Cloudmounter für den Mac

Cloudmounter erlaubt es OSX (bzw. neuerdings macOS) Benutzern ihre Cloud-Dienste direkt ins Dateisystem einbinden. Cloudmounter bindet Google Drive-, Amazon-, OneDrive-, Dropbox-Accounts direkt als Laufwerk in OSX ein. Auch der Webspace lässt sich mittels FTP oder WebDAV einbinden.

Anschließend kann man diese wie normale Laufwerke verwenden. Dateioperationen im Finder, direktes Speichern oder Laden aus Anwendungen alles geht ohne Probleme.

Der Vorteil dieser Lösung ist, dass kein lokaler Speicherplatz verwendet wird. Beim normalen Client von Dropbox und Co werden die Inhalte mit dem PC synchronisiert und belegen damit den Speicherplatz auf dem Gerät.

Hat man mehrere Cloud-Dienste im Einsatz, spart man sich die Installation von zig Clients für die unterschiedlichen Dienste.

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Cloudmounter eignet sich damit auch für PCs, bei denen Speicherplatz tendentiell knapp ist und man den Cloud-Account nicht komplett synchronisieren will. Auch anderen Anwendungen wie Offsite-Backup oder Synchronisation des Webspace lassen sich damit realisieren.

Natürlich benötigt man für den Zugriff immer eine Internetverbindung.

Die Software kostet ca. 29 Dollar. Eine kostenlose Testversion (Lautzeit 15 Tage) gibt es ebenfalls. 15 Tage kann man die volle Funktion nutzen. Danach läuft die Software zwar weiter, aber es ist nur noch Lesezugriff auf die Cloud-Dienste möglich.

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Wie man ohne Schwierigkeiten die gelöschten Daten wiederherstellen kann

Manchmal werden gleichzeitig alle nützliche Daten unerwünscht gelöscht, aber dafür gibt es eine Lösung.

Meine Schwester hatte einmal solche Situation: sie ist aus dem Urlaub gekommen, in welchem sie eine große Menge Fotos (schöne und nicht so schöne) gemacht hat. Deswegen wollte sie gleich allen Bekannten und Freunden im Internet die schönsten Fotos zeigen. Ebenfalls hat sie gleich darauf ihrer Cousine, was ja auch meine Cousine ist Smile die Bilder gezeigt. Auf einem Foto sah sie  nicht besonders gut aus und wollte dieses Bild löschen. Aber plötzlich waren alle Fotos gelöscht. Anstatt „Löschen“, hat sie „Alles löschen“ gedrückt. Wegen solcher kleinen Fehler verlieren viele Menschen zu oft die wichtigen und wunderschönen Fotos. Und sie dachte auch, dass die Daten für ewig gelöscht sind.

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Aber es gibt zum Glück eine Lösung. Einmal habe ich von meinem Freund gehört, wie man gelöschte Dateien wiederherstellen kann. Ich habe ihm gleich angerufen und nach diesem Programm gefragt. Zum Glück hatte er noch die neueste Version und konnte gleich nach der Arbeit zu meiner Schwester vorbeikommen und zeigen wie das funktioniert. Das war echt schnell. Und schon am Abend hatte sie wieder alle verlorenen Dateien zurück. Toll, oder?

Unter anderen beherrscht die Software auch solche Probleme wie die Reparatur von Daten. Es passiert manchmal, dass die Daten unerwünscht formatiert werden. Diese können leicht in ein paar Minuten repariert sein. Außerdem ist es sehr interessant, dass nach der Neuinstallation des Betriebssystems die geschädigten Dateien auch repariert wurden. Einfach den richtigen Modus wählen und auf die Fotos oder die Dokumente zurückgreifen. Dort kann man auch den Filter nach Größe, Name, Reparaturstatus und Einstellungsdatum einrichten um die benötigten Daten schneller zu finden und den vorhandenen Fluss von Material zu sortieren. Bei dieser Software geht es auch um die Reparatur von gelöschten Dateien aus dem Papierkorb. Es funktioniert für alle Datenträger und Dateitypen gleich. Die Software erkennt momentan mehr als 90 Dateiformaten, davon fast alle Bildformaten wie JPEG, JPG, TIFF, NEF, RAF, ERF, DCR, MEF, DNG, X3F, BMP, GIF etc. Dabei wird die herausragenden RS-Technologien benutzt.

Die Benutzung von der Software ist sehr leicht und intuitiv. Nachdem das Programm installiert ist, sieht man das Menü. Im Menü kann man 4 verschiedene Datenrettungsmethoden wählen. Dadurch wird die Voransicht der Dateien verfügbar. Nur diese Dateien sind wiederherstellbar.  Das Programm kann unter allen Windows-Versionen genutzt werden.

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Mit dieser Software sind also nicht alle Dateien unwiederbringlich im Nirvana verschwunden. Vielfach lassen die verloren geglaubten Schätzchen schnell und einfach wiederherstellen.

Einkaufs-Guide für Apple Produkte

Nichts ist ärgerlicher, wenn man sich Hardware kauft und kurz darauf neue, bessere und schnellere Hardware erscheint. Bei Apple Produkten ist das noch ärgerlicher, da der Konzern stets den gleichen Preis verlangt. Ein neues Macbook kostet bei Apple immer genau soviel wie beim Erscheinungsdatum.

Wer mit dem Gedanken spielt sich ein neues Macbook oder anderes Apple Produkt zuzulegen, kann sich vorher beim englischsprachigen “MacRumors Buyer’s Guide” schlaumachen.

Natürlich gibt es hier keine Informationen, wann genau ein neues Modell erscheinen wird. Trotzdem wird auf Basis des Erscheinungsdatums eine Empfehlung gegeben. Lange Zeiträume, in denen das Produkt nicht aktualisiert wurde, deuten darauf hin, dass hier mal wieder eine Aktualisierung erfolgen könnte. In die Berechnung fließt auch die Vergangenheit mit ein, so sieht man in welchen Zeitraum das jeweilige Produkt in der Vergangenheit aktualisiert worden ist.

Zu sehr sollte man sich darauf nicht verlassen. Bei einigen Produkten lässt sich Apple gut und gerne mal unterschiedlich viel Zeit.

Die Seite und der Ratschlag eignet sich damit auch nur für Leute, welche den Luxus haben den Kauf der Hardware mal eben um mehrere Monate aufzuschieben. Wie man sieht, warten die meisten Computer von Apple derzeit auf eine Aktualisierung:

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Neben den Computern, gibt es auch Listen für iPads, iPhones, iPods und Zubehör. Der PC-Nutzer hat solche Probleme meist nicht so extrem. Hier sinken die Preise kontinuierlich über die Verkaufszeit des Produktes, so dass man meist automatisch weniger zahlt als für das Nachfolgerprodukt.

Hier gehts zur Webseite.

Test: Canbor Wireless Bluetooth Headset

Beim Radfahren höre ich gerne Podcasts oder Musik von meinem Smartphone. Natürlich im Rahmen, dass ich alles vom Verkehr um herum mitbekomme. Bisher hatte ich normale Kopfhörer mit Kabel im Einsatz. Funktioniert, aber das Kabel hängt immer gerne im Weg herum oder verheddert sich. Das Smartphone muss dann irgendwo in Kabelreichweite untergebracht werden.

Abhilfe schaffen kabellose Kopfhörer mit Bluetooth. Getestet habe ich die “Canbor Wireless Bluetooth“-Kopfhörer.

Die Kopfhörer kommen in einer schicken Verpackung. Im Lieferumfang sind neben dem Headset auch noch ein USB-Labelkabel, sowie Ohrstöpsel und Ohrbügel, in verschiedenen Größen, mit dabei. Das Headset kommt in schicker Alu-Optik daher. Rechte und linke Seite werden über ein Kabel verbunden. Das Kabel ist flexibel.

Die Verarbeitung ist top, nichts klappert, wackelt oder knarzt.

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Über ein Bedienelement kann man Lautstärke regeln, Wiedergabe starten oder stoppen, sowie und vor und zurück spulen. Ein Mikrophon ist ebenfalls eingebaut. Telefonieren ist also ebenfalls möglich, habe ich aber nicht weiter getestet.

Die erste Herausforderung war die richtige Kombination aus Ohrstöpsel und Ohrbügel. Die Kopfhörer werden direkt ins Ohr “gehängt”, andere Modelle haben oft einen Bügel über das Ohr, was für Brillenträger wie mich nicht optimal ist.

Nachdem die richtige Kombination gefunden war, hielten die Kopfhörer dann aber ohne herauszufallen.

Die kurze Anleitung beschreibt Inbetriebnahme und Funktion. Lange den Einschalter drücken, dann ist das Gerät zum Pairing bereit. Verbinden und fertig, eine Sache von einer Minute. Nachdem man die Kopfhörer einmal mit dem Smartphone gepairt hat, verbinden sich beide Geräte nach dem Einschalten in Zukunft innerhalb von 1-2 Sekunde nund es kann losgehen. Fein.

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Die Reichweite ist gut. Man kann sich auch mal etwas weiter vom Smartphone wegbewegen.

Der aktuelle Akkustand des Headsets wird im iPhone ebenfalls angezeigt. Mit einer Akkuladung bin ich ca. 5-6 Stunden gekommen, je nach Lautstärke. Aufladen dauert etwa eine Stunde.

Klanglich kann man nicht meckern, Ton ist gut, schöne Bässe. Ich bin kein Experte aber in jedem Fall guter Sound für meine Zwecke.

Bei den Kopfhören handelt es sich um In-Ears. Neben den subjektiv besseren Klang gegenüber normalen Kopfhörern, haben diese den Vorteil, dass man weniger Einflüsse von Störgeräuschen hat. Beim Radfahren bekommt man so weniger vom Fahrtwind mit, im Büro weniger von störenden Kollegen. 🙂 Dies ist prinzipbedingt auch ein Nachteil, da man gerade beim Radfahren besser noch mitbekommt, was drum herum passiert. Die Lautstärke nicht zu hoch drehen und dann geht das auch.

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Fazit

Wer ohne Kabelgewirr Musik hören will findet hier gute Kopfhörer. Die Verarbeitung ist gut, der Akku hält lang genug und soundmäßig gibt es nichts zu meckern.

Die Kopfhörer eignen sich meiner Meinung nach eher für sportliche Aktiväten, Handwerken etc. Überall da, wo Kabel stören. Wer nur stationär am PC hören will, kann auch einfach kabelgebundene nehmen.

Die Kopfhörer gibt es für ca. 30 Euro auf Amazon.de.

Test: SNAN Solar USB-Ladegerät

Kostenloses und unabhängiges Laden verspricht das SNAN Solar-Ladegerät. Das Ladegerät wird in einem kleinen Karton geliefert. Im Lieferumfang sind neben dem Solarpanel auch 4 Karabiner enthalten. Mit diesen lässt sich das Panel z.B. am Rucksack oder einem Zelt befestigen. Das Panel verfügt hierfür über 4 Ösen an den Rändern.

Das Panel selbst ist eine Art Mappe. Die Außenhülle besteht aus wasserdichten Nylon-Material, welches einen robusten Eindruck macht. Die Solarpanel sind in 3 Segmenten in der Mappe untergebracht. Im zusammengefalteten Zustand sind diese geschützt im Inneren. Zusammengefaltet kann das Panel problemlos im Rucksack transportiert werden.

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Das Ladegerät wiegt ca. 800g. Verarbeitungstechnisch gibt es nix zu meckern. Ein Klettband hält das Panel im zusammen gefalteten Zustand zusammen.

Die Anwendung ist denkbar einfach, das Panel auseinanderklappen, in die Sonne stellen, ausrichten, fertig. Praktisch sind auch die beiden Standfüße auf der Rückseite. Durch diese kann man das Panel genauer zur Sonne ausrichten. Generell sollte man das Panel immer direkt zur Sonne ausrichten.

An zwei USB-Ports können anschließend die Geräte angeschlossen werden. Beide Ports haben eine maximale Ausgangsleistung von 2 Ampere. Hierfür muss die Sonne allerdings ordentlich scheinen. Ich habe am Nachmittag beim Laden des iPads 1,25 Ampere erreicht. Ein ordentlicher Wert. Die USB-Ports befinden sich innenliegend in einer Art Einschub, hier lassen sich gleichzeitig auch gleich die Ladekabel mit unterbringen.

Ich habe verschiedene Geräte wie Smartphone und Tablett (iPhone und iPad), Bluetooth-Lautsprecher und Akkupacks getestet. Bei Sonnenschein laden diese zügig. Kaum Unterschied zwischen dem Solarpanel und dem normalen Netzteil. Auch bei bedeckten Himmel funktioniert das Gerät, naturgemäß dauert das Laden dann entsprechend länger.

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Beim Laden in der Sonne sollte man darauf achten, dass Smartphone oder Tablett nicht ebenfalls in der Sonne liegen. Ansonsten droht schnell die Gefahr einer Überhitzung. Auch hier sind die beiden Standfüße praktisch: die Geräte kann man so schattig dahinter positionieren.

Das Solarladegerät hat selbst keinen eingebauten Pufferakku. Es liefert also nur Strom, wenn die Sonne scheint. Idealerweise kombiniert man das Gerät daher mit einer mobilen Akkubank. Diese wird bei Sonne vollgetankt und anschließend hat man auch zu Zeiten Strom, wenn die Sonne nicht scheint.

Preislich bewegt sich das Panel mit ca. 50 Euro (auf Amazon.de) ebenfalls im Rahmen.

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Fazit

Das Ladegerät funktioniert ohne Probleme und es ist cool, sein Smartphone kostenlos und unabhängig von der Steckdose aufladen zu können. Die Verarbeitung des Gerätes ist gut, es ist zudem leicht und transportabel.

Das Gerät eignet sich ideal für Situationen in den man keinen Strom zur Verfügung hat, z.B. beim Zelten, längere Wander- oder Radtouren, im Garten. Auch daheim auf dem Balkon tut es seine Dienste.

Durch die beiden Standfüße kann man es ideal zur Sonne ausrichten. Durch Kombination mit einer Akkubank lässt sich der Strom auch unabhängig von der Tageszeit nutzen.

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GIPHY – GIF Videos am Mac aufnehmen

Giphy Capture ist eine kostenlose Anwendung für den Mac, mit welcher sich kurze “Bildschirmvideos” als GIF aufnehmen lassen. Die Bedienung ist einfach, man zieht das Giphy-Fenster auf den Bildschirmbereich der aufgezeichnet werden soll. Nach Klick des Aufnahmebuttons werden die Aktionen des Anwenders aufgezeichnet.

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Die Software eignet sich damit ideal um kurze Sequenzen aufzunehmen. Supportanfrage? Statt langer Beschreibung zeichnet man die Aktion einfach kurz auf. Das GIF-Format kann von jedem Browser dargestellt werden. Auch kann man es direkt in Mails einbinden. Für längere Aufzeichnungen ist das GIF-Format nicht geeignet, hier werden die Dateien schlicht zu groß.

GIFs lassen sich lokal exportieren oder gleich beim Hersteller hochladen. Wer will kann das GIF auch nachbearbeiten.

Die Anwendung gibt es im Mac App Store zum Download.

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ElTexto – Webseiten einfach erstellen

ElTexto – Webseiten einfach erstellen

Heute etwas Werbung in eigener Sache: Wir haben in den letzten Monaten an einer neuen Software gearbeitet: ElTexto.

ElTexto ist eine Software zum einfachen Erstellen von Webseiten. Das funktioniert in etwa so: Sie wählen die Vorlage aus, füllen die Seite mit Inhalt und laden diese mit der FTP-Funktion auf Ihren Webspace. Fertig!

Natürlich lassen sich alle Vorlagen anpassen und auch eigene Vorlagen erstellen.

Die Software erstellt daraus eine statische Webseite. Dies hat den Vorteil, dass Sie sich nicht um Sicherheitslücken kümmern müssen. Die Templates sind alle responsive, d.h. sie passen sich automatisch der Bildschirmgröße an und machen damit auch auf dem Handy eine gute Figur.

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Die Inhalte der Webseite werden mit Markdown erstellt. Dank Markdown muss man sich nicht mit HTML herumschlagen, man konzentriert sich auf die Inhalte. Natürlich kann überall auch HTML-Code eingefügt werden.

Zusätzlich lassen sich bestimmte Elemete wie Navigationsleisten, Inhaltsverzeichnisse und Menüleisten automatisch generieren. D.h. kommt eine neue Rubrik hinzu, wird diese dann automatisch in die Webseitennavigation hinzugefügt. Keine manuelle Arbeit notwendig.

Soll die Webseite veröffentlicht oder aktualisiert werden, einfach den “Upload”-Button klicken. Dank integrierter FTP-Upload-Funktion ist die Webseite schnell online gestellt.

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Die Software kann neben der Erstellung von Homepages, auch für die Erstellung von Dokumentation und Online-Hilfen verwendet werden.

Vor dem Kauf kann die Software kann die Testversion beliebig lange getestet werden. Wir haben auf größere Einschränkungen der Software verzichtet. Sie können die Software also mit allen Funktionen testen.

Hier geht es zum Download.

Eine vollständige Beschreibung der Software und aller Funktionen finden Sie unter http://www.eltexto.net. Diese Seite ist natürlich auch mit ElTexto erstellt.

Beispielwebseiten

Wir selbst verwenden die Software bereits seit einiger Zeit für einige unserer Webseiten:

Acapio.de

Auf Acapio.de werden Anleitungen und Hilfen für Computerthemen aller Art angeboten.

acapio

Iwer.info

Eine private Webseite und Blog, erstellt mit ElTexto.

iwer

FAQ.DA-Software.de

Unser hauseigenes FAQ-System, mit Anleitungen und Supportartikeln für unsere Produkte.

faq

Einschränkungen bei kostenlosem Evernote Accounts

Schlechte Nachrichten für Nutzer von kostenlosen Evernote Accounts. Konnte man bisher die Anwendungen und Apps auf beliebig vielen Endgeräten installieren und nutzen, ist damit nun Schluss wie im Blogartikel beschrieben. Gerade mal zwei Geräte werden jetzt noch unterstützt. Dies betrifft sowohl Smartphone als auch Computer oder Laptop.

Zugriff über die Webversion ist weiterhin unbegrenzt möglich.

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Letztendlich geht es auch bei Evernote ums Geld und der kostenlose Benutzer kostet erstmal nur Geld. Durch die Maßnahme hofft man auf mehr zahlende Kunden, welche auf kostenpflichtige Accounts umsteigen. Hier gibt es Evernote Plus für 4 Euro im Monat (30 pro Jahr), bzw. 7 Euro im Monat (60 pro Jahr) für den Premium Account. Neben der Nutzung auf beliebig vielen Geräten, hat man auch mehr Uploadvolumen und mehr Funktionen.

Für Nutzer die Evernote intensiv nutzen sicher die Alternative. Wenignutzer finden z.B. mit OneNote oder Google Keep Alternativen.

Ich selbst habe Evernote früher gerne genutzt. Wenn auch mit etwas Bauchschmerzen, da ich meine Daten ungern in die Cloud lade. Aus diesem Grund habe ich auch nicht alles in Evernote verwaltet. Ich werde die Umstellung wohl nutzen um die restlichen Notizen aus Evernote zu ziehen. Das meiste habe ich bereits umgezogen.

Für meine Notizen verwende ich mittlerweile eine unserer eigenen Anwendungen: El Texto. Eigentlich keine reine Notizverwaltung; kann ich dort Notizen hierarchisch in einer Baumstruktur verwalten. Die Synchronisierung erfolgt über meinen Seafile-Server. Reicht für mich aus.

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Die Notizen kann ich so auch jederzeit als Webseite exportieren und habe dann auch von unterwegs Zugriff drauf. Ok genug Eigenwerbung. 🙂

Wie man sieht, es gibt Alternativen zu Evernote. Man darf gespannt sein, inwieweit die Einschränkungen Evernote helfen dauerhaft gegen die Mitbewerber zu bestehen. Immerhin ist es keine große Firma die hinter Evernote steht. D.h. die müssen letztendlich Geld mit ihren Produkten verdienen.

Anleitung zum Austausch des Akkus iPhone 5

Das iPhone 5 ist ja nun mittlerweile schon in die Jahre gekommen und wenn man nicht alle zwei Jahre auf ein neues Modell umschwenkt, bekommt man unweigerlich irgendwann das Problem, dass der Akku schlapp macht. Sei es das die Ladekapazität einfach nicht mehr gegeben ist und der Akku “in sich zusammenbricht” oder dass der Akku sich aufbläht und gar die Zerstörung des Telefons droht. Hier hilft dann nur eine lebensdauerverlängernde Maßnahme: Akku-Tausch.

Zum Glück kann man bei dem iPhone in der 5er Generation den Akku noch selber wechseln. Dazu kauft man sich am Besten ein entsprechendes “Battery Repair Set”, welches neben einen frischen Akku auch gleich das notwendige Werkzeug enthält. Hier gibt es bereits eine Menge zur Auswahl, wie z.B.

Ich habe mich für das Set von Giga Fixxoo entscheiden.

Foto vom Battery Repair Set

Darin enthalten sind neben der neuen Batterie wie auf folgendem Bild zu sehen ist:

  • eine Magnetmatte (damit die Schräubchen nicht verloren gehen)
  • magnetischer Kreuzschlitzschraubendreher
  • magnetischer Pentalobe – Schraubendreher
  • ein Saugnapf mit Schlüsselring zum Anheben des Display
  • grüner Spatel zum raushebeln der Batterie
  • ein Metallplättchen
  • Folienstreifen für neue Batterie
  • Fleckentüchlein
  • und ein spitzes “Dingens” für die filigrane Arbeit

 

Foto der Werkzeugbestandteile

 

Der erste Schritt besteht nun darin die beiden Pentalobe Schrauben zu lösen, welche sich an der Unterseite des iPhone befinden, rechts und links neben den Lightning-Anschluss.

 

Foto der beiden Pentalobe Schrauben

 

Zum Lösen der beiden Schrauben benutzt man den roten Pentalobe-Schraubendreher. Die winzigen Schräubchen bleiben am Schraubendreher hängen, da dieser magnetisch ist. Ablegen sollte man die Schrauben auf jeden Fall auf der mitgelieferten Magnetmappe, damit sie nicht verloren gehen, denn so klein wie die sind, sind die unauffindbar, wenn sie vom Tisch herunterfallen.

 

Foto zum Lösen der beiden Pentalobe Schrauben

 

Als nächstes setzt man möglichst dicht am Home-Button den Saugnapf auf das Display und versucht vorsichtig den Displayträger anzuheben. Man muss ein wenig Obacht geben, falls das Touchscreen sich ggf. schon an einer Stelle vom Displayträger gelöst hat, da dieses auf dem Displayträger aufgeklebt ist. In diesem Fall muss man aufpassen, dass auch wirklich der gesamte Träger angehoben wird und man nicht nur das Touchscreen weiter löst.

 

Foto Anheben des Displayträgers mit dem Saugnapf

 

Hat man den Displayträger erfolgreich vom Rest des Gehäuses gelöst, so hebt man diesen vorsichtig an. Obacht ist zu geben auf die Kabelverbindungen im oberen Bereich, dass hier nichts überstreckt und zerstört wird.

 

Foto Öffnen des iPhones

 

Als nächstes löst man die beiden Kreuzschlitzschrauben mit den grünen Schraubendreher. Darunter befindet sich der Batterieanschluss des Akkus. Auch diese kleinen Schrauben legt man auf die magnetische Matte.

 

Foto Lösen des Batterieanschluss

 

Mit dem spitzen Plastikspatel kann man zum Lösen des Batterieanschlusses ein wenig nachhelfen.

 

Foto Lösen des Batterieanschluss

 

Die alte Batterie kann man dann mit Hilfe des Folienstreifens herausnehmen. Da die Batterie aber von unten eingeklebt ist gestaltet sich das erst einmal ein wenig schwierig, da man bei einem solchen Gerät auch nicht mit voller Kraft ziehen möchte. Um den Akku zuvor etwas zu lösen, kann man den grünen breiten Plastikspatel als Hebel benutzen und von rechts, dort wo sich der Folienstreifen befindet, etwas unterhebeln bis sich die Batterie merklich vom Kleber löst.

 

Foto Herausnehmen der alten Batterie

 

Danach legt man an derselben Stelle den neuen Akku ein.  Sollte der alte Folienstreifen nicht mehr vorhanden sein, so nutzt man den neuen mitgelieferten Folienstreifen für den Fall, dass ein weiteres Mal die Batterie getauscht werden muss.

 

Foto Einlegen der neuen Batterie

 

Nun muss man die Schritte nur noch mal rückwärts durchlaufen um den Ausgangszustand wieder herzustellen:

  • Batterieanschluss herstellen. Dazu drückt man das Kabel der neuen Batterien in den Anschluss bis dieses merklich mit einem leichten, feinen Klick einrastet
  • Abdeckung des Batterieanschluss mit den Kreuzschlitzschrauben wieder befestigen
  • Displayträger wieder in das iPhone sanft aber bestimmt drücken
  • und mit den beiden Pentalobe Schrauben befestigen

Wie man sieht, ist dies alles in wenigen Schritten getan und dauert kaum länger als eine viertel Stunde. Und so kann das Gute Stück dann hoffentlich noch ein paar weitere Jahre gut Dienste erfüllen.

iPhone Display hebt oder löst sich

Löst sich das Glas bzw. der Touchscreen oder die gesamte Display-Einheit von iPhone kann das natürlich verschiedene Ursachen haben. Zum Beispiel kann dies die Folge eines Sturzes sein. Kann man ein solche rohe Einwirkung auf das gute Stück ausschließen, könnte noch ein Materialfehler vorliegen; also ab in den nächsten Apple Store und eine ggf. noch vorhandene Garantie in Anspruch nehmen oder falls diese nicht vorhanden ist sich ein neues Gerät aufschwatzen lassen.

In meinem Fall, einem etwas in die Jahre gekommenen iPhone 5, zeigte sich das Phänomen, wie auf dem Bild unten dargestellt. Auffällig war, dass es auf der linken Seite an einer bestimmten Stelle begann und sich dann über mehrere Wochen über die gesamte linke und obere Seite fortpflanzte.

Mal abgesehen davon, dass ich dadurch ein schickes “Ambilight” hatte, woran Apple mit Sicherheit keine Nutzungsrechte hat, sorgte es mich schon, ob sich das Display weiter anhebt und ggf. irgendwelche funktionstragenden Teile zerstört werden.

Foto vom iPhone 5 mit angehobenen Display

Ursache für diese Art der Zerstörung war eine defekte Batterie, die im linken Bereich des iPhone eingeklebt ist, wenn man auf das Display schaut. Bezüglich der Ladezyklen und Kapazität war nichts festzustellen. Das iPhone hielt immer noch so lange durch wie gewohnt. Jedoch ist die Batterie noch die Originale und hat ca. 1200 Ladezyklen nach 3,5 Jahren hinter sich. Nach dieser Zeit hat die Batterie sich angefangen aufzublähen und hat dabei das Display angehoben. Ein Ausbau der Batterie bestätigte dies. Die Batterie fühlte sich auch nicht mehr fest, sondern eher gelartig an, so dass hier wohl etwas ausgelaufen ist. Da man immer wieder mal von der Brandgefahr eines Li-Ionen-Akkus liest, sollte man vielleicht doch nicht zu lange warten mit dem Akkuwechsel, auch wenn die modernen Akkus und Akku-betriebene Geräte entsprechende Schutzschaltungen haben; und da das Smartphone bei den meisten auch nachts ein ständiger Begleiter ist möchte man schließlich nicht vom Brandmelder geweckt werden sondern von der Wecker-App.