GoPro Quik Videobearbeitung

Mit dem Smartphone ist schnell ein Video aufgenommen. Zur Aufbereitung und Zusammenschnitt von Videos habe ich mir GoPro Quik angeschaut. Denn mal ehrlich, die meisten Videos sind schnell aufgenommen, aber zum Anschauen eher langweilig.

GoPro Quik ist eine Anwendung für IOS und erlaubt das schnelle Zusammenschneiden von Videos und Fotos. Im einfachsten Fall wählt man Fotos und Videos aus, wählt ein Thema für das Video und schon werden die Elemente zusammengestellt, sowie mit Effekten und Hintergrundmusik versehen.

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Das Ergebnis lässt sich dann z.B. via WhatsApp verschicken, oder in die eigenen Videos exportieren.

Videos lassen sich schneiden, der Ton bearbeiten und auch Beschriftungen sind möglich. Die App lässt sich auch auf dem Touchscreen leicht bedienen und man erzielt recht schnell coole Ergebnisse.

Das Beste: die Anwendung ist auch noch kostenlos.

Anker PowerPort USB-Solarladegerät

Ein Spielzeug, welches ich mir vor einiger Zeit gekauft habe, aber erst jetzt zum Testen gekommen bin: ein Anker USB-Solarladegerät.

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Nun ist endlich besseres Wetter und die Sonne scheint. Etwas skeptisch war ich schon, immerhin benötigt man schon etwas Solarpanelfläche für ordentlich Output. Also das Ding in die Abendsonne gelegt und das iPhone angeschlossen. Das Laden hat prima funktioniert und das iPhone war fix geladen.

Das Panel kommt in Form einer klappbaren Tasche. Dort lassen sich auch Kabel unterbringen. Durch die Ösen, lässt sich das Panel auch schnell irgendwo festmachen und zur Sonne ausrichten.

Zusammengefaltet lässt es sich leicht im Rucksack verstauen. Gewichtsmäßig bringt es ein knappes halbes Kilo auf die Waage.

Das kleine USB-Messgerät zeigte immerhin über 0,6 Ampere Ladestrom an. Netzteile von Handys liefern zwar mehr, aber zum Laden reicht es. Wichtig ist allerdings, dass das Solarpanel komplett in der Sonne liegt. Bereits ein teilweiser Schatten sorgt dafür, dass der Ladestrom einbricht.

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Die 2,4 Ampere die der Hersteller angibt, habe ich bisher nicht erreicht. Zwei Geräte lassen sich gleichzeitig laden.

Ebenfalls ein Problem, liegt das Handy in der Sonne besteht die Gefahr, dass es überhitzt. Das Handy sollte daher geschützt werden.

Insgesamt funktionert das Panel und erfüllt seinen Zweck. Wer unterwegs längere Zeit ohne Strom auskommen muss, kann Handy und Tablett laden. Es bietet sich allerdings an, mit dem Panel eine Akkubank zu laden und mit diesem dann die Geräte.

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Wer nur mal einen Tag ohne Strom auskommen muss, ist mit einer geladenen Akkubank besser bedient. Immerhin kostet der Spaß ca. 60 Euro. Damit durfte es schwer sein, den eingeparten Strompreis gegenüber dem Kaufpreis wieder rein zu holen. Eine normale Handyladung kostet wenige Cent.

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7 Zoll Mini Display für den Raspberry Pi

Meine Raspberrys laufen ohne Display. Tritt mal ein Problem auf und auch der Remotezugang zickt, steht man erstmal da. Dann habe ich den RPI erstmal abgebaut, zu nem Monitor getragen, Kabel gesucht, umgesteckt, angesteckt. Nervig.

Aus diesem Grund war ich auf der Suche nach einem günstigen Mini-Display, welches ich direkt vor Ort anschließen kann. Fündig bin ich beim “Sunfounder 7″ HD“-Display geworden. Es handelt es sich um ein kleines 7 Zoll Display, welches durch die geringe Größe sehr portabel ist. Der Preis liegt bei ca. 60 Euro.

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Obwohl das Display auf Amazon als Display für den Raspberry Pi beworben wird, handelt es sich um Display welches ursprünglich für den Einbau ins Auto gedacht war. Hat sich wohl nicht so gut verkauft und deswegen wird es jetzt hier quasi zweivermarktet.

Vom Design her wirkt es etwas altbacken und warum man dick auf die Vorderseite drucken muss, das es sich um ein “7 INCH HD TFT COLOR MONITOR” handelt, wird Geheimnis des Herstellers bleiben. Das tut der Funktion natürlich keinen Abbruch.

Das Display hat eine Auflösung von 1024×600 Pixel. Das reicht in der Praxis um alle Elemente von Rasbian darzustellen, ganz im Gegensatz zum offiziellen RPI-Display, welches eine geringere Auflösung hat. Das Gerät hat einen HDMI-, einen Composite und auch einen VGA-Eingang.

Ein kleiner Lautsprecher ist ebenfalls eingebaut. Die Tonausgabe über HDMI klappt ohne Probleme. Klangwunder sollte man nicht erwarten.

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Damit lässt sich das Display nicht nur am Rasberry betreiben, auch am Computer funktioniert es ohne Probleme. Hier kann man es dann als Zweitdisplay für Statusnachrichten nutzen.

Was negativ auffällt ist die Blickwinkelabhängigkeit. Dem kann man durch Erhöhung der Helligkeit und des Kontrastes etwas entgegen wirken, weg bekommt man es nicht.

Im Lieferumfang sind neben dem Display, ein Ständer, Fernbedienung und ein Kabelsatz fürs Auto beigepackt. Das Netzteil hat einen amerikanischen Stecker, ein Adapter auf Euro-Stecker liegt bei. Es muss also nix extra gekauft werden.

Für den optimalen Betrieb muss man ein paar Einstellungen in der Konfiguration vom Rasberry vornehmen. Dies wird im Wiki des Versenders optimal beschrieben.

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Fazit

Ein günstiges, portables und kleines Display für den Raspberry oder andere Geräte. Ideal für Diagnosezwecke oder als Statusdisplay. Die Auflösung ist für die Größe OK. Sicher nix um damit zu arbeiten. Was stört ist die Blickwinkelabhängigkeit.

Sunfounder 7″ HD 1024*600 TFT LCD Screen Display HDMI Monitor for Raspberry Pi 3, 2 and RPi 1 Model B B+

Buhl tax2016 Fehler bei Gewerbesteuererklärung

Seit langer Zeit nutze ich tax von Buhl finance für die Erstellung der Steuererklärung und unter anderem auch für die Gewinnermittlung und Gewerbesteuererklärung. Auf der einen Seite ist man gut gebunden durch ein Abo-Modell der Software, die jährlich als neue Version erscheint. Dies ist aber vom Preis-Leistungsverhältnis aus meiner Sicht in Ordnung, wenn man betrachtet, was die Software alles kann und dass sie die sich jährlich ändernden Gesetzmäßigkeiten berücksichtigen muss. Anderseits kann man sich auch schlecht losreißen, da die Software bequeme Import-Funktionen aus vorangegangenen Steuererklärungen bietet, was wiederum viel Tipparbeit erspart.

Dieses Jahr musste ich jedoch einen Fehler feststellen kurz vor der Abgabe der Gewerbesteuererklärung (Stand 27.03.2016). Dazu nutzte ich tax2016 Professional Version 23.05 (Build 1404). Der Fehler besteht in einer Abweichung zwischen den Angaben in der Gewerbesteuererklärung und der zugehörigen Voransicht zur Abgabe der Steuererklärung per Elster. Dabei wurde die Gewerbesteuererklärung im Modul der Gewinnermittlung vorgenommen:

Im Menüpunkt “Gewerbesteuererklärung” -> “Weitere Angaben zum Unternehmen” wurde u.a. angegeben, dass keine Gesellschafter im Kalenderjahr beigetreten und keine ausgeschieden sind sowie, dass sich die Beteiligungsquote nicht geändert hat.

Bild: Eingaben in tax Gewerbesteuererklärung

Geht man jedoch auf die Voransicht der Gewerbesteuererklärung wird dort bei den entsprechenden Positionen der Eintrag “1” angezeigt für “Ja”. Richtigerweise müsste dort der Eintrag “2” für “Nein” angezeigt werden.

Bild: Voransicht Gewerbesteuererklärung vor Abgabe

Da große Unsicherheit herrschte, ob man die Gewerbesteuererklärung so per Elster abgeben kann, habe ich sicherheitshalber eine Supportanfrage an Buhl am 27.03.2016 gesendet, mit der Fragestellung, ob hier ein Programmfehler vorliegt und ob man die Steuererklärung abgeben kann. Der erste Teil meiner Frage wurde mir am 31.03.2016 beantwortet, dass dieser Fehler bereits bekannt sei und dieser mit einem nächsten Update behoben wird und ich doch regelmäßig auf Updates prüfen solle. Ich schließe daraus, dass ich besser die Gewerbesteuererklärung noch nicht abgebe!?

Ich werde ein kurzes Update geben, wenn der Fehler behoben ist.

Einerseits habe ich Verständnis dafür, dass bei komplexen Softwareprogrammen Bugs auftreten können, da Fehler menschlich sind und auch Software nur von Menschenhand programmiert ist (zumindest bis jetzt). Andererseits ängstigt es mich ein bisschen, wenn, bei so wichtigen Softwareprodukten wie einer Steuersoftware, wo ggf. ein finanzieller Schaden entstehen kann oder schlimmer noch gedacht, eine Anzeige wegen Steuerhinterziehung droht, das Programm andere Daten ausgibt und überträgt als man eingibt.  An dieser Stelle wäre ein bisschen mehr Qualitätssicherung bzw. ein paar mehr Softwaretests vor dem Release wünschenswert. Aber ich nehme an, dass die Hersteller solcher Produkte sich hinreichend in den AGBs gegen daraus resultierende Haftungsfragen abgesichert haben.

Bluetooth Lautsprecher inkl. Freisprecheinrichtung fürs Bad

Der ein oder andere lässt hin und wieder seinen stressigen Tag bei einem entspannten, schön heißen Vollbad ausklingen. Und was läge da nicht näher als die ersehnte Tiefenentspannung mit etwas seichter Musik herbeizuführen. Doch leider hat man heutzutage seine Musik, sei es MP3, sei es Internetradio oder irgendwelche Streaming-Dienste, hauptsächlich auf irgendwelchen mobilen Geräten zur Verfügung deren Toleranzgrenze gegenüber Wasser und Feuchtigkeit sehr begrenzt ist. Die Bedienung eines solchen Gerätes in der gut gefüllten Badewanne mit glitschigen Händen kann dann schon mal zum unfreiwilligen Tauchgang und anschließendem Neukauf führen. Und manch einer ist so wichtig oder so neugierig, dass eingehende Anrufe auch im Bad entgegengenommen werden müssen, während anderen Geschäften nachgegangen wird.

Für diese modernen Probleme  bietet sich ein Bluetooth Lautsprecher für das Badezimmer an. Diese gibt es inzwischen sehr sehr günstig ab 10 EUR in der Größe eines handelsüblichen Krapfen, ausgestattet mit einem großen Saugnapf für die Befestigung zum Beispiel an Fliesen. Hier muss man freilich je nach Gerät erst mal paar Erfahrungswerte sammeln, denn für gewöhnlich ist die Haftdauer der Saugnäpfe stark abhängig von Umgebungsbedingungen und der Qualität des Saufnapfes an sich. Deswegen ist eine Anbringung direkt über der Badewanne nicht empfehlenswert, da auch diese Geräte mit der Schutzart IPX4 eine Unterwasserexpedition nicht verkraften. Mit dieser Schutzart ist das Gerät aber auf jeden Fall spritzwassergeschützt.

In meinem Fall ist es ein Badlautsprecher im aufregenden Weiß (gelabelt von SilverCrest) geworden. Es gibt diese Bluetooth-Geräte aber auch in vielen anderen langweiligen bunten Farbvariationen.

Bild: Bad Bluetooth Lautsprecher

Der Lautsprecher besitzt verschiedene, für die Wiedergabe von Musik standardmäßige Bedienelemente, wie Play, Pause, Vorwärts und Rückwärts, welche man auch mit nassen oder feuchten Fingern bedienen kann. Für die eingehenden Anrufe, während man sich die Wimpern zupft oder die Brusthaare epiliert, gibt es eine eigene Taste.  Die Kopplung via Bluetooth mit dem Smartphone oder einem anderen Wiedergabegerät erfolgt tadellos einfach wie mit jeder anderen Freisprecheinrichtung. Die Geräte koppeln sich auch automatisch wieder nach einer längeren Auszeit. Bei der Wiedergabe darf man in diesem Preissegment freilich kein Klangwunder erwarten wie von einem Sonos– oder Bose- Gerät. Für die allgemeine, kurzweilige Beschallung im Badezimmer ist der Klang aber allemal ausreichend.

Etwas unschön: Da das Gerät seine Stromversorgung aus Batterien bezieht und zum Laden nur ein USB-Kabel mitgeliefert wird, muss man es hin und wieder demontieren und zum Laden an einen USB-Port hängen, was den Haftungseigenschaften des Saugnapfes nicht unbedingt zuträglich ist.

In diesem Sinne, trotzdem viel Spaß beim audioaktivem Planschen!

Probleme mit der Kodierung nach Update auf PHP 5.6

Wenn der Webhoster auf eine neue PHP-Version umstellt läuft meist alles ohne Probleme. Leider gibt es ab und zu mal Probleme. So hat unser Hoster auf PHP 5.6 geupdatet. Dies hat auch ohne Probleme funktioniert, allerdings wurden bei einigen älteren Scripten die Umlaute nicht mehr richtig dargestellt:

utf8_1

Die älteren Scripte verwenden ISO-8859-1 als Kodierung. UTF-8 ist nun der Standard und die Ausgaben von PHP werden auch so ausgeliefert. PHP verwendet in neueren Versionen die Einstellung default_charset = "UTF-8".

Eine Lösung ist, die alten Scripte und PHP-Seiten auf UTF-8 umzustellen, meist will man die alten Sachen aber nicht mehr anpacken oder es einfach nur wieder schnell zum Laufen bekommen.

Daher kann man alternativ die Einstellung auch verändern. Wer Zugriff auf die “php.ini”-Datei hat. Kann die Einstellung “default_charset” wie folgt abändern:

default_charset = “”

Dies gilt natürlich für alle Scripte. Wer nur das Verhalten eines Scriptes abändern möchte, kann dies auch direkt im PHP-Code abändern. Man fügt einfach folgenden Befehl am Anfang der PHP-Datei ein:

ini_set(default_charset, “”);

utf8_3

Idealerweise fügt man dies in einer zentralen Datei ein, welche in allen anderen PHP-Dateien inkludiert wird.

Anschließend läuft es wieder ohne Probleme:

utf8_2

Veröffentlicht in PHP

VNC Fernzugriff mit Mac Book

Vor Kurzem habe ich mir eine virtuelle Maschine auf meinem Homeserver eingerichtet, auf welche ich per Fernzugriff von meinem MacBook aus arbeiten möchten.

Prinzipiell hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man nutzt RDP (Remote Desktop Protocol), welches aber ohne zusätzliche Softwareinstallation nicht auf dem MacBook zur Verfügung steht, oder man nutzt VNC (Virtual Network Computing). VNC ist gegenüber anderen Fernwartungsprotokollen plattformunabhängig und liefert den Bildschirminhalt des entfernten Rechners an einen Client-Rechner aus. Vom Clientrechner werden Maus- und Tastaturbefehle entgegengenommen und an den entfernten Rechner ausgeliefert.   Für VNC gibt es auch eine Reihe an Client-Programmen, welche unter Mac OSX nutzbar sind, wie z.B. VNC Viewer, Chicken oder RealVNC.

Aber wozu diese Umstände, wenn OSX seit 10.5 bereits einen VNC Client on Board hat. Dazu geht man in der Mac-Suchfunktion Spotlight den Begriff “Screen Sharing” oder “Bildschirmfreigabe” ein und wählt die entsprechende App aus. Diese ist auch zu finden unter:

System/Library/CoreService/Applications/Screen Sharing.app

Nun gibt man die IP – Adresse seines Remote-PC ein; in diesem Fall befinden sich Client-Rechner und Remote-Rechner im selben privaten Netzwerk; und klickt dann auf Connect bzw. Verbinden.  Anstatt der IP kann man natürlich auch eine URL in der Form myremote.com eingeben in Abhängigkeit davon wie der Rechner zu erreichen ist.

Bild Screen Sharing

Ein anderer “Weg nach Rom” führt über das Finder-Menü Go –> Connect to Server oder der Tastenkombination [Command]+[K].

Bild mit Server verbinden

Liamoo – Eingabestift für Touchscreens

Vor kurzem habe ich einen günstigen Eingabestift für Touchscreens gesucht, da mein bisheriger abhangen gekommen ist.

Viel Geld wollte ich nicht ausgeben, so bin ich auf Amazon auf den “Liamoo Eingabestift gestoßen“. Der Stift kostet gerade mal 6 Euro. Bei vielen Stiften ist das Touchelement meist ein etwas dickerer Gummiknubbel. Dieser hier ist etwas anders, er hat eine “dünne Spitze”. Tatsächlich ist es aber ein Taschenspielertrick. Am Ende ist eine flexible durchsichtige Kunststoffscheibe angebracht. Der Vorteil der Lösung, man sieht die Mitte der Spitze und kann so präzise Elemente antippen, Schreiben oder Zeichnen. Die Kunststoffscheibe gleitet perfekt über die Touchscreenoberfläche.

stift

Da die Scheibe aber nur angeklipst ist, besteht die Gefahr, dass man es verliert. Dann funktioniert der Stift nicht mehr. Am anderen Ende befindet sich ein normaler Stift, für klassisches Mitschreiben auf Papier. Beide Enden verfügen über Schutzkappen. Ansonsten liegt der Stift gut in der Hand, macht einen stabilen Eindruck.

DiskDrill – Wiederherstellungsprogramm für den Mac

Schnell ist es passiert und man hat irgendwelche Dateien gelöscht. Von der Festplatte, USB-Platte oder SD-Karte. Dann hat man hoffentlich ein Backup. Der Mac bietet ja mit Time Machine eine gute Lösung, die mich in den meisten Fällen eigentlich meistens gerettet hat.

Dumm wirds nur, wenn die Datei noch nicht im Backup war. Hier will sich die Software “Disk Drill” anbieten. Diese bietet die Möglichkeit gelöschte Dateien wiederherzustellen. Dabei ist es egal, ob es sich hierbei um eine Festplatte handelt, USB-Stick oder SD-Karte. Neben gelöschten Dateien, können auch gelöschte oder kaputte Partitionen wiederhergestellt werden.

Disk Drill

Will man Dateien wiederherstellen, startet man zuerst den Scan. Hierbei wird der Datenträger nach wiederherstellbaren Dateien durchsucht. Ein Vorgang der durchaus seine Zeit braucht. Die gefundenen Dateien lassen sich als Vorschau anzeigen. Meist fehlt ein passender Dateiname, welcher über den Inhalt Auskunft gibt. 

Neben der Wiederherstellung gibt es weitere Funktionen, so lassen sich Backups von Partitionen erstellen, SMART-Werte der Festplatte auslesen. Mittels der Funktion “Recovery Vault” lassen sich gelöschte Dateien besser wiederherstellen. Hierbei überwacht die Software die Festplatte und speichert zusätzliche Informationen zu gelöschten Dateien. Mit der Funktion “Garantierte Wiederherstellung” erstellt die Software eine Kopie der gelöschten Dateien im Hintergrund. 

Die Software ist kostenlos. Hier lassen sich Funktionen wie Scannen und die Schutzfunktionen nutzen. Somit kann man schonmal sehen, ob sich die Daten theoretisch wiederherstellen lassen.

Wiederherstellung funktioniert nur mit den Dateien die durch die “Recovery Vault” wiederherstellt werden können. Ansonsten muss man die Pro-Version verwenden. Diese kostet 79 Euro. Wenn es um wichtige Dateien geht, kein zu hoher Preis.

Hier geht es zum Download der Software.

Disk Drill

Mit Netspot WLAN Analyse betreiben

Die Anwendung Netspot Wifi habe ich hier im Blog bereits vorgestellt. Mit der App lässt sich mittels Laptop die WLAN-Abdeckung innerhalb der Wohnung oder Haus kartografieren. Damit lassen sich Funklöcher und Orte mit besserem Empfang ermitteln.

Am Anfang erstellt man einen groben Plan der Wohnung, entweder durch die Zeichenfunktion in der Anwendung oder man importiert eine Bilddatei. Anschließend misst man den WLAN-Empfang an verschiedenen Stellen. Daraus wird eine Karte erstellt, welche den WLAN-Empfang darstellt. Idealerweise hat man danach eine Übersicht wo es Probleme mit dem Empfang gibt. Hier kann man dann Maßnahmen, wie z.B. Platzierung von Repeatern, ergreifen.

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Bisher gab es die Anwendung nur für den Mac, jetzt gibt es auch eine Windows-Version. Diese funktioniert genauso wie die Variante für den Mac.

Außerdem gibt es noch zahlreiche weitere Funktionen: So lässt sich der WLAN-Empfang über die Zeit erfassen und auswerten. Eine Übersicht stellt alle anderen WLANs der Umgebung dar, so lassen sich z.B. die benutzten Kanäle der anderen WLAN-Netze anzeigen. Man sieht so, ob sich das eigene Netz mit dem des Nachbarn überschneitet.

Die Basis-Version ist kostenlos. Es gibt zudem eine Pro-Version, hier sind dann mehr Visualisieren und Auswertungen enthalten. Braucht man für den privaten Haushalt nicht unbedingt.

Hier geht es zum Download.

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