TotalCommander Version 9.0 erschienen.

Total Commander LogoEs gibt eigentlich keine Software, welche ich solange nutze wie den TotalCommander. Seit Ende der 90er verwende ich diesen. Irgendwann habe ich mal die Vollversion gekauft. Die kam damals noch auf Diskette. Das ist mehr als 15 Jahre her und seitdem war jedes Update kostenlos. Ein Konzept, was ich auch für unsere Software übernommen habe.

Auf den ersten PCs nutzte ich damals den NortonCommander und bin seitdem von dem Bedienkonzept der zwei Fenster nicht mehr weggekommen. Ich bin damit wesentlich schneller und produktiver als mit jedem anderen Dateimanager unter Windows. Insbesondere den Windows Explorer. Es ist auch das Tool, welches ich auf anderen Betriebssystem am Meisten vermisst habe.

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Pathfinder – Dateimanager für den Mac

Seit ich meinen ersten PC hatte, verwende ich einen zweigeteilten Dateimanager im guten alten “NortonCommander-Style. Anfangs das Original, später unter Windows den Total Commander. Ein tolles Tool, welches neben gefühlten tausend Funktionen auch nur einmal Geld gekostet hat. Updates gab es immer kostenlos. Den Windows-Explorer habe ich nie verwendet. Zu umständlich.

Nun bin ich seit einiger Zeit auf dem Mac unterwegs und hier fehlt ein vernünftiger Dateimanager leider sehr. Es gibt zwar ein paar kostenlose Clone, wie muCommander oder DoubleCommander, aber diese lassen viele Funktionen und Komfort vermissen.

Beide genannten Programme sind plattformunabhängig. Dies ist aber bei einem Dateimanager, welcher sich doch besser ins System integrieren sollten weniger optimal. Zu verschiedenen sind die Dateisysteme, Ordnerstrukturen und Bedienphilosphie der verschiedenen Plattformen.

Pathfinder

Durch einen Podcast bin ich auf Path Finder aufmerksam geworden. Neben der klassischen 2-Fenster-Ansicht integriert sich die native OSX-App auch perfekt in das Betriebssystem. Die Bedienung geht nach einiger Zeit flott von der Hand.

Die Tastenkürzel orientieren sich hierbei an denen des Finders. Das macht die Umgewöhnungsphase etwas schwieriger. Viele Tastenkombinationen weichen vom Original ab. Wer Zeit und Muße hat, kann die Tastenkürzel zwar nach Wunsch umkonfigurieren. Ich habe mich aber entschlossen die Standardeinstellungen zu verwenden. Man gewöhnt sich dran und im Finder funktionieren diese dann auch.

Von den Funktionen macht es wenig Sinn alles aufzuzählen. Wie der Total Commander für Windows, handelt sich sich um eine Art “Schweizer Taschenmesser” für das Dateisystem. Neben den Standardoperationen, für Dateien, kann das Tool natürlich auch Daten komprimieren und wieder entpacken. Hierbei werden alle gängigen Archivformate unterstützt. Über die Seitenleiste hat man schnell Zugriff auf die Laufwerke des Systems.

Entwickler freuen sich über einen Hex-Editor oder Integration von Versionsverwaltungssystemen wie Subversion. Auch eine Konsole lässt sich an der aktuellen Position schnell öffnen. Ordner lassen sich synchronisieren und man bekommt auch Wunsch auch schnell die ganzen versteckten Dateien angezeigt, welche der Finder nur über Tricks anzeigt.

Ansonsten gibt es noch jede Menge weitere Funktionen. Vermisst habe ich lediglich einen integrierten FTP-Client. Die Software kann kostenlos für 30 Tage getestet werden. Danach werden 40 Dollar für die Vollversion fällig. In jedem Fall gut investiertes Geld für ein Tool, was man täglich im Einsatz hat.

Pathfinder

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