Retro: Boeder Shareware Disketten im Schreibwarenladen

Wer kennt sie noch? Die guten alten Boeder Disketten.

Während wir heute alles aus dem Internet und den App-Stores laden können, jederzeit und überall, war dies früher nicht so einfach. Es gab schlicht kein Internet. Neue Spiele und Software war schwer zu bekommen und wenn dann auch nur recht teuer im Computerladen. Oder natürlich über den Schulhof, wobei das Angebot auch hier schnell erschöpft war.

Boeder Shareware Disketten

Eine weitere Quelle waren die Boeder Shareware Disketten. Diese gab es im Schreibwarenladen um die Ecke. Boeder war damals ein Hersteller/Händler, von allerlei Computerkram, Disketten und Zubehör.

Ich weiß nicht mehr genau, was die Disketten damals gekostet haben, 10 DM oder 15 DM, irgendwie um den Dreh herum. Jedenfalls waren dort Sharewareversionen von Spielen und Software drauf. Z.B. vom ersten Duke Nukem. Spiele waren damals gerne in mehrere Episoden unterteilt, die erste gab es kostenlos als Shareware, die anderen mussten dann gekauft werden. War auch beim ersten Doom so, wobei das nicht mehr auf eine Diskette passte.

Als Testversion habe ich das damals gar nicht wahrgenommen. Es war ein Spiel und fertig. Eine Bestellung der Vollversion war ohnehin selten möglich. Zwar gab es Hinweise, wie das zu erfolgen hatte, aber eine Bestellung in die USA und Geldtransfer dorthin war nicht möglich. Vom Geldmangel ganz zu schweigen.

War auch egal, am Ende holte man sich die nächste Diskette. Für Boeder sicher auch lukrativ. Die Verbreitung der Sharewareversion war kostenlos und die Marge sicher nicht gering.

Jeder Computerbesitzer programmiert

Eine weitere kleine Anekdote ist die Hinweis-Datei von Boeder selbst. Hier konnte man nicht nur den Katalog der einzelnen Diskettenangebote einholen, sondern fand auch den Hinweis, dass eigene Programme eingeschickt werden können.

Spannend ist hier der Hinweis, dass die Erfahrung ja zeigt, dass jeder Computerbesitzer irgendwann sein eigenes Programm schreibt. In der Tat war dies Anfang der 90er so, dass fast jeder Computerbesitzer mal irgendwas in Basic, Turbo-Pascal oder einer anderen Programmiersprache hackte.

So haben sich die Zeiten geändert.

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