Windows 95 im Browser

Nachdem Windows 95 ja bereits auf einer Smartwatch zum Laufen gebracht wurde, gibts es das jetzt etwas bedienbarer: direkt im Browser.

Windows 95 war damals revolutionär und bedeutete die Abkehr von MS-DOS und Kommandozeile. Ganz losgelöst von DOS war es damals noch nicht. Der Unterbau war immer noch DOS, allerdings wurde direkt in die grafische Benutzeroberfläche gebootet. Man konnte aber noch jederzeit zurückwechseln.

Der DOS-Unterbau ist es auch, der die Lauffähigkeit im Browser ermöglicht. Im Hintergrund kommt die DOS-Box zum Einsatz.

Windows 95 wurde damals von Microsoft mit einer riesen Werbekampagne auf den Markt gebracht und Menschen standen Schlange vor den Läden um nach dem Verkausstart ihr Exemplar zu ergattern. Sozusagen, dass iPhone der 90er.

Nun, dass ist lange her. Mit der Browserversion kann man nochmal in den Erinnerungen schwelgen. Die Emulation läuft ganz ok, benötigt aber ordentlich Rechenleistung und stürzt und auch ab und zu mal ab. So wie Windows 95 früher.

Hier gehts zum Emulator.

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Test: Daffodil Notebookmaus

Bei meiner alten Notebook Maus, einer Microsoft Optical Mouse 3000, haben nach vielen treuen Jahren leider die Tasten den Geist aufgegeben. Also musste Ersatz her. Leider bekommt man die Microsoft Maus nicht mehr. Eine normale Maus ist mir etwas zu groß, deswegen nutze ich gerne kleine Notebookmäuse. Die meisten sind leider Wireless, was sicher praktisch ist. Allerdings wird die Maus dadurch schwerer, man muss Batterien wechseln und eigentlich stört mich so ein Kabel nicht.

Nach etwas Suche bin ich auf die Daffodil Notebookmaus gestoßen. Die Maus gehört zu den preiswerteren Modellen. Gerade mal 6 Euro kostet das Gerät.

Die Maus kommt im aufregenden Schwarz. Sie ist recht kompakt und damit auch für kleine Hände geeignet. Die Maus verfügt zwei Tasten und ein Scrollrad, welches ebenfalls als dritte Maustaste funktioniert. Angeschlossen wird es über ein aufrollbares Kabel. Sowohl am Mac, Windows und auch unter Linux funktioniert die Maus ohne Probleme und ohne Treiberinstallation.

daffodil_maus

Taugt die Maus für den geringen Preis etwas?

Ja! Die Maus funktioniert ohne Probleme. Ich habe das erste Modell jetzt über ein Jahr im Einsatz und bin zufrieden. Mittlerweile habe ich zwei weitere gekauft für andere Rechner. Das aufrollbare Kabel ist unterwegs praktisch, am Desktop hat es mich genervt. Darum habe ich die Rolle entfernt, das geht mit einem Schraubenzieher problemlos. Anschließend hat man eine normale Maus mit Kabel.

Fazit

Eine günstige kompakte Maus, ohne viel Schnickschnack. Nicht nur für den Laptop, auch am Desktop nutze ich die Maus. Für Leute die mit größeren Mäusen nicht so klar kommen, perfekt geeignet.

Malware-Museum von Archive.org

Was es nicht alles gibt: Auf Archive.org gibt es ein Malware-Museum. Dort hat man eine Sammlung von Computer-Viren der 80er und 90er Jahre zusammengetragen. Dank der DOS-Emulation im Browser kann man diese auch gefahrlos testen.

Wer damals bereits am Computer unterwegs war, erkennt vielleicht den ein oder anderen Virus wieder. Ich selbst hatte mir auch mal einen eingefangen. Da die Computer in den meisten Fällen noch nicht vernetzt waren, haben sich die Viren damals über Disketten weiterverbreitet. Da viele Leute Software kopierten hat das ganz gut geklappt.

Im Gegensatz zu heute, haben die meisten Viren damals kaum Schaden angerichtet. Meist hat ein Antivirenprogramm beim Entfernen der Viren mehr Schäden angerichtet, indem die infizierten Dateien nach dem Entfernen kaputt waren.

virus

Es gab natürlich auch üble Dinger, aber viele Virenprogrammierer wollten maximale Verbreitung und den Benutzer etwas ärgern. Da wurde der Bildschirm von einem Wurm aufgefressen, beim anderen fuhr ein Schiff über den Bildschirm. Eigentlich richtig kreativ.

Mein Computervirus hat alle paar Stunden alle Buchstaben auf dem Bildschirm umsortiert. Nach dem Neustart vom Computer ging es wieder.

Es war auch gar nicht so leicht die Dinger wieder los zu bekommen. Antivirensoftware musste man erstmal irgendwo kaufen. So wie heute bei Amazon klicken ging nicht. Und natürlich gab es auch keine Updates, da kein Internet. Mit Abo kam ein oder zweimal im Jahr ein Update auf Diskette. Spaßich war die Zeit trotzdem. :-)

Tool für WLAN-History

Von Nirsoft gibt es ein kleines kostenloses Tool, welches es ermöglicht die WLAN-Verbindungen der Vergangenheit anzuzeigen. Das Tool, mit dem Namen “WiFiHistoryView” zeigt alle Verbindungsaufnahmen und auch alle Verbindungsabbrüche an. Bei WLAN-Problemen hat man so schonmal einen Ansatzpunkt, da bei Verbindungsabbrüchen auch ein Grund genannt wird.

Neben diesen Daten werden noch jede Menge andere Daten angezeigt. Die Anzeige lässt sich beliebig sortieren, filtern und auch exportieren.

Die Software ist recht klein und muss nur entpackt werden und läuft anschließend auf jedem Windows System. Installation ist nicht nötig.

wifi_history

Telnet unter Windows aktivieren

Manchmal braucht man einen schnellen Fernzugriff auf einen anderen Rechner um dort ein paar Befehle auszuführen. Dafür eignet sich das Telnet-Protokoll, welches unter jedem bekannten Betriebssystem läuft. Aber Achtung: Telnet eignet sich eher für Zugriffe im eigenen Netzwerk, da es unverschlüsselt arbeitet. Ist es erforderlich auf entfernte Rechner aus einem öffentlichen Netz oder übers Internet zuzugreifen sollte man eher einen SSH-Zugang wählen.

Unter Windows 7 und Vista ist der Telnet-Client standardmäßig deaktiviert. Um diesen zu aktivieren, geht man wie folgt vor:

telnet_aktivieren

 

  1. Über “Start” die “Systemsteuerung” öffnen und dort “Programme und Funktionen” auswählen.
  2. Danach innerhalb des Fensters auf “Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren”  klicken.
  3. In dem sich dann öffnenden Dialog-Fenster herunter scrollen bis zum Eintrag “Telnet-Client” und die zugehörige Checkbox aktivieren.
  4. Nun auf “OK” klicken und einen Moment warten, da dieser Vorgang einen Moment lang dauern kann.
  5. Nun kann man direkt im Start Suchfeld oder per cmd z.B. den Befehl “telnet 192.168.3.2” eingeben, um auf einen Telnet-Server mit der IP 192.168.3.2 zuzugreifen.

Aero Lite Theme in Windows 10 aktivieren

In früheren Windows-Versionen konnte man, neben dem 3D-beschleunigten Aero-Theme, noch ein Basic-Theme auswählen. Dieses benötigt weniger Systemresourcen und verzichtet auf 3D-Beschleunigung.

Unter Windows 10 ist dieses noch vorhanden, aber nicht mehr in der Benutzeroberfläche sichtbar und auswählbar.

In diesem Artikel beschreibe ich kurz, wie man “Aero Lite” auch unter Windows 10 aktivieren kann. Legen wir los!

Mit dem Explorer wechseln wir in das folgende Verzeichnis:

C:\Windows\Resources\Themes

aero_basic1

Dort finden wir die Datei “Aero.theme”. Diese kopieren wir auf den Desktop und benennen diese z.B. in “AeroLite.theme” um. Mit Notepad bearbeiten wir die Datei.

Dort müssen wir zwei Änderungen an den folgenden Stellen einfügen:

aero_basic2

Unter “Theme” tragen wir folgendes ein:

[Theme]
Displayname=Aero Lite

aero_basic3

Unter “VisualStyles” muss der Eintrag wie folgt abgeändert werden:

[VisualStyles]
Path=%ResourceDir%\Themes\Aero\AeroLite.msstyles

aero_basic4

Nun noch die Datei speichern. Anschließend können wir zum Design wechseln, indem wir die Datei auf dem Desktop doppelt klicken. Das Theme sieht dann so aus:

aero_basic5

Die angepasste Theme-Datei kann alternativ auch hier herunterladen werden.

WindowResizer – Programmfenster auf eine bestimmte Größe setzen

Ab und zu habe ich das Problem, dass ich Screenshots von Programmen oder Webseiten machen muss. Gerade bei Webseiten sollte der Browser dann eine feste Größe haben, damit die Screenshots alle das gleiche Format haben. Von Hand ist das schwierig einzustellen.

Hier kommt eine kleine, kostenlose Software “WindowResizer” ins Spiel. Obwohl die Software schon etwas älter ist, funktioniert diese auch unter Windows 10 ohne Probleme. Nach dem Start werden die aktuell laufenden Programmfenster angezeigt. Diese lassen sich anschließend mit wenigen Klicks in die gewünschte Größe bringen. Diese wählt man entweder aus den vordefinierten Größen aus, ansonsten gibt es auch die Möglichkeit eigene Größen festzulegen.

window_resizer

Als weitere Optionen lassen sich Fenster auch anordnen, in den Hintergrund bringen, etc. Eigentlich alles was man so braucht, wenn man gerade Screenshots erstellen will. Die Software muss nicht installiert werden, einfach das ZIP-Archiv herunterladen und entpacken.

Hier geht es zur Software.

Neue Beta-Versionen: DA-FormMaker, DA-BestellFormular für OSX

News in eigener Sache: DA-FormMaker und DA-BestellFormular stehen in neuer Version als Vorabversion für den Mac zur Verfügung.

Download und Informationen was neu ist, gibt es hier.

Wie gesagt, handelt es sich noch um Beta-Versionen. Diese haben wir natürlich getestet, aber Fehler können natürlich noch vorhanden sein. Wer Fehler findet, kann diese jederzeit an uns melden. Wir freuen uns über jedes Feedback.

daform_osx

Ende des Routerzwangs ab August 2016

Die Abschaffung des Routerzwangs gehört zu den wenigen Gesetzen, die unsere Regierung in Sachen Netzpolitik mal nicht vermurkst hat. Ab August soll das nun in Kraft treten.

Viele Provider rücken mittlerweile keine Zugangsdaten für den Internetzugang heraus, sondern liefern diese nur fest eingebaut in einem Router. Den muss man nicht nur nehmen wie er kommt, sondern hat meist nichtmal volle Kontrolle über das Gerät. Zahlreiche Einstellungen werden vom Provider verwaltet, Updates sowieso.

Geht der Router hops, kann man nicht mal eben einen im Laden kaufen und ist wieder online. Stattdessen muss man erstmal den Provider kontaktieren.

router1

Einige Provider bieten die Router zudem nur gegen eine monatliche Miete an und machen ein Zusatzgeschäft damit. WLAN? Für nur 5 Euro im Monat extra!

Ich hatte bisher Glück gehabt. Ausgerechnet die Telekom, über welche man gern mal schimpft, zeigt sich hier kundenfreundlich. Man bekommt die Zugangsdaten, ohne extra Betteln, zugeschickt. Außerdem bekommt man auch keinen Router, den man nicht will. Wer bei der Bestellung den Router ausschlägt, bekommt eine Gutschrift. So muss es sein.

Spätestens ab 1. August ist damit nun Schluss. An diesem Stichtag fällt der Routerzwang und die Provider müssen die Zugangsdaten herausrücken. Aus Kundensicht perfekt. Wer will, kann weiterhin den Router vorkonfiguriert vom Provider beziehen. Wer das nicht will kann sich ab dann sein eigenes Gerät hinstellen.

Bleibt abzuwarten, wie die Provider damit umgehen werden. Zwar werden sie die Zugangsdaten herausrücken müssen, aber ich denke gerade im Problemfall wird dann die Schuld auf den eigenen Router geschoben. “Ach Ihr Internet geht nicht? Ja, Sie verwenden ja so einen seltsamen Router, daran wird es liegen.”

Schauen wir mal.