Ein Tablett hat keine Tastatur!

Aus der Kategorie, da wurde nicht mitgedacht. Mein Windows Tablett, ein HP Stream 7, brachte heute die Meldung, dass die TPM-Konfiguration geändert werden soll.

tpm_message

A configuration change was requested to clear this computer’s TPM (Trusted Platform Module).

Diese kann man allerdings nicht mit dem Touchscreen bestätigen. Da ohne Bestätigung der Meldung das Betriebssystem nicht bootet, steht man erstmal blöd da.

Als Notlösung musste ich einen USB-OTG-Adapter mit Tastatur anschließen. Hat man sowas nicht parat, kann man das, laut Internet, auch so machen: Ladegerät abziehen und Gerät aussschalten. Ist das Gerät aus, die Power-Taste und Lautstärke-Tasten beide für ca. 5 Sekunden gedrückt halten. Dies soll das Bios auf Grundeinstellungen zurücksetzen und damit auch die Meldung quittieren.

Meiner Meinung nach sollte es an einem Tablett keinen Zustand geben, welcher Benutzereingaben erwartet, welche nicht über die Touchscreen ausgeführt werden können.

Links #1

Lenovo Laptops verweigern Nicht-Original-Akkus

Lenovo möchte anscheinend mehr Geld verdienen und verhindert das Laden von Nicht-Original-Akkus.

The system does not support batteries that are not genuine Lenovo-made or authorized. The system will continue to boot, but may not charge unauthorized batteries.

Ich habe schon einige gebrauchte Notebooks von Lenovo gekauft. Mit günstigem Akku von Drittanbietern funktionieren diese dann problemlos. Nun hat man in Zukunft schlechte Karten, wenn der Notebookhersteller meint keine teuren Originalakkus für ältere Modelle anzubieten. Der Autor beschreibt in dem Artikel wie er den Akku analysiert hat und doch noch überreden konnte normal zu funktionieren.

LibreOffice Version 5.1

Libre Office ist in Version 5.1 erschienen und bringt ein paar Veränderungen in der Benutzeroberfläche mit. So wurden einige Icons umsortiert und Menüs neu angeordnet. LibreOffice verwende ich seit Jahren für meinen Office-Kram. Es ist kostenlos und funktioniert ohne Probleme.

Überwachung des Internets der Dinge

Egal ob zur “Identifizierung, Überwachung, Beobachtung, Lokalisierung oder zur Auswahl für die Rekrutierung” möchte NSA-Behördenleiter James Clapper das Internet der Dinge nutzen.

Da freut man sich doch schon bereits drauf die vernetzten Glühbirnen, Kühlschränke und Duschköpfe zu verwenden.

Software aus dem Mac App Store, neue Probleme

Neue Probleme bahnen sich in Apples App Store an. Zertifikate laufen aus und die Programme lassen sich nicht mehr starten. Software mit Ablaufdatum, schöne neue Welt.

Zitat: “Derzeit ist unklar, ob und welche anderen Programme aus dem Mac App Store ab dem 13. Februar ebenfalls wieder den Dienst verweigern.”

Amazon sorgt für Zombieapokalypse vor

Ist zumindest in den Nutzungsbedingungen abgedeckt.

Cyclemeter – GPS-Fahrradcomputer für IOS

Auf der Suche nach einer Radel-App für mein Iphone, welches auch ohne Cloud funktioniert bin ich auf Cyclemeter gestoßen. Viele Sport-Apps erfordern einen Account und laden dann noch alle Daten in die Cloud hoch.

Cyclemeter macht dies standardmäßig nicht, alle Daten werden auf dem Gerät geloggt, gespeichert und ausgewertet. Cloud-Anbindung, Apple Heatlth, Facebook, Twitter und Co gibt es bei Bedarf auch, muss man aber erst aktivieren. Ich möchte hauptsächlich meine Radtouren auswerten und etwas Statistik erhalten.

Cyclemeter fungiert als GPS-Fahrradcomputer und bietet so ziemlich alle Funktionen die man sich wünschen kann. Neben der Aufzeichnung, werden umfangreiche Statistiken erstellt. Gefahrene Kilometer, verbrauchte Kalorien, Höhenmeter und jede Menge mehr wird geloggt. In den Auswertungen kann man sich über den eigenen Fitnessstand informieren. Neben der Statistik kann man so auch sein Training überwachen.

Die Funktionen sind zahlreich. Neben der Aufzeichnung, kann man auch Trainingsrennen gegen sich selbst fahren. Hierbei wird eine alte Route zum Vergleich heran gezogen. Soll das Handy während des Radelns im Rucksack untergebracht sein, kann man sich die Trainingsdaten unterwegs auch über die Kopfhörer ausgeben lassen.

cyclemeter

Auch externe Geräte werden unterstützt. Neben der Apple Watch werden auch diverese andere Geräte wie Herzfrequenzmesser oder Fahrradsensoren unterstützt. Diesen Part konnte ich mangels Geräte aber nicht testen.

Die aufgezeichneten Router lassen sich auch exportieren und so auf dem Computer weiterverarbeiten. Standardformate wie GPX und KML werden unterstützt.

Die meisten Funktionen sind allerdings kostenpflichtig. Die Basisversion ist kostenlos. In dieser kann man Routen aufzeichnen und die Statistiken auswerten. Alle anderen Funktionen sind der Premium-Version vorbehalten. Zusätzlich wird Werbung eingeblendet. Meiner Meinung nach etwas zu viel und nervig.

Die Premium-Version kostet 9,99 Euro im Jahr. Für die Funktionsumfang ist das OK, auch wenn der Betrag jährlich eingeworfen werden muss. Immerhin kostet die Entwicklung einer solchen App Geld und man sichert so die Weiterentwicklung.

Hier gehts zur App.

Windows 95 im Browser

Nachdem Windows 95 ja bereits auf einer Smartwatch zum Laufen gebracht wurde, gibts es das jetzt etwas bedienbarer: direkt im Browser.

Windows 95 war damals revolutionär und bedeutete die Abkehr von MS-DOS und Kommandozeile. Ganz losgelöst von DOS war es damals noch nicht. Der Unterbau war immer noch DOS, allerdings wurde direkt in die grafische Benutzeroberfläche gebootet. Man konnte aber noch jederzeit zurückwechseln.

Der DOS-Unterbau ist es auch, der die Lauffähigkeit im Browser ermöglicht. Im Hintergrund kommt die DOS-Box zum Einsatz.

Windows 95 wurde damals von Microsoft mit einer riesen Werbekampagne auf den Markt gebracht und Menschen standen Schlange vor den Läden um nach dem Verkausstart ihr Exemplar zu ergattern. Sozusagen, dass iPhone der 90er.

Nun, dass ist lange her. Mit der Browserversion kann man nochmal in den Erinnerungen schwelgen. Die Emulation läuft ganz ok, benötigt aber ordentlich Rechenleistung und stürzt auch ab und zu mal ab. So wie Windows 95 früher.

Hier gehts zum Emulator.

win95_1


win95_2

Test: Daffodil Notebookmaus

Bei meiner alten Notebook Maus, einer Microsoft Optical Mouse 3000, haben nach vielen treuen Jahren leider die Tasten den Geist aufgegeben. Also musste Ersatz her. Leider bekommt man die Microsoft Maus nicht mehr. Eine normale Maus ist mir etwas zu groß, deswegen nutze ich gerne kleine Notebookmäuse. Die meisten sind leider Wireless, was sicher praktisch ist. Allerdings wird die Maus dadurch schwerer, man muss Batterien wechseln und eigentlich stört mich so ein Kabel nicht.

Nach etwas Suche bin ich auf die Daffodil Notebookmaus gestoßen. Die Maus gehört zu den preiswerteren Modellen. Gerade mal 6 Euro kostet das Gerät.

Die Maus kommt im aufregenden Schwarz. Sie ist recht kompakt und damit auch für kleine Hände geeignet. Die Maus verfügt zwei Tasten und ein Scrollrad, welches ebenfalls als dritte Maustaste funktioniert. Angeschlossen wird es über ein aufrollbares Kabel. Sowohl am Mac, Windows und auch unter Linux funktioniert die Maus ohne Probleme und ohne Treiberinstallation.

daffodil_maus

Taugt die Maus für den geringen Preis etwas?

Ja! Die Maus funktioniert ohne Probleme. Ich habe das erste Modell jetzt über ein Jahr im Einsatz und bin zufrieden. Mittlerweile habe ich zwei weitere gekauft für andere Rechner. Das aufrollbare Kabel ist unterwegs praktisch, am Desktop hat es mich genervt. Darum habe ich die Rolle entfernt, das geht mit einem Schraubenzieher problemlos. Anschließend hat man eine normale Maus mit Kabel.

Fazit

Eine günstige kompakte Maus, ohne viel Schnickschnack. Nicht nur für den Laptop, auch am Desktop nutze ich die Maus. Für Leute die mit größeren Mäusen nicht so klar kommen, perfekt geeignet.

Malware-Museum von Archive.org

Was es nicht alles gibt: Auf Archive.org gibt es ein Malware-Museum. Dort hat man eine Sammlung von Computer-Viren der 80er und 90er Jahre zusammengetragen. Dank der DOS-Emulation im Browser kann man diese auch gefahrlos testen.

Wer damals bereits am Computer unterwegs war, erkennt vielleicht den ein oder anderen Virus wieder. Ich selbst hatte mir auch mal einen eingefangen. Da die Computer in den meisten Fällen noch nicht vernetzt waren, haben sich die Viren damals über Disketten weiterverbreitet. Da viele Leute Software kopierten hat das ganz gut geklappt.

Im Gegensatz zu heute, haben die meisten Viren damals kaum Schaden angerichtet. Meist hat ein Antivirenprogramm beim Entfernen der Viren mehr Schäden angerichtet, indem die infizierten Dateien nach dem Entfernen kaputt waren.

virus

Es gab natürlich auch üble Dinger, aber viele Virenprogrammierer wollten maximale Verbreitung und den Benutzer etwas ärgern. Da wurde der Bildschirm von einem Wurm aufgefressen, beim anderen fuhr ein Schiff über den Bildschirm. Eigentlich richtig kreativ.

Mein Computervirus hat alle paar Stunden alle Buchstaben auf dem Bildschirm umsortiert. Nach dem Neustart vom Computer ging es wieder.

Es war auch gar nicht so leicht die Dinger wieder los zu bekommen. Antivirensoftware musste man erstmal irgendwo kaufen. So wie heute bei Amazon klicken ging nicht. Und natürlich gab es auch keine Updates, da kein Internet. Mit Abo kam ein oder zweimal im Jahr ein Update auf Diskette. Spaßich war die Zeit trotzdem. :-)

Tool für WLAN-History

Von Nirsoft gibt es ein kleines kostenloses Tool, welches es ermöglicht die WLAN-Verbindungen der Vergangenheit anzuzeigen. Das Tool, mit dem Namen “WiFiHistoryView” zeigt alle Verbindungsaufnahmen und auch alle Verbindungsabbrüche an. Bei WLAN-Problemen hat man so schonmal einen Ansatzpunkt, da bei Verbindungsabbrüchen auch ein Grund genannt wird.

Neben diesen Daten werden noch jede Menge andere Daten angezeigt. Die Anzeige lässt sich beliebig sortieren, filtern und auch exportieren.

Die Software ist recht klein und muss nur entpackt werden und läuft anschließend auf jedem Windows System. Installation ist nicht nötig.

wifi_history

Telnet unter Windows aktivieren

Manchmal braucht man einen schnellen Fernzugriff auf einen anderen Rechner um dort ein paar Befehle auszuführen. Dafür eignet sich das Telnet-Protokoll, welches unter jedem bekannten Betriebssystem läuft. Aber Achtung: Telnet eignet sich eher für Zugriffe im eigenen Netzwerk, da es unverschlüsselt arbeitet. Ist es erforderlich auf entfernte Rechner aus einem öffentlichen Netz oder übers Internet zuzugreifen sollte man eher einen SSH-Zugang wählen.

Unter Windows 7 und Vista ist der Telnet-Client standardmäßig deaktiviert. Um diesen zu aktivieren, geht man wie folgt vor:

telnet_aktivieren

 

  1. Über “Start” die “Systemsteuerung” öffnen und dort “Programme und Funktionen” auswählen.
  2. Danach innerhalb des Fensters auf “Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren”  klicken.
  3. In dem sich dann öffnenden Dialog-Fenster herunter scrollen bis zum Eintrag “Telnet-Client” und die zugehörige Checkbox aktivieren.
  4. Nun auf “OK” klicken und einen Moment warten, da dieser Vorgang einen Moment lang dauern kann.
  5. Nun kann man direkt im Start Suchfeld oder per cmd z.B. den Befehl “telnet 192.168.3.2” eingeben, um auf einen Telnet-Server mit der IP 192.168.3.2 zuzugreifen.

Aero Lite Theme in Windows 10 aktivieren

In früheren Windows-Versionen konnte man, neben dem 3D-beschleunigten Aero-Theme, noch ein Basic-Theme auswählen. Dieses benötigt weniger Systemresourcen und verzichtet auf 3D-Beschleunigung.

Unter Windows 10 ist dieses noch vorhanden, aber nicht mehr in der Benutzeroberfläche sichtbar und auswählbar.

In diesem Artikel beschreibe ich kurz, wie man “Aero Lite” auch unter Windows 10 aktivieren kann. Legen wir los!

Mit dem Explorer wechseln wir in das folgende Verzeichnis:

C:\Windows\Resources\Themes

aero_basic1

Dort finden wir die Datei “Aero.theme”. Diese kopieren wir auf den Desktop und benennen diese z.B. in “AeroLite.theme” um. Mit Notepad bearbeiten wir die Datei.

Dort müssen wir zwei Änderungen an den folgenden Stellen einfügen:

aero_basic2

Unter “Theme” tragen wir folgendes ein:

[Theme]
Displayname=Aero Lite

aero_basic3

Unter “VisualStyles” muss der Eintrag wie folgt abgeändert werden:

[VisualStyles]
Path=%ResourceDir%\Themes\Aero\AeroLite.msstyles

aero_basic4

Nun noch die Datei speichern. Anschließend können wir zum Design wechseln, indem wir die Datei auf dem Desktop doppelt klicken. Das Theme sieht dann so aus:

aero_basic5

Die angepasste Theme-Datei kann alternativ auch hier herunterladen werden.

WindowResizer – Programmfenster auf eine bestimmte Größe setzen

Ab und zu habe ich das Problem, dass ich Screenshots von Programmen oder Webseiten machen muss. Gerade bei Webseiten sollte der Browser dann eine feste Größe haben, damit die Screenshots alle das gleiche Format haben. Von Hand ist das schwierig einzustellen.

Hier kommt eine kleine, kostenlose Software “WindowResizer” ins Spiel. Obwohl die Software schon etwas älter ist, funktioniert diese auch unter Windows 10 ohne Probleme. Nach dem Start werden die aktuell laufenden Programmfenster angezeigt. Diese lassen sich anschließend mit wenigen Klicks in die gewünschte Größe bringen. Diese wählt man entweder aus den vordefinierten Größen aus, ansonsten gibt es auch die Möglichkeit eigene Größen festzulegen.

window_resizer

Als weitere Optionen lassen sich Fenster auch anordnen, in den Hintergrund bringen, etc. Eigentlich alles was man so braucht, wenn man gerade Screenshots erstellen will. Die Software muss nicht installiert werden, einfach das ZIP-Archiv herunterladen und entpacken.

Hier geht es zur Software.