Einschränkungen bei kostenlosem Evernote Accounts

Schlechte Nachrichten für Nutzer von kostenlosen Evernote Accounts. Konnte man bisher die Anwendungen und Apps auf beliebig vielen Endgeräten installieren und nutzen, ist damit nun Schluss wie im Blogartikel beschrieben. Gerade mal zwei Geräte werden jetzt noch unterstützt. Dies betrifft sowohl Smartphone als auch Computer oder Laptop.

Zugriff über die Webversion ist weiterhin unbegrenzt möglich.

evernote

Letztendlich geht es auch bei Evernote ums Geld und der kostenlose Benutzer kostet erstmal nur Geld. Durch die Maßnahme hofft man auf mehr zahlende Kunden, welche auf kostenpflichtige Accounts umsteigen. Hier gibt es Evernote Plus für 4 Euro im Monat (30 pro Jahr), bzw. 7 Euro im Monat (60 pro Jahr) für den Premium Account. Neben der Nutzung auf beliebig vielen Geräten, hat man auch mehr Uploadvolumen und mehr Funktionen.

Für Nutzer die Evernote intensiv nutzen sicher die Alternative. Wenignutzer finden z.B. mit OneNote oder Google Keep Alternativen.

Ich selbst habe Evernote früher gerne genutzt. Wenn auch mit etwas Bauchschmerzen, da ich meine Daten ungern in die Cloud lade. Aus diesem Grund habe ich auch nicht alles in Evernote verwaltet. Ich werde die Umstellung wohl nutzen um die restlichen Notizen aus Evernote zu ziehen. Das meiste habe ich bereits umgezogen.

Für meine Notizen verwende ich mittlerweile eine unserer eigenen Anwendungen: El Texto. Eigentlich keine reine Notizverwaltung; kann ich dort Notizen hierarchisch in einer Baumstruktur verwalten. Die Synchronisierung erfolgt über meinen Seafile-Server. Reicht für mich aus.

notizbuch

Die Notizen kann ich so auch jederzeit als Webseite exportieren und habe dann auch von unterwegs Zugriff drauf. Ok genug Eigenwerbung. 🙂

Wie man sieht, es gibt Alternativen zu Evernote. Man darf gespannt sein, inwieweit die Einschränkungen Evernote helfen dauerhaft gegen die Mitbewerber zu bestehen. Immerhin ist es keine große Firma die hinter Evernote steht. D.h. die müssen letztendlich Geld mit ihren Produkten verdienen.

Anleitung zum Austausch des Akkus iPhone 5

Das iPhone 5 ist ja nun mittlerweile schon in die Jahre gekommen und wenn man nicht alle zwei Jahre auf ein neues Modell umschwenkt, bekommt man unweigerlich irgendwann das Problem, dass der Akku schlapp macht. Sei es das die Ladekapazität einfach nicht mehr gegeben ist und der Akku “in sich zusammenbricht” oder dass der Akku sich aufbläht und gar die Zerstörung des Telefons droht. Hier hilft dann nur eine lebensdauerverlängernde Maßnahme: Akku-Tausch.

Zum Glück kann man bei dem iPhone in der 5er Generation den Akku noch selber wechseln. Dazu kauft man sich am Besten ein entsprechendes “Battery Repair Set”, welches neben einen frischen Akku auch gleich das notwendige Werkzeug enthält. Hier gibt es bereits eine Menge zur Auswahl, wie z.B.

Ich habe mich für das Set von Giga Fixxoo entscheiden.

Foto vom Battery Repair Set

Darin enthalten sind neben der neuen Batterie wie auf folgendem Bild zu sehen ist:

  • eine Magnetmatte (damit die Schräubchen nicht verloren gehen)
  • magnetischer Kreuzschlitzschraubendreher
  • magnetischer Pentalobe – Schraubendreher
  • ein Saugnapf mit Schlüsselring zum Anheben des Display
  • grüner Spatel zum raushebeln der Batterie
  • ein Metallplättchen
  • Folienstreifen für neue Batterie
  • Fleckentüchlein
  • und ein spitzes “Dingens” für die filigrane Arbeit

 

Foto der Werkzeugbestandteile

 

Der erste Schritt besteht nun darin die beiden Pentalobe Schrauben zu lösen, welche sich an der Unterseite des iPhone befinden, rechts und links neben den Lightning-Anschluss.

 

Foto der beiden Pentalobe Schrauben

 

Zum Lösen der beiden Schrauben benutzt man den roten Pentalobe-Schraubendreher. Die winzigen Schräubchen bleiben am Schraubendreher hängen, da dieser magnetisch ist. Ablegen sollte man die Schrauben auf jeden Fall auf der mitgelieferten Magnetmappe, damit sie nicht verloren gehen, denn so klein wie die sind, sind die unauffindbar, wenn sie vom Tisch herunterfallen.

 

Foto zum Lösen der beiden Pentalobe Schrauben

 

Als nächstes setzt man möglichst dicht am Home-Button den Saugnapf auf das Display und versucht vorsichtig den Displayträger anzuheben. Man muss ein wenig Obacht geben, falls das Touchscreen sich ggf. schon an einer Stelle vom Displayträger gelöst hat, da dieses auf dem Displayträger aufgeklebt ist. In diesem Fall muss man aufpassen, dass auch wirklich der gesamte Träger angehoben wird und man nicht nur das Touchscreen weiter löst.

 

Foto Anheben des Displayträgers mit dem Saugnapf

 

Hat man den Displayträger erfolgreich vom Rest des Gehäuses gelöst, so hebt man diesen vorsichtig an. Obacht ist zu geben auf die Kabelverbindungen im oberen Bereich, dass hier nichts überstreckt und zerstört wird.

 

Foto Öffnen des iPhones

 

Als nächstes löst man die beiden Kreuzschlitzschrauben mit den grünen Schraubendreher. Darunter befindet sich der Batterieanschluss des Akkus. Auch diese kleinen Schrauben legt man auf die magnetische Matte.

 

Foto Lösen des Batterieanschluss

 

Mit dem spitzen Plastikspatel kann man zum Lösen des Batterieanschlusses ein wenig nachhelfen.

 

Foto Lösen des Batterieanschluss

 

Die alte Batterie kann man dann mit Hilfe des Folienstreifens herausnehmen. Da die Batterie aber von unten eingeklebt ist gestaltet sich das erst einmal ein wenig schwierig, da man bei einem solchen Gerät auch nicht mit voller Kraft ziehen möchte. Um den Akku zuvor etwas zu lösen, kann man den grünen breiten Plastikspatel als Hebel benutzen und von rechts, dort wo sich der Folienstreifen befindet, etwas unterhebeln bis sich die Batterie merklich vom Kleber löst.

 

Foto Herausnehmen der alten Batterie

 

Danach legt man an derselben Stelle den neuen Akku ein.  Sollte der alte Folienstreifen nicht mehr vorhanden sein, so nutzt man den neuen mitgelieferten Folienstreifen für den Fall, dass ein weiteres Mal die Batterie getauscht werden muss.

 

Foto Einlegen der neuen Batterie

 

Nun muss man die Schritte nur noch mal rückwärts durchlaufen um den Ausgangszustand wieder herzustellen:

  • Batterieanschluss herstellen. Dazu drückt man das Kabel der neuen Batterien in den Anschluss bis dieses merklich mit einem leichten, feinen Klick einrastet
  • Abdeckung des Batterieanschluss mit den Kreuzschlitzschrauben wieder befestigen
  • Displayträger wieder in das iPhone sanft aber bestimmt drücken
  • und mit den beiden Pentalobe Schrauben befestigen

Wie man sieht, ist dies alles in wenigen Schritten getan und dauert kaum länger als eine viertel Stunde. Und so kann das Gute Stück dann hoffentlich noch ein paar weitere Jahre gut Dienste erfüllen.

iPhone Display hebt oder löst sich

Löst sich das Glas bzw. der Touchscreen oder die gesamte Display-Einheit von iPhone kann das natürlich verschiedene Ursachen haben. Zum Beispiel kann dies die Folge eines Sturzes sein. Kann man ein solche rohe Einwirkung auf das gute Stück ausschließen, könnte noch ein Materialfehler vorliegen; also ab in den nächsten Apple Store und eine ggf. noch vorhandene Garantie in Anspruch nehmen oder falls diese nicht vorhanden ist sich ein neues Gerät aufschwatzen lassen.

In meinem Fall, einem etwas in die Jahre gekommenen iPhone 5, zeigte sich das Phänomen, wie auf dem Bild unten dargestellt. Auffällig war, dass es auf der linken Seite an einer bestimmten Stelle begann und sich dann über mehrere Wochen über die gesamte linke und obere Seite fortpflanzte.

Mal abgesehen davon, dass ich dadurch ein schickes “Ambilight” hatte, woran Apple mit Sicherheit keine Nutzungsrechte hat, sorgte es mich schon, ob sich das Display weiter anhebt und ggf. irgendwelche funktionstragenden Teile zerstört werden.

Foto vom iPhone 5 mit angehobenen Display

Ursache für diese Art der Zerstörung war eine defekte Batterie, die im linken Bereich des iPhone eingeklebt ist, wenn man auf das Display schaut. Bezüglich der Ladezyklen und Kapazität war nichts festzustellen. Das iPhone hielt immer noch so lange durch wie gewohnt. Jedoch ist die Batterie noch die Originale und hat ca. 1200 Ladezyklen nach 3,5 Jahren hinter sich. Nach dieser Zeit hat die Batterie sich angefangen aufzublähen und hat dabei das Display angehoben. Ein Ausbau der Batterie bestätigte dies. Die Batterie fühlte sich auch nicht mehr fest, sondern eher gelartig an, so dass hier wohl etwas ausgelaufen ist. Da man immer wieder mal von der Brandgefahr eines Li-Ionen-Akkus liest, sollte man vielleicht doch nicht zu lange warten mit dem Akkuwechsel, auch wenn die modernen Akkus und Akku-betriebene Geräte entsprechende Schutzschaltungen haben; und da das Smartphone bei den meisten auch nachts ein ständiger Begleiter ist möchte man schließlich nicht vom Brandmelder geweckt werden sondern von der Wecker-App.

Neues Video von Wix.com mit Ferris Mc

Nachdem sich Wix.com mit eins, zwei einschlagenden Videos selbstspöttisch aufs Korn genommen hat, gibt es nun ein weiteres Video. Auch wenn der Fokus nicht mehr ganz so aufs „Wixen“ gelegt wird und das eigentliche Produkt, der Homepage-Baukasten, in den Mittelpunkt gerückt wird, so ist es immer noch lustig anzuschauen. Schützenhilfe gibt es im Video von dem Celebrity Ferris Mc oder Ferris Hilton, Mitglied der Band Deichkind und weniger bekannt unter seinem bürgerlichen Namen Sascha Reimann. Seine lockere, coole Art bekommt sogleich einen funny skurrilen Touch, wenn sich dieser zum „Wixer“ outet, um sein ebenfalls schräges Produkt, die Rollerclogs, was wie eine niederländische Variante des Rollschuhs, Pantoffeln auf Rädern, daherkommt, kundzutun, welches er über http://www.ferrisrollerclogs.de  einer mit Wix.com erstellten Webseite vermarktet.
Ob lässig auf dem Bett oder im Hausflur, ein Rätsel bleibt, wie man mit den Dingern „tanzen“ kann, wie im Spot dargestellt.

Neuer Werbespot: Ferris MC erstellt seine Website mit Wix.com

Grundgedanken zum Online Marketing

Egal welches Projekt einem heutzutage in den Sinn kommt; sei es die Gründung eines eigenen Unternehmens, der heimische Anglerverein oder dass man die Welt an seinem Wissen über Trichotillomanie teilhaben lassen möchte; man kommt nicht umhin eine eigene Webseite aufzusetzen, welche detaillierte, weiterführende Informationen rund um das Projekt enthält. Das Aufsetzen eine Webseite kann, entsprechende Kenntnisse und Werkzeuge oder Dienstleistungen vorausgesetzt, vergleichsweise schnell erfolgen. Lebt die Webseite und ggf. das Geschäftsmodell dahinter jedoch von einem kontinuierlichen Besucherstrom; zeigt also nicht nur die Öffnungszeiten der nächsten Physiotherapiepraxis an, so kommt man nicht umhin aktives Online Marketing, oder wie manche sagen Website Boosting, zu betreiben. Und auch der Gelegenheits-Blogger schreibt selten aus Eigennutz und wünscht sich den einen oder anderen Besucher.

Befasst man sich mit dem Thema Online Marketing und seinen vielfältigen Möglichkeiten, so steht man schier vor einer Mammut-Aufgabe. Denn dieses Thema in voller Schönheit vollumfassend abzuhandeln kann ganze Bücher oder eBooks füllen. Jedoch sollte man sich davon nicht abschrecken lassen, diese Aufgabe anzugehen und Online Marketing vielmehr als einen kontinuierlichen Prozess betrachten. Ebenfalls sollte man seine Erwartungen bezüglich einzelnen Marketing-Kampagnen nicht zu hoch stecken. Denn einerseits sind keine ad hoc Effekte zu erwarten, da das Wachstum des Bekanntheitsgrades ebenfalls einer zeitlichen Entwicklung folgt, und andererseits sollte man seine Erwartungen zu möglichen Besucherzahlen auch mit dem Webseiten-Thema abgleichen. Mit einer Homepage zur „Gefährlichkeit des Kreuzkrauts“ wird man niemals die Besucherströme von Spiegel Online erhalten. Da kann man progressives Marketing machen bis hin zum Fernsehspot, wie man will. Es würde in Verlust oder Verschuldung enden. Deswegen ist es wichtig die Möglichkeiten für das Online-Marketing objektiv und rational auszuwählen.

Für eine solche Auswahl ist es wichtig, dass man sich zu allererst klar wird über die gewünschten, potentiellen Besucher, was natürlich ganz eng verknüpft ist mit der Dienstleistung oder Information, die man anbietet:

  • Zu welchen Altersgruppen gehören meine Besucher?
  • Welche Medien nutzen diese Altersgruppen überwiegend?
  • Kommen die Besucher aus der Region oder sind sogar international?
  • Welche Berufs- oder Interessengruppen werden angesprochen?
  • Zu welcher Tageszeit ist die Zielgruppe im Medium Internet am aktivsten?
  • Wie betucht sind meine potentiellen Besucher?
  • Sitzen meine Besucher eher am Schreibtisch oder nutzen sie das Smartphone?
  • usw.

Ist man sich darüber im Klaren, kann man beginnen angemessene Marketing-Methoden auszuwählen. Dabei gelangt man dann ganz schnell zu dem Punkt, an dem man entscheiden muss, was man investieren will. Möchte man seine eigene Zeit investieren oder doch lieber Geld in die Hand nehmen. Viele Online-Marketing-Methoden lassen sich durchaus selbst erledigen, kosten dann aber wirklich viel Zeit und Durchhaltevermögen. Man kann mit entsprechenden finanziellen Mitteln aber auch gleich diese Aufgaben an einen SEO-Experten delegieren. Andere Marketing – Methoden, wie Google Adwords, sind von Anfang an mit Geld verbunden.

 

Screenshot von Google Adwords

Ob Zeit oder Geld, man sollte genau überlegen, was die einzelnen Methoden für einen potentiellen Nutzen bringen im Verhältnis zu den eingesetzten Mitteln. Zu Beginn ist eine Kosten-Nutzen-Analyse auf jeden Fall zu empfehlen, wobei anfangs die Datenlage selten so gut ausgeprägt ist, dass man fundierte 100%-Entscheidungen treffen kann. Deswegen ist es wichtig; ist erst einmal eine Marketing-Kampagne gestartet; möglichst durch Statistiken untermauert Entwicklungstendenzen zu beobachten und Ableitungen bezüglich Wirksamkeit einer Kampagne zu treffen.

Was sind nun mögliche Marketing-Kampagnen? Dazu muss man festhalten, dass es prinzipiell zwei Möglichkeiten gibt, wie die Besucher zu einer Webseite kommen. Entweder kommen die Besucher über eine Suchmaschine, weil sie ein irgendwie geartetes Problem haben (Erstbesucher); und Google ist hier immer noch die erste Wahl; oder die Besucher kommen direkt zur Homepage, weil sie diese schon kennen und den angebotenen Dienst wiederholt nutzen wollen oder sich bezüglich der Neuigkeiten informieren wollen. Daraus lassen sich zwei Grundsätze ableiten:

  1. Man muss für die Gewinnung von Erstbesuchern für eine hohe, gute Verlinkung sorgen, um bei den Suchmaschinen eine gute Position und Ranking zu erzielen
  2. Man muss Besucherbindung betreiben durch eine gute Dienstleistung oder interessanten Blog-Artikeln.

Ein paar gute Ansätze für Online-Marketing, die man ggf. auch aus eigener Kraft leisten kann, sind:

  • Mit einem Blog häufig interessante, aktuelle Informationen präsentieren
  • Soziale Medien wie Facebook und Twitter nutzen
  • Aktiv in Foren mitarbeiten, die zum Thema der Webseite passen
  • Newsletter versenden
  • Gute Usability und verständliche Navigation der Webseite

Bei ein paar dieser Marketing Methoden ist es von Vorteil, wenn man sich eines Homepage-Baukasten bedient, da einem dort viel Arbeit abgenommen wird. Hier ist Wix.com ein möglicher Kandidat. Als quasi Komplettanbieter für Homepages, kann man sich dort seine Webseite in wenigen Schritten gezielt aus einer großen Auswahl an Templates zusammenstellen. Diese weisen durchweg eine gute Usability und eine gängige Navigationsstruktur auf. Und auch um die Darstellung auf dem Tablet oder Smartphone muss man sich keine Sorgen machen. Alle Templates weisen ein Responsive Design auf. Die Webseite lässt sich um viele fürs Online-Marketing wichtige Funktionen erweitern. Eine einfache Integration von sozialen Medien ermöglich den Besuchern der Webseite schnell einen Tweet abzusetzen oder ein Like auf Facebook. Will man seine Kunden über Neuigkeiten mit einem beeindruckenden Newsletter informieren nutzt man bei Wix die „ShoutOut“-Funktion. Auch ein Blog lässt sich mühelos in die Webseite mit ein paar Klicks und vielfältigen Funktionen integrieren. Dies ersparte jede Menge Zeit beim Aufsetzen dedizierter Systeme für E-Mail Marketing, wie SendBlaster oder für einen Blog, wie WordPress. Vorteilhaft ist die Verwendung des Webseitenanbieter Wix.com auch für bestimmte Spezialthemen. Mit dedizierten Funktionen wendet sich Wix.com dabei zum Beispiel an Musiker, Fotografen und Restaurantbetreiber. Dem Restaurantbesitzer werden u.a. professionelle Speisekarten als Vorlage geboten sowie ein Reservierungssystem. Fotografen hingegen können über einfache Funktionen Ihre Fotos in einer Art Online-Ausstellung professionell präsentieren und über entsprechende Masken mit Ihrem Kunden Termine vereinbaren. Auch an die vielen Betreiber von Ferienwohnungen und –häusern wurde gedacht. Diese Gewerbetreibenden können sich quasi gleich eines integrierten Buchungssystems bedienen mit saisonabhängiger Preisgestaltung, Terminverwaltung und mehrsprachiger Buchungsanfragen. Die Gäste können auch automatisch generierte freundliche Bestätigungs-Mails erhalten.
Und wer nur einen schicken Video-Hintergrund für eine Landing-Page benötigt, wird ebenfalls fündig.

Screenshot der Template-Seite für Ferienwohnungen von Wix.com

Die Liste der möglichen Marketing-Methoden, kann noch unendlich weitergeführt werden. Hier seien zum Abschluss noch ein paar weitere wichtige genannt, welche jede für sich mindestens eines eigenen Artikels wert ist:

  • Verlinkung / Partner-Links
  • Gute Inhalte und Keywords
  • Google Adwords
  • Affiliate Marketing
  • Virales Marketing
  • Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • Website – Monitoring

POS1- und Ende-Taste auf dem Mac wie unter Windows nutzen

Da ich zwischen Mac und PC oft hin und her wechsele und die gleiche Tastatur (eine PC-Tastatur) verwende, kommt mir die unterschiedliche Tastenbelegung ab und zu in die Quere. Springt man unter Windows mit der POS1 (bzw. Home im Englischen) zum Anfang der Zeile, springt man auf dem Mac zum Anfang vom Dokument.

Deswegen wäre es schön, wenn es auf beiden gleich wäre. Dies kann man durch das Anlegen einer kleinen Konfigurationsdatei auf dem Mac hinbekommen. Hierfür wechseln wir zuerst in den “Library”-Ordner im Benutzerverzeichnis:

keyboard1.png

Das Verzeichnis ist versteckt. Mit dem normalen Finder kommt man da nicht direkt hin. Eine Möglichkeit ist ein Dateimanager, welcher versteckte Dateien anzeigen kann. Alternativ öffnet man die Konsole und tippt dort “open Library” ein:

open_lib.png

Es öffnet sich der Finder mit dem Library-Ordner. In diesem legt man nun ein neues Verzeichnis mit dem Namen “KeyBindings” an:

keybindings.png

In diesem legt man nun noch eine neue Textdatei mit dem Namen “DefaultKeyBinding.dict” an:

keybindungs1.png

In die Textdatei fügt man den folgenden Inhalt ein:

{
"\UF729" = moveToBeginningOfParagraph:; // home
"\UF72B" = moveToEndOfParagraph:; // end
"$\UF729" = moveToBeginningOfParagraphAndModifySelection:; // shift-home
"$\UF72B" = moveToEndOfParagraphAndModifySelection:; // shift-end
}

Anschließend meldet man sich vom System ab oder macht gleich einen Neustart. Anschließend sollten die Tasten wie unter WIndows funktionieren. Wie man an der Datei sieht, man damit prinzipiell auch beliebige andere Tasten mit anderem Verhalten ausstatten. Eine Übersicht von verschiedenen KeyCodes und Aktionen gibt es z.B. hier.

Folx – Download- und Torrentclient für den Mac

Folx ist ein praktischer Downloadmanager für den Mac. Neben normalen Downloads aus dem Browser (hier gibt es ein Plugin), können auch Torrent-Downloads, sowie Videos von Youtube heruntergeladen werden.

Die Software erkennt die Art des Downloads und versucht die Dateien dann entsprechend zu kategorisieren, z.B. nach Videos und Musikdateien.

Die Basisversion ist kostenlos, wer mehr Funktionen wie Downloadthreads haben will, muss eine Lizenz erwerben. Diese kostet 19,95 Euro.

folx0

Die neue Version 5.0 ist gerade erst erschienen. Die Benutzeroberfläche wurde runderneuert und präsentiert sich jetzt in einem schicken flachen Design.

Von den Funktionen her bietet die Software alles was man von einem Downloadmanager erwartet: Browserintegration, Steuerung der Downloads, Begrenzung von Upload- und Downloadrate und natürlich Informationen und Statistiken zu den laufenden Downloads.

Hier geht es zum Download der Software

folx1

GoPro Quik Videobearbeitung

Mit dem Smartphone ist schnell ein Video aufgenommen. Zur Aufbereitung und Zusammenschnitt von Videos habe ich mir GoPro Quik angeschaut. Denn mal ehrlich, die meisten Videos sind schnell aufgenommen, aber zum Anschauen eher langweilig.

GoPro Quik ist eine Anwendung für IOS und erlaubt das schnelle Zusammenschneiden von Videos und Fotos. Im einfachsten Fall wählt man Fotos und Videos aus, wählt ein Thema für das Video und schon werden die Elemente zusammengestellt, sowie mit Effekten und Hintergrundmusik versehen.

gopro_quik

Das Ergebnis lässt sich dann z.B. via WhatsApp verschicken, oder in die eigenen Videos exportieren.

Videos lassen sich schneiden, der Ton bearbeiten und auch Beschriftungen sind möglich. Die App lässt sich auch auf dem Touchscreen leicht bedienen und man erzielt recht schnell coole Ergebnisse.

Das Beste: die Anwendung ist auch noch kostenlos.

Anker PowerPort USB-Solarladegerät

Ein Spielzeug, welches ich mir vor einiger Zeit gekauft habe, aber erst jetzt zum Testen gekommen bin: ein Anker USB-Solarladegerät.

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Nun ist endlich besseres Wetter und die Sonne scheint. Etwas skeptisch war ich schon, immerhin benötigt man schon etwas Solarpanelfläche für ordentlich Output. Also das Ding in die Abendsonne gelegt und das iPhone angeschlossen. Das Laden hat prima funktioniert und das iPhone war fix geladen.

Das Panel kommt in Form einer klappbaren Tasche. Dort lassen sich auch Kabel unterbringen. Durch die Ösen, lässt sich das Panel auch schnell irgendwo festmachen und zur Sonne ausrichten.

Zusammengefaltet lässt es sich leicht im Rucksack verstauen. Gewichtsmäßig bringt es ein knappes halbes Kilo auf die Waage.

Das kleine USB-Messgerät zeigte immerhin über 0,6 Ampere Ladestrom an. Netzteile von Handys liefern zwar mehr, aber zum Laden reicht es. Wichtig ist allerdings, dass das Solarpanel komplett in der Sonne liegt. Bereits ein teilweiser Schatten sorgt dafür, dass der Ladestrom einbricht.

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Die 2,4 Ampere die der Hersteller angibt, habe ich bisher nicht erreicht. Zwei Geräte lassen sich gleichzeitig laden.

Ebenfalls ein Problem, liegt das Handy in der Sonne besteht die Gefahr, dass es überhitzt. Das Handy sollte daher geschützt werden.

Insgesamt funktionert das Panel und erfüllt seinen Zweck. Wer unterwegs längere Zeit ohne Strom auskommen muss, kann Handy und Tablett laden. Es bietet sich allerdings an, mit dem Panel eine Akkubank zu laden und mit diesem dann die Geräte.

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Wer nur mal einen Tag ohne Strom auskommen muss, ist mit einer geladenen Akkubank besser bedient. Immerhin kostet der Spaß ca. 60 Euro. Damit durfte es schwer sein, den eingeparten Strompreis gegenüber dem Kaufpreis wieder rein zu holen. Eine normale Handyladung kostet wenige Cent.

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7 Zoll Mini Display für den Raspberry Pi

Meine Raspberrys laufen ohne Display. Tritt mal ein Problem auf und auch der Remotezugang zickt, steht man erstmal da. Dann habe ich den RPI erstmal abgebaut, zu nem Monitor getragen, Kabel gesucht, umgesteckt, angesteckt. Nervig.

Aus diesem Grund war ich auf der Suche nach einem günstigen Mini-Display, welches ich direkt vor Ort anschließen kann. Fündig bin ich beim “Sunfounder 7″ HD“-Display geworden. Es handelt es sich um ein kleines 7 Zoll Display, welches durch die geringe Größe sehr portabel ist. Der Preis liegt bei ca. 60 Euro.

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Obwohl das Display auf Amazon als Display für den Raspberry Pi beworben wird, handelt es sich um Display welches ursprünglich für den Einbau ins Auto gedacht war. Hat sich wohl nicht so gut verkauft und deswegen wird es jetzt hier quasi zweivermarktet.

Vom Design her wirkt es etwas altbacken und warum man dick auf die Vorderseite drucken muss, das es sich um ein “7 INCH HD TFT COLOR MONITOR” handelt, wird Geheimnis des Herstellers bleiben. Das tut der Funktion natürlich keinen Abbruch.

Das Display hat eine Auflösung von 1024×600 Pixel. Das reicht in der Praxis um alle Elemente von Rasbian darzustellen, ganz im Gegensatz zum offiziellen RPI-Display, welches eine geringere Auflösung hat. Das Gerät hat einen HDMI-, einen Composite und auch einen VGA-Eingang.

Ein kleiner Lautsprecher ist ebenfalls eingebaut. Die Tonausgabe über HDMI klappt ohne Probleme. Klangwunder sollte man nicht erwarten.

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Damit lässt sich das Display nicht nur am Rasberry betreiben, auch am Computer funktioniert es ohne Probleme. Hier kann man es dann als Zweitdisplay für Statusnachrichten nutzen.

Was negativ auffällt ist die Blickwinkelabhängigkeit. Dem kann man durch Erhöhung der Helligkeit und des Kontrastes etwas entgegen wirken, weg bekommt man es nicht.

Im Lieferumfang sind neben dem Display, ein Ständer, Fernbedienung und ein Kabelsatz fürs Auto beigepackt. Das Netzteil hat einen amerikanischen Stecker, ein Adapter auf Euro-Stecker liegt bei. Es muss also nix extra gekauft werden.

Für den optimalen Betrieb muss man ein paar Einstellungen in der Konfiguration vom Rasberry vornehmen. Dies wird im Wiki des Versenders optimal beschrieben.

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Fazit

Ein günstiges, portables und kleines Display für den Raspberry oder andere Geräte. Ideal für Diagnosezwecke oder als Statusdisplay. Die Auflösung ist für die Größe OK. Sicher nix um damit zu arbeiten. Was stört ist die Blickwinkelabhängigkeit.

Sunfounder 7″ HD 1024*600 TFT LCD Screen Display HDMI Monitor for Raspberry Pi 3, 2 and RPi 1 Model B B+