großen Anzahl an Opfern mit üppigen Datenmengen beliebte Angriffsziele. Das damit die Bildersammlung auf dem löchrigen Heimserver sicherer ist mag zurecht bezweifelt werden, da solche großen Dienste Horden an Nerds beschäftigen, um ihre Systeme sicher zu gestalten. Das Interesse am Heimserver dürfte aber geringer ausfallen.
  • Zentralisierung: Die geballte Kraft der Cloud wird natürlich in einem starken Rechenzentrum zusammengefasst. Damit ist die Cloud wirklich eine kleine Wolke zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort. Mit einem lokalen Rechenzentrum, und sei es im Salzbergwerk in 1000m tiefe, sind die Daten vor einem Großbrand oder Bombenangriff nicht geschützt. Ein guter Cloud-Anbieter sollte es deshalb wie das richtige Wetter machen und verschiedene Wolken an verschiedenen Orten bilden.
    (Der Begriff Cloud/Wolke gefällt mir immer mehr, denn auch Wolken lösen sich manchmal auf; oft wird auch jemand nass dabei.)
  • Das liebe schnöde Geld: kostenlose Cloud-Dienste gibt es vielleicht wie Sand am Meer aber nicht unbegrenzt. Ist ein gewisses Leistungsspektrum ausgeschöpft, so wird man zu Kasse gebeten. Auch in Sachen Verfügbarkeit und Datensicherheit sind insbesondere Firmen sicherlich besser beraten sich tiefgründig mit dem Cloud-Anbieter zu beschäftigen und einen Obolus für mehr Sicherheit abzudrücken. (Aber Achtung, wenn Obolus unter die Zunge des Anbieters gelegt werden muss, ist’s, um kurz die Ärzte zu zitieren, “zu spät”). Abwägen muss man die Cloud-Kosten, welche meistens wie beim Abo monatlich anfallen, gegen die Investitions- und Unterhaltskosten einer eigenen Infrastruktur (Anschaffungs-, Energie-, Wartungs, Personalkosten, etc.).
    Wenn die Kostenrechnung vertretbare Differenzen ergibt und kein erbsenzählender Kaufmann in der Nähe ist, so wird in den meisten Fällen die persönliche oder firmeninterne Philosophie entscheiden, welche Dienste im Haus bleiben und welche vaporisiert entlassen werden.
  • Eierlegendewollmilchsau: Google erweckt zwar den Anschein eine solche Art durch mehr oder weniger gekonnte Kreuzungen züchten zu wollen, doch wird man selten einen Dienst finden der alle Anforderungen unter einem Dach abdeckt. So ist man gezwungen sich mit mehreren Diensten (Email, Datenspeicher, CMS, Bildergalerien, Social Networks) auseinanderzusetzen und jeden bezüglich seiner Nachteile zu beurteilen um dann im laufenden Betrieb alle Accounts zu verwalten. Und für jeden Dienst muss man entscheiden, ob man die Daten nicht doch noch mal lokal sichert.

Ob Stratos oder Cumulus Nimbus, Wolke hin und her, ich bleibe skeptisch und nutze trotzdem schon vielfach die Cloud. Total entziehen kann man sich dem kaum noch. Also Füllen wir weiter das Wolkenkuckucksheim mit unseren sinnvollen Daten.

Wenn euch weitere Nachteile einfallen zur Cloud, dann bitte hier posten.

Minus.com App für iOS

Nehmen wir mal an, wir wollen ein paar Fotos austauschen? Wie geht man am Besten vor? Solange es nicht zu viele sind, schicken wir das einfach per E-Mail. Dort ist aber auch schnell Schluss. Die meisten Anbieter haben eine Obergrenze was man an Anhängen senden der empfangen kann.

Außerdem ist nicht gerade die feine Art megabyteweise Mails herumzuschicken. Eine einfache Möglichkeit Bilder und Videos auf iOS Geräten auszutauschen ist die kostenlose App und Webdienst Minus.com.

Nach der Anmeldung (man braucht nur Benutzername und Passwort, E-Mail ist optional), kann man aus der App heraus Bilder und Videos zu Minus.com hochladen.

Foto 07.03.12 19 37 27

Anschließend kann man die Dateien einfach für andere bereitstellen, per E-Mail, Twitter oder als einfachen Link.

Foto 07.03.12 19 38 03

Der Empfänger kann sich dann die Dateien online anschauen und herunterladen:

image

Im Gegensatz zu anderen Diensten wird man derzeit nicht mit aufdringlicher Werbung zugemüllt, noch werden dem Benutzer kostenpflichtige Accounts regelrecht aufgezwungen.

Google Takeout jetzt mit Google Docs Unterstützung

Cloud-Computing ist ja prinzipiell eine feine Sache. Alles ist online verfügbar, an jedem PC (sofern man Datenschutzaspekte jetzt mal außen vorlässt). Nun, wenn alles online ist, hat das natürlich auch Nachteile. Sperrt Google meinen Account sind im schlimmsten Fall auch meine Daten weg.

Mir geht es zumindest so, ich will meine Daten lieber nochmal offline verfügbar haben. Google bietet hierfür den Dienst “Google Takeout” an. Hatte ich bereits vor einiger Zeit von berichtet. Damals wurden nur eine handvoll Dienste unterstützt.

Dies hat sich mittlerweile geändert:

image

Ob so Dinge wie +1 und die Circles sicherungswürdig sind, muss jeder selbst wissen, wirklich sinnvoll ist hingegen Google Docs.

Somit kann man mit einem Klick seine gesamten Google Daten herunterladen.