F&E: Der nächste Schritt zu einem hochmodernen Softwareprodukt I

In den letzten 100 Jahren hat unsere Gesellschaft eine immense Wandlung hingelegt. Immer fortschreitendere Technologien, breiteres Wissen und ein großflächiger Erfahrungsschatz in der Forschung unterstützen Menschen heute in vielen Bereichen des Lebens. Auch für die Industrie und die Entwicklung intelligenter Software spielt F&E, was abgekürzt für Forschung und Entwicklung steht, eine immense Rolle.

F&E – das steckt dahinter?

Was ist Forschung und Entwicklung?  Eine interessante Frage, vor allem wenn man sich die Gründe anschaut, warum Menschen überhaupt forschen. Ist es wirklich nur die Neugier und der Wissensdurst, der Wissenschaftler dazu bewegt, immer mehr zu erfahren? Erst nach dem zweiten Weltkrieg war es die Welt der Betriebswirtschaftslehre, die die Macht des Wissens auch in der Ökonomie entdeckte. Und so kam es, dass Forschungsabteilungen in relevanten Unternehmen aufgebaut wurden.

Durch Forschung und Entwicklung, kurz F&E, lassen sich mehrere Tätigkeitsfelder miteinander verbinden. Die Symbiose verschiedener Produktionsfaktoren macht es möglich, dass neues Wissen erschaffen wird, was dann zur Weiterentwicklung neuartiger Technologien und Software genutzt werden kann.

Welche Aufgaben hat F&E für Unternehmen?

Deutschland basiert auf einer Marktwirtschaft und das Wissen, was durch Forschung und Entwicklung generiert wird unterstützt Unternehmen dabei, Gewinne zu vergrößern und den Wohlstand des Landes zu erhalten. Der Leitsatz: Forschung generiert Arbeit, ist bis heute ein wichtiges Element der Marktwirtschaft Deutschlands. Mit der Digitalisierung wurde eine noch breitere Vernetzung geschaffen, die Weltmärkte haben mittlerweile globalen Einfluss und heute kommt es mehr denn je auf innovative Entwicklungen an.

Zahlreiche Länder, zu denen auch Deutschland gehört, haben ihre wichtigsten Elemente nicht in Form von Rohstoffen in der Erde, sondern in Form von Wissen in den Gehirnen findiger Wissenschaftler. Wie erfolgreich die Forschung eines Landes ist, wird anhand der weltmarktrelevanten Patente und anhand der vorhandenen, wissenschaftlichen Publikationen ermittelt.

Die Forschungsausgaben, die jedes Jahr in Deutschland anfallen, werden zu zwei Dritteln aus der Privatwirtschaft bestritten. Staatliche Förderungen sind dennoch ein wichtiges Element, denn mit der Wahl der Förderungshilfen dirigiert der Staat die Richtung, in die geforscht werden soll.

Vier Standbeine von F&E

In Zusammenschluss von Hochschulen, staatlicher Förderung und wirtschaftlicher Interessen lässt sich das Aufgabengebiet von F&E auf insgesamt vier Standbeine zusammenfassen.

Die Grundlagenforschung ist das wichtigste Element, denn sie schafft die Wissensbasis, ohne das sie dabei bereits einen bestimmten Nutzen in den Fokus zieht. Wirtschaftlich ist die Grundlagenforschung nicht bezifferbar, daher werden Fördergelder hier oft nur mit zählen Diskussionen gewährt. Doch die Grundlagenforschung sorgt für das bereitgestellte Feld, auf dem Ideen und Entwicklungen wachsen können.

Die angewandte Forschung und Entwicklung von Technologien ist das zweite wichtige Standbein. Hier dreht sich alles um die gezielte Suche von Erkenntnissen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Unternehmen haben den Hauptanteil an der Durchführung des zweiten Standbeines.

Das dritte Element ist die experimentelle Entwicklung, in Zusammenspiel mit der Vorentwicklung. Auch hier sind es Unternehmen, die im Fokus stehen und anhand der Erkenntnisse aus den beiden Vorstufen neue praktische Erfahrungen generieren, um Ergebnisse zu präsentieren.

Schlussendlich mündet F&E in der finalen Phase in die Prozessentwicklung, wo dann auch die tatsächliche Nutzung im Betrieb getestet wird, bis es schließlich zur Entwicklung von marktreifen Dienstleistungen und Produkten kommt.

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